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  • ddc:330  (93)
  • German  (93)
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  • 1
    facet.materialart.
    Unknown
    Bonn: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
    Publication Date: 2016-08-25
    Description: Studie zu Dispozinsen / Ratenkrediten Aktenzeichen: 514-06.01-2810HS034 Laufzeit 8/2011 – 5/2012 - Zusammenfassung – In Deutschland verfügen etwa 80 Prozent der Haushalte über einen Dispositionskredit. Bei beträchtlicher Variation liegt der eingeräumte Kreditrahmen bei knapp dem 3-fachen des Nettoeinkommens. Arbeitslose, Alleinerziehende, Paare mit Kindern und Selbständige nutzen den Dispositionskredit häufiger. Einer Stichprobe unter Banken zufolge wurde bei 29 Prozent der Konten mit Dispositionsrahmen der Kredit zum Befragungstag in Anspruch genommen. Insgesamt werden die Zinssätze für Überziehungskredite von Experten der Verbraucherorganisationen als zu hoch angesehen. Die im Vergleich zu Ratenkrediten höheren Zinsen für Dispositionskredite erscheinen nicht durch höhere Ausfallquoten gerechtfertigt. Das Fortbestehen hoher Zinsen wird dadurch begünstigt, dass Konsumenten ihre Kontenwahl nur in geringem Maße von den Preisen der Dispokredite abhängig machen. Raten- und Abrufkredite sind nach Meinung von Experten der Verbraucherorganisationen und Schuldnerberatung selten als Alternative für einen kurzfristigen Liquiditätsausgleich geeignet. Anders sei dies bei dauerhafter Nutzung des Dispositionskredits als Ersatz für einen Ratenkredit zu beurteilen. Teilweise werden dadurch die Schutzvorschriften des Verzugs ausgehebelt. Die Studie diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener rechtlicher Regelungen, die darauf abzielen, die Höhe der Dispozinsen zu begrenzen und Fehlnutzungen zu vermeiden: hierzu gehören eine klare Wucher- bzw. Preisobergrenze und eine hervorgehobene Preisangabe in der Werbung, Hinweisschreiben bei exzessiver Nutzung, die Begrenzung preistreibender Faktoren und eine jährlichen Berichtspflicht. Erfahrungen im Ausland und in anderen Rechtsgebieten zeigen, dass solche Mittel wirkungsvoll sein können. Je nach Stärke des Eingriffs besteht für die Politik hierbei ein Zielkonflikt zwischen der Versorgung mit Dispositionskrediten und günstigen Konditionen. Es ist möglich, dass klare Wucher- bzw. Preisobergrenzen zu einer Kostenverlagerung führen; dies kann anhand dieser Studie jedoch nicht abschließend beurteilt werden. Ein Ende der Quersubventionierung der Kontoführung durch Dispozinsen kann aus Verteilungs- und Preisgerechtigkeitsgründen politisch gewollt sein. Es würde die betroffenen Haushalte entlasten und zu mehr Preisgerechtigkeit führen. Aktuelle Beispiele aus der Praxis zeigen, dass günstigere Konditionen auf dem Niveau von Konsumentenkrediten und ein fairer Umgang mit dem Verbraucher bei Überziehungskrediten grundsätzlich möglich sind.
    Description: Study on Overdraft and Instalment Credit Reference No: 514-06.01-2810HS034 Duration 8/2011 – 5/2012 - Executive Summary - In Germany, about 80 per cent of private households dispose of a bank account with an overdraft facility. On average, the authorised credit limit on a facility amounts to a multiple of three times an individual’s net monthly income, a figure that is subject to large variation. Unemployed persons, lone parents, couples with children and the self-employed use the credit offered by the overdraft facility more frequently than the average household. From the research sample of banks covered by the study, approximately 29 per cent of all personal bank accounts with an authorised credit line were overdrawn at the time of the survey. Experts from consumer organisations consider interest rates charged for overdraft credit as too expensive. In comparison with instalment credit, the high interest rates do not appear to be justified by a high default rate. According to the same experts instalment credit and callable loans are only a better alternative to the use of the overdraft facility in cases when the funds from the overdraft are used exhaustively. The study discusses the advantages and disadvantages of different legal rules, among such possible regulations are clear usury ceilings, prominent price disclosure in advertisements, the obligation to inform the consumer in instances of excessive use of overdraft credit, rules to constrain other price determinant factors, and the duty of a governmental report on overdraft credit on an annual basis. Experiences from abroad and from other jurisdictions show the effectiveness such measures can have. Depending on the level of constraint exercised, policy may face a trade-off between the extent of consumer access to overdraft credit and reasonable prices. It is possible that usury ceilings or other limitations lead to cost transfers; however, a final assessment of such effects is beyond the scope of this study. Measures aimed at reducing the cross-subsidisation of the costs of current accounts by high interest on overdrafts may be desirable from a policy point of view to establish fair pricing and to grant relief to vulnerable households. Examples of better practice from credit markets show that more favourable pricing conditions for overdrafts (i.e. at a more similar level of interest rate to those observed for a consumer loan) and a fairer treatment of consumers are possible.
