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  • 1
    Electronic Resource
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    Springer
    Coloproctology 22 (2000), S. 211-217 
    ISSN: 1615-6730
    Keywords: Key Words Injection sclerotherapy ; Bulk laxative ; Bleeding hemorrhoids ; Schlüsselwörter Sklerosierungsbehandlung ; Stuhlgangsregulierung mit ballaststoffreicher Kost ; Blutende Hämorrhoiden
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Description / Table of Contents: Zusammenfassung 67 Patienten mit Hämorrhoiden Grad 1 und Blutungen wurden alternierend einer Sklerosierungsbehandlung oder einer Stuhlgangsregulierung mit ballaststoffreicher Kost unterzogen. Der Anteil der Patienten mit Obstipation war in beiden Gruppen mit jeweils einem Drittel gleich. Nach zwei und vier Wochen bzw. einem halben Jahr wurden die Behandlungsergebnisse anhand der von den Patienten geführten Tagebuchkarten ermittelt. Die Sklerosierungsbehandlung erwies sich der Stuhlgangsregulierung mit ballaststoffreicher Kost überlegen. Jeweils 36%, 23% und 35% gegenüber 59%, 58% und 72% gaben noch Blutungen an. Zu aussagekräftigen Ergebnissen kommt man aber erst bei Berücksichtigung der Stuhlgangsqualität Sklerosierungsbehandlung ist bei Nichtobstipierten die Methode der Wahl. Nach vier Wochen bzw. einem halben Jahre zeigten nur noch 10% bzw. 24% der Patienten Blutungen. Für ballaststoffreiche Kost ergab sich hingegen nur ein geringer Effekt. Bei 74% bzw. 94% der Patienten sistierten die Blutungen nicht. Für Obstipierte waren bei kleinen Fallzahlen die Ergebnisse mit Sklerosierungsbehandlung und ballaststoffreicher Kost nicht signifikant unterschiedlich. Die Raten lagen bei 50% und 60% bzw. 33% und 36%. Vermutlich wären bei Obstipation stets eine Kombinationstherapie mit Sklerosierungsbehandlung und ballaststoffreicher Kost angebracht. Rezidive waren nach Sklerosierungsbehandlung selten: Bei 21% der Patienten, die nach vier Wochen ohne Blutungen waren, traten in den folgenden fünf Monaten Blutungen auf; bei ballaststoffreicher Kost waren es dagegen 54%. Bei Nichtobstipierten senkte ballaststoffreiche Kost die Rezidivrate nicht, während bei Obstipierten ballaststoffreiche Kost und Sklerosierungsbehandlung gleich wirksam waren. Die Ergebnisse stehen mit histologischen Untersuchungen im Einklang, die den Wert der Sklerosierungsbehandlung hervorheben, widerlegen aber eine Mitteilung, dass Sklerosierungsbehandlung und ballaststoffreiche Kost nicht wirksamer sind als ballaststoffreiche Kost allein. Sie weichen auch von einer Metaanalyse von 18 randomisierten klinischen Untersuchungen ab, aufgrund derer die Gummibandligatur als initiale Therapie für Hämorrhoiden der Grade 1 bis 3 empfohlen wurde. Die vorliegende Untersuchung hebt die Notwendigkeit hervor, für die Vergleichbarkeit von Studien ähnliche Behandlungsgruppen zu benutzen und die Stuhlgangsqualität zu berücksichtigen.
    Notes: Abstract Sixty-seven patients with bleeding Grade 1 hemorrhoids were allocated alternately to receive either injection sclerotherapy or a bulk laxative. In either treatment group one third of patients was constipated with passing hard stools. At 2 weeks, 4 weeks and half a year information on the outcome was obtained from diaries kept by the patients. Injection sclerotherapy proved to be clearly superior than the use of bulk laxative. 36%, 23% and 35% compared to 59%, 58% and 72%, respectively, continued to bleed. An unexpected findings was noted among the constipated. Statistical significance could not be obtained, but the use of bulk laxative may show perhaps even better results than injection sclerotherapy. At 4 weeks and after half a year, the rates were 33% and 36% compared to 50% and 60%, respectively. Among the non-constipated patients injection sclerotherapy is the treatment of choice. At 4 weeks and half a year, only 10% and 24% were still bleeding. When a bulk laxative was taken, the effect was negligibly small. 74% and 94%, respectively, showed no response. Recurrences were fewer after injection sclerotherapy. 21% of patients free of bleeding at 4 weeks became symptomatic again in the following 5 months compared to 54% of such patients using bulk laxative. Again, bulk laxative was of little use in patients without the complaint of constipation, but was as effective as injection sclerotherapy among the constipated. These results are in line with prior histological investigations detailing the value of injection sclerotherapy. However, they are in contrast to a report showing that injection sclerotherapy plus bulk laxative is not more effective than the use of bulk laxative alone. They are also different from a meta-analysis of 18 randomized, controlled clinical trials recommending rubber band ligation as the initial treatment of Grade 1 to 3 hemorrhoids. In addition to showing the place of injection sclerotherapy and bulk laxative in the treatment of Grade 1 lesions, the results of the present investigation emphasize the need to ensure comparability between studies by using similar treatment groups and to monitor bowel habits.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 2
