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  • Deutschland  (393)
  • Berlin: Duncker & Humblot  (393)
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  • 1
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Der Telekommunikationsmarkt hat sich zu einem äußerst dynamischen, innovationsund technologiegetriebenen Markt entwickelt. Die Lebenszyklen der Telekommunikationstechnik sind heute vergleichsweise kurz, die Technik entwickelt sich zunehmend in Sprüngen weiter. Der Ende der 90er Jahre eingeführte Regulierungsrahmen zielte auf Privatisierung, Marktöffnung und Schaffung von Wettbewerb ab und löste das alte Monopolregime ab. Mit rapide zunehmendem Bandbreitenbedarf, der Konvergenz verschiedener digitaler Kommunikationstechnologien und der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung des Internets stellt sich die Frage, wie sich die Telekommunikationsmärkte in der Zukunft entwickeln werden und welche Rolle die Regulierung in diesem Prozess spielen sollte. Stark wachsende Datenverkehre, neue Dienste und Plattformen stellen hohe Anforderungen an den Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Das regulatorische Umfeld muss diesem dynamischen Charakter des Wettbewerbs in technologie- und innovationsgetriebenen Märkten mit ausreichender Flexibilität Rechnung tragen. Digitale Plattformen, die die typischen Kennzeichen zweiseitiger Märkte aufweisen, prägen die moderne Internetökonomie. Konvergenz erfordert, dass das Marktverständnis erweitert und die gesamte digitale Wertschöpfungskette umfassen sollte. In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld müssen Anreize für Investitionen geschaffen werden, die den Ausbau der Breitbandinfrastruktur vorantreiben.
    Description: Telecommunication markets have evolved into extremely dynamic, innovative and technology-driven markets. Modern telecommunications technologies and products are characterized by short life cycles, as the advancement of these technologies continues in leaps and bounds. The regulatory framework introduced at the end of the 1990s aimed at privatization as well as the creation of open markets and competition replacing former monopoly structures. With rapidly increasing bandwidth requirements, the convergence of diverse digital communications technologies and growing commercial significance of the Internet, the question arises how telecommunications markets of the future will develop and what role regulation ought to have in this process. Strong growth in data traffic as well as new services and platforms induce the need for the expansion of broadband infrastructures. The dynamic nature of competition in innovative and technology-driven markets has to be reflected by an intelligent and flexible regulatory environment. Digital platforms with the characteristics of two-sided markets shape today's Internet economy. Convergence calls for a better understanding of market structures that should comprise the entire digital value chain. In a challenging economic environment, it is imperative to create incentives for investment that will foster the expansion of broadband infrastructures.
    Keywords: L51 ; L96 ; ddc:330 ; Telecommunications ; regulation ; ICT ; internet ; telecommunications infrastructure ; Telekommunikationssektor ; Breitbandkommunikation ; Telekommunikationspolitik ; Wettbewerb ; Wettbewerbspolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 2
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: The essay reports the personal experience of providing policy advice in the early years of the labor market reforms at the beginning of the last decade after the scientific reorientation carried out by the German research institutes on the request of the German Research Council. The Council was insisting on a close connection between research and policy advice, which was implemented subsequently by the institutes. This has lead to a new understanding of policy advice, which is based on academic research and empirical evidence. The willingness of policymakers to accept this new paradigm has contributed significantly to the success of the labor market reform policy.
    Description: Der Beitrag berichtet über persönliche Erfahrungen aus der Politikberatung in der Frühphase der Arbeitsmarktreformen zu Beginn der letzten Dekade vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Neuorientierung der Wirtschaftsforschungsinstitute aufgrund von Auflagen des Wissenschaftsrates. Der Rat hatte zuvor eine enge Verknüpfung zwischen Forschung und Beratung gefordert, die von den Instituten zügig umgesetzt wurde. Dies führte zu einem neuen Politikberatungsverständnis, dessen Fokus auf wissenschaftlicher Basis und empirischer Evidenz liegt. Die Bereitschaft der Politik, dieses neue Beratungsverständnis anzunehmen, hat zum Erfolg der Reformpolitik am Arbeitsmarkt wesentlich beigetragen.
    Keywords: A11 ; B4 ; J48 ; ddc:330 ; Role of economists ; methodology of policy advice ; labor reform policies ; Wirtschaftspolitische Beratung ; Wirtschaftsforschung ; Empirische Methode ; Arbeitsmarktpolitik ; Reform ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die schwere Wirtschaftskrise 2008/09 hatte substanzielle Auswirkungen auf die Innovationstätigkeit der deutschen Wirtschaft. Die Umsatz- und Gewinneinbußen führten zu einem kräftigen Rückgang der Innovationsausgaben. Davon waren primär Investitionen für neue Produkte und verbesserte Anlagen betroffen, während die FuE-Budgets im Wesentlichen stabil gehalten wurden. Innovationsaktive und forschende Unternehmen waren deutlich stärker von den Krisenauswirkungen betroffen als Unternehmen ohne Innovationsaktivitäten. Den rückläufigen Innovationsausgaben stand eine überwiegend expansive und offensive Krisenreaktion der innovativ tätigen Unternehmen gegenüber. Sie versuchten mehrheitlich durch die Erschließung neuer Märkte, die Erneuerung des Produktprogramms sowie verstärkten Qualifizierungs- und Marketingmaßnahmen auf die Krise zu reagieren. Die durch die Krise frei gewordenen Personalkapazitäten wurden genutzt, um die Entwicklung neuer Technologien und Lösungen voranzutreiben und eine größere Zahl von Innovationsideen zu testen. Gleichzeitig verzichtete aber auch ein beträchtlicher Anteil der kleinen Unternehmen im Krisenjahr 2009 ganz auf Innovationsaktivitäten.
    Description: The massive economic crisis 2008/09 had substantial impacts on the innovation activities of the German economy. The loss in sales and profits resulted in a sharp decline of innovation expenditure. While capital expenditure for new products and improved processes were cut substantially, R&D budgets basically remained unchanged. Firms with innovation and R&D activities experienced significantly stronger impacts of the crisis compared to non-innovative enterprises. Falling innovation expenditure in innovating firms were offset by strategies that focused on opening up new markets, renewing products and investing in human capital and marketing. Released personnel resources were used to develop new technologies and solutions and to test an increasing number of innovation ideas. At the same time, a considerable number of small firms decided to resign from any innovation activity in 2009.
    Keywords: E32 ; L21 ; M10 ; O31 ; O32 ; ddc:330 ; Innovation ; Business Cycle ; Germany ; Wirtschaftskrise ; Innovation ; Forschungsfinanzierung ; Wettbewerbsstrategie ; KMU ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Politik, Medien, Fahrzeugbauer und Energieunternehmen widmen der Elektromobilität derzeit große Aufmerksamkeit. Dieser Artikel beleuchtet technische Aspekte, Chancen und Barrieren elektrischer Fahrzeugantriebe und ordnet sie in einen Gesamtzusammenhang ein. Vorteile gegenüber klassischen Verbrennungsmotoren bestehen in geringen lokalen Emissionen, einer höheren Energieeffizienz, der Verbreiterung der energetischen Ressourcenbasis und der Möglichkeit zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bei Umsetzung des Vehicle-to-Grid-Konzepts könnten zudem Synergien zwischen der Fahrzeugflotte und dem Elektrizitätssystem erschlossen werden. Die derzeit schlechte Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen stellt jedoch eine erhebliche Barriere dar. Daneben bestehen infrastrukturelle und soziokulturelle Hürden. Die Auswirkungen auf das Elektrizitätssystem sind differenziert zu betrachten: Während die mittelfristig benötigten Energiemengen bereits mit dem heutigen Kraftwerkspark darstellbar sind, können problematische Lastspitzen nur bei einer gesteuerten Aufladung vermieden werden. Kurzfristig sind in Deutschland von elektrischen Fahrzeugantrieben keine signifikanten CO2-Einsparungen zu erwarten. Langfristig könnte durch ihre Einführung jedoch ein zukunftsfähiger Pfad eingeschlagen werden, insbesondere wenn ein zusätzlicher Ausbau erneuerbarer Energien erfolgt. Die Einbettung individueller Elektromobilität in ein nachhaltiges Gesamtkonzept ist jedoch erforderlich.
    Description: Electric mobility has recently received much attention from politics, media, car companies and electric utilities. This article discusses technical aspects, chances and barriers of electric mobility. Compared to internal combustion engines, electric vehicles have several potential advantages: low local emissions, increased energy efficiency, a diversification of energy sources and the possibility of using renewable energy. In addition, there are synergies between the vehicle fleet and the electricity system, which might be realized by implementating the Vehicle-to-Grid concept. The low cost-effectiveness of electric vehicles is a major barrier. Moreover, there are infrastructural and socio-cultural obstacles. As for the impact on the electricity system, a differentiated view is necessary. In general, existing German power plants are capable of generating the additional electricity required by future e-mobility scenarios. Problematic peak loads however can only be avoided if vehicle loading is carried out in a controlled way. In the short run, it should not be expected that electric vehicles lead to significant reductions of German carbon emissons. Yet in the long run, electric mobility might provide a sustainable technology pathway, particularly if there is an additional expansion of renewable energy. Nonetheless, integrating electric vehicles in a sustainable overall mobility concept is required.
    Keywords: L62 ; Q40 ; R40 ; ddc:330 ; Transportation ; Electric Vehicles ; Vehicle-to-Grid ; Electricity ; Germany ; Mobilität ; Elektrofahrzeug ; Motorisierter Individualverkehr ; Umweltschutz ; Energiekonsum ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 5
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Verkehrssicherheit ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Mobilität. Verkehrsunfälle haben - neben originären ethischen Aspekten - sowohl Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung, da sie Ressourcen binden und die Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems beeinflussen als auch auf die Sozialverträglichkeit des Straßenverkehrs. Im Jahr 2004 betrugen die volkswirtschaftlichen Kosten durch Straßenverkehrsunfälle in Deutschland insgesamt rund 30 Milliarden Euro. Gleichwohl sind die großen Erfolge hinsichtlich der Verbesserung der Verkehrssicherheit ermutigend. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Personen ist heute auf ihrem niedrigsten Stand seit dem zweiten Weltkrieg. Besonders erfreulich ist diese positive Entwicklung vor dem Hintergrund der seit Jahrzehnten ansteigenden Fahrleistungen von Kraftfahrzeugen. Nachhaltiger Straßenverkehr ist nicht mit hohen Unfallopferzahlen vereinbar. Verbesserungen der Straßenverkehrssicherheit sind deswegen auch weiterhin eine der dringlichsten verkehrspolitischen Aufgaben. Mehr Sicherheit im Straßenverkehr bedeutet eine höhere Akzeptanz für die weiter wachsende Mobilität und zugleich auch eine deutliche Kostenentlastung der Volkswirtschaft und die Freisetzung von Ressourcen für andere produktive Verwendungen.
    Description: Road safety forms a fundamental prerequisite for sustainable mobility. Road accidents have an effect on the performance of the road traffic system and also bind resources. Therefore, apart from ethical aspects, road accidents have an enormous influence on the social acceptability of road traffic as well as on a country's economic progress. In 2004, the costs of road accidents in Germany amounted to approximately 30 billion Euro. Nevertheless, the improvements in road safety that have been achieved in the past are encouraging - the number of road traffic fatalities is at its lowest since WWII. This development seems even more astounding when one accounts for the vehicle mileage that has been increasing continuously over the past decades. Still, the number of road accidents and fatalities is high and incompatible with sustainable mobility. Therefore, the aim of improving road safety has to continue to have paramount importance in traffic and transport policy. These improvements will result in a higher acceptance of a growing mobility, relieve the national economy and free resources that can be utilized otherwise.
    Keywords: H4 ; H5 ; H7 ; I31 ; R4 ; R41 ; ddc:330 ; Public goods ; public economics ; value of life ; road ; transportation ; accident ; safety ; traffic ; Straßenverkehrssicherheit ; Straßenverkehrsunfall ; Soziale Kosten ; Verkehrsverhalten ; Nachhaltigkeit ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 6
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Eine verbesserte finanzielle Nachhaltigkeit des ÖPNV erleichtert das Erreichen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele, da Verkehre effizienter und kostengünstiger angeboten und ausgeweitet werden können. Dieser Artikel blickt aus den USA auf die beachtlichen Erfolge deutscher Nahverkehrsunternehmen, die in den letzten 20 Jahren ihre finanzielle Nachhaltigkeit stark verbessert haben. Dies liegt zum einen an attraktiveren Angeboten und gestiegenen Fahrgastzahlen, aber auch an erhöhter Produktivität mit niedrigeren Betriebskosten und weniger staatlichen Subventionen für den Betrieb. Wir kontrastieren zunächst die positiven Entwicklungen in Deutschland mit Trends in den USA, wo seit 1990 die Relation der Fahrgeldeinnahmen zu den Betriebskosten, also der Kostendeckungsgrad, auf nur 32 Prozent gefallen ist. Im Gegensatz hierzu verzeichnete der ÖPNV in Deutschland im gleichen Zeitraum einen Anstieg des Kostendeckungsgrades auf 77 Prozent. Der zweite Teil dieses Artikels widmet sich einer Analyse der Gründe für die gesteigerte finanzielle Nachhaltigkeit des deutschen Nahverkehrs. Wir beschreiben die Maßnahmen, die zur Kostensenkung und Steigerung der Einnahmen beigetragen haben. Obwohl deutsche Nahverkehrsunternehmen große Schritte in die richtige Richtung gemacht haben, sehen sie sich enormen Herausforderungen gegenüber, die weitere Anstrengungen erfordern.
