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  • 1
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    Unknown
    Frankfurt a. M.: Goethe University Frankfurt, Institute for Monetary and Financial Stability (IMFS)
    Publication Date: 2020-05-12
    Description: Das Working Paper bietet die zusammenfassende Stellungnahme von Prof. Volker Wieland zum Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank für Anleihen des öffentlichen Sektors (Public Sector Purchase Programme, PSPP) am Bundesverfassungsgericht am 30.07.2019. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Frage der Einordnung des PSPP als monetäre, geldpolitische Maßnahme und der Verhältnismäßigkeit des Programms und seiner Umsetzung. Ebenfalls wird kurz auf die weiteren Fragen zur Umsetzung, insbesondere Ankündigung, Begrenzung und Abstand zum Primärmarkt für Staatsanleihen eingegangen.
    Keywords: ddc:330 ; Quantitative Lockerung ; Offenmarktpolitik ; Methodologie ; Staatspapier ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 2
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: Dieses Policy Paper untersucht für die Europäische Union, die Bundesebene und die Bundesländer die institutionelle und inhaltliche Ausgestaltung der Regulierungskontrolle und der Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Die Analyse der administrativen Belastungen für die Unternehmen in Deutschland und der Institutionen zu ihrer Reduzierung ist bislang überwiegend auf die gesamtstaatliche Ebene mit der Bundesgesetzgebung fokussiert, eine zusammenfassende Darstellung der Zuständigkeiten nach staatlichen Ebenen fehlt. Auf EU-Ebene wurde erst nach der Jahrtausendwende und damit relativ spät die bürokratische Belastung für Unternehmen durch europäische Rechtsakte und Vorgaben thematisiert. Ausgehend von der Kleinunternehmenscharta 2000 folgten 2007 die Einsetzung der Hochrangigen Gruppe im Bereich Verwaltungslasten, 2008 der Small Business Act und 2015 das REFIT-Programm. Auf gesamtstaatlicher Ebene in Deutschland wurde nach diversen Einzelmaßnahmen 2006 mit dem Standardkostenmodell und der Einsetzung des Nationalen Normenkontrollrats ein systematisches Vorgehen gegen administrative Belastungen für Unternehmen eingeleitet, dass eine Reduktion dieser eng abgegrenzten Bürokratie um ein Viertel bringen sollte. Seit 2010 wird auch der Erfüllungsaufwand von neuen Gesetzen gemessen. Die Bundesländer sind dem deutschen Föderalismus gemäß sehr unterschiedlich aufgestellt, was die Begrenzung von Bürokratie betrifft. Bis auf Berlin verfügen alle Länder über ein Mittelstandsgesetz oder eine entsprechende Richtlinie zur Berücksichtigung der Belange des Mittelstands, aber nur wenige Länder verfügen über eine eigene Standardkostenmessung nach Bundesvorbild. Das Policy Paper schließt mit Empfehlungen für die drei untersuchten Staatsebenen.
    Description: This Policy Paper analyses the relevant institutions and administrative measures for curbing bureaucracy in the European Union, for the German federal administration and at German Laender level. While bureaucratic burdens and measures to control and reduce bureaucracy are well documented for the national level in Germany, a common approach to the EU, national and state level is still missing. In the EU, the burdens for the enterprise sector resulting from European bureaucracy and regulation became an important topic only after 2000, as European competitiveness seemed to be in danger. Starting with the 'European Charter for Small Enterprises' in 2000, the 'High Level Group of Independent Stakeholders on Administrative Burdens' was established in 2007 and the 'Small Business Act' followed in 2008. In 2015, the REFIT-programme was introduced to strengthen the better regulation agenda. On the German national level, the introduction of the standard cost model and the establishment of the regulatory control council 'Normenkontrollrat' in 2006 can be viewed as milestones, because they were a prerequisite for a systematic measurement and reduction of bureaucracy-induced costs. In 2010, measurement was extended to total costs of regulation including compliance costs instead of costs of administrative procedures only. Nevertheless, a considerable discrepancy between bureaucracy felt by enterprises and measured by government agencies remains. At the administrative level of the 16 German Laender, institutions and measures to control and reduce bureaucracy vary widely. Only few Laender have introduced a measurement of state bureaucracy and a regulatory control council similar to the federal level. The paper concludes with recommendations to strengthen regulatory and bureaucracy control on the three governmental levels.
    Keywords: D73 ; E61 ; H79 ; ddc:330 ; Befolgungskosten ; Verwaltungsreform ; Mittelstandspolitik ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-05-28
    Description: Vertrauen ist gerade in Krisenzeiten wichtig und in einer globalisierten Welt zugleich besonders gefährdet: Wir sind von internationalen Wirtschaftsprozessen und politischer Kooperation abhängig, die ohne Vertrauen nicht funktionieren würden. Insbesondere für pluralisierte, urbane und individualistisch geprägte Gesellschaften ist Vertrauen der wichtige Kitt des Zusammenhalts. Wenn dieses gering ausgeprägt ist, wird versucht mit Kontrollen und Alleingängen für vermeintliche Sicherheit zu sorgen. Das Vertrauen schwindet dadurch; insbesondere, wenn das Gefühl der Menschen wächst, dass entweder der wirtschaftliche Aufschwung nicht bei ihnen ankommt oder die Eliten in der Krise vor allem an sich denken. Manche Regionen fühlen sich zurückgelassen und der Eindruck entsteht, die Politik habe lediglich die Interessen einzelner Interessengruppen im Blick; das stärkt systemkritische Parteien. [...]
    Keywords: A13 ; O43 ; P51 ; ddc:330 ; Vertrauen ; Sozialer Indikator ; Vergleich ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-06-04
    Description: Die Corona-Pandemie trifft die Welt mit multiplen Angebots- und Nachfrageschocks zugleich. Das gab es in dieser Breite, Heftigkeit und Schnelligkeit noch nie. Eine schnelle Rückkehr auf die vorherigen Wachstumsspuren ist in allen Weltregionen nicht zu erwarten. Im Jahr 2020 wird die globale Wirtschaftsleistung um über 4 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Dies markiert den stärksten Einbruch in der Nachkriegszeit. Das Vorkrisenniveau dürfte erst gegen Ende des Jahres 2021 erreicht werden. Dies setzt voraus, dass es zu keiner zweiten Welle der Virusaus-breitung und einem 'second lockdown' kommt. Das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 dürfte dann in der Größenordnung von etwa 6 Prozent liegen. Der Einbruch der weltweiten Wirtschaftsaktivitäten hat gravierende Folgen für die Dynamik des Welthandels. Dieser bricht 2020 um 9 Prozent ein. 2021 ist ein Plus beim globalen Güteraustausch in Höhe von 8 Prozent zu erwarten. Die Erholung der deutschen Konjunktur wird sich nach den starken Beeinträchtigungen im zwei-ten Quartal 2020 auf weite Teile des kommenden Jahres erstrecken. Beim Export wirkt - trotz der sich wieder stabilisierenden Weltkonjunktur - die stark beeinträchtigte globale Investitions-tätigkeit hemmend. Beim Konsum deckeln zunächst fehlende Nachholmöglichkeiten, zum Teil sich nur allmählich auflösende Angebotsrestriktionen und Verunsicherungen die Dynamik. Mit der Festigung der konjunkturellen Erholung trägt der private Konsum mit seinem hohen Gewicht an der Inlandsnachfrage maßgeblich zum Aufschwung bei. Bei den Inlandsinvestitionen ist eine längere Erholungsphase zu erwarten. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die Perspektiven für die Weltwirtschaft, denn das schwache globale Umfeld dämpft auch die Investitionsanreize in Deutschland. Anziehende Insolvenzzahlen können zusätzlich die Investitionen bremsen. Durch das Zusammenspiel dieser derzeit retardierenden Momente geht das reale Bruttoinlands-produkt in Deutschland im Jahr 2020 um 9 Prozent zurück. Unter der Annahme, dass es keinen erneuten globalen Schock geben wird, hält die zur Jahresmitte 2020 einsetzende Erholung an und die deutsche Produktionsleistung wird im Jahr 2021 um 8 Prozent über dem Vorjahr liegen. Die Corona-Pandemie hinterlässt tiefe Spuren auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Trotz umfas-sender Nutzung des Instruments der Kurzarbeit wird die Erwerbstätigkeit zum ersten Mal seit 2005 wieder zurückgehen. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresverlauf 2020 die 3-Millionen-Grenze überschreiten. Die Erholung im Jahr 2021 wird zwar einen großen Teil des Einbruchs wieder wettmachen können, der Beschäftigungsstand von 2019 wird allerdings noch nicht wie-der erreicht. Der Staatshaushalt erwartet nach sechs Jahren, die von Überschüssen geprägt wa-ren, einen starken Dämpfer im Zuge der Corona-Krise. Steuermindereinnahmen und Mehraus-gaben werden zu einem Defizit von 265 Milliarden Euro in diesem Jahr führen. Durch die erwar-tete einsetzende wirtschaftliche Erholung kann die Finanzierungslücke im Jahr 2021 wieder auf gut 130 Milliarden Euro zurückgeführt werden...
    Keywords: E2 ; E3 ; E5 ; E6 ; ddc:330 ; Coronavirus ; Wirtschaftlicher Wiederaufbau ; Europäische Finanzpolitik ; EU-Staaten ; Europäischer Stabilitätsmechanismus ; Italien
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 5
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Ein harter Brexit ist für das Vereinigte Königreich sehr viel teurer als für die EU. Mit einer »Hard-but-Smart«-Strategie dagegen würde das UK unilateral auf alle neuen Barrieren, also völlig auf Importzölle, verzichten. Damit ist der prozentuelle Wohlfahrtsverlust des UK und jener auf dem Kontinent nicht mehr substanziell unterschiedlich. Dies verändert die Verhandlungssituation grundlegend. Die Analyse legt nahe, dass sich die EU-Kommission nicht stur auf das für London unakzeptable Austrittsabkommen festlegen, sondern konstruktiv Alternativen ausarbeiten sollte.