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of molecular medicine 22 (1943), S. 25-30 
    ISSN: 1432-1440
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung Mit Hilfe der Methode der Gemischatmung (7% O2, 93% N2), die Atmungsbedingungen herstellt, wie sie in etwa 7500 m Höhe herrschen, wird am Menschen der Einfluß von Krankheiten auf die Fähigkeit des Organismus Sauerstoffmangel zu ertragen, geprüft und festgestellt, daß folgende Erkrankungen nait einer Verkürzung der Toleranzzeit einhergehen: Infektionskrankheiten, Emphysem, Pleuritis exsudativa, Herzklappenfehler, Hyperthyreosen, Ermüdungszustände, sekundäre und perniziöse Anämien, Kachexie. Eine gegenüber der Norm heraufgesetzte Sauerstoffmangeltoleranz wurde gefunden bei Lebererkrankungen und Allergien. Die Erklärungsmöglichkeiten dieser Erscheinungen werden diskutiert. Für die Verkürzung der Toleranz kommen als naheliegende Gründe bei den erwähnten Erkrankungen in Frage: erhöhter Sauerstoffbedarf der Zelle, Einschränkung der atmenden Fläche, schlechte Arterialisierung des Blutes, Mangel an Sauerstofftransportelementen. Die Erklärung der vorgefundenen Erhöhung der O2Mangeltoleranz fällt demgegenüber schwerer. Von allen in Frage kommenden Möglichkeiten wird als naheliegendste der Einfluß der — z. B. mit der Allergie verbundenen — Vaguserregung angesehen. Es muß angenommen werden, daß Vaguserregung auf das Gewebe im Sinne einer Herabsetzung des Sauerstoffbedarfs einwirkt. In diesem Sinne sprechen Versuche mit Injektion von Acetylcholin, bei denen sich eine erhebliche Steigerung der Fähigkeit des Organismus, Sauerstoffmangel zu ertragen, erzielen ließ.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 3
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of molecular medicine 19 (1940), S. 674-682 
    ISSN: 1432-1440
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Es wird eine Trockenblutmethode beschrieben, mit der es gelingt, aus 2 Tropfen angetrockneten Blutes die Diagnose auf Tuberkulose und Syphilis zu stellen. 2. Diese Trockenblut-MTbR. (Tr.MTbR.) eignet sich wegen ihrer Einfachheit und Sicherheit als Suchprobe für Durchuntersuchungen größerer Bevölkerungskreise. 3. Über die günstigen Erfahrungen, die mit der Reaktion in dieser Beziehung von uns gemacht wurden, wird berichtet. Es wird dabei besonders hervorgehoben, daß mit Hilfe der Tr.MTbR. aus einer Schar von 200 Kindern unter 6 Jahren 8 aktive Hilusdrüsentuberkulosen herausgefunden wurden.
    Type of Medium: Electronic Resource
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  • 4
    Electronic Resource
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    Springer
    Journal of molecular medicine 18 (1939), S. 1545-1548 
    ISSN: 1432-1440
    Source: Springer Online Journal Archives 1860-2000
    Topics: Medicine
    Notes: Zusammenfassung 1. Zur Aufklärung der im klinischen Bild festgestellten antiallergischen Wirkungsweise des Insulinstoßes werden laufende Kontrollen des Blutbildes, des Blutdruckes, der Körpertemperatur und des refraktometrischen Serumindexes angestellt, die als Komplex: Leukocytose, Blutdrucksteigerung, Anstieg des refr. Serumindexes und Abfall der Körpertemperatur ein der Widalschen Hämoklasie entgegengesetztes Bild ergeben. Da die Widal-Krise als sicheres Kriterium des Vorliegens eines allergischen Prozesses gedeutet werden muß, erscheint damit der antiallergisierende Charakter des Insulinstoßes aufgedeckt. 2. Der regelmäßig festgestellte Schwund der Eosinophilen spricht im Verein mit den stark zur Sympathicotonie hinneigenden Blutbildveränderungen ebenfalls deutlich für die stark antiallergische Richtung, in die der Organismus durch den Insulinstoß gedrängt wird. 3. Die Anwendung der Vaughanschen Methode der Feststellung des leukopenischen Indexes ergab, daß unter Insulinstoßwirkung stehende Allergiker auf die Zuführung des für sie spezifischen Allergens nicht mehr mit der üblichen Leukopenie reagierten. Das Ausbleiben dieser, einen allergischen Vorgang anzeigenden Reaktion spricht ebenfalls im obigen Sinne. 4. Als Träger der biologischen Wirkungen des Insulin stoßes wird reaktive Adrenalinproduktion angesehen.
    Type of Medium: Electronic Resource
    Location Call Number Limitation Availability
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