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  • 1980-1984  (20)
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  • 1
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Die Steinkohle hat seit Ende der fünfziger Jahre ihren Markt bei der Wärmeerzeugung der Industrie und der privaten Haushalte weitgehend an das Heizöl verloren. Um einen Mindestabsatz heimischer Steinkohle zu sichern, wurde der Kohlemarkt gespalten: Die Eisen- und Stahlindustrie sowie einige Abnehmer, die in bescheidenem Umfang über Importkontingente verfügen, können Steinkohle zum Weltmarktpreis einsetzen. Alle übrigen Abnehmer, darunter auch Teile der Elektrizitätswirtschaft, müssen dagegen einen fast doppelt so hohen Inlandspreis entrichten. Nach dem scharfen Anstieg der Preise für Erdöl liegt dessen Wärmepreis heute etwas höher als der für heimische Steinkohle. In größerem Umfang lohnt sich eine Substitution von ö l durch Kohle jedoch nur, wenn auf billigere Steinkohle zum Weltmarktpreis zurückgegriffen werden kann; denn große zusätzliche Mengen an heimischer Kohle können nur zu erheblich steigenden Kosten gefördert werden. Soll künftig im Zuge einer Politik des "weg vom ÜP verstärkt Steinkohle eingesetzt und der heimische Steinkohlenbergbau gleichzeitig aus versorgungspolitischen Gründen erhalten werden, so wäre es zweckmäßig, die Kohleeinfuhr völlig zu liberalisieren und das bisherige Stützungssystem vollständig durch ein System direkter Ausgleichszahlungen (Deficiency Payments) zu ersetzen. Ein System von Deficiency Payments für den gesamten Steinkohlenbergbau hätte den großen Vorteil, daß die Substitution von Ol durch Kohle nicht mehr durch Einfuhrhemmnisse und hohe Inlandspreise behindert und erschwert würde. Ober die Menge der insgesamt eingesetzten Kohle entschiede der niedrigere Weltmarktpreis. Der heimische Bergbau erhielte die Differenz zwischen den Förderkosten und dem Weltmarktpreis erstattet. Die fiskalischen Kosten, die bei der gegenwärtigen Fördermenge zusätzlich aufzubringen wären, liegen unter 1 Mrd. DM. In volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise sind dies jedoch keine zusätzlichen Kosten, da bislang die inländischen Kohleabnehmer den gegenüber dem Weltmarktpreis höheren Binnenpreis für Steinkohle zahlen müssen. Das Mitte dieses Jahres vereinbarte "Kohlepaket" kann den energiewirtschaftlichen Erfordernissen nicht voll gerecht werden. Die vorgesehenen Importkontingente können das Potential für eine Substitution von Heizöl durch Steinkohle auf dem Wärmemarkt der Industrie und der Privathaushalte nur zu Bruchteilen ausschöpfen. Darüber hinaus besteht Anlaß zu der Sorge, daß die außenwirtschaftlichen Reglementierungen und die damit verbundenen Zuteilungskriterien eine volle Nutzung selbst dieser Einfuhrkontingente verhindern werden. Ohne eine umfassende Liberalisierung der Steinkohleneinfuhr und eine Umgestaltung des Stürzungssystems wird die Energiepolitik in der Bundesrepublik den Anteil des Erdöls an der Energieversorgung nicht in dem angestrebten Maß vermindern können.
    Keywords: ddc:330
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    New Haven, CT: Yale University, Economic Growth Center
    Publication Date: 2017-05-30
    Keywords: ddc:330
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    New Haven, CT: Yale University, Economic Growth Center
    Publication Date: 2017-05-30
    Keywords: ddc:330
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Bologna: Alma Mater Studiorum - Università di Bologna, Dipartimento di Scienze Economiche (DSE)
    Publication Date: 2018-02-02
    Description: Vista da molto lontano la traiettoria della luna intorno al sole potrebbe essere descritta in modo simile a quella della terra: se non si va per il sottile, terra e luna procedono vicine nella loro rivoluzione intorno al sole.