    Description: Improved financial sustainability of public transport promotes environmental and social sustainability because more efficient public transport can be expanded more with any given budget and thus provides a better alternative to the car. Over the past two decades, Germany has improved the quality of its public transport services and attracted more passengers while increasing productivity, reducing costs, and cutting subsidies. German public transport agencies cover 77 percent of their operating expenses through passenger fare revenue, compared to only 32 percent in the USA. We analyze reasons for the increased financial efficiency of public transport in Germany over the past two decades. Public transport systems reduced their costs through organizational restructuring and outsourcing to newly founded subsidiaries; cutting employee benefits and freezing salaries; increasing work hours and encouraging retirement of older employees; cutting underutilized routes and services; and buying new rolling stock with lower maintenance costs and greater passenger capacity. Revenues were increased through fare hikes and raising passenger volumes by improved quality of service and the full regional coordination of timetables, fares, and services. Even though German public transport has improved its financial sustainability, new EU regulations, the municipal financial crisis, and demographic change in the coming years will require further improvements and innovative solutions.
    Keywords: L91 ; N70 ; R48 ; ddc:330 ; Public transport ; Germany ; efficiency ; Öffentlicher Nahverkehr ; Verkehrsfinanzierung ; Nachhaltigkeit ; Deutschland ; USA
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Der Pkw-Verkehr ist einer der wesentlichen Emittenten von Treibhausgasen. Daher werden mittlerweile in nahezu allen Industrieländern die spezifischen CO2-Emissionen beziehungsweise der spezifische Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge reguliert. Dieser Aufsatz gibt einen Überblick über die Eignung von Emissionsstandards als Instrument der Klimapolitik. Um ihre grundsätzliche ökonomische Rationalität zu diskutieren, werden zunächst mögliche Erklärungsansätze für eine systematische Unterbewertung von Kraftstoffkosten durch die Konsumenten sowie potenzielle Hemmnisse für Investitionen in effiziente Technologien seitens der Hersteller erörtert. Anschließend erfolgt eine Bewertung der verschiedenen Ausgestaltungsoptionen von Emissionsstandards: Flexibilitätsmechanismen, attributbasierte oder einheitliche Standards, Sonderregelungen für alternative Energieträger nutzende Fahrzeuge. Abschließend werden Emissionsstandards in den klimapolitischen Gesamtkontext eingeordnet. Das auf Fahrzeugmärkten beobachtete Nachfrage- und Angebotsverhalten legt die Existenz von Marktunvollkommenheiten nahe, die bei Verzicht auf staatliche Eingriffe in Form von Emissionsstandards einen gesamtwirtschaftlich zu hohen Kraftstoffverbrauch implizieren. Bei effizienter Ausgestaltung der Regulierung kann diesen Unvollkommenheiten entgegengewirkt und eine Umverteilung der Emissionsreduktionslasten erreicht werden, von der letztlich alle Sektoren der Volkswirtschaft profitieren.
    Description: Light-duty vehicles are a major source of greenhouse gas emissions. Toward that end, most industrialized countries established fuel economy regulations or vehicle CO2-emission standards. This essay provides an overview of the adequacy of these instruments as means of climate policy. First, we will discuss potential explanations for consumers' and manufacturers' reluctance to invest in more efficient vehicles. We will distinguish between market failures that are ascribed to the institutional framework governing the vehicle purchase decision and more general sources of biases in such decisions. Afterwards, crucial factors that determine the environmental efficacy and economic efficiency of this regulatory approach are highlighted: flexibility mechanisms, uniform versus attribute-based standards, and preferential treatments for alternative fuel vehicles. Finally, noticing that vehicle emission standards are not stand alone measures, the embedding of such standards in the broader context of climate policy is explored. The observed behaviour in the vehicle market suggests the presence of market imperfections that imply distortions towards fuel economy levels lower than optimal. Supposing an efficient regulatory design, vehicle emission standards can correct these distortions and yield a re-allocation of emission abatement efforts that benefits all emitting sectors of the economy.
    Keywords: Q48 ; Q54 ; R48 ; ddc:330 ; Transport Policy ; Climate Policy ; Fuel Economy Regulation ; Vehicle Emission Standards ; Treibhausgas-Emissionen ; Umweltabgabe ; Personenkraftwagen ; Emissionshandel ; Deutschland ; USA
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Keywords: ddc:330 ; Öffentliche Finanzen ; Öffentliche Schulden ; Haushaltskonsolidierung ; Finanzkrise ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Gesundheitspolitik ; Arbeitsmarktpolitik ; Bildungspolitik ; Energiepolitik ; Reform ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Bundesgesundheitsminister Rösler sieht in einer der Reform der Beitragserhebung in der Gesetzlichen Krankenversicherung sein wichtigstes Projekt. Diese hat eine große Bedeutung für die Stärkung des Wettbewerbs in der GKV. Jedoch sind andere Themen für Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit der Gesundheitsversorgung in Deutschland ebenso wichtig: mehr Vertragsfreiheit für Krankenkassen, Zuzahlungen mit größerer Steuerungswirkung, ökonomisch sinnvollere Bewertungsmethoden für neue Arzneimittel, eine bessere Wettbewerbsordnung für die Private Krankenversicherung sowie mehr Spenderorgane durch Einführung der Widerspruchslösung bei der Organentnahme. Schließlich ist eine breite gesellschaftliche Diskussion über den langfristig finanzierbaren Leistungskatalog der GKV erforderlich.
    Description: Federal Health Secretary Rösler deems a reform of the wage-related contribution system in German social health insurance (GKV) his most important project for the next 4 years. Indeed such a reform would greatly enhance competition in the GKV system. However, other topics are equally important for efficiency, quality and sustainability of the German health care system: more freedom of contract for sickness funds, a better design of copayments to control health care demand, better methods for evaluating new pharmaceuticals, more competition in private health insurance, and the procurement of more organ transplants through introducing the presumed consent rule. Finally, Germany needs a broad social debate on the benefit package of social health insurance to secure long-run sustainability of the system.
    Keywords: I18 ; I11 ; I10 ; ddc:330 ; Social health insurance ; sickness fund competition ; sustainability ; Gesundheitspolitik ; Gesetzliche Krankenversicherung ; Private Krankenversicherung ; Wettbewerb ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise und die Lasten der Konjunkturprogramme werden den Bund und die Länder bereits in dieser Legislaturperiode zu umfangreichen Konsolidierungsmaßnahmen zwingen, um das durch die Schuldenbremse gesteckte Ziel eines strukturell ausgeglichenen Haushalts zu erreichen. Das eigentliche Tragfähigkeitsproblem der öffentlichen Haushalte ist jedoch nach wie vor auf die Folgen der demografischen Entwicklung für die Finanzen der umlagefinanzierten Sozialversicherungen zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Beitrag, welchen Herausforderungen sich die schwarz-gelbe Regierungskoalition in der laufenden Legislaturperiode stellen muss, um die Tragfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung zu gewährleisten.
    Description: The aftermath of the economic crisis and the burden of the fiscal stimulus packages call for considerable consolidation efforts by federal and state governments to meet the goal of a structurally balanced budget as required by the German debt brake in the medium-run. However, the real challenge for the sustainability of Germany's public finances is still to be found in the consequences of demographic transition for the financial stability of Germany's mandatory social insurance schemes. For this reason, the present paper addresses the challenges faced by the newly elected German government in the current legislative period to cope with the fiscal burden of population ageing for the sustainability of Germany's public pension and long-term care insurance schemes.
    Keywords: H55 ; H60 ; H63 ; ddc:330 ; Ageing ; Social Security ; sustainability ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Pflegeversicherung ; Rentenfinanzierung ; Rentenreform ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 11
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Energieversorgung muss klimaschonend, sicher, aber auch bezahlbar sein. Fossile Energien allen voran Öl und später auch Gas werden knapper und teurer. Die fossile Ressource Kohle steht uns zwar noch sehr lange zur Verfügung, die Verbrennung verursacht jedoch klimagefährliche Treibhausgase. Wenn wir Klimaschutz wirklich ernst nehmen, muss das Energie- und Mobilitätssystem umgebaut werden: Die Kohletechnologie muss umweltschonend werden, die erneuerbaren Energien müssen ausgebaut werden, wir müssen viel mehr Energie einsparen und verstärkt Wärme und Stromproduktion gleichzeitig produzieren und nutzen sowie klimaschonende Antriebsstoffe und -techniken einsetzen. Es ist ein langer Weg zu gehen, den wir heute beginnen müssen. Wichtig ist, dass die Politik die Weichen hin zu einer energieeffizienten, nachhaltigen und klimaschonenden Wirtschaftswelt ebnet. Die erneuerbaren Energien müssen weiterhin gefördert werden, es sollten finanzielle Anreize zum Energiesparen geschaffen werden. Insbesondere im Gebäudebereich liegen ungeahnte Energieeinsparpotentiale. Durch gezielte finanzielle Förderung, Steuerersparnisse und verbesserte Möglichkeiten der Kostenüberwälzung für Immobilienbesitzer können hier die richtigen Signale gesetzt werden. Auch im Bereich Mobilität gibt es viel zu verbessern: Schienenverkehr und ÖPNV müssen stärker unterstützt werden, der Flugverkehr in den Emissionshandel aufgenommen werden, und die deutsche Autobranche muss zukunftsfähig gemacht werden.
    Description: The energy supply needs to be CO2 free, save and affordable. Fossil fuels especially oil but also gas will become more scarce and expensive. The fossil energy source coal will last much longer. If we would however burn all the coal we find, the level of greenhouse gases would rise steeply. If we take climate protection seriously, the energy and mobility system needs to be completely changed. Coal power plants must become more climate friendly, renewable energy must be used more intensively. In addition, we need to save more energy and produce electricity and heating together via Combined Heat and Power Plants (CHPs) and develop and apply alternative fuels and sustainable mobility concepts. Very important is that the policy develops a road map towards an energy efficient, sustainable and climate friendly economy. Renewable energy needs to be promoted and energy saving needs financial incentives. Especially the energy savings potentials of buildings are huge. Financial incentives for estate owner can be improved by tax savings, by direct financial support and better options to shift costs towards renters. Also in the area of mobility many things can be improved: public transportation and rail traffic needs to be better supported, emissions trading need to cover air transportation and the German car manufacturing needs to become sustainable.
    Keywords: Q43 ; Q48 ; Q56 ; Q58 ; ddc:330 ; Energy policy and climate policy in Germany ; energy security ; climate protection ; Energieversorgung ; Energiepolitik ; Elektrizität ; Energiewirtschaft ; Umweltpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die deutsche Zuwanderungspolitik benötigt dringend ein ökonomisches Profil. Der volkswirtschaftliche Nutzen von Einwanderung sollte einerseits durch ein Punkte-Auswahlsystem zur Selektion auf Dauer einreisender qualifizierter Arbeitsmigranten, andererseits durch ein marktorientiertes Verfahren zur Regelung befristeter Arbeitsmigration systematisch weiter vergrößert werden. Deutschland muss sich stärker bewusst werden, dass der aufgrund demographischer Umwälzungen unaufhaltsam heranziehende Fachkräftemangel eine neue Positionsbestimmung der Bundesrepublik im internationalen Wettbewerb um knappes Humankapital erfordert. Angesichts der gegenüber früheren Jahren längst deutlich "entschärften" Zuwanderungssituation geht es jetzt darum, die Weichen für eine transparente, nach außen offensiv um Zuwanderer werbende und nach innen sachlich die Relevanz ökonomischer Kriterien für die erfolgreiche soziale Integration kommunizierende neue Migrationspolitik zu stellen. Sie kann auf den Errungenschaften sowohl des geltenden Zuwanderungs- und Integrationsgesetzes als auch des Arbeitsmigrationssteuerungsgesetzes aufbauen und diese Gesetzgebung konsequent weiterentwickeln. Es wäre gerade Aufgabe einer konservativ-liberalen Regierung, die vorhandenen Defizite in diesem Politikfeld durch einen klaren marktwirtschaftlichen Kurs aufzuarbeiten. Gerade ihr sollte es auch leicht fallen, die Gesellschaft auf diesem Weg "mitzunehmen". Mit Hilfe einer Zuwanderungspolitik, die die wirtschaftlichen Interessen Deutschlands in den Mittelpunkt rückt und von Denkfehlern der Vergangenheit abrückt, lassen sich Wohlfahrtsgewinne für alle erzielen. Die Folgen der weltweiten Finanzkrise machen eine solche Politik nur noch notwendiger.
    Description: German immigration policy needs an economic foundation. The economic benefits of immigration should be systematically enhanced by implementing a points system for the selection of high-skilled workers as permanent immigrants, as well as a market-based process to regulate temporary labor migration. Germany must become more aware of the growing international competition for scarce skilled labor in the face of demographic change. Since the immigration situation has lost some of its edge in recent years, now is the time to set the stage for a transparent policy that actively attracts immigrants abroad while communicating the relevance of economic criteria for successful social integration at home. The new policy can build upon the achievements of existing legislation, such as the Immigration and Integration Act, and the Labor Migration Control Act. A conservative-liberal government coalition should feel particularly committed to applying market-economy principles in order to overcome the political shortcomings in this field and to gain societal support for this course. An immigration policy that puts Germany's economic interests at the core and abandons the failed reasoning of the past would result in welfare gains for all members of society, particularly in the wake of the global financial crisis.