    Keywords: F33 ; F34 ; F59 ; H20 ; ddc:330 ; Außenhandel ; Handelseffekt ; EU-Binnenmarkt ; EU-Mitgliedschaft ; Wirkungsanalyse ; UK ; EU-Staaten ; Brexit
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Am 15. Januar 2019 lehnte das britische Unterhaus das Brexit-Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ab. Das Nein der britischen Abgeordneten ist nachvollziehbar. Der Deal hätte das Vereinigte Königreich auf den Status einer Handelskolonie herabgestuft, ohne handelspolitische Autonomie. Zudem wäre seine territoriale Integrität in Frage gestellt. Der Beitrag diskutiert die zur Auswahl stehenden Alternativen bezüglich ihrer politökonomischen Konsequenzen und ihrer Implikationen für die Zukunft Europas. Eine aufgewertete Zollunion in Kombination mit zusätzlichen bilateralen Verträgen nach der Art des Schweizer Modells könnte eine gangbare Lösung sein. Das Vereinigte Königreich sollte aber auch die ökonomischen Realitäten akzeptieren und die großen handelspolitischen Herausforderungen gemeinsam mit der EU angehen, anstatt getrennt von ihr. Die EU wiederum sollte mit ihrem politischen Dogma der vier Freiheiten brechen und flexiblere Integrationsmöglichkeiten bieten, die z.B. die Personenfreizügigkeit ausklammern.
    Keywords: D72 ; ddc:330 ; EU-Mitgliedschaft ; EU-Staaten ; Großbritannien ; Brexit
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Nach den aktuellen Analysen der Experten aus den 19 Mitgliedsländern des EUROCONSTRUCT-Netzwerks sind die Bauleistungen im vergangenen Jahr im Gesamtgebiet abermals kräftig gestiegen. Allerdings fiel das Wachstum mit knapp 3% deutlich geringer aus als 2017. Damals wurden die Bauaktivitäten noch um mehr als 4% ausgeweitet. Bis zum Ende des Prognosezeitraums dürften sich die jährlichen Zuwachsraten weiter sukzessive verringern. Mit einer Rate von weniger als 1½% wird die Bauproduktion im Jahr 2021 zwar nur noch in moderatem Tempo expandieren. Gleichzeitig ist jedoch für 15 der insgesamt 19 Mitgliedsländer von einer weiteren Zunahme der Bautätigkeit auszugehen. Während der Hochbau inzwischen erheblich langsamer wächst als noch in den Jahren 2016 und 2017, hat der Tiefbausektor 2018 beträchtlich Fahrt aufgenommen. Auch im laufenden Jahr wird sich das Tiefbauvolumen wohl kräftig erhöhen. Über die gesamte Prognoseperiode bis 2021 dürfte dieses Teilsegment die bei weitem höchsten Zuwachsraten aufweisen. Der Wohnungsneubau, der im Fünfjahreszeitraum 2014 bis 2018 um insgesamt ein Drittel zulegen konnte, dürfte dagegen ab 2020 kaum noch wachsen. Für 2019 wird der vorerst letzte größere Anstieg der Wohnungsfertigstellungen erwartet.
    Keywords: L74 ; E30 ; ddc:330 ; Bauwirtschaft ; Konjunktur ; Branchenentwicklung ; EU-Staaten ; EUROCONSTRUCT
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Die Euro-Finanzminister sind angesichts der geplanten Ausgabenerhöhung des hoch verschuldeten Italiens in Besorgnis. Die EU-Kommission verzichtete vorerst auf ein Defizitverfahren, obwohl die italienische Regierung die EU-Haushaltsvorschriften noch immer nicht erfüllt. Stürzt Italien Europa in eine neue Krise? Dirk Meyer, Universität der Bundeswehr Hamburg, sieht den Fortbestand der Europäischen Währungsunion durch Italien infrage gestellt. Mangelndes Können und Wollen der italienischen Entscheidungsträger gefährden die Stabilität des Euro, die Mitgliedschaft Italiens in der EWU und letztlich den Bestand der Währungsunion insgesamt. Nach Ansicht von Berthold Busch und Jürgen Matthes, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, schadet der Kurs der Regierung Italien. Die italienische Regierung habe jetzt zwar begrenzte Korrekturen an ihren Haushaltsplänen durchgeführt, die Europäische Union sollte sich aber nicht auf nur minimale Zugeständnisse einlassen. Ansgar Belke, Universität Duisburg-Essen, meint, dass sich ein Austritt aus der Eurozone für Italien nicht lohne. Vielmehr sei sogar die bloße Diskussion hierüber, unabhängig von der Haushaltslage Italiens, ein »Spiel mit dem Feuer«. Massimo Bordignon und Angelo Baglioni, Catholic University of Milan, gehen davon aus, dass Italien weder den Euro noch die Europäische Union verlassen werde. Die wirtschaftlichen und politischen Kosten eines »Italexit“ seien den gegenwärtigen Politikern klar, und sie reichten aus, um sie davon abzuhalten, einen Austritt anzustreben. Besorgniserregend sei jedoch die Tatsache, dass eine erfolgreiche politische Kampagne in Italien und in anderen Ländern den Euroskeptizismus bestärke. Christian Kastrop und Dominic Ponattu, Bertelsmann Stiftung, nehmen den »Fall Italien« zum Anlass, »Europäische öffentliche Güter“ in den Fokus zu rücken. Dazu gehöre insbesondere die Reform der Fiskalregeln, die zukunftsorientiert ausgestaltet werden müssten. Bodo Herzog und Marlene Ferencz, ESB Business School, unterstreichen, dass Italien mit dem Haushaltsentwurf gegen Verabredungen mit der Kommission und den anderen Euro-Mitgliedstaaten verstoße und damit eine Gefahr für die Währungsunion sei.
    Keywords: H63 ; F34 ; ddc:330 ; Schuldenkrise ; EU-Haushalt ; Italien ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Stiftung Marktwirtschaft
    Publication Date: 2018-01-24
    Description: Dank der guten konjunkturellen Lage und der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank hat sich der in den vergangenen Jahren erkennbare Trend hin zu mehr Haushaltskonsolidierung 2017 fortgesetzt. Das spiegelt sich auch im Update 2017 des EU-Nachhaltigkeitsrankings der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Generationenverträge der Universität Freiburg wider, das die fiskalische Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte in Europa auf Basis aktuell vorliegender Finanz- und Wirtschaftsdaten analysiert und sowohl die Entwicklung der Staatsverschuldung im Vergleich zum Vorjahr als auch langfristig darstellt. Neben den bereits explizit ausgewiesenen Staatsschulden werden folglich auch absehbare künftige Haushaltsdefizite (implizite Schulden) berücksichtigt. [...]
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Schulden ; Finanzpolitik ; Nachhaltigkeit ; Vergleich ; EU-Staaten ; Generationengerechtigkeit ; Prognose
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Angesichts der demographischen Entwicklung und des zunehmenden Innovationsdrucks konkurrieren die Mitgliedstaaten der EU mit anderen Ländern der Welt um hochqualifizierte Fachkräfte. Die Blaue Karte soll die dauerhafte Zuwanderung von hochqualifizierten Drittstaatangehörigen in die EU fördern und erleichtern. Zwar variieren die Gültigkeitsdauer, die Verwaltungsgebühren, die geltenden Einkommensgrenzen und die Anzahl der ausgegebenen Blauen Karten je Mitgliedstaat, die Blaue Karte hat aber das Potenzial, die Zuwanderung Hochqualifizierter für alle Mitgliedstaaten der EU positiv zu beeinflussen. Von einer Reform der Blauen Karte, über die die Mitgliedsländer seit 2016 beraten, würden nicht nur die Zielländer und Antragsteller profitieren, sondern auch international tätige Unternehmen und Organisationen – und somit der gesamte Wirtschaftsraum der EU.
    Keywords: F22 ; J61 ; J21 ; ddc:330 ; Hochqualifizierte Arbeitskräfte ; Fachkräfte ; Qualifikation ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 11
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Die regionale Wirtschaftskraft der 402 Kreise Deutschlands, gemessen an ihrer Bruttowertschöpfung pro Kopf, ist 2014 deutlich gleicher als 2000 verteilt. Das gilt auch für die 1 300 Regionen der EU – wobei allerdings innerhalb der alten EU-15-Staaten ein Anstieg der regionalen Ungleichheit zu beobachten ist. Das zeigt eine neue Analyse des ifo Instituts.
    Keywords: R11 ; R58 ; O18 ; ddc:330 ; Regionale Wirtschaftskraft ; Wertschöpfung ; Deutschland ; USA ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Nach den aktuellen Analysen der Experten aus den 19 Mitgliedsländern des EUROCONSTRUCT-Netzwerks dürfte im vergangenen Jahr das Bauvolumen im ECONSTRUCT-Gebiet um 3,5% zugenommen haben. Die stärksten Impulse kamen dabei erneut vom Wohnungsbau. Die Entwicklungen im Jahr 2017 sind aus zwei Gründen bemerkenswert. So wurden die Baumaßnahmen in Europa zuletzt 2006 kräftiger ausgeweitet. Zudem nahm die Bautätigkeit erstmals in allen 19 Mitgliedsländern zu.
    Keywords: L74 ; ddc:330 ; Bauwirtschaft ; Konjunktur ; Branchenentwicklung ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Die europäische Bauwirtschaf erlebte 2017 einen länderübergreifenden Aufschwung. Infolgedessen erhöhte sich die Bauproduktion um fast 4% – dies war der drittstärkste Anstieg in den vergangenen 26 Jahren. Für dieses Jahr rechnen die Bauexperten des EUROCONSTRUCT Netzwerks zwar mit einer erneuten deutlichen Zunahme um mehr als 2½%. In den kommenden Jahren wird sich das Wachstumstempo dann aber weiter spürbar verlangsamen und zum Ende des Jahrzehnts nur noch knapp 1½% betragen.
    Keywords: L74 ; ddc:330 ; Bauwirtschaft ; Konjunktur ; Branchenentwicklung ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Frankfurt a. M.: Peter Lang International Academic Publishers
    Publication Date: 2019-01-28
    Description: Trotz ihres immensen Beitrags zur Gewährleistung der Energieversorgungssicherheit ist die Energieaußenhandelspolitik der Europäischen Union nur selten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung. Die Abhandlung setzt sich eingangs mit den faktischen Gegebenheiten und Abläufen im internationalen Energiehandel auseinander. Im Anschluss werden vor diesem Hintergrund die politischen Entwicklungen und Richtungsvorgaben der unionalen Energieaußenhandelspolitik sowie die Kompetenzverteilung zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten dargestellt. Abschließend behandelt der Autor den völkerrechtlichen Rahmen und die bilaterale Abkommenspraxis der Europäischen Union, die gemeinsam den "Internationalen Spielplatz" für die Energieimporte durch europäische Unternehmen bilden.
