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  • Deutschland  (271)
  • Biochemistry and Biotechnology
  • Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)  (271)
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  • 1
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Die Forschung zum Themenfeld der Vereinbarkeit von Beruf und Familie schenkt dem Beruf selten Beachtung. In diesem Aufsatz gehen wir deshalb der Frage nach, inwieweit der Beruf die Dauer von familienbedingten Erwerbsunterbrechungen beeinflusst. Welche Bedeutung hat die berufliche Schließung, die Signalfunktion von Berufen oder die Einbindung von Berufen in strukturierte oder unstrukturierte Teilarbeitsmärkte für die Dauer von familienbedingten Nichterwerbsphasen? Das mehrebenenanalytische Design basiert auf den Daten des Mikrozensus 2007. Die Analyse zeigt, dass der zuletzt ausgeübte Beruf mit der Dauer der Nichterwerbsphasen von Frauen eng verbunden ist. Die Möglichkeit Nichterwerbsphasen möglichst kurz zu halten, ist nicht allein von individuellen Charakteristika abhängig, sondern wird stark von außerindividuellen beruflichen Merkmalen beeinflusst.
    Description: Research on the topic of reconciliation of work and family life takes little account of occupations. This is why this article investigates to which extent occupations influences the duration of family-related non-employment. How important are occupational-level factors like occupational closure, the signal function of occupations or the involvement of occupations in structured or unstructured labour markets for the duration of familyrelated phases of economic inactivity? We use a multilevel approach, which is based on the 2007 German micro census. The analysis reveals that the occupation last exercised is closely linked with the duration of female non-employment phases. The possibility of shortening inactive phases depends not exclusively on the individual characteristics but also on non-individual occupational characteristics.
    Keywords: J24 ; J62 ; J64 ; ddc:300 ; Beruf ; Nichterwerbstätigkeit von Frauen ; Mehrebenenanalyse ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 2
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Begünstigt freiwilliges Engagement die Integration von Wiedereinsteigerinnen in das Erwerbsleben? In Wissenschaft und Politik wird vermehrt diskutiert, wie Frauen, besonders nach familienbedingten Erwerbsunterbrechungen, schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Aus politischer Sicht wird das freiwillige Engagement als ein Instrument betrachtet, das Frauen beim Wiedereinstieg in das Erwerbsleben helfen kann. Doch welche Potentiale bietet freiwilliges Engagement für den Wiedereinstieg nicht erwerbstätiger Frauen in den Arbeitsmarkt tatsächlich? Ist es berechtigt den Wiedereinsteigerinnen Hoffnung zu machen und das auf altruistischen Gedanken beruhende und am Gemeinwohl orientierte freiwillige Engagement für den Arbeitsmarkt zu instrumentalisieren? Der vorliegende Text geht im Rahmen des vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projektes "Berufsrückkehrerinnen: Die Potentiale nicht erwerbstätiger Frauen für den Arbeitsmarkt" dieser Frage nach und bewertet systematisch die schlechte Datenlage zum Thema.
    Keywords: ddc:300 ; Wiedereinstieg ; freiwilliges Engagement ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 3
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2017-12-19
    Description: Deutschland kann derzeit mit unter acht Prozent Jugendarbeitslosigkeit auftrumpfen - der geringsten Quote in der Europäischen Union. Das deutsche System der dualen Ausbildung gilt daher vielen Ländern als Vorbild. Doch der schöne Schein trügt. Ein Drittel der Jugendlichen, unter jenen mit Hauptschulabschluss sogar die Hälfte, findet keine Ausbildungsstelle, sondern beginnt eine berufsvorbereitende Maßnahme im sogenannten Übergangssystem. Einige können zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Ausbildung beginnen, dennoch gelten über 15 Prozent (2,2 Millionen) der jungen Menschen in Deutschland im Alter von 20 bis 34 Jahren als ausbildungslos (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2012; Bundesinstitut für Berufsbildung 2012). Gleichzeitig berichten viele Betriebe von Schwierigkeiten, Ausbildungsplätze zu besetzen. Wirtschaft und Politik erwarten in naher Zukunft einen Fachkräftemangel.