    Keywords: F22 ; J61 ; J21 ; ddc:330 ; Migration policy ; Immigration Act ; immigrant labor ; Einwanderung ; Migrationspolitik ; Arbeitsmigranten ; Internationale Wanderung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: 1989 bereits wurde in einem Gutachten auf die "unterdurchschnittliche Ertragskraft" der Landesbanken verwiesen und der Zusammenschluss zu einem einzigen Spitzeninstitut gefordert. 20 Jahre später allerdings, inmitten der bislang schwersten Krise der Landesbanken, bewahrte das hiesige Bad-Bank-Gesetz die Landesbanken nicht nur weitgehend vor Wertberichtigungen, sondern eröffnet den Bundesländern auch noch den Ausweg, sich mit einer ländereigenen Bad Bank Konsolidierungsbemühungen des Bundes zu entziehen. Eine Reform des Bad-Bank-Gesetzes ist daher dringend notwendig. Die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung SoFFin muss in die Lage versetzt werden, die Konsolidierung der Landesbanken aktiv voranzutreiben. Die toxischen Papiere der Landesbanken sollten zwangsweise und mit starken Abschlägen in eine zentrale Bad Bank übernommen und die Altaktionäre mit den Verlusten aus den Fehlinvestitionen belastet werden können. Danach könnten die verbleibenden Restlandesbanken unter dem Druck des Bundes verschmolzen und anschließend durch den SoFFin, möglicherweise im Verbund mit den Sparkassen, rekapitalisiert werden. Eine analoge Verfahrensweise hat Ende der 80er Jahre dem schwedischen Bankensystem zu einer raschen Erholung verholfen und den Steuerzahler langfristig aus der Verlustzone geholt. Die Restrukturierung des öffentlichen Bankensektors muss endlich zu einer zentralen Aufgabe in der Finanzmarktpolitik der Bundesregierung gemacht werden.
    Description: In 1989 a report has already highlighted the "below-average earnings potential" of the German Landesbanken and called for the merger of these state banks into a single central institution. However, 20 years later the bad bank law of Germany saved the ailing Landesbanken not only from write-downs of toxic assets, but also gives the state banks the option to escape possible consolidation efforts of the federal government by establishing a regional bad bank. Therefore, a reform of the German bad bank law is needed that puts the federal government into a position of being able to actively promote the consolidation of the regional Landesbanken. The reform should require from the Landesbanken to write down toxic securities to their market value and transfer them to a central bad bank run by the SoFFin, the German fund for restructuring ailing banks. The existing shareholders would then be charged with the losses from the bad investments. Thereafter, the remaining state banks could, under the pressure of the federal government be merged and recapitalized by the SoFFin, possibly in conjunction with the German savings banks. A similar procedure has allowed the Swedish banking system a rapid recovery from its crisis at the end of the 80s of the last century. The German government must at last give the restructuring of the public banking sector priority in its financial market policy.
    Keywords: G20 ; G24 ; G28 ; ddc:330 ; Financial crisis ; State Banks ; Bad Bank ; Öffentliche Bank ; Sparkasse ; Bankgeschäft ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Das Ziel der Bundesregierung ist es laut Koalitionsvertrag, "die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen und Deutschlands Vorreiterrolle beim Klimaschutz beizubehalten". Zum Erreichen dieses Ziels sollen die deutschen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Der Artikel erörtert die ökonomische Rechtfertigung für solch eine unilaterale Verpflichtung und erkundet, inwieweit das Integrierte Energie- und Klimaprogramm einen effektiven Rahmen für die Implementierung liefern kann. Die Koalitionsvereinbarung kann eine Grundlage bieten für Innovationsanreize und langfristige Investitionsrahmenbedingungen bieten. Dafür müssen allerdings die Ansätze energisch und sachlich umgesetzt werden - sowohl die nationalen Maßnahmen als auch internationale Mechanismen für effektive Klimazusammenarbeit.
    Description: The Federal government has agreed in the coalition agreement 2009 on the objective "to limit global warming at two Degree Celsius and to maintain Germany's leadership role in climate protection." To achieve this objective the German CO2 emissions are to be reduced by 2020 at 40 percent relative to 1990. The article discusses the economic arguments supporting the unilateral commitment, and explores the integrated energy and climate program as framework for the implementation. The coalition agreement provides the basis for positive incentives for innovation combined with longterm investment frameworks. A stringent implementation is required both of the domestic measures and of international mechanisms to facilitate cooperation on climate policy.
    Keywords: D6 ; H54 ; L5 ; ddc:330 ; Coalition agreement ; climate policy ; innovation ; Umweltpolitik ; Klimaschutz ; Internationale Umweltpolitik ; Emissionshandel ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 15
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Verkehrslärm ist nicht nur belästigend, sondern führt auch zu gesundheitlichen Risiken und damit zu hohen externen Kosten. Seine Bekämpfung ist daher ein dringendes Gebot der Umweltschutzpolitik. Dabei sind sowohl ordnungsrechtliche Instrumente zur Begrenzung der Emissionen und Immissionen sowie zunehmend auch ökonomische Instrumente einzusetzen. Das Hauptproblem bei der Lärmbekämpfung sind die schon seit langem bestehenden Verkehrswege und Flughäfen sowie die jeweiligen Bestandsflotten, da hierfür das ordnungsrechtliche Instrumentarium kaum entwickelt ist. Die aktuelle Lärmschutzpolitik ist deshalb - trotz der Fortschritte, die besonders bei der Bekämpfung des Schienenverkehrs- und Fluglärms erzielt wurden - unzureichend. Die einzelnen Lärmquellen werden zudem isoliert und in unterschiedlicher Form angegangen, eine kumulative Betrachtung von Mehrfachbelastungen findet nicht statt. Die verschiedenen Handlungsebenen der Lärmschutzpolitik (Gemeinden, Länder, Bund, EU etc.) sind zudem unzureichend abgestimmt. Im vorliegenden Artikel werden Vorschläge für eine integrierte und harmonisierte Lärmschutzstrategie vorgestellt und diskutiert, die auch den stärkeren Einsatz ökonomischer Instrumente zur Internalisierung externer Lärmkosten umfasst.
    Description: Traffic noise does not only cause annoyance but also health risks. Traffic noise abatement is therefore an urgent task in the current environmental policy with noise regulations to limit exposures and emissions and economic instruments playing an important role. The most severe noise problems refer to long existing infrastructures ("hot spots") and to the existing fleets for which regulations are mostly missing. The current noise abatement strategies are therefore insufficient despite the progress mainly in rail and airport noise abatement. Furthermore, an integrated approach to deal with multiple exposures in a harmonised way does not exist. The different administrative levels of action (communities, regions, states, EU etc.) are not sufficiently integrated. This paper proposes an integrated and harmonised noise abatement strategy including economic instruments for the internalisation of external noise costs.
    Keywords: Q51 ; Q53 ; Q58 ; ddc:330 ; Noise effects ; External costs ; traffic noise abatement ; economic instruments ; Umweltbelastung ; Lärmschutz ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 16
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die zentrale finanzpolitische Aufgabe der kommenden Jahre wird die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sein. Auch nach Bewältigung der Rezession werden weiterhin "strukturelle" Defizite in einer Größenordnung von drei bis vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts bestehen bleiben. Erforderlich ist ein mittelfristiges Konsolidierungsprogramm mit einem ausgewogenen Mix aus Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen, das den Wachstumspfad der deutschen Volkswirtschaft möglichst wenig belastet. Hierzu sollten alle öffentlichen Aufgaben und Ausgaben auf den Prüfstand gestellt werden und anstehende Strukturreformen aufgegriffen werden. Steuererhöhungen sind bei der Mehrwertsteuer, der Energiebesteuerung, bei der Grundsteuer und bei hohen Einkommen oder Vermögen denkbar.
    Description: The vital challenge of German fiscal policy over the next years will be the consolidation of public budgets. Even after the recovery from the sharp recession, "structural" budget deficits of 3 to 4 percent of GDP will remain. What appears to be required is a well-balanced medium-term strategy on budget consolidation by spending cuts and tax hikes that do not harm the economy considerably. All public expenditure programs are to be on trial, outstanding reforms should be resumed. Tax hikes are feasible in the field of VAT, energy taxation, local property taxation, as well as for high income and wealth.
    Keywords: H11 ; H50 ; H60 ; H20 ; ddc:330 ; Fiscal policy ; public expenditures and budget ; tax policy ; Öffentliche Finanzen ; Haushaltskonsolidierung ; Finanzpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Nach den umfassenden Reformen in den Jahren 2003 bis 2005, die erheblich zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes beigetragen haben, besteht der Reformbedarf nun im Wesentlichen in der Nachjustierung einzelner Maßnahmen und der Korrektur politikbedingter Fehlentwicklungen. Die Bundesregierung erwägt gemäß Koalitionsvertrag allerdings Reformen, die in die falsche Richtung weisen. Das gilt insbesondere für die Erhöhung der anrechnungsfreien Hinzuverdienste von Hartz-IV-Empfängern und die Ausweitung der Vergünstigungen bei den Mini- und Midijobs. Solche Beschäftigungsverhältnisse schwächen allerdings die Einnahmebasis bei den Steuern und Sozialversicherungen, führen zu Wettbewerbsverzerrungen auf dem Arbeitsmarkt und können reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verdrängen. Sie sind systemwidrig und gehören deshalb abgeschafft. Die Ausweitung der Hinzuverdienstmöglichkeiten der Hartz-IV-Empfänger hätte zur Folge, dass die Zahl der Leistungsempfänger steigt und dass es für manche davon attraktiver wird, im Leistungsbezug zu verharren. Überdies geht es den meisten Hilfebeziehern nicht um Hinzuverdienste, sondern um eine auskömmliche Erwerbstätigkeit. Kein Reformbedarf besteht bei der Befristung von Arbeitsverträgen. Mit Blick auf den Niedriglohnsektor sind moderate gesetzliche Mindestlöhne gegenüber tarifvertraglich vereinbarten Branchenlösungen die bessere Alternative, weil dadurch Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden. Nachbesserungen sind bei der Zeitarbeit erforderlich, da ein Arbeitsmarktsegment entstanden ist, das nicht nur der Abfederung wechselnder Arbeitskräftenachfrage dient. Überdies wird die berufliche Mobilität der Zeitarbeitnehmer zu sehr eingeschränkt.
    Description: The comprehensive labour market reform package implemented between 2003 and 2005 has made the German labour market more flexible. Today, there is need to fine-tune some of the reforms and correct the institutional set-up in order to eliminate some unintended side-effects. The current federal government, however, considers a number of reforms which point in the wrong direction. This is particularly true for an expansion of the benefit disregard clauses in means-tested minimum income support ('Hartz IV') and a further increase of the threshold below which marginal part-time jobs are exempt from employee social contributions and income taxes. This type of jobs tends to undermine tax and social insurance revenues and distorts the functioning of the labour market since in can be shown that they displace regular employment covered by taxation and social insurance. Hence, as a consequence, they should rather be eliminated. More generous earnings disregard clauses, on the other side, would imply a significant increase in the number of unemployment support beneficiaries topping-up their benefits through part-time or marginal jobs. This, in turn, tends to prolong benefit dependency and reduces the odds of leaving the income support schemes. Regarding the regulation of the labour market in Germany, there is no need to re- or de-regulation fixed-term contracts. With respect to low pay, a general, but moderate statutory minimum wage would be a better alternative to sectoral, collectively agreed minimum wages made generally binding through extension. Last, but not least, since temporary agency work has established itself as a specific segment of the labour market with longer assignments and a significant wage differential to regular employment, there is some need to revise the rules governing temporary agency work.
    Keywords: J38 ; J60 ; J68 ; ddc:330 ; Labour market reforms ; Germany ; unemployment support ; low-wage employment ; Arbeitsmarktpolitik ; Arbeitsmarktflexibilität ; Arbeitsmarktreform ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 18
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Im vorliegenden Beitrag werden sowohl bildungs- als auch familienpolitische Maßnahmen, wie sie im Koalitionsvertrag der gegenwärtigen schwarz-gelben Bundesregierung genannt werden, diskutiert und bewertet. Für beide Politikbereiche ist die frühkindliche Bildung und Betreuung von hoher Relevanz; dies lässt sich bildungs- und familienökonomisch begründen. Im Koalitionsvertrag kommt diesem Bereich jedoch kein besonderer Schwerpunkt zu. Darüber hinaus stehen die Maßnahmen, die im Kontext der Bildungspolitik und im Kontext der Familienpolitik genannt werden, unverbunden nebeneinander. Offenkundig mangelt es an einem bildungs- und insbesondere an einem familienpolitischen Gesamtkonzept. Der Beitrag beleuchtet auch die Notwendigkeit einer größeren Zielgruppenorientierung der deutschen Bildungs- und Familienpolitik. Diese findet sich im Koalitionsvertrag nur sehr vereinzelt wieder. Hinzu kommt, dass viele Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Länder und Kommunen genannt werden. Das bedeutet aber, dass diesen Gebietskörperschaften entsprechende Finanzierungsspielräume gegeben werden müssen, die nicht durch Reformüberlegungen in anderen Politikbereichen (wie der Steuerpolitik) eingeschränkt werden dürfen.