    Keywords: ddc:340 ; EU-Energiepolitik ; EU-Außenwirtschaftspolitik ; EU-Recht ; Internationales Handelsrecht ; Energieversorgung ; Handelsabkommen ; EU-Europäisch ; Welt ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 15
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: Aktuell wird gefordert, die Sozialstandards in Freihandelsabkommen der EU deutlich zu verschärfen. Damit droht das Ziel, Arbeitnehmern in Entwicklungsländern zu helfen, durchkreuzt zu werden.
    Keywords: ddc:330 ; Freihandelszone ; Sozialstandards ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 16
    facet.materialart.
    Unknown
    Dresden: ifo Institut, Niederlassung Dresden
    Publication Date: 2018-04-12
    Description: Der Ausweis von Regionalfördergebieten ist in den Mitgliedsstaaten der EU nur im Rahmen eines von der Europäischen Kommission kriteriengestützt festgelegten „Bevölkerungsplafonds“ möglich. Dieser wird für die kommende Förderperiode ab 2021 in Deutschland aufgrund der im EU-Vergleich relativ günstigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen als bislang. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den vom BREXIT ausgelösten statistischen Effekt, da sich dadurch das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in der EU-27 verringern dürfte. Zur Überwindung der entstehenden Nachteile für die deutsche Regional- und Strukturpolitik zu Gunsten der entwicklungsschwächeren deutschen Regionen werden eine Reihe von methodischen Änderungen bei der Bestimmung des Bevölkerungsplafonds vorgeschlagen, um die nationalen regionalen Besonderheiten auch weiterhin im Rahmen einer nationalen Regionalpolitik angehen zu können.
    Keywords: R11 ; ddc:330 ; Räumliche Verteilung ; Bevölkerungsentwicklung ; Entwicklung ; EU-Strukturfonds ; EU-Regionalpolitik ; EU-Beihilferecht ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Stiftung Marktwirtschaft
    Publication Date: 2018-01-23
    Description: Das Update 2016 des EU-Nachhaltigkeitsrankings der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Generationenverträge der Universität Freiburg analysiert die Gesamtverschuldung der EU-Mitgliedsländer, deren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr und die langfristige Entwicklung der öffentlichen Haushalte in Europa. Es basiert auf einer ehrlichen Berechnung der Schuldenlast. Neben den explizit ausgewiesenen Staatsschulden berücksichtigt es absehbare zukünftige Defizite der öffentlichen Haushalte (implizite Schulden) bzw. nach geltender Gesetzeslage zwingende Ausgaben, denen keine Reserven gegenüberstehen (z.B. bei den Beamtenpensionen). [...]
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Schulden ; Finanzpolitik ; Nachhaltigkeit ; Vergleich ; EU-Staaten ; Generationengerechtigkeit ; Prognose
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 18
    facet.materialart.
    Unknown
    Halle (Saale): Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
    Publication Date: 2017-07-28
    Description: Unter dem Titel 'Von der Transformation zur europäischen Integration: Wachstumsfaktor Bildung besser nutzen' hat das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gemeinsam mit Partnern aus Forschungseinrichtungen und Universitäten in Deutschland am 22. Februar 2017 Forschungsergebnisse zur besseren Nutzung von Bildung als Wachstumsfaktor vorgestellt und diskutiert. Der Präsident des IWH, Professor Reint E. Gropp, Ph.D., unterstrich, dass es Investitionen in Humankapital seien, die langfristig das Wirtschaftswachstum treiben. Andere Länder investierten deutlich mehr in Humankapital als Deutschland. Dies sollte zu denken geben.
    Keywords: ddc:330 ; Europäische Integration ; Bildung ; Wirtschaftswachstum ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 19
    facet.materialart.
    Unknown
    München: Stiftung Familienunternehmen
    Publication Date: 2017-07-05
    Description: [Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse] Im Zuge der Bundestagswahl 2013 gab es eine breite öffentliche Diskussion um die Wiedereinführung der 1996 letztmals erhobenen Vermögensteuer in Deutschland. Die damalige Diskussion wurde im Jahr 2013 in einer Studie des ZEW für die Stiftung Familienunternehmen aufgegriffen, indem zunächst die qualitative Entwicklung der Nettovermögensbesteuerung im internationalen Vergleich von 1990 bis 2012 untersucht und die Bedeutung von vermögensbezogenen Steuern für das Gesamtsteueraufkommen anhand des Jahres 2010 nachvollzogen wurde. Anschließend wurden die Auswirkungen der damals diskutierten Reformkonzepte auf die effektive Steuerbelastung von Unternehmen und ihren Anteilseignern quantifiziert. Auch mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 sehen erste Programmentwürfe einzelner Parteien die Wiedereinführung einer Vermögensteuer vor, allerdings wurden bislang keine konkreten Vorschläge vorgelegt. Ziel dieser Studie ist es, die Entwicklung der Nettovermögensbesteuerung im internationalen Vergleich bis zum Jahr 2016 zunächst fortzuschreiben und anhand einer Zeitreihenanalyse die Bedeutung der Vermögensteuern für das Gesamtsteueraufkommen näher zu untersuchen. Mangels aktueller detaillierter politischer Vorschläge zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer erfolgen daran anschließend keine vermögensteuerspezifischen Belastungsrechnungen, sondern eine Einordnung der weitgehend unveränderten steuerlichen Rahmenbedingungen in Deutschland seit der Unternehmensteuerreform 2008 in einem EU-weiten Kontext. Abschließend wird näher untersucht, ob neben einer Wiedereinführung einer Vermögensteuer auch eine Schließung bestehender Steuerlücken eine Alternative zur Generierung von Steuermehreinnahmen darstellen könnte, die auch für Umverteilungszwecke zur Verfügung stünden. [...]
    Keywords: ddc:330 ; Vermögensteuer ; Steuereinnahmen ; Steuerreform ; Vergleich ; EU-Staaten ; OECD-Staaten ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 20
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Im Rahmen des Ökonomenpanels von ifo und FAZ im Februar 2017 wurden Professoren für Volkswirtschaftslehre an deutschen Universitäten zu ihren Erwartungen für die anstehenden Brexit-Verhandlungen sowie im Hinblick auf die zukünftige Handelspolitik der EU und dem Vereinigten Königreich befragt. Die befragten Teilnehmer sind mehrheitlich der Ansicht, dass die EU in Zukunft vornehmlich im Rahmen eines bilateralen Vertrags mit dem Vereinigten Königreich zusammenarbeiten wird, würden sich allerdings eher eine Mitgliedschaft des Landes im Europäischen Wirtschaftsraum als zukünftiges Modell wünschen. Zugleich erwarten die Ökonomen mehrheitlich, dass sich die Handelspolitik der EU in Zukunft protektionistischer entwickeln wird.
    Keywords: F13 ; F15 ; F33 ; ddc:330 ; Europapolitik ; Europäische Integration ; Brexit ; EU-Staaten ; Großbritannien
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 21
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Der Handel zwischen der EU und Russland ist derzeit durch Sanktionen des Westens gegen Russland und gegenseitige Embargo-Maßnahmen schwer belastet, ohne dass eine sichtbare Veränderung der geostrategischen Ausrichtung Russlands erreicht wurde. Vielleicht erfordert ein Interessensausgleich weniger Strafmaßnahmen, sondern eher die Perspektive auf vertiefte wirtschaftliche Kooperation. Sowohl die EU als auch die Nachfolgestaaten der Sowjetunion sollten großes Interesse an einer Freihandelszone „von Lissabon bis Wladiwostok“ haben, weil die Strukturen ihrer komparativen Vorteile stark komplementär zueinander sind. Für Russland könnte ein tiefgreifendes Abkommen zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft einen Zuwachs der realen Pro-Kopf-Einkommen um 3% bringen; für Deutschland um 0,2%. Das bedeutet ein Einkommenszuwachs von 235 Euro pro Kopf und Jahr für Russland und 91 Euro für Deutschland. Damit könnten Russland und die anderen Länder der ehemaligen Sowjetunion interessante Partner für eine vertiefte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der EU sein. Die EU sollte an einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft größtes Interesse haben. Außerdem verspricht die komplementäre Spezialisierungsstruktur dieser Länder substantielle wirtschaftliche Vorteile auch für die EU.
    Keywords: F13 ; F53 ; ddc:330 ; Freihandel ; Handelsabkommen ; EU-Außenwirtschaftspolitik ; WTO-Mitgliedschaft ; EU-Staaten ; Russland ; Freihandel ; Regionale Wirtschaftsintegration ; Handelsabkommen ; Handelseffekt ; Zollunion ; Wirkungsanalyse ; Europa ; Russland ; GUS-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 22
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    Unknown
    Vienna: FIW - Research Centre International Economics
    Publication Date: 2019-01-14
    Description: Die für 2019 geplante europäische Kapitalmarktunion zielt auf eine vertiefte Integration der Kapitalmärkte der EU-Mitgliedsländer ab. Sie knüpft sowohl am Binnenmarkt als auch an der im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise geschaffene Bankenunion an. Als Argumente für die Kapitalmarktunion werden die Fragmentierung der nationalen Kapitalmärkte, die starke Bankenabhängigkeit der europäischen Wirtschaften sowie die krisenbedingte Investitionslücke ins Spiel gebracht. Demnach soll die Kapitalmarktunion für erleichterten Finanzierungszugang v.a. für kleinere und mittlere Betriebe (KMUs) und für eine grenzüberschreitende Teilung von Risiken sorgen; letztlich bedeute dies mehr Wachstum und Finanzmarktstabilität. Die vielfältigen angepeilten Maßnahmen reichen von Prospektrichtlinien, über die Schaffung eines Marktes für Wertpapierverbriefung bis etwa zur Erleichterung von Crowd Funding. Kritiker zweifeln an den positiven Effekten der Kapitalmarktunion: Statt für Stabilität zu sorgen verschärfe sie jene Risiken, die bereits in der Finanzkrise schlagend wurden und ignoriere die Notwendigkeit vermehrter Finanzmarktregulierung, etwa im Schattenbanksektor. In Österreich ist trotz Bankenlastigkeit und krisenbedingt schwacher Kreditentwicklung relativ wenig Bedarf nach zusätzlichen Finanzierungsangeboten zu orten. Dennoch verbessert die Kapitalmarktunion vermutlich den Zugang zu Eigenkapital, insbesondere für Gründungs- und Innovationsfinanzierung. Sowohl in Österreich als auch in Europa bleibt jedoch die zentrale Funktion der Banken im Finanzierungsprozess erhalten; nicht zuletzt auch wegen der schrittweise geplanten Umsetzung der Kapitalmarktunion. Die Kapitalmarktunion ist auch nicht als Ersatz sondern als Ergänzung einer zukünftigen Fiskalunion zu betrachten. Wir verweisen diesbezüglich auf die besondere Rolle eines sicheren Staatsfinanzierungssektors für integrierte und stabile Finanzmärkte in Europa. Brexit bietet sowohl Gefahren als auch Chancen für den europäischen Kapitalmarkt und rückt gleichzeitig das Ziel einer einheitlichen europäischen Kapitalmarktaufsicht in das Blickfeld.