    Keywords: ddc:330
    Language: Italian
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    Hamburg: Verlag Weltarchiv | Springer Heidelberg
    Publication Date: 2018-03-14
    Description: East Asian nations, which not long ago were counted among the more backward, are emerging as dramatically expanding markets as well as tough competitors for the United States. Predictions are that the Pacific-rim economy will expand twice as fast as the rest of the world. Professor Jens Biermeier shows that there has been a shift in the trading pattern of the United States away from Europe towards Asia as well as a shift of US political and strategic interests from the Atlantic to the Pacific in recent years.
    Keywords: ddc:330
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Hamburg: Verlag Weltarchiv | Springer Heidelberg
    Publication Date: 2018-03-14
    Description: The switch to floating exchange rates during the 1970s has given economists the first comprehensive opportunity to assess the arguments for and against floating. Much new work has been done on various aspects of floating exchange rate behaviour. This article attempts a limited survey of the evidence concerning two important issues—whether floating exchange rates are inherently unstable and whether they harm international trade.
    Keywords: ddc:330 ; Exchange Rates
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Der jüngste Ölpreisrückgang wurde durch die Verhaltensänderung von Saudi-Arabien ausgelöst: Der Produzent mit den größten Ölreserven war nicht mehr bereit, durch eigene Produktionszurückhaltung den Kartellpreis zu sichern. Die Verhaltenskorrektur könnte taktische oder strategische Absichten signalisieren. Sie könnte den Versuch darstellen, über einen temporären Preiseinbruch andere Ölanbieter - auch außerhalb der OPEC - zu einer Produktionseinschränkung zu veranlassen. Sie könnte aber auch strategisch angelegt sein, indem über dauerhaft niedrigere Ölpreise die Energienachfrage angeregt und Alternativanbieter zurückgeschreckt werden. Die zweite Hypothese dürfte der Interessen läge und den politischen Möglichkeiten Saudi-Arabiens stärker entsprechen. Eine so nachhaltige Veränderung eines wichtigen relativen Preises hat vielfache ökonomische Konsequenzen. Nach einer kurzzeitigen Orientierungsphase dürfte die Konjunktur der Ölverbrauchenden Länder für ein bis zwei Jahre nennenswert angeregt und der Verbraucherpreisanstieg markant reduziert werden. Die Beschäftigungsentwicklung dürfte kaum stärker tangiert werden, da die Verbesserung der Terms of Trade der Ölverbraucherländer aller Voraussicht nach zu einer Verstärkung des Reallohnanstiegs führt. Im Zuge der beiden öÖpreiserhöhungen 1973 und 1979/80 hat die Energieproduktivität in den westlichen Industrieländern deutlich zugenommen. Diese Produktivitätssteigerungen wurden vorrangig durch energiesparende Investitionen sowie Änderungen im Produktsortiment erzielt; sie sind somit auf Dauer angelegt. Auf mittlere Sicht ist nach der kräftigen Ölpreissenkung indes mit einem Abflachen des Produktivitätsanstiegs beim Energieeinsatz zu rechnen. Dies zusammen mit dem günstigeren Konjunkturverlauf in den westlichen Industrieländern wird die Rohölnachfrage beleben. Der Ölverbrauch der Industrieländer wird jedoch auch nach dem Ölpreissturz allenfalls schwach expandieren. Ein energiepolitischer Handlungsbedarf infolge des jüngsten Ölpreissturzes besteht nicht. Die Energiepolitik der Bundesrepublik Deutschland sollte insbesondere wegen der Unsicherheit über die künftige Preisentwicklung und der offenkundigen Effizienzverluste durch Interventionen bei ihrer grundsätzlich marktwirtschaftlichen Orientierung bleiben. Der Schutz des heimischen Steinkohlenbergbaus ist ohnedies schön weitgehend automatisch gesichert (Kokskohlenbeihilfe und „Kohlepfennig"). Sofern die Marktteilnehmer und die Energiepolitik der wahrscheinlichen Umkehr der Preistendenzen auf dem Energiemarkt zu Beginn der neunziger Jahre früh genug Rechnung tragen, besteht die Hoffnung, daß diese nicht erneut in eine sprunghafte Teuerungswelle einmündet. Auch für die Geld- und Finanzpolitik besteht kein Korrekturbedarf; sie sollten ihren potentialorientierten Kurs beibehalten. Die niedrigeren Preissteigerungsraten lassen bei unveränderter Geldmengenexpansion mehr Spielraum für eine mögliche Verstärkung des realen Wachstums. Die als sachgerecht erkannte Verminderung der Staatsquote sollte nicht unterbrochen werden.