    Description: The present paper first discusses and evaluates the educational and family policy measures mentioned in the coalition agreement of the CDU-FDP coalition government. As research in educational and family economics has shown, early childhood education and care is extremely important for both of these fields of public policy. There is no particular emphasis on early childhood education and care in the coalition agreement, however, and the educational policy and family policy measures that it does mention appear entirely disconnected from each other. In sum, the coalition agreement displays an evident lack of an overarching concept for educational and family policy in particular. Second, this paper presents arguments highlighting the need for a stronger focus on the main target groups of German educational and family policy. The coalition shows such a focus only in certain isolated areas. Furthermore, many of the measures mentioned are placed under the jurisdiction of the Länder (state) and municipal governments. What this means, however, is that these government bodies will need to be provided with sufficient funding, and that this funding must be protected from cuts under the pretext of reforms in other areas (such as in tax policy).
    Keywords: I22 ; I28 ; I38 ; J13 ; ddc:330 ; Early education ; family politics ; public finance ; Bildungspolitik ; Familienpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 19
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Zur Verbesserung der Umweltbilanz der Verkehrsträger oder auch zur Finanzierung von Straßeninfrastruktur werden verschiedene preispolitische Maßnahmen wie zum Beispiel die CO2-Steuer oder die Pkw-Maut diskutiert. Um ex-ante-Bewertung von Maßnahmen durchführen zu können, sind geeignete Instrumente der Wirkungsanalyse erforderlich. Gegenstand dieses Artikels ist die Beschreibung eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells, das eigens für Deutschland zur Analyse preispolitischer Maßnahmen im Verkehr entwickelt wurde. Eine Besonderheit des Modells ist die integrierte Personenverkehrsnachfrage, differenziert nach Haushaltstypen in Abhängigkeit vom äquivalenzgewichteten Haushaltseinkommen sowie siedlungsstruktureller Wohnlage. Eine derartige Modellerweiterung erlaubt neben der Berechnung von makroökonomischen Folgen der Einführung preislicher Maßnahmen auch die Abschätzung von verteilungspolitischen Effekten der Allokation der im Rahmen der Maßnahme generierten Einnahmen, die zum Beispiel im Sinne einer Kompensation den privaten Haushalten zugeführt werden könnten.
    Description: Different pricing policy measures exist to improve the environmental accounting of motorised transport modes as well as to finance road infrastructure investment. A CO2 related tax or road pricing are two examples of such measures. This article describes a computable general equilibrium model for Germany that has been developed specially to assess the impact of pricing policy measures introduced within the transportation sector. One outstanding characteristics of the model is the integrated demand for passenger travel differentiated by household types of equivalence-weighted income quartiles and land use characteristics of the residential location. The setup of the model allows the assessment of macroeconomic effects as well as welfare distributional impacts from the introduction of policy measures (e.g. car user road charges) and the subsequent use of the revenues.
    Keywords: D58 ; R41 ; H23 ; ddc:330 ; Computable general equilibrium model ; Passenger road travel ; Road charging ; Straßenbenutzungsgebühr ; Wirkungsanalyse ; Allgemeines Gleichgewicht ; Makroökonomischer Einfluss ; Verteilungswirkung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 20
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Wirtschaft der DDR war eine Ökonomie des Mangels. Im Jahr 1989 stand sie nicht weit vom Abgrund entfernt - paradoxerweise deshalb, weil die DDR über ihre Verhältnisse gelebt hatte. Im Zentrum der Politik stand über viele Jahre die konsumtive Verwendung der Wirtschaftsleistung; der Konsum wuchs schneller als die Wirtschaftsleistung, so dass die Investitionen immer stärker zurückblieben und von der Substanz gezehrt wurde. Wie sich anhand verschiedener Quellen zeigen lässt, hatte entgegen weit verbreiteter Ansicht die DDR zur Zeit des Mauerfalls noch nicht eine so Auslandsverschuldung, dass sie als bankrott zu bezeichnen war. Allerdings glaubten das auch die in der Wendezeit rasch wechselnden Staats- und Parteiführungen - ein weiteres Paradoxon. Durch enorme Abwanderungen in den Westen drohte eine völlige Destabilisierung der DDR-Wirtschaft, und in der DDR wurde vermehrt nach der Einführung der D-Mark verlangt, weil sich davon die Bürger mehr Kaufkraft und Wohlstand erhofften. Um die Abwanderungen zu begrenzen, war die Einführung einer Währungsunion politisch unvermeidlich. Ökonomisch war sie allerdings eine Katastrophe, denn über Nacht sahen sich die DDR-Betriebe aufgrund des drastisch veränderten Wechselkurses Wettbewerbsbedingungen gegenüber, denen sie gewachsen war. Die Produktion brach massiv ein, und die Unterbeschäftigung stieg trotz massiver Hilfen seitens der Bundesrepublik rasant an. Wiederum rangierte der private Verbrauch vor der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ein Prozess wie in den anderen Ostblockstaaten, in dem schrittweise die Wettbewerbsfähigkeit erhöht wurde, war nicht möglich. Auf dem Gebiet der DDR musste nach dem Anpassungsschock in kurzer Zeit eine weitgehend neue wirtschaftliche Basis geschaffen werden.
    Keywords: N11 ; P36 ; ddc:330 ; East Germany ; economic transition ; German monetary union ; Wirtschaftliche Anpassung ; Neue Bundesländer ; Währungsunion ; Nationale Einheit ; Schock ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 21
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Verbraucherpolitische Maßnahmen müssen dort ansetzen, wo sich Verbraucher nicht selbst schützen können. Notwendige Bedingung für eine effektive Gestaltung verbraucherpolitischer Maßnahmen ist daher das Wissen um das tatsächliche Verhalten von Verbrauchern. Gerade im Bereich beratungsintensiver Finanzdienstleistungen, in dem der Informationsaustausch zwischen Verbraucher und Berater eine zentrale Rolle einnimmt, ist die Kenntnis der Schwächen des Informationsverhaltens von Verbrauchern essentiell. Das Paradigma der Verhaltensökonomie ist in der Lage, reales, beschränkt rationales Verbraucherverhalten und die damit einhergehenden Probleme aufzuzeigen. Das Paradigma wird daher herangezogen, um die für beratungsintensive Finanzdienstleistungen wesentlichen Konsequenzen beschränkt rationalen (Informations-)Verhaltens von Verbrauchern theoretisch zu analysieren und so Problemfelder zu identifizieren, die bei der Gestaltung verbraucherpolitischer Ansätze berücksichtigt werden sollten.
    Description: Consumer policy should protect consumers where they cannot protect themselves. Therefore, the knowledge of actual consumer behavior is a necessary condition for the effective design of measures involving consumer policy. Particularly when dealing with financial services that mainly rely on advice giving and taking, it is essential to know about the weaknesses of consumers' information behavior. The paradigm of Behavioral Economics uncovers boundedly rational consumer behavior as well as the corresponding problems. It is therefore employed in this article to theoretically analyze important consequences, boundedly rational behavior has in the financial advice giving and taking context, and to thereby identify problems, which should be considered in the design of measures involving consumer policy.
    Keywords: D0 ; D18 ; G20 ; ddc:330 ; Behavioral Economics and Finance ; consumer protection ; financial advice ; Finanzdienstleistung ; Anlageberatung ; Verbraucher ; Verhalten ; Rationales Verhalten ; Verhaltensökonomik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 22
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Je weiter sich der deutsche Sozialstaat aus seinen Sicherungsversprechen verabschiedet, je größer die Räume gewollter politischer Eigenverantwortlichkeit werden und je größer die Anteile individueller Sicherungsleistungen sind, die auf Wohlfahrtsmärkten "produziert" werden sollen, desto höher werden die Anforderungen an die Bürger, sich zu informierten Managern ihrer eigenen Sicherungsarrangements zu entwickeln. Das Risiko von Fehlentscheidungen, bedingt durch die Zunahme von Optionen, unübersichtliche Märkte, unvollständige Information, hohe Komplexität und oft unkalkulierbare lang wirkende Folgekosten von Entscheidungen und hohem Entscheidungszwang, bedarf daher einer adäquaten Verbraucherbefähigungs- und Verbraucherschutzpolitik. Kompetenzvermittlung und Verbraucherschutz im Bereich der sozialen Sicherheit werden daher zunehmend zu einer Aufgabe in einem Sozialstaat, der seinen Bürgern in einem steigenden Maße Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit abverlangt, zugleich jedoch noch zu wenig dafür tut, sie hierfür ausreichend zu befähigen.
    Description: The more the welfare state withdraws from guaranteeing broad-based collective entitlements and an adequate level of social protection and the more individual well-being becomes dependent upon self-responsibility and choices on welfare markets, the more citizens are obliged to become informed managers of their own social security portefolios. The effective use of these new welfare markets as well as the consequences of increasingly relying on social security produced on these markets make high demands - both on the new "consumers" who have to develop new market competencies and market knowledge and with regard to the development of an adequate and elaborated consumer enabling and consumer protection policy. This is a new social-policy challenge for the German welfare state which increasingly relies on one's own initiative and self-responsibility, yet still is pretty hesitant to enable citizens to respond adequately to these new and risky challenges.
    Keywords: D12 ; D63 ; P46 ; ddc:330 ; Welfare markets ; consumer choice ; welfare state reform ; Verbraucherschutz ; Kompetenz ; Sozialstaat ; Marktmechanismus ; Verbraucherpolitik ; Sozialpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 23
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Der Übergang zur Marktwirtschaft erfolgte in Ostdeutschland im Unterschied zu anderen osteuropäischen Staaten unter dem Primat der sozialpolitischen Angleichung der Lebensbedingungen an das höhere Wohlstandsniveau der westlichen Bundesländer. Bezüglich der Wohlstandsentwicklung wie auch der subjektiven Bewertungsmaßstäbe lassen sich im Verlauf der 90er Jahre hierbei deutliche Angleichungsfortschritte aufzeigen. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre hat sich dieser Angleichungsprozess immer weiter verlangsamt. Für die noch verbleibenden Differenzen zwischen Ost- und Westdeutschland sind sowohl hinsichtlich der Einkommensunterschiede als auch der Zufriedenheitseinschätzungen derzeit keine weiteren schnellen Angleichungen absehbar. Auch die Wahrnehmung der "gemeinsamen" deutschen Gesellschaft bezüglich der subjektiven Schichteinstufung, der Gerechtigkeitseinschätzung und in der Wahrnehmung von Konflikten weist so im Ganzen zwar deutliche Angleichungsfortschritte auf, unterscheidet sich in Teilen aber noch erheblich.
    Description: The idea governing the transition to a market economy in East Germany-in contrast to other Eastern European countries-was that of using socio-political measures to raise East German living conditions to the higher West German standards. And indeed, the rising living standard and subjective evaluation criteria provide evidence of significant progress towards convergence over the course of the 1990s. In the second half of that decade, however, process slowed gradually, and does not appear likely to accelerate again in the near future, to close the remaining gap between East and West Germany in income differences and subjective evaluations of life satisfaction. There has been significant progress toward convergence in the overall perception of a "unified" German society with regard to subjective class identification, evaluations of justice, and perceptions of conflicts, but there still remain considerable differences in particular areas.
    Keywords: D31 ; I31 ; I32 ; ddc:330 ; German unification ; quality of life ; economic well-being ; social indicators ; Einkommensverteilung ; Lebensstandard ; Soziale Ungleichheit ; Zufriedenheit ; Soziale Gerechtigkeit ; Meinung ; Alte Bundesländer ; Deutschland ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 24
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Repräsentation von Verbraucherinteressen in Deutschland weist eine unzureichende Beteiligung der Verbraucher auf. Gleichzeitig wird die Informationsfunktion von Repräsentanten im politischen Entscheidungsprozess zu wenig genutzt. Die daraus resultierenden Legitimationsprobleme der Interessenvertretung sowie mögliche Fehlschlüsse bei der Determinierung des verbraucherpolitischen Schutzniveaus werden anhand aktueller Fallbeispiele aufgezeigt. Repräsentation erfordert die Kenntnis der Interessen der Verbraucher. Angesichts der Heterogenität der Interessen ist zur Konkretisierung eines Entscheidungsrahmens, der über einen normativen Grundkonsens der Verbraucherinteressen hinausgeht, in der Praxis eine direkte lösungsorientierte Präferenzermittlung erforderlich. Dazu sollten insbesondere auch die Möglichkeiten neuer Kommunikations- und Partizipationsprozesse genutzt werden. Es sollten aber ebenso Anreize zur Informationserhebung und -bereitstellung für verbrauchernahe Institutionen geschaffen werden. Dieser Maßnahmenmix würde eine legitimiertere Repräsentation der Interessen und eine differenzierte bedarfsgerechte Instrumentgestaltung des Verbraucherschutzes erlauben.
    Description: The representation of consumer interests in Germany shows an insufficient consumer participation. Coincidentally, the political decision making process profits too little from the informative function of consumer interest groups. This article will demonstrate on the basis of current case studies the consequences both for the legitimisation of interest representation and possible false conclusions on the level of consumer protection. Consumer representation requires the knowledge of consumer interests. Taking an increased heterogeneity of the preferences into consideration, it is particularly important to carry out a target-orientated preference identification to deduce a frame for political decisions beyond a normative fundamental consensus. In doing so, the possibilities of new communication instruments should be considered. One should also create incentives to collect and to provide information on the level of institutions close to consumers. This mix of actions would allow for a more legitimate representation of consumer interests and also a differentiated composition of consumer protection instruments.