    Keywords: ddc:330 ; EU-Binnenmarkt ; Finanzmarktregulierung ; Wirkungsanalyse ; EU-Staaten ; Österreich
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 23
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    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Die dritte Handelsperiode des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen startete im Jahr 2013 und läuft noch bis einschließlich 2020. Zieht man mach Ablauf der Halbzeit der Handelsperiode eine erste Bilanz, lässt sich feststellen, dass das strukturelle Problem des EU-ETS – ein Überangebot von Emissionszertifikaten und damit einhergehend ein konstant niedriger Handelspreis – weiterhin besteht. Allerdings wurden in dieser Zeit Reformmaßnahmen auf den Weg gebracht mit dem Ziel, diesen Überschuss abzubauen. Dabei ist vor allem die »Marktstabilitätsreserve« zu nennen, die ab 2019 greifen soll, deren Erfolgsaussichten von Fachleuten aber durchaus kritisch gesehen werden.
    Keywords: Q32 ; Q38 ; Q52 ; ddc:330 ; Emissionshandel ; EU-Emissionshandel ; Treibhausgas-Emissionen ; Klima ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 24
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    Unknown
    Essen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)
    Publication Date: 2019-06-03
    Description: Neue Forschungsergebnisse zeigen: Die 450 Milliarden Euro schwere Regionalförderung der EU hat keine positive Wirkung auf das Wachstum. - Die EU-Strukturfonds machen in der Finanzperiode von 2014 bis 2020 erstmals den größten Haushaltsposten der Europäischen Union (EU) aus. Bisherige Evaluationen zur Wirksamkeit der Förderung zeigen widersprüchliche Ergebnisse. Eine neue, robuste Studie des RWI findet keine positiven Wirkungen des Programms auf das Wachstum. Vielmehr deuten die Effekte darauf hin, dass hoch geförderte Regionen erst strukturelle Probleme überwinden müssten, bevor Wachstumsprogramme wirken können. Eine hohe Förderintensität in der Nachbarschaft beeinflusst das Wirtschaftswachstum der betroffenen Region stark negativ.
    Keywords: ddc:330 ; EU-Strukturfonds ; EU-Haushalt ; Regionales Wachstum ; Nachbarschaft ; Wirkungsanalyse ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 25
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    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: Diese IW-Analyse untersucht, welche institutionelle Architektur nötig ist, um den Euroraum dauerhaft zu stabilisieren. In der öffentlichen Debatte wird zunehmend behauptet, die Krise habe gezeigt, dass die Europäische Währungsunion (EWU) ohne mehr fiskalische Integration nicht zukunftsfähig sei. Diese Ansicht wird mit einer systematischen Argumentation hinterfragt. Dabei werden zuerst die Ursachen der Euro-Schuldenkrise beleuchtet. Auf dieser Basis wird erläutert, dass die wesentlichen Krisenursachen mit vielfältigen Reformen auf der Ebene der EWU und der Mitgliedstaaten angegangen wurden. Weitere Reformnotwendigkeiten werden aufgezeigt, vor allem im Finanzsektor. Die zentrale These lautet: Die jüngste Krise hatte außergewöhnliche Ursachen und ihre Nachwirkungen sollten nur mit temporären Instrumenten, aber pragmatisch bekämpft werden. Mit den aufgezeigten Reformen werden zukünftige Krisen weniger gravierend verlaufen. Diese gemilderten Krisen könnte die in ihrer Funktionsfähigkeit durch die Reformen deutlich gestärkte Währungsunion in Zukunft auch ohne eine weitere fiskalische Integration überstehen.
    Description: This IW Analysis examines the institutional architecture necessary for the longterm stability of the Eurozone. In the public debate on the consequences of the Eurozone crisis it is increasingly being maintained that European Monetary Union (EMU) has no future without more fiscal integration. The authors analyse this claim using systematic argumentation. A brief examination of the origins of the sovereign debt crisis is followed by an account of how the root causes have been tackled with a wide variety of reforms, both to EMU itself and by the member states. The authors also point out the need for further reforms, particularly in the finance sector. Their main conclusion is that the causes of the recent crisis were extraordinary and that its after-effects should therefore be combated pragmatically using only instruments of a temporary nature. In the wake of these reforms, future crises will have less serious effects. With its mechanisms thus considerably improved, the reformed monetary union should be able to ride out such lesser crises as may occur in the future without further fiscal integration.
    Keywords: ddc:330 ; Eurozone ; Wirtschaftsreform ; Europäischer Stabilitätsmechanismus ; Finanzpolitik ; Internationale Wirtschaftspolitik ; Europäische Integration ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 26
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    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Die Unterscheidung zwischen gemeinsamen durch die EZB verantworteten geldpolitischen Maßnahmen des Eurosystems und eigenen, nicht-geldpolitischen Operationen der nationalen Notenbanken der Euro-Mitgliedstaaten stellt eine Besonderheit der Europäischen Währungsunion dar. Das jetzt veröffentlichte ANFA (Agreement on Net Financial Assets)- Geheimprotokoll hat die bislang nur wenig beachtete Möglichkeit nationaler Notenbanken zur Geldschöpfung in das öffentliche Interesse gebracht. Der Beitrag zeigt das unterschiedliche Ausmaß der Inanspruchnahme dieser Regelung durch die Mitgliedstaaten auf.
    Description: The so called ANFA secret protocol brought to the public's attention the previously only little noticed opportunity for national central banks of individual Eurozone members to create money through purchases of securities at their own expense. The ANFA financial assets amount to the significant share of 51% (gross) or rather 18% (net) of the Eurosystem's balance sheet total and 41% of its total liquidity, thereby jeopardising the principle that the communities of the emitting and the money accepting countries should be congruent, which is seen as a stability condition for currency unions. There is a danger that the money creation via ANFA acts as an explosive device for the currency union. It is therefore necessary to clearly limit the own funds portfolio in order to restore the community of money emission.
    Keywords: E44 ; E52 ; E58 ; E59 ; ddc:330 ; Währungsunion ; Geldschöpfung ; Geldpolitik ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    Gütersloh: Bertelsmann Stiftung
    Publication Date: 2018-06-26
    Description: Die vorliegende Studie bietet einen umfassenden Überblick über die Durchlässigkeit der Arbeitsmärkte in Europa, indem sie die Mobilität individueller Arbeitnehmer analysiert, sowohl in Bezug auf Übergänge zwischen Arbeitsmarktzuständen und Vertragstypen (befristet/unbefristet) als auch in Bezug auf Wechsel des Berufs und Lohnmobilität. Diese Übergänge und Wechsel sind vor allem aus zwei Gründen von Bedeutung: Einerseits übt die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes einen außerordentlich wichtigen Einfluss auf das Wohlergehen des individuellen Arbeitnehmers aus; andererseits bedingt sie die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft bspw. während einer Krise oder im Aufschwung nach einer Krise. In diesem Zusammenhang spielt die Nachhaltigkeit von Beschäftigung eine bedeutende Rolle, wobei Beschäftigung als nachhaltig betrachtet wird, wenn sie relativ hohe Stabilität und Aufstiegschancen bietet. [...]
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmobilität ; Befristete Beschäftigung ; Lohnstruktur ; Markov-Kette ; Sozialer Indikator ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Stiftung Marktwirtschaft
    Publication Date: 2016-08-31
    Description: Auch wenn die europäischen Finanzen und die Haushaltslage der EU-Mitgliedstaaten nicht mehr das beherrschende Thema in der medialen Berichterstattung darstellen, darf dies nicht dazu verleiten anzunehmen, dass die Probleme der öffentlichen Finanzen in der Europäischen Union gelöst seien. Die Belastungen des demografischen Alterungsprozesses durch den anhaltenden Anstieg der öffentlichen Ausgaben für Renten, Gesundheit und Pflege in der EU setzen die Mitgliedstaaten weiterhin unter erhöhten Reformdruck. Auch die aktuelle fiskalische Situation liefert trotz anhaltender Konsolidierungsbemühungen und Fortschritten im Schuldenabbau leider noch keinen Grund zur Entwarnung, sondern lässt lediglich auf ein Fortführen des in vielen Ländern eingeschlagenen positiven Kurses hoffen. Um das Gesamtmaß der europäischen Schulden, deren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr und die langfristige Perspektive der europäischen Haushalte beurteilen zu können, analysiert die vorliegende Studie der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Generationenverträge der Universität Freiburg die öffentlichen Finanzen der EU-Mitgliedstaaten auf Basis aktuell vorliegender Finanz- und Wirtschaftsdaten. [...]