    Keywords: ddc:330 ; Mineralölmarkt ; Konjunktur ; Energiemarkt ; Wirtschaftspolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Kiel: Institut für Weltwirtschaft (IfW) | ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft Kiel, Hamburg
    Publication Date: 2018-09-06
    Description: Es ist kaum damit zu rechnen, daß der zunehmende Energieverbrauch künftig durch eine Expansion des Erdöl- und Naturgasangebots gedeckt werden kann. Dies resultiert vorrangig aus einer konservierenden Angebotspolitik der OPEC-Länder. Eine weiterhin sinkende Förderung der Vereinigten Staaten wird sich durch ein steigendes Angebot aus dem Raum außerhalb der OPEC vermutlich kaum kompensieren lassen. Da der Ausbau der Kernenergie weltweit nicht mehr ohne weiteres akzeptiert wird und deshalb ins Stocken geraten ist, sollte erwogen werden, der Steinkohle einen größeren Platz in der Energieversorgung einzuräumen. Vom Angebot her sind die Voraussetzungen hierzu nicht ungünstig. Nach neueren Schätzungen könnte die Produktion von Steinkohle beachtlich, ausgeweitet werden. Als Hauptanbieter werden die Vereinigten Staaten, Australien, die Republik Südafrika, Kanada und Polen in Erscheinung treten, als Hauptnachfrager die westeuropäischen Länder und Japan. Dieses Angebotspotential wird sich nur realisieren lassen, wenn langfristige Marktsignale durch langfristige Lieferverträge und Kapitalbeteiligungen die Erzeugerländer erreichen. Dies ist um so wichtiger, als mit erheblichen Vorlaufzeiten bei der Bereitstellung der internen und maritimen Transportkapazitäten zu rechnen ist. Das größte Potential bei der Substitution von Heizöl durch Steinkohle läßt sich auf dem Wärmemarkt der Industrie durch einen Wechsel der Befeuerung sowie bei der Raumheizung der Privathaushalte durch einen Ausbau der Fernwärme mobilisieren. Kurzfristig ließen sich etwa 20 Mill. t SKE Heizöl jährlich durch Steinkohle ersetzen. Angesichts des niedrigen Wirkungsgrades von Kohleveredelungsanlagen auf der Basis fossiler Prozeßwärme erscheint es fraglich, ob Großprojekte auf diesem Gebiet in größerem Umfang gefördert werden sollten, bevor nukleare Prozeßwärme aus Hochtemperaturreaktoren marktreif geworden ist. Vorrangig sollte das zusätzliche Steinkohlenangebot vielmehr dort verwendet werden, wo es Heizöl unmittelbar ersetzt, nämlich auf dem Wärmemarkt. Negative Umwelteinflüsse lassen es angezeigt erscheinen, den massiven Einsatz von Steinkohle als Übergangslösung zu betrachten und langfristig ein alternatives Verbrauchsmuster anzustreben, bevor die Erschöpfung der Kohlevorräte dies nahelegen würde. Als Basis der Energieversorgung können mittel- und langfristig neben der Kernspaltung auch die Kernfusions- und die Solarenergie in Betracht gezogen werden. Es besteht die Absicht, die Reglementierung der Steinkohleneinfuhr in die Bundesrepublik schrittweise etwas zu lockern. Die bisherigen Schritte in diese Richtung geben jedoch Anlaß zu der Sorge, daß der Zugang deutscher Verbraucher zu einem stark expandierenden Weltsteinkohlenmarkt unangemessen stark behindert bleibt.
    Keywords: ddc:330
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Bologna: Alma Mater Studiorum - Università di Bologna, Dipartimento di Scienze Economiche (DSE)
    Publication Date: 2017-05-30
    Description: The purpose of the present paper, in contrast, is to show that Keynes, in The general Theory, thought in more complex terme, referring to an economy made of industries in the Marshallian tradition.
    Keywords: ddc:330
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    New Haven, CT: Yale University, Economic Growth Center
    Publication Date: 2017-05-30
    Keywords: ddc:330
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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