    Keywords: D18 ; D78 ; D82 ; ddc:330 ; Consumer protection ; information acquisition ; asymmetric information ; interest groups ; representation ; Verbraucherpolitik ; Verbraucherschutz ; Interessenpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Auf die Verunsicherung der Verbraucher durch die Verluste auf dem Finanzmarkt wurde mit einer Vielzahl von neuen Vorschlägen reagiert. Neben einer strengeren Regulierung vieler Angebote wurden neue Institutionen, wie die Einrichtung von Finanzmarktwächtern, eines Finanzmarktchecks (Finanz-TÜV) oder einer Ampelkennzeichnung für Finanzdienstleistungen, gefordert. Dabei wurde aber überwiegend mit Schlagworten gearbeitet. Präzise Aufgabenbeschreibungen fehlten regelmäßig ebenso wie schlüssige Finanzierungskonzepte. Wirtschaftspolitische Grundlinien blieben ebenso Mangelware wie Einbindungen in europäische Konzepte. Die Alternative einer effektiven Vernetzung vorhandener Stärken blieb meist ebenso ausgeblendet wie die gezielte Förderung sinnvoller Alternativen auf dem Markt, etwa der unabhängigen Honorarberatung, oder neuer Technologien, etwa eines interaktiven Web-Konzeptes.
    Description: Political parties in Germany reacted with numerous suggestions on the heavy losses for consumers in financial markets. Besides a more intensive regulation for financial services a number of new institutions were suggested, like installing a financial watchdog or a financial inspection agency or traffic light signals for financial products from saving books to certificates. Unfortunately in most cases only very general proposals were made and precise descriptions of their tasks were missing as well as concepts how to finance these new institutions. It remained very unclear what the economic concepts for these proposals were and how they would fit into general European trends. Alternatives like building or improving networks of existing powerful institutions, or strengthening independant advice services on the basis of fees or using new techniques, like web 2.0, for consumer policy remained unconsidered.
    Keywords: D18 ; D53 ; G18 ; ddc:330 ; Consumer protection ; financial markets ; Goverment policy and regulation ; Finanzmarkt ; Verbraucherpolitik ; Finanzdienstleistung ; Regulierung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 26
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Konsumgüter durchlaufen verschiedene Transformations- und Transaktionsstufen, bevor sie den Verbraucher erreichen. Die Qualität der Güter bestimmt sich demzufolge aus den Qualitäten, die auf den einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette erzielt werden. Die Qualitätssicherung entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist daher von besonderer Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere Standards spielen hierbei eine zunehmende Rolle. Individuell vom Einzelhandel gesetzte Standards können allerdings dessen Nachfragemacht gegenüber den Zulieferern maßgeblich erhöhen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es aufgrund notwendiger spezifischer Investitionen zu Abhängigkeiten der Zulieferer von bestimmten Käufern kommt. Dem kann durch die Harmonisierung von Standards entgegengewirkt werden, da sich hierdurch die alternativen Handlungsmöglichkeiten der Zulieferer verbessern.
    Description: Consumer goods undergo a series of transformations and transactions before they reach the consumer. Their quality is, therefore, determined by the qualities obtained at each single step of the value chain. Consequently, quality assurance along the whole value chain is of utmost importance for the economic success. Hereby, in particular standards play an increasing role. Standards set individually by retailers, however, can significantly raise the retailer's buyer power vis-à-vis the suppliers. This is particularly true if the suppliers depend on certain buyers due to necessary specific investments. This dependence can be counteracted by a harmonization of the standards as this will improve the suppliers' outside options.
    Keywords: L14 ; L15 ; L42 ; ddc:330 ; Private standards ; minimum quality standards ; vertical relations ; Güter ; Produktqualität ; Qualitätsmanagement ; Einzelhandel ; Standardisierung ; Rechtsangleichung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Der grenzüberschreitende Einkauf von Waren und Dienstleistungen durch Verbraucher innerhalb der Europäischen Union ist Thema dieses Beitrags. Konkret wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung der grenzüberschreitende Handel für die Verbraucher hat, welche Hindernisse ihm entgegenstehen und welche Aufgabenfelder sich für die Verbraucherpolitik daraus ergeben. Die Stärkung der Verbraucherstellung beim grenzüberschreitenden Konsum über gezielte Informations- und Beratungsangebote infolge einer Vernetzung der regionalen Verbraucherorganisationen und des Netzwerkes der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) wird als sinnvoller Ansatz erachtet, um Verbraucher vor Ort bei grenzüberschreitenden Fragen fachkundige Auskunft und Hilfe zu bieten.
    Description: This article focuses on cross-border shopping for goods and services by consumers in the European Union. Specific attention is given to the importance of cross-border trade for consumers, different barriers that impede trade, and the type of work which is created for the consumer policy field. Strengthening the consumer's position in cross-border consumption by offering specific information and consultation by connecting local consumer associations with the European Consumer Centres Network (ECC-Net) seems to be a reasonable approach to providing consumers competent information about and assistance with cross-border issues.
    Keywords: D18 ; F15 ; R22 ; ddc:330 ; Cross-border shopping behaviour ; consumer policy ; Consumer Network (ConNet) ; European Integration ; Verbraucherschutz ; Grenzgebiet ; Handel ; Dienstleistung ; Verbraucherberatung ; Unternehmensnetzwerk ; Deutschland ; Tschechische Republik
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Das verbraucherpolitische Instrument Verbraucherberatung soll die asymmetrische Informationsverteilung zwischen Verbrauchern und Unternehmen abbauen und Vertrauen in Märkte schaffen. Bei dieser Aufgabenstellung wird vernachlässigt, dass Verbraucherberatung selbst durch die asymmetrische Informationsverteilung zwischen Berater und Ratsuchendem gekennzeichnet ist. Der Beitrag arbeitet diesen Aspekt heraus und zeigt am Beispiel der Verbraucherberatung der Verbraucherzentralen und aus der Beratungspraxis der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V., auf welche Weise Verbraucherberatung verbraucherpolitisch genutzt werden kann.
    Description: Consumer advice should reduce asymmetric information between consumer and supplier as well as provide confidence in markets. However, consumer advice itself is characterised by asymmetric information between adviser and consumer. The article figures out this aspect and shows how consumers cope with this information situation under certain consumer policy conditions. For the sake of clarity it examplifies consumer advice by refering to the work of Verbraucherzentrale Baden- Württemberg e. V., a German consumer association. The article concludes with the recommendation, that consumer advice is useful for consumer policy only when granting consumers interest.
    Keywords: L31 ; L38 ; D82 ; D83 ; H44 ; D11 ; K0 ; ddc:330 ; Economics of information ; consumer advice ; consumer policy ; Verbraucherberatung ; Verbraucherschutz ; Verbraucherpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 29
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Bis heute stellt das Paradigma der Neoklassik und ihrer neueren Formen (Institutionenökonomik, Informationsökonomik) die wichtigste theoretische Grundlage der Verbraucherpolitik dar. Heute sucht diese jedoch nach neuen, empirisch basierten Konzepten für ihre strategische Ausrichtung. Eine vielversprechende Entwicklung hat sich in jüngerer Zeit mit der Verhaltensökonomie (Behavioral Economics) ergeben. So interessieren sich das Committee on Consumer Policy der OECD, die Europäische Kommission sowie verschiedene Länder (Australien, Großbritannien, Baden- Württemberg) zunehmend für den Beitrag, den die Behavioral Economics für die Verbraucherpolitik leisten kann. Diese Forschungsrichtung untersucht, wie Menschen wirtschaftlich agieren. Sie verlässt die Modellannahme des rationalen homo oeconomicus und untersucht "Verhaltensanomalien", die das menschliche (Markt-)Verhalten prägen. Die Methoden der Behavioral Economics sind meist empirisch, häufig experimentell. Eine Reihe von Verhaltenstendenzen, Entscheidungsregeln und "kognitiven Irrtümern" ("heuristics and biases") sind mittlerweile empirisch gut belegt. Der Beitrag untersucht, inwieweit sich die Erkenntnisse der Verhaltensökonomik als konzeptionelle Grundlage für Verbraucherpolitik eignen. Internationale Initiativen in diese Richtung werden skizziert.
    Description: Consumer policy analysis and practice is largely embedded in the economic paradigm of neoclassical economics and its more recent forms (institutional economics, economics of information). However, there is increasing evidence that consumers not only fail to make optimal choices because of asymmetric information or suboptimal institutions, but that even well-informed, numerate and literate consumers exhibit systematic departures from rational behavior - making use of heuristics and being subject to biases. The homo oeconomicus is a theoretical archetype not found in real life, even though it is the basis for much demand-side regulation. By relying on experimental empirical research, behavioral economics may provide practical help in developing policies designed to affect consumer behavior. The paper discusses potentials and pitfalls for behavioral economics to be the base of a more effective consumer policy. Efforts in this direction undertaken by consumer policy actors worldwide (OECD, Australia, Great Britain, the German State of Baden-Württemberg) are sketched.
    Keywords: D3 ; D18 ; G28 ; ddc:330 ; Behavioural economics ; consumer policy ; libertarian paternalism ; Verhaltensökonomik ; Verbraucherpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 30
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Der Beitrag stellt den derzeitigen deutschen und europäischen verbraucherpolitischen Ansatz im Bereich der Finanzdienstleistungen vor. Verschiedene Informationspflichten sind hier das maßgebliche Instrument zur Unterstützung der Entwicklung eines funktionierenden Marktes. Informationsangebote passen zwar in die dominierende ökonomische Theorie des Neoliberalismus, eine einseitige Ausrichtung der Verbraucherpolitik ausschließlich auf mehr oder auch übersichtlichere Information ignoriert jedoch systematisch die Schwächen dieses Instruments. Erst mit der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise und mit der Kritik an bislang vorherrschenden ökonomischen Konzepten wird über die Grenzen von Information diskutiert. Informationsangebote werden in der Verbraucherpolitik auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, die Wirkungen dieses Instruments müssen aber relativiert werden, und die Verbraucherpolitik muss weiterhin andere staatliche Maßnahmen als Rahmenbedingungen nutzen.
    Description: The article uses the example of financial services to demonstrate the relevance of consumer policy for the market. It discusses the recent political approach to consumer protection and their effectiveness in relation to financial services and the retail credit market. Of greatest importance was the emphasis placed on the implementation of new information requirements. Disclosures fit to the established neoliberal economic theories. But this unilateral approach ignores systematically the weakness of these instruments. Only with the recent financial and economic crises and the critic of the dominant economic concepts a discussion about the limits of information seems to be possible. Information provision will continue to play an important role, but the impact of such instruments must be put into perspective and consumer policy must be accomplished by additional government measures.
    Keywords: D14 ; D18 ; G14 ; K12 ; ddc:330 ; Consumer protection ; information and market efficiency ; event studies ; contract law ; personal finance ; Finanzdienstleistung ; Verbraucherpolitik ; Verbraucherschutz ; Wissensgesellschaft ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 31
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Den neuen Anwendungen von Nanotechnologien und Nanomaterialien, vor allem in Kosmetika, Textilien, Lebensmitteln und Lebensmittelverpackungen, wird ein großes Markt- und Problemlösungspotenzial zugeschrieben. Verbraucher- und Umweltorganisationen stehen diesen neuen Anwendungen jedoch durchaus skeptisch gegenüber, handelt es sich doch um neue Technologien, die teilweise körpernah eingesetzt werden, gleichzeitig jedoch in ihren Folgewirkungen weitgehend unerforscht sind und an frühere Risikodiskurse, wie die Grüne Gentechnik, erinnern. Eine frühe Auseinandersetzung der Verbraucherpolitik mit dem Thema Nanotechnologien ist sinnvoll, um einen neutralen Risikodiskurs zu führen, bevor ideologische und politische Positionen verfestigt sind. Der vorliegende Artikel verfolgt drei Ziele: Zum ersten werden in einem Überblick empirische Ergebnisse zur Verbrauchereinstellung und -wahrnehmung in Bezug auf die Nanotechnologien vorgestellt. Dies basiert auf Verbraucherumfragen zum Thema Nanotechnologie, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden. Zum zweiten werden Herausforderungen für eine evidenzbasierte Verbraucherpolitik in Form von Forschungslücken und Positionen von Verbraucher- und Umweltverbänden sowie der Industrie aufgezeigt und zum dritten mögliche Handlungsoptionen für die Verbraucherpolitik diskutiert.
    Description: New applications of nanotechnologies and nanomaterials are often associated with big market opportunities and high problem solving potential. This perception relates mostly to the segments of cosmetics, textiles, food and food packaging. At the same time, consumer and environmental organisations are critically watching these new technologies, as they imply near-to-body applications while their long-term effects and potential risks are still rather uninvestigated. The current discussion resembles earlier risk discourses, in particular the one on genetically modified food. The present paper pursues three aims: First, to give an overview of the development of consumers' perceptions concerning nanotechnologies in the past years; second, to identify challenges for an evidence-based consumer policy in the realm of nanotechnologies; and third, to propose and discuss possible options for consumer policy.
    Keywords: D18 ; O33 ; O38 ; ddc:330 ; Consumer policy ; nanotechnology ; risk discourse ; Nanotechnologie ; Technischer Fortschritt ; Markteintritt ; Verbraucherpolitik ; Wahrnehmung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 32
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Verbraucherbildung und -beratung können das Problembewusstsein der Verbraucher für eine potenzielle Versorgungslücke im Alter schärfen, sie bei der Auswahl der geeigneten Vorsorgewege, -produkte und -anbieter unterstützen und ihnen dabei helfen, bereits getroffene Entscheidungen zu überprüfen und anzupassen. Vorgestellt werden Angebote zur finanziellen Allgemeinbildung und Beratung, insbesondere im Bereich der Altersvorsorge in Deutschland und Großbritannien. Im Beitrag wird vorgetragen, dass zielgruppenspezifische Angebote notwendig sind. Um bildungsferne und einkommensschwache Verbrauchergruppen anzusprechen, müssen die Angebote für Verbraucher kostenfrei sein. Über eine Kooperation mit Partnerorganisationen kann das Angebot so ausgestaltet werden, dass Verbraucher in Lebenssituationen erreicht werden, in denen wichtige finanzielle Entscheidungen getroffen werden und in denen daher besonderes Interesse an Bildungs- und Beratungsangeboten besteht. Eine kontinuierliche Evaluation der Bildungs- und Beratungsmaßnahmen ist zur Erfolgsmessung notwendig.