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Schulden ; Finanzpolitik ; Nachhaltigkeit ; Vergleich ; EU-Staaten ; Generationengerechtigkeit ; Prognose
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 29
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    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung
    Publication Date: 2018-02-28
    Description: Die Europäische Zentralbank hat erstmals in der europäischen Geschichte den Leitzins auf null Prozent gesenkt. Diese überraschende Entscheidung wurde am 10.03.2016 in den Medien verbreitet. Der Report wurde verfasst vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Niedrigzinsphase und den hieraus erwachsenen Herausforderungen für die betriebliche Altersversorgung in Deutschland. Er vermittelt, welche Auswirkungen sinkende Zinssätze in der Unternehmenspraxis auf die Pensionsrückstellungen haben und skizziert den Umgang der Unternehmen mit diesem Problem und den möglichen Folgen für die Beschäftigten. In diesem Kontext beschreibt der Report, welche Maßnahmen gegenwärtig politisch diskutiert werden, die helfen, die Bilanzen der Unternehmen zu entlasten. Schließlich analysiert dieser Report die aktuellen politischen Debatten zur betrieblichen Altersversorgung sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene, die mit dem Ziel verfolgt werden, die betriebliche Altersversorgung zu stabilisieren und zu fördern.
    Keywords: ddc:330 ; Betriebliche Altersversorgung ; Pensionsverpflichtungen ; Niedrigzinspolitik ; Altersvorsorge ; EU-Staaten ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 30
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung
    Publication Date: 2018-02-28
    Description: Der renommierte Göttinger Rechtswissenschaftler Prof: Dr. Rüdiger Krause bezweifelt massiv, dass die Rechtsposition der EU-Kommission zum anhängigen sog. TUI-Fall am EuGH haltbar ist. Er sieht in seiner Stellungnahme zum Fall keine rechtlichen Gründe dafür, dass ein EU-Mitgliedstaat bestimmte Wahlrechte in der Mitbestimmung auf sein nationales Territorium beschränkt. Würde der EuGH dieser Argumentation folgen, würde nicht nur in Deutschland, sondern in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten die Arbeitnehmerbeteiligung im Aufsichts- oder im Verwaltungsrat von Unternehmen gefährdet. Die Rechtsunsicherheit würde für Unternehmen wie für Arbeitnehmer zunehmen.
    Description: Professor Dr Rüdiger Krause, a renowned jurist from Göttingen, has serious doubts as to whether the EU Commission's legal position on the pending so-called 'TUI Case' is tenable at the ECJ. In his opinion, he does not see any legal reasons for an EU Member State to restrict certain voting rights in the context of co-determination to its national territory. Were the ECJ to pursue this argumentation, this would not only endanger employee participation in supervisory or administrative boards of companies in Germany but also in many other EU Member States. The legal uncertainty for companies as well as for employees would increase.
    Keywords: ddc:330 ; Mitbestimmung ; Multinationales Unternehmen ; Aufsichtsrat ; Board of Directors ; EU-Recht ; Rechtsprechung ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 31
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: In dieser IW-Analyse geht es um die positiven Wohlfahrtseffekte der EU-Integration, die am Beispiel der langfristigen Auswirkungen eines Brexits illustriert werden. Dazu werden wesentliche Studien zu den Auswirkungen eines Brexits kategorisiert und kurz vorgestellt. Die bis Anfang April 2016 publizierten belastbaren Ex-ante-Studien prognostizieren per saldo langfristige Nachteile für das austretende Vereinigte Königreich, allerdings nur in niedriger einstelliger Höhe. Die vorliegende Analyse hinterfragt deren Aussagekraft und warnt vor höheren Risiken: Zum einen sind die verwendeten Ex-ante-Modelle nicht in der Lage, alle wichtigen Wohlfahrtseffekte ökonomischer Integration einzubeziehen, die hier individuell empirisch belegt werden. Zum anderen weisen Ex-post-Studien, auch wenn sie individuell nicht immer zu robusten Ergebnissen kommen, deutlich größere Wohlfahrtseffekte der EU-Integration aus. Daher ist nach Ansicht der Autoren nicht auszuschließen, dass ein EU-Austritt des Vereinigten Königreichs in einem pessimistischeren Szenario per saldo langfristige negative BIP-Effekte in der Größenordnung von 10 Prozent oder mehr haben könnte.
    Description: This IW analysis deals with the positive welfare effects of EU integration as illustrated by the long-term consequences of Brexit. A categorisation and brief outline of important previous studies on the consequences of Brexit are provided. Although on balance the reliable ex-ante studies published by the beginning of April 2016 forecast long-term disadvantages for United Kingdom outside the Union, these only amounted to a low-single-digit figure. The present IW analysis examines how convincing their conclusions are and warns of higher risks. On the one hand, the ex-ante models they employ are unable to include all the important welfare effects of economic integration which are individually and empirically documented here. On the other hand, ex-post studies come up with considerably greater benefits from EU integration, even if their conclusions are individually not always robust. In the opinion of the authors it can therefore not be ruled out that, in a more pessimistic scenario, the United Kingdom's exit from the EU could ultimately have long-term negative effects on GDP in the range of 10 per cent or more.
    Keywords: ddc:330 ; Exit-Strategie ; Großbritannien ; Wirkungsanalyse ; EU-Binnenmarkt ; Handelseffekt ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 32
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Nach der Finanz-, Wirtschafts- und Verschuldungskrise sind erhebliche Regulierungsanstrengungen unternommen worden, um die Finanzmärkte robust zu machen. Nicht alle sind zielführend. So lässt sich beispielsweise der einheitliche Abwicklungsmechanismus (SRM) und die Abwicklungsrichtlinie (BRRD) für Großbanken kaum durchführen, weil die Eckdaten so gewählt wurden, dass im Ernstfall eine Systemkrise droht. Auch die Aufgabenvielfalt der EZB kann zu Interessenkonflikten führen. Ob der Fokus der geplanten Kapitalmarktunion auf die Verbriefung von Krediten und die Förderung der direkten Anlage auf dem Kapitalmarkt sinnvoll ist, sollte ebenfalls noch einmal überdacht werden.
    Description: In the course of the recent financial, economic and debt crisis significant regulatory efforts have been taken to make financial markets more resilient. Not all of these regulations are effective. For example, it is hard to imagine that the Single Resolution Mechanism (SRM) and the Bank Recovery and Resolution Directive (BRRD) are applicable to the largest of European banks, because the required minimum coverage of losses by shareholders and debtors would most likely trigger a systemic crisis. Furthermore, the many roles of the ECB may lead to severe conflicts of interest. It should be also reconsidered whether the planned Capital Market Union's focus on the securitisation of loans and the promotion of direct investments by savers in the capital market makes sense.
    Keywords: G1 ; G01 ; G2 ; G3 ; ddc:330 ; Finanzmarktregulierung ; Systemrisiko ; EU-Bankrecht ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 33
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Innerhalb einer Währungsunion ist eine souveräne nationale Geldpolitik nicht möglich. Solange die einzelnen Länder sich in verschiedenen ökonomischen Situationen befi nden, wirkt sich auch die gemeinsame Geldpolitik unterschiedlich aus. Sind die Länder zu heterogen, kann die gemeinsame Geldpolitik zu verstärkter Divergenz führen. Der Autor hat die Entwicklung der Konvergenz und Divergenz innerhalb der Europäischen Währungsunion empirisch untersucht.
    Description: From the beginning of EMU, it has been obvious that the currency area does not constitute an optimum currency area. Instead, hope was put on further convergence after its start. Yet, thus far there is no sign of area-wide convergence. In light of the continuing crisis, which is above all a crisis of missing competitiveness, the claim for convergence is also obsolete, because the divergent development of earlier years must first be equalised via divergent development in the opposite direction.
    Keywords: E31 ; E52 ; ddc:330 ; Währungsunion ; Geldpolitik ; Wirtschaftliche Konvergenz ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 34
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Current European integration very much focusses on harmonisation and convergence. This streamlining goes far beyond what is demanded by economic reasoning and turns out - as the euro crisis has demonstrated - to foster tensions among EU member states instead of promoting a flourishing common market. The authors outline an alternative approach which fosters a sense of political responsibility and is anchored in democratic rather than bureaucratic decision-making.
    Description: Der aktuell wirkmächtige Ansatz der europäischen Integration ist durch die Gleichsetzung von Integration mit Vereinheitlichung geprägt. Die Autoren vertreten die Auffassung, dass diese zentralistische Wirtschaftssteuerung mittlerweile weit über das ökonomisch Erforderliche hinausgeht und zunehmend marktwirtschaftliche Ordnungsvorstellungen verdrängt. Sie erweist sich obendrein als Spaltpilz zwischen den Mitgliedsländern, was insbesondere im Rahmen der Griechenland- bzw. Eurokrise eklatant zutage trat. Die Autoren plädieren für einen alternativen Integrationsansatz, der das Initiativrecht zu weiteren Einigungsschritten auf die nationale Ebene zurückverlagert, um eine demokratische Verankerung sicherzustellen und in Verbindung mit Opt-out-Regeln das Prinzip der Eigenverantwortlichkeit wieder ins Recht zu setzen.
    Keywords: D40 ; F02 ; F45 ; ddc:330 ; Wirtschaftsintegration ; Zentralisierung ; Währungsunion ; Kritik ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Die Macroeconomic Imbalance Procedure (MIP) ist Bestandteil des Regelwerks, das am 13. Dezember 2011 als sogenanntes "Sixpack" in Reaktion auf die europäische Finanz- und Schuldenkrise in Kraft trat. Die Krise hat gezeigt, dass interne und externe Ungleichgewichte eng miteinander verwoben sind. Die MIP soll externe Ungleichgewichte bereits in einem frühen Stadium identifizieren und den betroffenen Ländern auferlegen, die Ungleichgewichte zu korrigieren, um Krisen zu vermeiden. Die Autoren diskutieren ungelöste methodische Fragen, die beantwortet werden müssen, um die MIP sinnvoll reformieren zu können.
    Description: The Macroeconomic Imbalance Procedure (MIP) is part of a institutional framework known as the so-called "sixpack", which has come into effect on December 13th 2011 in response to the European financial and debt crisis. The crisis has shown that internal and external imbalances (in particular current account deficits) are strongly intertwined. The MIP should identify external imbalances at an early stage and thus compel countries to correct these imbalances to forestall potential crises. Methodological questions are discussed, which are to be resolved to ensure the effectiveness of the MIP.
    Keywords: F32 ; F42 ; ddc:330 ; Leistungsbilanz ; Frühwarnsystem ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 36
    facet.materialart.