    Keywords: D12 ; D14 ; D18 ; D19 ; D40 ; D53 ; E39 ; E43 ; G21 ; K19 ; K12 ; L51 ; ddc:330 ; Dispokredit ; Ratenkredit ; Dispo ; Wucher ; SAVE ; Überziehung ; Konsumentenkredit ; Verbraucherschutz ; Zinsanpassung ; Girokonto ; Überziehungskredit ; Zins ; Informationspflichten ; overdraft ; consumer credit ; usury ; adjustment ; current account ; information obligation ; Kontokorrentkredit ; Verbraucherkredit ; Wucher ; Verbraucherschutz
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2018-01-31
    Description: Das vorliegende Discussion Paper untersucht die Struktur und das Ausmaß der intergenerationalen Einkommensmobilität in Deutschland. Anhand der Daten des deutschen sozioökonomischen Panels ist es möglich, sowohl Vater-Sohn als auch Vater-Tochter Paare zu untersuchen. In einem ersten Schritt geschieht dies anhand einer Einkommensgleichung, die mittels OLS geschätzt wird. Für die Vater-Sohn Paare ergibt sich dabei eine Elastizität des väterlichen Einkommens von 0,17 und für Vater-Tochter Paare von 0,2. Das bedeutet, in Deutschland werden im Durchschnitt 17 % bzw. 20 % des elterlichen Einkommensvorteils bzw. -nachteils vererbt. Im nächsten Schritt erfolgt eine detailliertere Analyse der intergenerationalen Einkommensmobilität anhand einer Quantilsregression und anhand einer geschätzten Übergangsmatrix sowohl für Söhne als auch für Töchter. Die Ergebnisse belegen für Deutschland ein hohes Maß an intergenerationaler Mobilität.
    Keywords: D31 ; J24 ; J62 ; ddc:330 ; Intergenerational Mobility ; Germany
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung
    Publication Date: 2018-01-26
    Description: In einer alternden Gesellschaft wird Altenpflege immer wichtiger. Gleichzeitig ist sie durch Kostendruck, Flexibilisierung und häufig unzumutbare Arbeitsbedingungen geprägt. Eine Selbstorganisation ihrer Interessen fällt den Beschäftigten jedoch schwer. Oft sehen sie den Staat als primären Adressaten für ihre Interessen, weil er den finanziellen Rahmen setzt. Die Studie analysiert jedoch nicht nur die Gründe, warum eine wirksame Interessenvertretung im Bereich der Altenpflege schwierig ist, sondern arbeitet auch Handlungsspielräume für die Beschäftigten heraus.
    Keywords: ddc:330
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Halle (Saale): Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
    Publication Date: 2018-02-28
    Description: Unter dem Titel „Von der Transformation zur Europäischen Integration – 25 Jahre Wirtschaftsentwicklung in den Neuen Ländern“ hat das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gemeinsam mit Partnern aus Universitäten in Mitteldeutschland am 18. Februar 2015 Forschungsergebnisse zu 25 Jahren Wirtschaftsentwicklung in den Neuen Ländern vorgestellt. Der Präsident des IWH, Prof. Reint E. Gropp, Ph.D., eröffnete die Tagung und ging auf einen Wandel im Verständnis von Transformation in der IWH-Forschung ein. Die institutionelle Transformation von der Zentralverwaltungs- in die Marktwirtschaft sei abgeschlossen. Angesichts des stagnierenden Aufholprozesses Ostdeutschlands müsse sich die IWH-Forschung nun um Transformation als Wachstumsprozess kümmern und untersuchen, wie Wachstum entsteht, was dabei fördernd oder hemmend wirkt und wie die Finanzmärkte zur effizienten Kapitalallokation beitragen.
    Keywords: ddc:330
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2017-08-03
    Description: Die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes (ohne Nahrungs- und Genussmittel) nutzten ihre Produktionsanlagen im Juni zu 85,7%. Damit war der Auslastungsgrad deutlich weniger intensiv als im März (87,1%). Die Auftragsbestände, die zur Jahresmitte für 3,0 Monate reichten, werden zunehmend als zu klein angesehen. In den neuen Bundesländern sank die Auslastung von 83,4% im März auf 82,4%, die Reichweite der Auftragsbestände blieb mit 3,5 Produktionsmonaten konstant.