    Description: Consumer education and advice can play a vital role in raising awareness for a potential undersaving for retirement. Both may help consumers to select the appropriate pension plan, provider and product and to revise and adapt already taken decisions. Presenting offers in financial education in Germany and the United Kingdom in particular with regard to old-age provision, the article argues that there is a need for an approach that focuses on specific target groups. To reach vulnerable consumer groups financial education needs to be free of charge. Through cooperation with partner organisations consumers can be reached at stages in their life-cycle when important financial decisions need to be taken. In these situations they often prove more prone for attending consumer education and advice sessions. Continuous monitoring and evaluation of the initiatives is crucial to measure success.
    Keywords: D18 ; D83 ; D91 ; ddc:330 ; Consumer education ; consumer advice ; financial literacy ; old-age provision ; Verbraucherpolitik ; Verbraucherberatung ; Altersvorsorge ; Private Altersvorsorge ; Deutschland ; Großbritannien
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 33
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Um politische Entscheidungen zum Umgang mit dem Terrorismus in Deutschland treffen zu können, ist eine eingehende Analyse dieses Risikos in allen seinen Facetten vonnöten. Eine Grundlage dafür bildet die Schätzung des objektiven Risikos. Letzteres wurde im Teilprojekt "manmade hazards" der "Risikokarte Deutschland" (www.cedim.de) verfolgt. Die räumliche Abbildung von Risiken verlangt nach einer präzisen Abgrenzung und Definition relevanter Risikokomponenten. Im vorliegenden Beitrag steht das Risiko der Bevölkerung durch Terrorismus im Fokus. Hierzu werden das regionale Ausmaß der Gefährdung und die spezifische Vulnerabilität verschiedener Bevölkerungsgruppen analysiert. Nach einer Erläuterung des verwendeten Risikokonzepts und seiner Komponenten (Kapitel 2) wird das methodische Vorgehen zur Risikoschätzung in Kapitel 3 vorgestellt. Kapitel 4 enthält exemplarische Anwendungen der Methodik. Das abschließende Fazit im 5. Kapitel umfasst eine kurze Diskussion von Datenbedarf beziehungsweise Einsatzmöglichkeiten der vorgestellten Methodik und identifiziert weiteren Forschungsbedarf.
    Description: To provide a foundation for political decisions regarding terrorism in Germany, this risk must be thoroughly analyzed. Therefore, an objective risk assessment has to be undertaken. This was done in a sub-project of "Risk Map Germany" (www.cedim.de). Such a spatial mapping of risks requires a precise definition and delineation of relevant risk components. This paper focuses on the terrorism-induced risk of the population. The regional magnitude of the threat and the distinctive vulnerability of different groups of people are analyzed. Following an explanation of the risk concept used and its components in chapter 2, we introduce our methodology of risk assessment in chapter 3. Chapter 4 contains exemplary applications. Chapter 5 concludes the paper with a short discussion of data needs, limitations of the methodology presented and further research potential.
    Keywords: B49 ; C81 ; R14 ; K42 ; D81 ; ddc:330 ; Terrorism risk assessment ; risk mapping ; population at risk ; Terrorismus ; Risiko ; Messung ; Schätzung ; Deutschland ; Berlin
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 34
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: In diesem Papier geben wir einen Überblick über den Wettbewerb und die Effizienz im deutschen Bankensektor. Wir nehmen dabei die Entwicklung in den letzten 15 Jahren in den Blick. Frühere Studien für Deutschland weisen darauf hin, dass das deutsche Bankensystem durch monopolistische Konkurrenz und durch moderat hohe Kosteneffizienz gekennzeichnet ist. Zudem scheinen Wettbewerb und Effizienz positiv miteinander verbunden. Des weiteren bestanden deutliche Unterschiede zwischen großen und kleinen Banken. Kleine Banken bevorzugten mehr das traditionelle Bankgeschäft, geringere Risiken und haben eher auf regional segmentierten Märk ten agiert. Die gegenwärtige Krise könnte zu tieferen Änderungen im Bankensystem führen, mit möglichen Folgen für Wettbewerb und Effizienz.
    Description: In this paper we review the main findings on competition and efficiency for the German banking sector. Our aim is to give a bird view of the evolution during the past 15 years. Previous studies on Germany point to a banking system dominated by monopolistic competition and moderate cost efficiency. Competition and efficiency seem to be positively related. Furthermore significant differences existed between small and large banks. The business model of small banks was often more traditional, they preferred less risk and they acted on more segmented regional markets. The current crisis may lead to deep changes of the banking system, potentially with consequences for competition and efficiency.
    Keywords: D24 ; G21 ; L13 ; ddc:330 ; Banks ; Germany ; competition ; efficiency ; Bank ; Finanzsektor ; Finanzsystem ; Wettbewerb ; Wirtschaftliche Effizienz ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 35
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    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die vorliegende Studie zielt auf die Einschätzung der ökonomischen Stabilität der Haushalte in Deutschland ab. Ausgehend von der Betrachtung der unterschiedlichen Immobilienfinanzierungsregime wird anhand aggregierter und disaggregierter Haushaltsdaten die wirtschaftliche und finanzielle Situation der privaten Haushalte in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und den USA untersucht. Die Befunde zeigen ein gemischtes Bild. Greift man auf die Kennzahlen zum Verschuldungsgrad zurück, so stellen sich die Haushalte in Deutschland tendenziell widerstandsfähiger dar als die Haushalte in den Vergleichsländern. Allerdings ist die laufende Belastung der hiesigen Haushalte mit Immobilienkrediten im Verhältnis zum Einkommen vergleichsweise groß, insbesondere im unteren Einkommensquartil. Die hohe Belastung kann auf eine schnelle Tilgung der Kredite zurückzuführen sein. Bei Absorption ökonomischer Schocks kann dieser Umstand hinderlich sein, obwohl eine schnelle Rückführung der Kredite langfristig eher stabilisierende Wirkung ausübt.
    Description: The aim of the study is to assess whether the households in Germany have sufficient financial buffers to overcome the current financial and economic crisis, without getting into financial distress. Against the background of distinct regimes of real estate financing, the economic situation of private households in Germany, Britain, the Netherlands and the United States is evaluated. For this purpose aggregated data and micro household data are used. The findings show a mixed picture. With respect to solvency ratios the households in Germany tend to be more resistant than the households in the comparison countries. However, the current burden on budgets caused by monthly debt service is comparatively large, especially in the lower income quartile. Quick repayment of loans may be responsible for the high burden of German households. The high debt service can impair the households' capacity to absorb an economic shock despite the fact that a quick repayment of loans rather exerts a stabilizing effect in the long run.
    Keywords: D18 ; G20 ; G21 ; K22 ; ddc:330 ; Consumer finance ; mortgage financing ; household debt ; Immobilienfinanzierung ; Private Verschuldung ; Wohnungsbaufinanzierung ; Privater Haushalt ; Sparen ; Vergleich ; Deutschland ; Niederlande ; Großbritannien ; USA
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 36
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Im Herbst 2008 war weltweit ein schnelles Handeln der Politik erforderlich, um den drohenden Kollaps des globalen Finanzsystems abzuwenden. Neben diesen alternativlosen Sofortmaßnahmen muss in der mittleren bis langen Frist der Finanzsektor reformiert werden. Eine verbesserte Stabilität soll zukünftige Krisen in ihrer schädlichen Wirkung abschwächen und die Häufigkeit von extremen Finanzmarktturbulenzen verringern. Die optimale Kombination von Stabilität und volkswirtschaftlicher Leistungsfähigkeit des Finanzsektors wird zurzeit durch vermeidbare strukturelle Ineffizienzen und falsche ordnungspolitische Rahmenbedingungen erschwert. Die diskutierten Reformmaßnahmen schränken zum Teil die Leistungsfähigkeit erneut unnötig ein. Eine unzweifelhaft notwendige Stärkung der Stabilität sollte aber mit einer verbesserten Effizienz des Finanzsektors verbunden werden. Nur so kann die Leistungsfähigkeit des Bankensektors gestärkt und die Finanzierung von Wachstum und Beschäftigung in Deutschland dauerhaft gesichert werden.
    Description: In autumn 2008 a swift worldwide political response was called for to avert the imminent collapse of the global financial system. Besides these immediate measures, to which there was no alternative, the financial sector needs to be reformed in the medium to long term. Improved stability will help to mitigate the harmful impact of future crises and reduce the frequency of severe financial market turmoil. The optimal combination of financial-sector stability and productivity is currently being impeded by avoidable structural inefficiencies and what is in some cases a misguided institutional and regulatory framework. Some of the reform measures under discussion unnecessarily restrict productivity again. The efforts that are undisputedly required to strengthen stability should go hand in hand with steps to enhance financial-sector efficiency. This is the only way to improve the performance of the banking sector and sustainably ensure growth funding and employment in Germany.
    Keywords: G1 ; G10 ; ddc:330 ; Financial crises ; banking sector stability ; banking sector efficiency ; Subprime-Krise ; Finanzkrise ; Bank ; Finanzsektor ; Bankenkrise ; Rendite ; Wirtschaftliche Instabilität ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 37
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Gegenstand dieses Beitrags ist der fortdauernde Abstand der Arbeitsproduktivität zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands, fast 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Der Beitrag zeigt, dass die Arbeitsproduktivität im verarbeitenden Gewerbe noch immer im Osten rund ein Viertel niedriger liegt als im Westen. Er erklärt diese Tatsache nicht als Folge von Unterschieden der Menge und/oder der Qualität der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital, sondern als Ergebnis eines fortdauernden Rückstands des Ostens in der Innovationsfähigkeit der Industrie. Er schließt daraus, dass die Wirtschaftspolitik sich darauf konzentrieren solle, die Innovationskapazität des ostdeutschen verarbeitenden Gewerbes zu verbessern statt weiter die physische Infrastruktur auszubauen.
    Description: The subject of the paper is the persistent labour productivity gap between western and eastern Germany, almost two decades after German re-unification. The paper shows that labour productivity in manufacturing is still roughly one quarter lower in the East than in the West. It explains this fact as a consequence not of a different quality and/or quantity of the production factors labour and capital, but of a persistent lag of the East in terms of industrial innovative ability. It concludes that economic policy should focus on improving the capacity of eastern manufacturing to innovative rather than massively investing in physical infrastructure.
    Keywords: O18 ; O33 ; O47 ; ddc:330 ; East-West productivity gap ; German unification ; regional economic development ; Arbeitsproduktivität ; Regionale Disparität ; Deutschland ; Wirtschaftliche Anpassung ; Innovation ; Industrieforschung ; Innovationspolitik ; Neue Bundesländer
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 38
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Staatsverschuldung der Bundesrepublik Deutschland betrug Ende des Jahres 2008 1 518 Milliarden Euro. Ein großer Teil dieser Schulden hat seinen Ursprung im deutschen Einigungsprozess, und zwar sowohl in der Übernahme von Altschulden der DDR als auch in der Kreditfinanzierung des ostdeutschen Aufholprozesses. Die Verschuldung der ostdeutschen Bundesländer und Gemeinden ohne Berlin beträgt rund 15 Prozent der Gesamtschulden der deutschen Länder und Gemeinden (mit Berlin 25 Prozent). Die Kosten der Einheit dürften diese Schulden aber in keinem Fall widerspiegeln - sie sind heute auf viele Schultern verteilt. Ausschlaggebend für den hohen Schuldenaufbau war auch die zu optimistische finanzpolitische Strategie in den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung: Transferzahlungen, gebündelt in zwei Sondervermögen, sollten die ökonomische Einheit Deutschlands ermöglichen. Mit der Ernüchterung Mitte der 90er Jahre kam zwar die Einsicht, dass die Mittel nicht ausreichen würden; gleichzeitig setzte jedoch ein Konsolidierungsdruck ein, der von den Ländern mit einer erheblichen Zurückhaltung bei den Investitionsausgaben beantwortet wurde, da Einsparpotenziale bei den Konsumausgaben zuvor ungenutzt blieben. Als Folge wurden die Wachstumschancen der neuen Bundesländer weiter verringert. Mit der Auflösung des Fonds Deutsche Einheit im Jahr 2005 endet die Ära der expliziten Ausweisung einheitsbedingter Schulden in der Statistik, wenngleich eine einheitsbedingte Belastung der öffentlichen Haushalte über verschiedenste Transfersysteme noch weiter besteht.