    Unknown
    Mannheim: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
    Publication Date: 2016-08-17
    Description: Dieser Bericht gliedert sich wie folgt: Kapitel 2 gibt zunächst einen Überblick über das Untersuchungsdesign dieses Evaluationsprojektes und führt Definitionen ein, um die Verständlichkeit für den verbleibenden Text zu vereinfachen. In Kapitel 3 wird die Literatur zum Wagniskapitalmarkt in Deutschland, auch im internationalen Vergleich, insbesondere im Seed‐ und Early‐Stage‐Bereich überblicksartig vorgestellt und zusammengefasst. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Notwendigkeit staatlichen Handelns im Bereich des Wagniskapitalmarktes, insbesondere bei privaten Investoren und bei Business Angel Investitionen. Anschließend wird eine Zusammenfassung der Fördermaßnahmen für Startup‐Unternehmen im In‐ und Ausland präsentiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Förderprogrammen, die INVEST ähnlich sind (Kapitel 4). Im Rahmen der Bearbeitung der Implementationsanalyse wurde das INVEST‐Antragsverfahren hinsichtlich Expertise, Plausibilität, Bearbeitungsgeschwindigkeit, Bürokratieaufwand und Zufriedenheit der Antragsteller untersucht (Kapitel 5). Im Kapitel 6 werden deskriptive Auswertungen der Teilnehmerdaten vorgestellt. Diese enthalten Informationen zu allen antragstellenden Unternehmen und Investoren sowie den Status der gesamten Antragsvorgänge zum Stichtag der Ziehung der Datendurch das BAFA am 11. November 2015. Kapitel 7 stellt einen Überblick über die quantitative Entwicklung von Privatinvestorenbeteiligungen bei jungen Unternehmen in Deutschland dar. Dabei handelt es sich um eine Auswertung der Daten des Mannheimer Unternehmenspanels und von den Finanztransaktionsdatenbanken Zephyr und Majunke. In den beiden Kapiteln 8 und 9 werden die Effekte der INVEST‐Förderung auf das Investitionsverhalten von Investoren einerseits und auf das für Unternehmen zusätzlich bereitgestellte Beteiligungskapital thematisiert. In diesem Teil des Berichts werden in erster Linie die Ergebnisse von den Investoren‐ und Unternehmensbefragungen, die im Rahmen dieses Projektes durchgeführt wurden, vorgestellt und interpretiert. Kapitel 10 fasst die Ergebnisse zusammen und leitet in die abschließende Bewertung und Schlussfolgerungen (Kapitel 11) über.
    Description: Projektbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Referat VIIC2 - Projektnummer 64/15
    Keywords: ddc:330 ; Gründungsfinanzierung ; Risikokapital ; Mittelstandspolitik ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 37
    facet.materialart.
    Unknown
    Wiesbaden: Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
    Publication Date: 2019-08-01
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftsprognose ; Wirtschaftspolitik ; Wirtschaftsreform ; Politikberatung ; Niedrigzinspolitik ; Altersvorsorge ; Flüchtlinge ; Arbeitsmarktintegration ; Nachhaltige Energieversorgung ; Deutschland ; Exit-Strategie ; Großbritannien ; Bankenreform ; EU-Staaten ; Wachstumspolitik ; Systemtransformation ; China
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 38
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Vermehrte öffentliche Investitionen in Bildung, Infrastruktur und ökologische Erneuerung sind in Deutschland nicht nur dringend erforderlich, sondern können zudem den schwachen privaten Investitionen Antrieb verleihen. Zwar verringert sich der Überschuss der öffentlichen Haushalte durch die Ausgaben für Flüchtlinge deutlich, es besteht aber weiterhin ein hoher fiskalischer Spielraum, den es zu nutzen gilt. Dies ist umso wichtiger als sich die Wirtschaft des Euroraums auf einem nur zaghaften Erholungskurs befindet. Es besteht weiterhin ein nennenswertes Deflationsrisiko und Hysterese-Effekte drohen das Wachstumspotenzial dauerhaft zu beeinträchtigen. Die Geldpolitik wirkt zwar stabilisierend, ist aber gegenwärtig nicht alleine in der Lage, einen Aufschwung anzustoßen. Es fehlt ein expansiver fiskalpolitischer Impuls. Die Abkehr vom strengen Austeritätskurs und der Juncker-Plan reichen nicht aus, zumal im Rahmen der europäischen Fiskalregeln nur sehr begrenzte fiskalpolitische Spielräume für die Euroländer bestehen. Eine Reform der Regeln, beispielsweise in Richtung einer "Golden Rule", ist notwendig.
    Description: In Germany, higher public investment in infrastructure, education and ecology is urgently needed and could provide impulses for lackluster private investment. Although Germany's budget surplus will decline noticeably due to high refugee-related expenditure, the fiscal space remains sizable. Using the fiscal space is important also with a view to the subdued recovery in the euro area. The deflation risk persists and hysteresis effects are likely to have long-lasting negative impacts on potential output. Monetary policy is stabilizing the euro area but is currently unable on its own to initiate an upswing. An expansionary fiscal impulse is needed. Merely relaxing the strict fiscal austerity policies and implementing the Juncker plan is insufficient. The European fiscal rules provide too little fiscal space for euro countries and should be reformed, for example in the direction of a "golden rule".
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftspolitik ; Finanzpolitik ; Internationale Migration ; Flüchtlinge ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 39
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
    Publication Date: 2018-12-06
    Description: Die stark expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zeigt positive Wirkungen. Die Zinsen sind weiter gesunken, die Kreditvergabe erholt sich etwas und der Euro hat abgewertet. Allerdings ist die Inflation weiterhin deutlich zu niedrig und die wirtschaftliche Entwicklung zu schwach, um eine zügige Verringerung der Produktionslücke im Euroraum zu ermöglichen. Erschwerend ist, dass im Falle einer weiteren Abwertung die globalen Ungleichgewichte und die Schwäche der Weltwirtschaft verstärkt würden. Die Geldpolitik benötigt daher dringend Unterstützung durch die Fiskalpolitik.Der Euroraum hat zudem ein zentrales Problem, das nicht nur die Effektivität der Geldpolitik beeinträchtigt, sondern auch die Fiskalpolitik behindert und darüber hinaus die künftige Stabilität des Euroraums gefährdet. Mit der Entscheidung, Staatsanleihen als sichere Anlagen aufzugeben, verliert der Euroraum einen wesentlichen Stabilitätsanker einer entwickelten Volkswirtschaft.
    Description: The ECB's expansionary monetary policy has positive effects on the euro area economy. Interest rates have declined further, bank lending is improving, and the euro is weaker. However, inflation remains much too low and aggregate demand too weak for the output gap to close rapidly. Further weakening the euro is not a feasible option. A weaker euro would aggravate global imbalances and impact negatively on less-than-robust global growth. Expansionary fiscal policy therefore needs to add to the effects of monetary policy.The euro area, moreover, suffers a key problem that not only impedes monetary policy effectiveness but also constrains fiscal policy and puts the future stability of the euro area at risk: With the decision to give up on the safe-asset quality of euro area sovereign bonds the euro area is losing a fundamental stability anchor.
    Keywords: ddc:330 ; Geldpolitik ; Wirtschaftspolitik ; Öffentliche Anleihe ; Hysterese ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 40
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Ein wesentlicher Baustein des Vertrauens in die Geldpolitik der EZB und damit in den Euro ist die Einhaltung der vereinbarten Rechtsregeln. Dies sieht Ralph Hirdina, Hochschule Aschaffenburg, durch die gegenwärtigen Maßnahmen der EZB nicht mehr gewährleistet und plädiert in seinem Kommentar für die Einhaltung des Regelwerks der europäischen Verträge.
    Keywords: E52 ; G21 ; H30 ; ddc:330 ; Zentralbank ; EU-Staaten ; Geldpolitik ; Vertrauen ; Euro ; Regelbindung versus Diskretion
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 41
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Anfang Februar 2016 veröffentlichte die EZB ein bis dato geheimes Abkommen namens ANFA. Das Abkommen über die Netto-Finanzanlagen ist ein privatrechtlicher Vertrag zwischen den 20 Mitgliedern des Eurosystems und legt diesen generelle Obergrenzen für ihre nicht geldpolitischen Bilanzaktivitäten auf. In seinem Kommentar legt Daniel Hoffmann nahe, dass das Abkommen den nationalen Zentralbanken erlaubt, Bankenabwicklungen zu finanzieren.
    Keywords: E52 ; E58 ; ddc:330 ; Finanzmarkt ; Geldschöpfung ; Geldpolitik ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 42
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Das am 26. März 1995 in Kraft gesetzte Schengener Abkommen hat einen Europäischen Binnenraum der Personenfreizügigkeit geschaffen und damit ein beispielloses kontinentales Integrationsziel erreicht. Die Bedrohung durch globalen Terrorismus sowie ein starker Anstieg der Flüchtlingszahlen in Europa seit Sommer 2015 haben eine Grundsatzdebatte darüber hervorgerufen, inwieweit offene Binnengrenzen politisch und ökonomisch haltbar sind. Diese Studie adressiert drei Fragestellungen: Wie stark wird die Reisezeit durch Grenzkontrollen beeinträchtigt? Beeinflusst die Abschaffung der Grenzkontrollen durch das Schengener Abkommen den grenzüberschreitenden Handel in Waren und Dienstleistungen? Welche Wohlfahrtseffekte sind aufgrund einer Veränderung internationaler Handelsvolumina in Folge einer Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum zu erwarten? Die Studie findet, dass die Überwindung von Ländergrenzen innerhalb des Schengen-Raumes um etwa 20 Minuten schneller gelingt als zwischen zwei Ländern, von denen mindestens eines nicht dem Schengen-Raum angehört. Eine Wiedereinführung der Grenzkontrollen im Schengen-Raum würde die bilateralen Warenexporte je Grenzübertritt um 2,7% reduzieren; entspricht einem Zolläquivalent von 0,54%. Die bilateralen Dienstleistungsexporte je Grenzübertritt würden um 4,2% reduziert; entspricht einem Zolläquivalent von 0,82%. Die deutschen BIP Einbußen durch einen vollständigen Zusammenbruch des Schengen-Raumes lägen zwischen 4 und 11 Mrd. Euro pro Jahr. Die weitaus realistischere Wiedereinführung von Kontrollen an den Flüchtlingsrouten würde für Deutschland zu BIP Effekten zwischen -1 und -3 Mrd. Euro jährlich führen. Ähnliche Analysen wurden für Bayern, Österreich und die Europäische Union durchgeführt.