    Keywords: D24 ; E30 ; L60 ; ddc:330 ; Alte Bundesländer ; Industrie ; Branchenkonjunktur ; Geschäftsklima
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2017-08-03
    Description: Am 13. Dezember 2007 stellte das ifo Institut im Rahmen seines vorweihnachtlichen Pressegesprächs seine Prognose für die Jahre 2008 und 2009 vor. Die Weltwirtschaft hat in diesem Jahr mit 5,2% erneut sehr kräftig expandiert. Allerdings sind die Risiken für die Konjunktur im Gefolge der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten inzwischen merklich gestiegen. So hat sich das vom ifo Institut erhobene Weltwirtschaftsklima im 4. Quartal 2007 deutlich verschlechtert. Sowohl die Einschätzungen der derzeitigen wirtschaftlichen Lage als auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate wurden nach unten revidiert. Die Verschlechterung des ifo Wirtschaftsklimas betrifft alle drei großen Weltregionen, also Westeuropa, Nordamerika und Asien. Dabei ist der stärkste Rückgang des Klimaindikators in Nordamerika, und dort in erster Linie in den USA zu verzeichnen. Diese Datenkonstellation deutet daraufhin, dass sich das Tempo der Weltkonjunktur merklich verlangsamen wird. Die deutsche Konjunktur ist zum Jahresende 2007 weiter aufwärts gerichtet, wenn auch mit nachlassender Kraft. Die Dynamik hatte im vergangenen Winter einen Höhepunkt erreicht und lässt inzwischen wieder deutlich nach. Wie das ifo Institut im Dezember 2006 erwartet hatte, hat sich der seit 2005 laufende Aufschwung trotz der massiven Erhöhung der Mehrwertsteuer fortgesetzt. Die Auftriebskräfte aus dem In- und Ausland waren kräftig genug, um die restriktiven Wirkungen der Finanzpolitik zu verkraften. Konjunkturmotor war weiterhin die Auslandsnachfrage, die trotz der massiven Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar aufgrund der dynamischen Weltkonjunktur kräftig blieb. Im Jahresdurchschnitt 2007 expandierte das reale Bruttoinlandsprodukt um 2,5%. Allerdings gab es in diesem Jahr erneut eine etwas geringere Zahl von Arbeitstagen als 2006. Nach Ausschaltung dieser Kalenderschwankung ist die Zuwachsrate der Produktion auf 2,6% zu veranschlagen, was knapp unter dem Durchschnitt der alten EU-Länder liegt.
    Keywords: F01 ; O00 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Konjunkturprognose ; Konjunkturumfrage ; Wirtschaftslage ; Geschäftsklima ; Weltkonjunktur ; Deutschland ; Welt
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2017-08-03
    Keywords: J21 ; J30 ; ddc:330 ; Mindestlohn ; Niedriglohn ; Arbeitsplatz ; Beschäftigungseffekt ; Schwarzarbeit ; Schattenwirtschaft ; Ordnungspolitik ; Arbeitslosigkeit ; Arbeitsmarkt ; Reform ; Dumping ; Arbeitnehmer ; Armut ; Humankapital ; Arbeitsangebot ; Sozialstaat ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2017-08-03
    Description: Die Weltkonjunktur hat im Gefolge der US-Immobilienkrise und der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten an Dynamik eingebüßt. Das vom ifo Institut erhobene Weltwirtschaftsklima hat sich im zweiten Quartal 2008 massiv verschlechtert; der Indikator fiel auf den niedrigsten Stand seit über sechs Jahren. Der Rückgang resultiert vor allem aus der ungünstigeren Einschätzung der derzeitigen wirtschaftlichen Lage, aber auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate wurden weiter nach unten revidiert. Die Verschlechterung des ifo Weltwirtschaftsklimas betrifft wiederum vor allem Nordamerika und Westeuropa. Der stärkste Rückgang des Klimaindikators ist wie schon in der vorangegangenen Umfrage in den USA zu verzeichnen. Die Expansion der Weltwirtschaft wird sich im Prognosezeitraum spürbar abkühlen. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts wird sich verlangsamen, da der Höhepunkt des konjunkturellen Zyklus überschritten zu sein scheint. Zudem werden die anhaltende Unsicherheit auf den Finanzmärkten, die negativen Vermögenseffekte sinkender Hauspreise und Aktienkurse, die hohe Inflation sowie die zuletzt stark gestiegenen Ölpreise zunehmend bremsend wirken. Die deutsche Wirtschaft ist überaus schwungvoll in das neue Jahr gestartet. Nach den bisher vorliegenden amtlichen Ergebnissen stieg die gesamtwirtschaftliche Produktion im ersten Quartal 2008 saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal um 1,5%. Nach der auch von Sondereffekten begünstigten kräftigen Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Produktion im ersten Quartal 2008 ist für das zweite Quartal mit einem leichten Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts zu rechnen. Im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2008 ergibt sich im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2007 saison- und kalenderbereinigt ein BIP-Zuwachs von 1,5%; im Vorjahresvergleich beläuft sich die Zunahme auf 2,7%.