    Keywords: ddc:370 ; Allgemeinbildende Schule ; Betriebliche Ausbildung ; Arbeitsmarktintegration ; Junge Arbeitskräfte ; Arbeitsmarktsegmentation ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 4
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: We present evidence from a natural field experiment and structural model designed to shed light on the efficacy of alternative fundraising schemes. In conjunction with the Bavarian State Opera, we mailed 25,000 opera attendees a letter describing a charitable fundraising project organized by the opera house. Recipients were randomly assigned to six treatments designed to explore behavioral responses to fundraising schemes varying in two dimensions: (i) the presence of a lead donor; (ii) how individual donations would be matched using the lead donation, using either linear, non-linear and fixed-gift matching schemes. We develop and estimate a structural model that simultaneously estimates individual responses on the extensive and intensive margins of giving, and then utilize the structural model to predict giving behavior in counterfactual fundraising schemes. We find that charitable donations are maximized by simply announcing the lead donation rather than using it to match the donations of others in some way. If lead donors insist their gifts must be matched in some way, we find the fundraiser is best off announcing the existence of a lead donor and using a nonconvex scheme to match the lead donation with individual donations. We conclude by providing evidence from a follow-up natural field experiment designed to probe further the question why lead donors are so effective in inducing others to give.
    Description: Wir stellen Ergebnisse aus einem natürlichen Feldexperiment und der Schätzung eines strukturellen Modells vor, das zum Zwecke der Erhellung der Wirksamkeit von alternativen Fundraisingstrategien konzipiert wurde. In Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper wurden 25.000 Opernbesucher angeschrieben und über ein gemeinnütziges Spendenprojekt informiert, das von der Staatsoper organisiert wurde. Die Adressaten wurden zufällig auf sechs verschiedene Anreizsysteme verteilt, die Verhaltensreaktionen auf Spendenaktionen messen sollten, und zwar hinsichtlich zweier Dimensionen: (1) ob es einen Großspender gibt oder nicht und (2) wie bei Bekanntgabe der Großspende die individuellen Spenden beeinflusst würden durch lineare und nicht-lineare Matchingregeln sowie durch einen festen Matchingbetrag. Wir entwickeln ein strukturelles Modell, das gleichermaßen die individuelle Wahrscheinlichkeit zu spenden sowie die Spendenhöhe einschätzt. Das entwickelte strukturelle Modell wird benutzt, um Spendenverhalten auch für kontrafaktische Matchingstrategien vorhersagen zu können. Dabei zeigt sich, dass Spenden eher dadurch maximiert werden können, dass eine Großspende bekannt gegeben als dass diese für die Aufstockung anderer Spenden benutzt wird. Bestehen Großspender darauf, dass ihre Spenden für Matching eingesetzt werden, erzielt die spendensammelnde Institution dann den größten Effekt, wenn sie die Existenz eines Großspenders bekannt gibt und eine nicht-konvexe Matchingregel für die Aufstockung individueller Spenden anwendet. Schließlich präsentieren wir Ergebnisse aus einem weiteren natürlichen Feldexperiment, bei dem näher untersucht wurde, warum Großspender andere so effektiv dazu animieren können, ebenfalls zu spenden.
    Keywords: C93 ; D12 ; D64 ; ddc:330 ; charitable giving ; field experiment ; structural estimation ; Fundraising ; Matching ; Feldforschung ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 5
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Quotas for special groups of students often apply in school or university admission procedures. This paper studies the performance of two mechanisms to implement such quotas in a lab experiment. The first mechanism is a simplified version of the mechanism currently employed by the German central clearinghouse for university admissions, which first allocates seats in the quota for top-grade students before allocating all other seats among remaining applicants. The second is a modified version of the student-proposing deferred acceptance (SDA) algorithm, which simultaneously allocates seats in all quotas. Our main result is that the current procedure, designed to give top-grade students an advantage, actually harms them, as students often fail to grasp the strategic issues involved. The modified SDA algorithm significantly improves the matching for top-grade students and could thus be a valuable tool for redesigning university admissions in Germany.