    Keywords: F13 ; F53 ; ddc:330 ; Handelseffekt ; Grenze ; Kontrolle ; Empirische Methode ; Schengen-Raum ; Grenzüberschreitender Verkehr ; Freizügigkeit ; Handelseffekt ; Bayern ; Deutschland ; Österreich ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 43
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Makroprudenzielle Politik hat das Ziel, die Stabilität des Finanzsystems zu überwachen und zu sichern. Systemrisiken entstehen, wenn Schieflagen in Teilen des Finanzsystems die Funktionsweise der Finanzmärkte und damit die realwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Ziel dieser Politik ist es, das Finanzsystem ausreichend robust und widerstandsfähig zu machen und zu vermeiden, dass die Marktteilnehmer übermäßige Risiken eingehen. Als Reaktion auf die jüngste Finanzkrise sind neue Institutionen und Instrumente geschaffen worden. Die Verantwortung für makroprudenzielle Politik liegt grundsätzlich auf nationaler Ebene, wegen der globalen Dimension ist die nationale Politik dabei jedoch in ein internationales Regelwerk eingebettet.
    Description: The aim of macroprudential policy is to oversee financial stability and to safeguard the stability of the financial system. Systemic risk arises if distressed financial institutions put the stability of the entire financial system at risk, thus impairing its functioning and the provisioning of services to the real economy, with negative implications for economic growth. Macroprudential policy aims at increasing the overall resilience of the financial system by monitoring the allocation of risk in the financial system and by preventing the build-up of excessive risks. In the aftermath of the crisis, new institutions were established and macroprudential instruments were created. Responsibility for macroprudential policy is located mostly at the national level. Due to its international dimension it is embedded into a network of international institutions
    Keywords: E58 ; E44 ; E61 ; G18 ; G28 ; ddc:330 ; Finanzmarktaufsicht ; Systemrisiko ; Stabilisierungspolitik ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 44
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Europa ist ein langfristiges Erfolgsmodell, weist aber seit der Finanzkrise ein niedriges Wachstum und eine erhöhte Arbeitslosigkeit auf. Die Einkommensdifferenzen sind zudem hoch. Europa hält sich auch nicht an seine geplante längerfristige Strategie. Die Notwendigkeit einer immer stärkeren Integration wird von den Bürgern nicht akzeptiert. Sezessionsbestrebungen und politische Polarisierung sind die Folgen. Karl Aiginger und Teresa Bauer beleuchten in diesem Zusammenhang die Rolle der europäischen Industrie, ihre relative Entwicklung im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft und zu den USA. Auch Industriepolitik braucht neue Konzepte und eine stärkere Anbindung an gesellschaftliche Ziele; dies nicht zuletzt, um falsche, nur kurzfristig attraktive Ansätze zu verhindern.
    Description: Europe is a long-run success model in a mid-life crisis. In the wake of the financial crisis, European growth has been low, unemployment is high and income disparity has increased - developments that have resulted in less support for the European project, manifested in populism and Brexit. The best answer to the current problems is a new strategy based on new drivers of growth and "Beyond GDP" goals, as proposed in the WWWforEurope project. A new industrial policy would be an important part of the new European strategy. It has to be systemic, working in alignment with competition, energy and innovation policy, and it must support social and ecological goals instead of calling for cheap labour or energy as a precondition for success. High ecological standards will lead to a competitive advantage for Europe in technologies that will become all-important if the Paris 2015 goal of decarbonisation is implemented. A European technology lead in low-carbon technologies, energy efficiency and renewables constitutes a core part of a new industrial policy that can help Europe end its mid-life crisis. It should be implemented in a European-wide dialogue with industry and citizens.
    Keywords: H50 ; L16 ; L50 ; O20 ; O32 ; O38 ; Q30 ; ddc:330 ; Industrieproduktion ; EU-Industriepolitik ; Politisches Ziel ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 45
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Kann eine Wettbewerbsbeschränkung Effizienzziele verfolgen? Diese Frage beantwortet der Autor mit einem deutlichen "Nein!". Ob eine Wettbewerbsbeschränkung vorliegt, eine marktbeherrschende Stellung missbraucht wird oder der Wettbewerb im Gemeinsamen Markt im Sinne der Fusionskontrollverordnung beschränkt wird, kann nicht davon abhängen, ob die Wettbewerbsbeschränkung als im wohlfahrtsökonomischen Sinne effizient anzusehen ist. Er befürchtet, dass die EU-Kommission Effizienzgewinnen bei der kartellrechtlichen Beurteilung zu großes Gewicht beimisst.
    Description: Further to the philosophical debate between Mestmäcker and Schmidtchen on the relationship between competitive freedom and economic efficiency, this article depicts the impact of an effect-based application of antitrust law in the decision practice of the European Commission. Methodological criticism of that practice is explicitly presented and reinforced by a hint at the problems of legal security for the corporations concerned. The author argues that the economic methods for measuring effi ciency could mainly serve the purpose of giving discretionary powers to the European Commission/Directorate General of Competition to conduct industrial policy.
    Keywords: A12 ; L40 ; L50 ; ddc:330 ; Wettbewerbspolitik ; Wettbewerbsbeschränkung ; Effizienz ; Marktmacht ; EU-Binnenmarkt ; Fusionskontrolle ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 46
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Michael Clauss, Eurozone Advisors, und Stefan Remhof, Campus M21, gehen in ihrem Kommentar der Frage nach, ob der Vorschlag eines gemeinsamen europäischen Finanzministers als weiterer Integrationsschritt für die Währungsunion interpretiert werden kann oder ob sich die Eurozone damit weiter auf den Weg des ordnungspolitischen Sündenfalls begibt, der die Schulden- und Transferunion endgültig zementiert.
    Keywords: E61 ; E62 ; ddc:330 ; Europäische Finanzpolitik ; EU-Finanzbeziehungen ; Ordnungspolitik ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 47
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Die Türkei ist im Ausnahmezustand, das Verhältnis zur EU gefährdet wie nie und die Chance auf einen EU-Beitritt ist gesunken. Statt der Diskussion über ungenutzte wirtschaftliche Potenziale rücken nunmehr die Fragen der Bewertungen der politischen Risiken in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Für Ludwig Schulz, Centrum für angewandte Politikforschung (C•A•P), Ludwig-Maximilians-Universität München, markiert der gescheiterte Putsch vom 15. Juli 2016 einen Einschnitt in der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Türkei. Präsident Erdoğan und die AKP arbeiten an einer »Neuen Türkei«, deren Kern eine konservativ-nationalistische Einheit unter neuer präsidentieller Führung sei. Für liberale Demokratie, Pluralismus und Europa dürfte darin kein Platz sein. Bisher fehle eine überzeugende Antwort von Deutschland und der EU. Helge Tolksdorf, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sieht die türkische Volkswirtschaft am Scheideweg. Die wirtschaftlichen Erfolge der Türkei in den zurückliegenden Jahren seien zweifelsohne eine Erfolgsgeschichte, eine Fortsetzung des auf Auslandskrediten und Binnennachfrage basierten Wirtschaftsmodells sei aber nur bei Wiederherstellung von Vertrauen in die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Türkei möglich. Ayşe Yüreklí, TÜSIAD und TCCI, plädiert für eine kritische Auseinandersetzung mit der »Türkei-Frage«. Versage die europäische Politik gegenüber der Türkei weiterhin, werde sich dieses Land tatsächlich auf eine beunruhigende Weise weiter verändern. Ein EU-Beitritt der Türkei dürfte die Heterogenität der EU deutlich vergrößern, dies sei aber nicht unbedingt negativ. Erdal Yalcin, ifo Institut, diskutiert die negativen Auswirkungen für die Türkei, falls TTIP in Kraft tritt. Die erwarteten Verluste der Türkei würden sich in der langen Sicht bis auf 2% des BIP belaufen. Ein wesentlicher Grund seien institutionelle Schwächen in der Organisation der Europäischen Zollunion mit der Türkei. Ein gangbarer We
    Keywords: F50 ; F13 ; ddc:330 ; Internationale Wirtschaftsbeziehungen ; Handelsabkommen ; EU-Mitgliedschaft ; Türkei ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2018-11-22
    Description: Am 16. Dezember 2016 stellte das ifo Institut seine Prognose für die Jahre 2016, 2017 und 2018 vor. Der robuste Aufschwung, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2013 befindet, wird sich fortsetzen. In diesem Jahr ist mit einem Zuwachs des realen BIP von 1,9% zu rechnen. 2017 dürfte der Anstieg auf 1,5% zurückgehen, was jedoch nur auf eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Anzahl von Arbeitstagen zurückzuführen ist. Im Jahr 2018 wird das reale BIP vor­aussichtlich um 1,7% expandieren. Allerdings sind die Risiken, mit denen diese Prognose behaftet ist, außerordentlich hoch. Mit dem Brexit-Referendum, der US-Präsidentenwahl und der gescheiterten Verfassungsreform in Italien hat sich die globale politische Landschaft stark verändert, was weitreichende und in hohem Maße ungewisse Konsequenzen für die Weltwirtschaft und Deutschland in den kommenden Jahren haben könnte. Wird die US-amerikanische Finanzpolitik – wie vom neugewählten Präsidenten angekündigt – deutlich expansiver, dürfte dies der Konjunktur in den USA und dem Rest der Welt signifikante positive Impulse bescheren. Ein hohes und fortwährendes Maß an politischer Unsicherheit sowie zunehmende politische und wirtschaftliche Desintegration würden die wirtschaftlichen Aussichten merklich beeinträchtigen.
    Keywords: F01 ; O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Internationale Wirtschaftspolitik ; Wirtschaftsprognose ; Deutschland ; EU-Staaten ; Welt
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 49
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Keywords: ddc:330 ; Schuldenkrise ; Eurozone ; Wirtschaftliche Anpassung ; Wirkungsanalyse ; Systemrisiko ; Kritik ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2019-03-13
    Description: This article explores how German pension and retirement policy could be made more sustainable, focusing on selected current options for action rather than attempting to provide a comprehensive overview. Before turning to specific problems and perspectives, the article first discusses key challenges as well as opportunities for sustainable old age security in Germany and the European Union, and then applies these findings to attain a better understanding of acute problems.