    Keywords: F01 ; O00 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Konjunkturumfrage ; Konjunkturprognose ; Wirtschaftslage ; Geschäftsklima ; Weltkonjunktur ; Deutschland ; Welt
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Essen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)
    Publication Date: 2018-06-26
    Description: Der Bericht der Regierungskommission für die Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme (Rürup-Kommission) stellt zwei Modelle zur Finanzierung der Krankenversicherung gegenüber: die sog. Bürgerversicherung und das Modell der pauschalen Gesundheitsprämien mit staatlichen Transferzahlungen. Das Modell der Bürgerversicherung sieht prinzipiell vor, dass sich alle Bürger in der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen einer Grundsicherung pflichtversichern müssen. Die Bemessungsgrundlage stellen Arbeitseinkommen und Einkommen aus Vermögen dar. Privaten Versicherungen bleibt nur die Möglichkeit, über die Grundversicherung hinausgehende Risiken zu versichern. Im Modell der Pauschalprämie zahlt jeder gesetzlich Versicherte den gleichen Betrag, und die bisher im System integrierte Umverteilungsfunktion wird durch ein staatliches Transfersystem übernommen. Zudem wird die paritätische Finanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgegeben. Die genaue Rolle der privaten Versicherungen bleibt im Bericht offen. In der öffentlichen Diskussion wird zumeist auf die kurzfristigen Beschäftigungs-, Wachstums- und Verteilungseffekte dieser Modelle abgehoben. Jedoch sollte eine Reform des Gesundheitssystems nicht primär auf diese Effekte abzielen, sondern auf die Vermeidung von ökonomischen Fehlanreizen und die grundsätzliche Steigerung seiner Effizienz. Im Folgenden werden beide im Entwurf vorgestellten Modelle anhand von sechs Kriterien bewertet: (1) Anreizmechanismen, (2) Stabilität bzw. Nachhaltigkeit, (3) Beschäftigungs- und Wachstumsfreundlichkeit, (4) soziale Gerechtigkeit, (5) administrativer Aufwand und (6) Anpassungsfähigkeit. Dabei wird sich zeigen, dass das Pauschalprämienmodell dem der Bürgerversicherung überlegen scheint. Gleichwohl sind beide nicht in der Lage, das Effizienzproblem im Gesundheitssystem umfassend zu lösen. Hierfür wären weiter gehende Strukturreformen nötig.
    Keywords: ddc:330
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Essen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)
    Publication Date: 2018-06-26
    Description: Der Entwurf nimmt mit der zunehmenden Besteuerung von Renten und der steuerlichen Freistellung von Rentenversicherungsbeiträgen einen ökonomisch plausiblen Verfahrenswechsel vor. Dabei folgen die im Einzelnen vorgesehene nachgelagerte Besteuerung zukünftiger Renten und die geplanten Übergangsregelungen vor allem dem Postulat der Gleichmäßigkeit der Besteuerung der Altersvorsorge. Das Risiko der sog. Zweifachbesteuerung von Einkommen sowohl in der Erwerbs- wie auch in der Ruhestandsphase dürfte i.A. gering sein. Die geplante Neuregelung ist als steuersystematisch und -politisch sachgerecht zu beurteilen. Gleichwohl wird damit kein Beitrag zur Steuervereinfachung geleistet. Im Gegenteil: die notwendigen Übergangsregelungen verkomplizieren das Einkommensteuergesetz und vermindern seine Transparenz für die Steuerbürger und für die Administration - mit entsprechend zusätzlichen Kosten der Besteuerung. Unter Vereinfachungs- und Transparenzaspekten sollte der zukünftig voll abzugsfähige Beitrag explizit neben der Vorsorgepauschale ausgewiesen werden. Damit könnten die tax compliance-Kosten für die Steuerpflichtigen und für die Verwaltung reduziert werden. Überhaupt sollte die anstehende Reform genutzt werden, um die überaus komplizierten Regelungen des § 10 EStG zu vereinfachen. Während heute die Besteuerung bei Rentner-Ehepaaren i.d.R. erst bei einem Renteneinkommen von jährlich mehr als 35 000 Euro (3,5 % der Rentnerhaushalte) einsetzt, wird dies bei diesen Rentnern 2005 schon bei 30 000 Euro und 2020 schon bei 18 000 Euro der Fall sein. Der jährliche Steuerzahlbetrag beläuft sich 2020 nach dem 2005 gültigen Tarif im Durchschnitt auf bis zu etwa 2 000 Euro p.a. bzw. auf bis zu 15 % der Rente. Dem stehen bis dahin indes bei diesen Rentnern Entlastungen in der Erwerbsphase gegenüber.
    Keywords: ddc:330
    Language: German
    Type: doc-type:report
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