    Keywords: C78 ; C92 ; D78 ; I20 ; ddc:330 ; college admissions ; experiment ; quotas ; matching ; Gale-Shapley mechanism ; Boston mechanism ; Hochschule ; Studienfach ; Angebot ; Quotenregulierung ; Studierende ; Nachfrage ; Matching ; Shapley-Wert ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 6
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Immer mehr Menschen arbeiten in Sozial- und Gesundheitsberufen, denn die Pflege- und Betreuungsaufgaben sind stark gewachsen. Gleichzeitig geht die Zahl der Vollzeitstellen in dem Sektor zurück; viele Beschäftigte arbeiten in Teilzeit oder befristet. Die Arbeit muss unter großem Termin- und Zeitdruck verrichtet werden. Das führt zu gesundheitlichen Belastungen.
    Keywords: ddc:330 ; Sozialer Dienst ; Pflegeberufe ; Stress ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 7
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Members of parliament in many countries are legally permitted to execute (un)paid jobs in addition to their political mandate. It is often argued that such moonlighting activities are unproblematic for the chain of democratic delegation and accountability as long as outside interests/earnings are disclosed to citizen-principals; the latter may then sanction (perceived) misconduct through the ballot box. Using principal-agent theory as an analytical framework and the German national parliament as a case study, this paper discusses why the accountability mechanisms of moonlighting disclosure and electoral control are often impaired in practice. We also illustrate that these concerns generalise beyond the German setting.
    Keywords: ddc:330 ; Abgeordnete ; Nebentätigkeit ; Prinzipal-Agent-Theorie ; Wahlverhalten ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 8
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Geldnot und politische Vorgaben bringen deutsche Universitäten zur Schärfung ihres Profils. Hemmend wirken die Fixierung auf die Forschung und die begrenzte Macht der Universitätsleitungen. Profilschärfendes Potenzial läge in Feldern wie Internationalisierung, Wissenstransfer und natürlich der Lehre.
    Keywords: ddc:370 ; Hochschule ; Firmenimage ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 9
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Bei der Lehrstellensuche von Hauptschülern zählen Lernmotivation, Arbeitstugenden und Sozialkompetenz mehr als Fachnoten. Die schulische Berufsorientierung trägt Früchte: Die Berufswünsche der meisten Hauptschüler sind konkret und realistisch. Ausschlaggebend ist der frühe und regelmäßige Kontakt zu Betrieben. Potenzielle Ausbilder sehen so nicht nur Defizite, sondern lernen Jugendliche mit ihren persönlichen Stärken kennen.
    Keywords: ddc:370 ; Lehrstellenmarkt ; Arbeitsuche ; Bildungsabschluss ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 10
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Entwickler von digitaler Spielesoftware haben wenig finanziellen Spielraum. Die Abhängigkeit von Verlegern ist groß. Es herrschen befristete Arbeitsverhältnisse und Werkverträge vor. Chancen ergeben sich durch neue Bezahlmodelle und Onlinespiele, die Spielekonsolen ersetzen.
    Keywords: ddc:330 ; IT-Berufe ; Computerspiel ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 11
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Akademikerkinder gehen häufiger während des Studiums ins Ausland. Ihr Vorsprung hat zwischen 1997 und 2006 sogar zugenommen. Die Weichen werden in der Schulzeit gestellt: Schüler mit Auslandserfahrung studieren später öfter international.
    Keywords: ddc:370 ; Studierende ; Auslandsaufenthalt ; Bildungschancen ; Hochschulreform ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Kinder mit Migrationshintergrund werden am Ende der Grundschule nicht diskriminiert. Bei gleicher Leistung und Sozialschicht werden sie mindestens so oft ans Gymnasium empfohlen wie ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund. Aber: Die Beurteilungskriterien bei Migranten sind nicht transparent.