    Keywords: H11 ; H53 ; H55 ; I3 ; J14 ; ddc:330 ; Rentenpolitik ; Altersvorsorge ; Nachhaltigkeit ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 51
    facet.materialart.
    Unknown
    Mannheim: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
    Publication Date: 2015-12-01
    Keywords: ddc:330 ; Erbschaftsteuer ; Steuerbelastung ; Vergleich ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 52
    facet.materialart.
    Unknown
    Zurich: ETH Zurich, KOF Swiss Economic Institute
    Publication Date: 2017-06-14
    Keywords: ddc:330 ; Freizügigkeit ; Internationales Abkommen ; Beschäftigungseffekt ; Binnenwanderung ; Wirkungsanalyse ; Schweiz ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 53
    facet.materialart.
    Unknown
    Essen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)
    Publication Date: 2018-06-26
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftswissenschaft ; Finanzwissenschaft ; Forschung ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 54
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2018-11-14
    Description: Der Fall Griechenland macht deutlich, dass im reformierten EWU-Regelwerk eine Lücke klafft, da es kein geordnetes und verlässliches Staatsinsolvenzverfahren gibt. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit eines Staatsbankrotts in einer Währungsunion tendenziell höher als bei Einzelstaaten, die ihre Staatsschulden mit eigener Geldpolitik monetisieren können. Zudem sind die Staatsschulden in den Industrieländern und vielen Ländern des Euroraums stark gestiegen und die Finanzmärkte zwischen den Euroländern stark vernetzt. Die vorliegende Analyse spricht sich daher für die Schaffung eines Staatsinsolvenzverfahrens aus. Dazu werden zunächst Vor- und Nachteile abgewogen und wichtige bestehende Vorschläge kurz und systematisch dargestellt. Daraufhin werden auf dieser Basis Anforderungen an ein Staatsinsolvenzverfahren abgeleitet und konkrete Vorschläge für dessen Gestaltung gemacht. Dabei werden die ersten Schritte mit einbezogen, die mit der Schaffung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gemacht wurden.
    Description: The case of Greece makes clear that the lack of orderly and reliable bankruptcy proceedings for sovereign states has left a gaping hole in the reformed rules for European Monetary Union (EMU). This is despite the fact that national bankruptcy is more likely in a monetary union than among individual states, which can monetize their national debt with a monetary policy of their own. Moreover, in many Eurozone member states and other industrialized countries sovereign debt has increased steeply and there is a close network of links between the euro countries' financial markets. The present analysis therefore argues for the creation of a sovereign state insolvency procedure. After weighing up the advantages and disadvantages of such a step, the authors give a systematic overview of major existing proposals. From this they derive the requirements for sovereign state insolvency proceedings and put forward concrete suggestions for the design. These incorporate the European Stability Mechanism (ESM), whose creation represented the first steps in this direction.
    Keywords: ddc:330 ; Staatsbankrott ; Eurozone ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 55
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Keywords: ddc:330 ; Körperschaftsteuer ; Besteuerungsverfahren ; EU-Steuerrecht ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 56
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Keywords: ddc:330 ; Geldpolitik ; Niedrigzinspolitik ; Preisstabilität ; Deflation ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 57
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Viele Mitgliedstaaten der Europäischen Union vergeben staatliche Innovationshilfen, um die Innovationstätigkeit von Unternehmen anzuregen. Abhängig davon, ob die Förderung auf der Ebene der Länder, des Bundes oder der Europäischen Union angesiedelt ist, werden unterschiedliche Effekte erzielt. Da jedoch wenige Analysen zur Zielerreichung der unterschiedlichen Programmebenen vorliegen, wird hier untersucht, welche Effekte sich durch föderale Strukturen auf die Vielfalt der geförderten Unternehmen und auf die Effektivität der Förderung ergeben.
    Description: Public innovation support claims to reach out to firms facing barriers hindering them from innovating, especially smaller firms. Earlier studies showed that governmental programmes do not fulfil those aims. But the distinctions between different political levels introducing programmes were rarely analysed. The authors' empirical evidence from Germany and Europe shows that regional programmes and decentralised structures reach smaller companies better than national or European level programmes. Empirical evidence on the effectiveness of public support from different levels is less clear. Policy makers have to consider a trade-off between a bigger variety of firms receiving support and the reduced effectiveness of public support.
    Keywords: H77 ; O31 ; O38 ; ddc:330 ; Innovation ; Technologiepolitik ; Föderalismus ; Wirkungsanalyse ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 58
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Die Verhandlungen Griechenlands über die Verlängerung des zweiten Hilfspakets vor dem 1. Juli 2015 wurden sehr hart geführt. Die Autoren betrachten sie unter spieltheoretischen Gesichtspunkten und kommen zu dem Ergebnis, dass es hier um ein sequenzielles Spiel mit unterschiedlichen Präferenzordnungen der Akteure - griechische Regierung, EU-Kommission, IWF und EZB - ging. Nach der Spielkonstruktion wäre durchaus zu erwarten gewesen, dass das Ergebnis 'Geld ohne glaubwürdige Spar- und Reformzusagen' gelautet hätte. Erst die in letzter Minute geänderte Präferenzstruktur der Gläubiger-Institutionen führte dann aber zum Scheitern der Verhandlungen.
    Description: The recent negotiations on the second Greek bailout package were often (erroneously) characterised as either a game of poker or chicken. In contrast, the authors interpret and analyse these negotiations as a sequential non-cooperative game with the Greek government and the institutions as the players. They discuss different pay-off structures based on ordinal preference orderings and derive the corresponding solutions to alternative settings. It can be shown that revealed preferences of both the players (initially) led to the expectation that the outcome of this game would be to provide a bailout without signifi cant reform concessions in return. However, the unexpected announcement of the referendum by Greek Prime Minister Alexis Tsipras led to a change in the institutions' preferences and, in the end, to the failure of the second Greek bailout package.
    Keywords: C70 ; F45 ; H63 ; ddc:330 ; Griechenland ; Schuldenübernahme ; Politische Entscheidung ; Extensives Spiel ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 59
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Alle drei großen Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch haben Griechenland, Irland, Portugal und Spanien während der europäischen Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise signifikant benachteiligt. Dies lässt sich nur zu einem geringen Teil auf objektive Fundamentaldaten zurückführen. Das Reformziel der Ratingverordnung der Europäischen Union und auch des Ratinggesetzes der Großen Koalition, den Einfluss der Bonitätsbewertungen stark zu reduzieren, muss daher konsequent weiter verfolgt werden.
    Description: The Big Three credit rating agencies put Greece, Ireland, Portugal and Spain at a significant disadvantage during the European sovereign debt crisis. Their strong influence is likely due to the importance given to credit ratings by financial regulations. Both the EU's credit rating directive and the Ratinggesetz of the German Bundestag assert that their objective is to markedly reduce this influence and allow for greater weight to be placed on fundamentals. They should pursue this objective vigorously.
    Keywords: G24 ; H63 ; F34 ; ddc:330 ; Länderrisiko ; Finanzkrise ; Schuldenkrise ; Kapitalmarktrecht ; EU-Staaten ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 60
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Die anhaltenden Asylbewerber- und Flüchtlingsströme und der Antritt einer neuen Europäischen Kommission geben Anlass, die deutsche und europäische Zuwanderungspolitik zu überdenken. Die Autoren vertreten die Auffassung, dass die bisherige Abschottungspolitik nicht nur gesellschaftspolitisch, sondern auch ökonomisch und demografisch verfehlt ist. Die Migranten sollten frühzeitiger in den Arbeitsmarkt integriert werden und könnten mittelfristig demografische Herausforderungen besser bewältigen helfen. Darüber hinaus sollten die Lasten ihrer Aufnahme unter den europäischen Mitgliedstaaten gerechter d.h. nach einem Quotensystem verteilt werden.
    Description: Continued flows of asylum seekers and refugees as well as the inauguration of the new EU Commission provide the basis for an intensified debate about Europe and Germany's immigration policies. The policy of closed doors, which has been the approach for long, is too myopic not only from a social, but also from an economic and demographic perspective. Asylum seekers and refugees offer potential which is yet to be adequately utilised. They should be integrated into the labour market as early as possible, and they may help cushion demographic disruptions in Europe. Finally, a transparent allocation system that is based on objective criteria is needed to distribute migrants in a fair and reasonable manner across Europe.
    Keywords: F22 ; J21 ; J61 ; ddc:330 ; Flüchtlinge ; Migrationspolitik ; Arbeitsmarktintegration ; Alternde Bevölkerung ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 61
    facet.materialart.
    Unknown
    Heidelberg: Springer
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Die Ergebnisse der griechischen Wahlen vom Januar haben deutlich gemacht, dass die betroffene Bevölkerung eine einseitige Politik des Sparens nicht mitträgt. Auch in anderen Krisenländern regt sich Widerstand. Darüber, inwieweit und in welchen Ländern eine Austeritätspolitik durchgeführt wurde und ob sie ökonomisch erfolgreich war, gehen die Auffassungen ebenso auseinander wie über das weitere: Sollte Griechenland aus dem Euro aussteigen oder sind nachhaltigere Strukturreformen erforderlich?
    Description: The authors express different opinions about the outcomes of austerity policies. They do not even agree on the number of states that adopted austerity policies, as measured by deficit and debt ratios. However, most of the authors consider that austerity in Greece has failed due to the lack of political will and the lack of a functioning administration, which obstructs the reform process complementary to austerity policies. Another reason for the failure of austerity policies is probably a delayed and insuffi cient debt restructuring in Greece a lesson which should be taken on board for future adjustment programmes. Apart from economic effects, a continuation of austerity policies in Southern Europe would further damage the social structures and political cultures of the respective countries. Therefore, one author suggests a jointly conducted exit from the eurozone of countries with high effective overvaluations, combined with solidaristic transfers during the period of transition.
    Keywords: E62 ; F45 ; H63 ; ddc:330 ; Haushaltskonsolidierung ; Wirkungsanalyse ; Wirtschaftliche Anpassung ; Griechenland ;