    Description: At the end of 2008, national debt in Germany reached 1.518 Billion Euros. A huge share of these liabilities has its origin in the German unification process, namely in the assumption of the GDR's national obligations as well as in the credit financing of the eastern German convergence process. Liabilities of eastern German states ("Länder") and communities (without Berlin) add up to 15 percent of states' and communities' total debts (with Berlin 25 percent). Yet, these figures do not reflect the costs of unification at all - these are pooled among many shoulders today. One factor that contributed to the excessive debt expansion was the much too optimistic fiscal policy strategy in the first post-unification years: The economic unity of Germany was mainly supposed to be installed through transfers. The mid 90's disillusion regarding growth potential in eastern Germany let politicians realize these measures would not be sufficient; simultaneously the states answered with large decreases of their investment expenditures to the new needs to consolidate - above all because they passed up the chance to cut government consumption before. As a consequence, eastern growth potential further decreased. Finally, with the liquidation of the Fonds Deutsche Einheit in 2005 liabilities due to the German unification cannot longer be identified in the statistics on debt of public budgets. Yet, the unification still burdens public budgets through various transfer systems.
    Keywords: H63 ; H73 ; N44 ; ddc:330 ; Public budgets ; public debt ; Öffentliche Schulden ; Haushaltskonsolidierung ; Finanzausgleich ; Nationale Einheit ; Deutschland ; Alte Bundesländer ; Neue Bundesländer
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 39
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Haushaltspanels wurden weltweit vorwiegend zu dem Zweck begonnen, die Dynamik der Einkommensverteilung und -armut abzubilden; die erste Panelstudie, die 1968 begonnene PSID, führt diesen Aspekt sogar im Namen: Panel Study of Income Dynamics. Entsprechend liegen sehr viele Veröffentlichungen auf der Basis von Haushaltspanels vor, die primär auf Stabilität wie Veränderungen in Aggregatindikatoren der Einkommensungleichheit einer Gesamtbevölkerung (Querschnitte) abzielen. Analysen auf der Basis dieser Daten wurden zum einen in internationalen Spitzenzeitschriften (vgl. Beaudry und Green 2003) veröffentlicht, zum anderen finden sie in national sehr bedeutenden politiknahen Berichten, wie z. B. den Armuts- und Reichtumsberichten der deutschen Bundesregierung oder den jährlichen Verteilungsanalysen des Sachverständigenrats, ihren Niederschlag. Mit einer zunehmenden "Laufzeit" sowie der Verfügbarkeit einer prospektiven längsschnittlichen Mikrodatenbasis dieser Haushaltspanels sind jedoch auch andere Aspekte in den Vordergrund der Analysen gerückt: Mit dem Vorliegen langlaufender Panel-Daten, die es ermöglichen, individuelle Lebensverläufe im Familien- und Haushaltskontext für einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten, hat sowohl die Analyse von Lebensverläufen aus Sicht einzelner Gruppen und mehrerer Kohorten als auch die Analyse intergenerationaler Zusammenhänge zugenommen. Auch dies spiegelt sich in Veröffentlichungen in den entsprechenden Fachzeitschriften (vgl. etwa die Kontroverse Fuchs und Sixt 2007a/b sowie Becker 2007) und politiknahen Berichten wieder. Mit der Verfügbarkeit von mehr als 20 Messungen beim Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) wuchs auch das Potential für Analysen über den Lebensverlauf hinweg und zu intergenerationalen Zusammenhängen. Somit ist das SOEP über eine "bloße" Haushaltspanelstudie hinausgewachsen und zu einer prospektiv angelegten Mehrkohortenstudie geworden - ohne seine Bedeutung für Einkommensanalysen zu verlieren, die ebenfalls zunehmend von reinen Querschnittssequenzen abkommen und den längsschnittlichen Gehalt der Daten analytisch nutzen.
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Verhalten ; Privater Haushalt ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 40
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Dieser Artikel stellt die Entwicklung des nichtwissenschaftlichen Service für die Nutzer- Innen der SOEP-Mikrodaten dar. Diese Dienstleistung wurde für die Beurteilung eines Projektes vor 25 Jahren noch nicht als besonders wichtig wahrgenommen. Der Übergang des SOEP in eine Einrichtung der Forschungsinfrastruktur, mit dem sein Servicecharakter 2003 offiziell festgeschrieben wurde,1 war noch nicht absehbar. Entsprechend lückenhaft ist die Dokumentation des Service der früheren SOEP-Jahre. Erst für die jüngere Vergangenheit gibt es verlässlichere Aufzeichnungen und Zahlen.2 Allerdings war der Servicegedanke von Anfang an ein wichtiger Bestandteil des Projektes SOEP. Schließlich wurde das Panel gefördert, um generell die Datengrundlage für die Sozialwissenschaften zu verbessern. Die Bewilligung wurde mit der Auflage erteilt, dass die Daten unter Einhaltung klarer Datenschutzregeln an andere WissenschaftlerInnen weitergegeben werden (vgl. Krupp in diesem Heft). Deswegen wurde bereits in den Anfangsjahren in Zusammenarbeit mit dem Datenschutz ein Konzept zur Datenweitergabe entwickelt. Mit einem Vertrag werden interessierte WissenschaftlerInnen auf die Einhaltung des Datenschutzes verpflichtet. Sie dürfen die Daten nur für ein zuvor definiertes Projekt auswerten. Außerdem wird aus datenschutzrechtlichen Gründen der anonymisierte Datensatz nicht vollständig (wenn auch zu 99 % oder mehr) ausgehändigt.
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Informationsdienstleistung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 41
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: The SOEP is the second most widely-used household survey worldwide (behind the American PSID), and it is used far beyond the German-speaking world. Partly this widespread usage is due to the helpful translations of the codebooks and variable names and the homogenization of the dataset by the Cornell group in the CNEF. Partly too, it has resulted from the data themselves - their breadth and the care with which they have been collected. The biggest strength of the SOEP is, of course, the remarkably high quality of the data. Few researchers appreciate this - we use whatever data we can lay our hands on to develop/ test our theories. We economists are among the worst sinners in this dimension. The SOEP's biggest strength has been its continuing renewal - adding refresher and additional samples that concentrate on new populations of interest. The expansion to include the Neue Länder in 1990; the enlargement of the immigrant sample; and particularly the inclusion of special samples, such as that of high-income households, have both maintained the representativeness of the survey and, more important in my view, created the SOEP's unique status as a source of longitudinal information on particular sub-populations. The renewals of the sample are the biggest assurance to researchers and to the policy and intellectual publics that, we hope, pay attention to our work, that any results reflect contemporary experience in Germany..
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Privater Haushalt ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 42
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: In Deutschland gibt es in Teilen der Bevölkerung und der medialen Öffentlichkeit eine große Abneigung gegenüber Erhebungen von individuellen Informationen, die Auskunft über die Lebenslage oder über persönliche Einstellungen geben können. Deshalb überrascht es auch nicht, dass uns die UNO vorrechnen kann, dass wir zu den nicht mehr als einem oder zwei Dutzend Staaten auf der Erde gehören, die keine einigermaßen aktuellen Ergebnisse einer Volkszählung vorweisen können. Dennoch ist in kaum einem anderen Staat der Welt heute die Datenlage und der Zugang zu Individualdaten für Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler so günstig wie bei uns. Das ist ein deutsches Paradoxon, für das das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ein entscheidender Beleg ist. Nicht zuletzt der politisch erzwungene Verzicht auf amtliche Großzählungen hat dazu beigetragen, andere Wege zu beschreiten, um an die für die Politikberatung und für die wissenschaftliche Analyse erforderlichen Individualdaten heranzukommen und am Ende eine in ihrer Breite und Tiefe exzellente Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland aufzubauen.
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Wirtschaftsforschung ; Wirtschaftspolitische Beratung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 43
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Auf ein Vierteljahrhundert eigenen Bestehens zurückzublicken, ist für eine Längsschnittsstudie wie das SOEP schon darum ein Grund zum Feiern, weil sicher ist, dass es nicht beim Rückblick bleiben wird, sondern dass neue Schritte in eine vielversprechende Zukunft anspruchsvoller und innovativer wissenschaftlicher Arbeit anstehen. Auf 25 Jahre wissenschaftliche Aktivitäten zurückzublicken ist für eine Institution - und das ist das SOEP inzwischen geworden - aber auch ein Anlass zu sichten, von welchen Aufgaben und Ressourcen einmal ausgegangen wurde, welche Entwicklungsschritte mit welchen Ergebnissen erfolgt sind und welche Ziele heute bestehen. Das SOEP stellt seit 1984, also seit knapp 25 Jahren, in jährlichen Erhebungen repräsentative Datensätze (und daher mit dem Erhebungsjahr 2008 bereits 25 Wellen für die alten Bundesländer) zur Verfügung. Das SOEP wurde um Stichproben aus den neuen Ländern (seit 1989; 20. Welle im Jahre 2009) sowie immer wieder um Spezialstichproben (u. a. Migranten, Wohlhabende) erweitert.
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Privater Haushalt ; Interdisziplinäre Forschung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 44
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: "The biggest strength of the SOEP is, of course, the remarkably high quality of the data ... its continual renewal - adding refresher and additional samples that concentrate on new populations of interest." Wenn ein kritischer Beobachter des SOEP wie Daniel Hamermesh dies sagt (Hamermesh, in diesem Heft), dann ehrt und freut das alle, die mit der Datenerhebung im SOEP zu tun haben. Die Datenerhebung in den 25 "Jahren seit Beginn des SOEP ist die Geschichte einer ungewöhnlich stabilen und fruchtbaren Kooperation: zwischen der SOEP-Gruppe am DIW Berlin und dem Erhebungsinstitut Infratest Sozialforschung und dessen SOEP-Team in München.1 Die Datenerhebung im engeren Sinne, also die Durchführung der Befragungen, liegt in der Verantwortung von Infratest als Auftragnehmer des DIW Berlin.2 Aber der Prozess der Datenerhebung umfasst ja viel mehr als die reine Feldarbeit. Und in diesem breiteren Sinne war und ist die Datenerhebung im SOEP ein gemeinsames, kooperatives Unterfangen der SOEP-Gruppen in Berlin (anfänglich auch in Frankfurt und Mannheim) und in München.
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Privater Haushalt ; Datenerhebung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 45
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Keywords: ddc:330 ; Elementarschadenversicherung ; Klimawandel ; Humanitäre Hilfe ; EU-Politik ; Pflichtversicherung ; Europa ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 46
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Fusion von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitsuchende, die mit dem Vierten Hartz-Gesetz zum 1. Januar 2005 vollzogen wurde, hat eine längere Vorgeschichte. Der Handlungsbedarf war bereits einige Zeit diskutiert worden. Im Zentrum stand dabei die Kritik an der Doppelstruktur der Sozialleistungen und an den "Verschiebebahnhöfen" zwischen den beiden Systemen. Auf der einen Seite hatten Arbeitslose bei Vorliegen einer früheren sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach Ausschöpfung des Anspruchs auf das verdienstabhängige und befristete Arbeitslosengeld Zugang zur steuerfinanzierten, von der Bundesanstalt für Arbeit administrierten Arbeitslosenhilfe, die zwar bedürftigkeitsgeprüft war, aber noch an den früheren Verdienst anknüpfte. Auf der anderen Seite bestand für Menschen ohne Phasen sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung Anspruch auf die von den Kommunen finanzierte und verwaltete Sozialhilfe, die Regelleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes, besondere Leistungen für spezielle Bedarfe sowie Einmalleistungen und Unterkunft umfasste. Für Bezieher der Arbeitslosenhilfe wurden kaum effektive Bemühungen um Wiedereingliederung unternommen, während von Kommune zu Kommune unterschiedliche Ansatzpunkte zur Beschäftigungsförderung bestanden. Problematisch waren jedoch kommunale Beschäftigungsprojekte, die primär dazu dienten, Ansprüche auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung beziehungsweise auf die vom Bund finanzierte Arbeitslosenhilfe zu erwerben und so die kommunalen Haushalte zu entlasten. Zur Überwindung dieser Steuerungsdefizite wurden bereits Ende der 1990er Jahre neue Kooperationsformen im Rahmen der sogenannten "Mozart-Projekte" erprobt.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktreform ; Arbeitslosenversicherung ; Sozialreform ; Wirkungsanalyse ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 47
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Hartz-Reform vollzog sich in einer Reihe von markanten Einzelschritten zwischen 2003 und 2005 und ging mit einer Vielzahl von Veränderungen in allen Bereichen der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik einher. Ein Kerngedanke der Hartz-Kommission bestand dabei darin, die Arbeitslosigkeit durch eine Senkung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeitsdauer zu reduzieren. Durch eine Verkürzung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeitsdauer um ein Drittel sollte eine Halbierung der Arbeitslosigkeit erreicht werden (Kommission zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit 2002). Dementsprechend waren die vorgeschlagenen Instrumente darauf ausgerichtet, zum einen Vermittlungsprozesse zu beschleunigen und zum an deren den Bezug von Lohnersatzleistungen weniger attraktiv zu machen. Letzteres bedeutete vor allem, die Inanspruchnahme der Arbeitslosenversicherung als faktisches Frühverrentungsinstrument einzuschränken.
    Keywords: ddc:330 ; Lohnersatzleistungen ; Arbeitslosenversicherung ; Arbeitsmarktreform ; Arbeitsvermittlung ; Personalberatung ; Wirkungsanalyse ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 48
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Der Innovationsindikator Deutschland bestimmt die relative Position von 17 hochentwickelten Volkswirtschaften im internationalen Vergleich bezüglich ihrer Innovationsfähigkeit. Mithilfe dieses Indikators werden Gruppen von Ländern gebildet, die ein ähnliches Innovationssystem aufweisen. Die Ähnlichkeit bezieht sich dabei zum einen vorwiegend auf das Innovationsniveau der Länder und zum anderen auf ihre Stärken und Schwächen in den einzelnen Bereichen der Innovationsfähigkeit. Die Bildung der Gruppen erfolgt jeweils mittels einer hierarchischen Clusteranalyse. Es zeigt sich, dass drei Länderclubs mit einem ähnlichen Innovationsniveau existieren, wobei Deutschland dort zu einem mehrere Länder umfassenden Mittelfeld gehört. Ferner können fünf Innovationsprofile unterschieden werden. Deutschland hat demnach ein ähnliches Stärken- und Schwächen- Profil wie Japan, Österreich und die Schweiz, wobei nur die Schweiz zugleich zur Spitzengruppe bezüglich der Innovationsfähigkeit gehört. Eine Gegenüberstellung der Länderclubs bezüglich ähnlicher absoluter und relativer Performance kann für innovationsschwächere Länder Anhaltspunkte geben, wie sich mit einer grundsätzlich ähnlichen Innovationsstrategie eine höhere Innovationsfähigkeit erzielen lässt.
    Description: The innovation indicator Germany determines the relative positions of 17 highly developed economies in an international comparison regarding their innovation capability. Basing on that indicator countries with a similar innovation structure are grouped together. Similarity mainly refers to the innovation level of the countries, but also to their strengths and weaknesses regarding every single area of innovation capability. A hierarchic cluster analysis is used to form the groups. The result shows that there are three country clubs with a similar innovation level, whereas Germany belongs to the group that has its position in the middle and contains several countries. Furthermore, it can be differentiated between five innovation profiles. Germany has a similar profile of strengths and weaknesses like Japan, Austria and Switzerland, whereas only Switzerland belongs to the leading group concerning innovation capability. A comparison of the country clubs regarding similar absolute and relative performance can be a guideline to countries having a weaker innovation and demonstrate how a higher innovation capability can be achieved by pursuing a basically similar innovation strategy.
    Keywords: O31 ; O57 ; P51 ; ddc:330 ; Innovation systems ; cluster analysis ; international comparsion ; composite indicator ; Innovation ; Innovationspolitik ; Index ; Clusteranalyse ; Industrieländer ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 49
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Längsschnittstudie SOEP - ein Haushaltspanel - wurde am Anfang der 80er Jahre überaus gründlich vorbereitet (vgl. die Beiträge von Krupp und von Schäfers, in diesem Heft, sowie Hanefeld 1987). So hat es dem SOEP dann nicht geschadet, dass es Anfang der 90er Jahre nicht mit einem Masterplan weiterentwickelt wurde, sondern es wurden Schritt für Schritt Herausforderungen erkannt und Gelegenheiten genutzt (vgl. auch Esser in diesem Heft). Dieses "Modell" entspricht dem aller anderen Haushaltspanels in dieser Zeit. Der stete Kampf zur Bewältigung von Herausforderungen und um Finanzierungsmittel ist wahrscheinlich das Geheimnis erfolgreicher, viel genutzter Längsschnittserhebungen.1 Freilich sollte die öffentliche Forschungsförderung daraus nicht die Schlussfolgerung ziehen, dass stabile Rahmenbedingungen und langer Atem nicht notwendig seien. Das Gegenteil ist der Fall, wie das Schicksal der amerikanischen Vorbildstudie, der Panel Study of Income Dynamics (PSID), zeigt. Wenn die öffentliche Förderung (in diesem Fall die National Science Foundation, NSF) nicht mit langfristigem (Vertrauens-) Kapital ausgestattet wird und stattdessen permanent Zusatzgelder, die einen Großteil des Kernbudgets ausmachen, eingeworben werden müssen (im Falle der PSID z. B. zeitweise von der Citibank), wird dies im allgemeinen die Qualität einer Panel-Erhebung beeinträchtigen. Auch beim SOEP wird im Jubiläumsjahr 2008 wieder gründlich an neuerlichen Weiterentwicklungen gearbeitet und geplant (vgl. auch Wagner et al. 2007), wobei diese zusätzlichen Arbeiten nicht komplett von der Grundförderung gedeckt werden können.
    Keywords: ddc:330 ; Panelforschung ; Querschnittsanalyse ; Privater Haushalt ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Die Daten des Sozio-oekeonomischen Panels (SOEP) werden seit 1984 auf Grundlage eines mit dem Befragungsinstitut Infratest abgestimmten Erhebungskonzepts jährlich erhoben. Erfasst werden die Daten zentral in München bei TNS Infratest, aufbereitet in München und beim DIW Berlin, um dann möglichst zeitnah durch die SOEP-Gruppe am DIW Berlin an externe Nutzer weitergegeben zu werden. Das komplexe Zusammenspiel von Erhebung, Aufbereitung, Speicherung und Weitergabe der SOEP-Daten wird laufend aktualisiert und immer wieder an die jeweiligen befragungs- und datentechnischen Erfordernisse angepasst. Beispielsweise erfolgten Mitte der 80er Jahre noch alle Datenarbeiten im DIW Berlin als Mainframe-Anwendungen (IBM VM/370). Die Daten wurden von Infratest als Rohdaten (EBCDIC) mit fixer Bespaltung auf Magnetbändern übertragen. Der Umstieg auf Unix- Server erfolgte Mitte der 90er Jahre - die Daten wurden dann zum Teil auf Disketten und derzeit komplett auf CD beziehungsweise DVD geliefert. Der inzwischen weit über 20 Jahre umfassende Erhebungszeitraum spiegelt sich jedoch nicht nur in den Veränderungen der technischen Datenaufbereitung, sondern auch in den eigentlichen SOEP-Daten wieder. Neben der durch den Fall der Mauer motivierten Ausdehnung des Erhebungsgebietes auf die neuen Bundesländer zeigen sich in den SOEP-Daten weitere im Laufe der Zeit erfolgte exogene Schocks der Bevölkerungsgröße und -struktur in Deutschland. Beispielsweise stieg im Zuge des Familiennachzugs, u. a. infolge des Bürgerkriegs Anfang der 90er Jahre in Jugoslawien, der Umfang der entsprechenden SOEP-Substichprobe stark an,1 wohingegen sich z. B. das Subsample der Spanier aufgrund von Re-Migration nach dem Zusammenbruch des Franco-Regimes, den ersten freien Wahlen in Spanien 1977 und der Einbeziehung Spaniens in die EU stark verkleinert hat. Auch die aus den offenen Angaben der Befragten geäußerten Sorgen zeigen die mit weltpolitischen Ereignissen einhergehenden Ängste in der Bevölkerung auf - um AIDS, um Rechtsradikalismus, um die Ost-West-Integration, um Krieg und Terrorismus.
    Keywords: ddc:330 ; Mikrodaten ; Panelforschung ; Querschnittsanalyse ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 51
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Zentrales Element zur Verbesserung des Naturgefahrenmanagements in Deutschland ist die Änderung des bestehenden Risikotransfersystems. Durch den Übergang von der freiwilligen Versicherung zu einer Versicherungspflicht würden neben einer besseren Absicherung auftretender Schäden auch stärkere Anreize zur Risikominderung und -prävention geschaffen. Eine solche Änderung des ordnungspolitischen Rahmens erscheint vor dem Hintergrund der ansteigenden Häufigkeit von Naturkatastrophen mit großen volkswirtschaftlichen Schäden und der offensichtlichen Probleme des derzeitigen Systems in Deutschland dringend erforderlich. Aufgrund der institutionellen Gegebenheiten in Deutschland ist eine Versicherungspflicht bei privaten Versicherungen am ehesten geeignet, die bestehenden Probleme zu lösen. Mit der Versicherungspflicht sollte auch ein Kontrahierungszwang für die Anbieter von Versicherungen eingeführt werden. Ferner wird angeregt, die Versicherungspflicht durch einen Fonds zu Finanzierung von Präventionsmaßnahmen und einen Risikostrukturausgleich zu ergänzen.
    Description: The central element to improve the management of natural hazards in Germany is to amend the existing risk-transfer system. A transition of the current voluntary insurance system into a compulsory insurance system would make the hedging of losses and damages easier and would create stronger incentives for risk reduction and prevention. Such a modification of the regulatory framework is needed because of the increasing frequency of natural disasters with huge economic losses and the obvious problems of the current insurance system in Germany. Against the background of the institutional situation in Germany the article shows that a compulsory insurance system is the best answer to solve the existing problems. Together with the implementation of a compulsory insurance system a constraint to contract for insurance suppliers to avoid cherry picking should be introduced. The article suggests furthermore complementing the compulsory insurance system with a fund for financing of preventative measures and a risk structure compensation between insurance suppliers
    Keywords: Q54 ; G22 ; ddc:330 ; Naturgefahren ; Ordnungspolitik ; Naturgefahrenmanagement ; Versicherungspfl icht ; Risikotransfer ; Elementarschadenversicherung ; Prävention ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 52
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Zumindest semantisch scheint die Sache geklärt zu sein, denn mit der Einführung des Gesundheitsfonds zum Beginn des nächsten Jahres durch die große Koalition sind die Zeichen der Zeit gesetzt: Modern und mit mehr Wettbewerb soll es in Zukunft zugehen. Aber bieten diese Reformschritte - und um Schritte wird es immer gehen - den demografischen und ökonomischen Herausforderungen wirklich Paroli oder sind es tatsächlich nur administrative Moloche, die eher schaden, als dass sie wirklich helfen? Wie schon so oft fällt die oberflächliche Antwort der öffentlichen Diskussion verheerend aus: Keine Jahrhundertreform (als ob es so etwas gäbe) - keine echte Problemlösung. Das ökonomische Diskussionsergebnis hingegen ist deutlich neutraler, denn im Grundsatz gilt: Die Reformen helfen nicht besonders, aber schaden tun sie auch nur wenig. Um dieses Urteil zu verstehen, muss man doch etwas weiter ausholen.
    Keywords: ddc:330 ; Gesundheitsreform ; Gesetzliche Krankenversicherung ; Gesundheitskosten ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 53
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: Ein von der Öffentlichkeit wenig beachteter Teil der Agenda 2010 war die Novellierung der Handwerksordnung. Veränderungen bei den bestehenden Marktzugangsbedingungen gehörten jedoch ohnehin auf die Tagesordnung, weil sie im Konflikt zu den Wettbewerbsbedingungen der EU standen. Die Neuordnung des deutschen Handwerksrechts blieb allerdings nur Stückwerk, denn ein großer Teil der handwerklichen Aktivitäten unterliegt weiterhin starken Marktbeschränkungen. Offensichtlich hat die Politik vor einer weitergehenden und grundlegenden Reform angesichts des zu erwarteten Widerstandes von Interessensgruppen zurückgeschreckt. Weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Handwerks in Deutschland - wie in kaum einem anderen Marktsegment - immer stark politisch beeinflusst waren, wird im Folgenden zunächst ein Überblick über die Geschichte des Handwerksrechts hierzulande gegeben. Insbesondere soll gezeigt werden, dass die Handwerksordnung kein Überbleibsel der alten Zunftrechte ist, sondern dass es auch Zeiten gab, in denen es in Deutschland freizügiger zuging als heutzutage. Danach wird auf die Debatten vor der jüngsten Reform eingegangen sowie auf deren Ausgestaltung und Wirkungen.
    Keywords: ddc:330 ; Handwerksrecht ; Deregulierung ; Wirkungsanalyse ; Handwerk ; Unternehmensgründung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 54
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Duncker & Humblot
    Publication Date: 2016-07-22
    Description: China, Indien und Korea sind aufgrund ihrer Wachstumsdynamik, aber vor allem auch als Konkurrenten und Kooperationspartner auf den Technologiemärkten in den weltweiten Fokus gerückt. Auslösendes Moment für den technologischen Aufholprozess war die Öffnung für ausländische Unternehmen und der damit verbundene Technologietransfer, seine Geschwindigkeit wird maßgeblich von Investitionen in Bildung und Forschung und Entwicklung bestimmt. Korea hat schon seit längerem zur Gruppe der hochentwickelten Volkswirtschaften aufgeschlossen. China und vor allem Indien hängen vom Entwicklungsstand her zwar noch zurück, holen aber spürbar auf. China ist mittlerweile zum bedeutendsten Exporteur von Informations- und Nachrichtentechnologien und größten Empfänger internationaler Direktinvestitionen aufgestiegen. Indiens Stärken liegen vor allem bei Softwaredienstleistungen und in der biotechnologischen Forschung. Aus deutscher Sicht erhöht dies den Druck, permanent zu innovieren und sich auf die Bereiche zu fokussieren, in denen komparative Vorteile bestehen.
    Description: China, India and Korea have come to the fore due to dynamic economic growth and particularly as new competitors on global technological markets. Their catch up process started with technology transfer in consequence of foreign direct investment, its dynamic is determined by own investment in human capital and research and development (R&D). Meanwhile Korea already belongs to the group of highly developed countries in the world. Compared to this China and particularly India are still lagging behind, but they are catching up considerably. China is at this stage the world's largest exporter of IC-technology and the most popular target for foreign direct investment. India's strengths are up to ICT-services and biotechnological R&D. To persist the rising technological competition with these countries, Germany has to increase its efforts in innovation and to focus on its comparative advantages.
    Keywords: I20 ; O14 ; O15 ; O30 ; O53 ; O57 ; ddc:330 ; Technological competition ; asian thresh-old countires ; national innovation system ; Technologie ; Internationaler Wettbewerb ; Forschungs- und Technologiepolitik ; Innovationspolitik ; Bildungspolitik ; Vergleich ; Südkorea ; China ; Indien ; Deutschland