    Keywords: ddc:370 ; Migranten ; Schüler ; Grundschule ; Bildungsabschluss ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Viele Betriebe bieten ihren Beschäftigten nicht die Möglichkeiten, sich im Laufe ihres Lebens ausreichend weiterzubilden. Zu den Ursachen liegt eine umfassende Forschung vor. Als ein wesentliches Problem erweist sich das Fehlen zeitlicher Ressourcen. Bisher kaum erforscht sind Handlungsansätze von Betrieben, die sich anders verhalten und im Rahmen der Arbeitszeitgestaltung Zeiträume für Weiterbildung bereitstellen. Ihr Beispiel wirft die Frage nach der Art dieser Lösungen und nach ihren Entstehungskontexten auf. Diese werden anhand von exemplarisch vertiefenden Fallstudien in zehn Vorreiterbetrieben der präventiven Arbeitszeit- und Qualifizierungspolitik dargestellt. Die Auswertungen zeigen, dass Zeit für betriebliche Weiterbildung auf vielfältige Weise bereitgestellt werden kann. Ein one best way der präventiven Arbeitszeitgestaltung ist nicht zu erkennen. Es zeigen sich charakteristische Lösungsansätze der Betriebe, die auf unterschiedliche Weise das Problem fehlender zeitlicher Ressourcen für Weiterbildung lösen. Als wichtiges Handlungsmotiv für die präventive Ausrichtung der Arbeitspolitik erweisen sich in den untersuchten Betrieben die hohen zeitlichen, physischen und psychischen Arbeitsbelastungen, die im Zusammenspiel mit den veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen des Altersübergangs einen großen Problemdruck erzeugen.
    Description: A large share of German companies does not provide sufficient opportunities for further training or lifelong learning. Previous research found evidence that lack of time is one important constraint faced by firms as well as employees who wish to invest in training activities. Thus far, not much attention has been paid to firms that have overcome these time problems although we could learn from the solutions they have developed. Their examples raise two questions addressed in this article: How (by what measures) do these companies provide sufficient time for further training and lifelong learning? For what reasons have they implemented these measures and in which organizational settings? In order to answer these questions, ten firm-level case studies were carried out and compared. The cases were carefully selected from a range of German companies known to offer good training and working-time options, even for typically disadvantaged groups, such as low skilled workers or women meeting family care obligations. The analysis uncovers diverse ways firms can and do provide sufficient time for further training, also for these disadvantaged groups. Often, these programs were implemented to react to both high workload levels in these firms and new legal provisions extending the legal retirement age. Instead of one best way, we find an array of characteristics of firms that provide solutions to approach the time problem in further training.
    Keywords: ddc:330 ; Betriebliches Bildungsmanagement ; Arbeitszeitgestaltung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Mit Blick auf die Rekrutierungsseite des Ausbildungsmarktes wird in diesem Beitrag gefragt, ob verringerte Ausbildungschancen von Hauptschülern in Deutschland infolge der Bildungsexpansion durch Upskilling-Prozesse der beruflichen Tätigkeiten (d.h. durch höhere Anforderungen der Berufsinhalte) und/oder durch Upgrading-Prozesse der rechtlichen oder praktizierten schulischen Zugangsvoraussetzungen (d.h. eine qualifikatorische Aufwertung) mit verursacht werden. In einem ersten Schritt wird der Wandel des bildungsgruppenspezifischen Zugangs zu Ausbildung im Allgemeinen und zu bestimmten Berufssegmenten im Zeitraum von 1954 bis 2002 auf Basis der Lebensverlaufsstudie (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) und der Befragung Arbeiten und Lernen im Wandel (ALWA) (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung - IAB) analysiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass abnehmende Ausbildungschancen von Schulabgängern mit geringer Schulbildung nicht allein auf Verdrängungsprozesse zurückzuführen sind, die sich bei einer ausgeglichenen Angebots- und Nachfragerelation wieder beheben würden. Eine historisch vergleichende qualitative Inhaltsanalyse der Ausbildungsordnungen ausgewählter dualer Ausbildungsberufe zeigt ergänzend, dass insbesondere die jüngste der betrachteten Schulabgangskohorten (1990-2002) in den meisten Berufssegmenten mit einem dauerhaften Upgrading der qualifikatorischen Zugangsvoraussetzungen konfrontiert wurde, das nicht immer mit tatsächlichen Upskilling-Prozessen der kognitiven beruflichen Anforderungen einhergegangen ist.
    Description: By focussing on the recruitment side of the training market, this paper asks whether the reduced training chances of lower educated school leavers in Germany, as a consequence of the educational expansion, are due to upskilling processes of occupational demands and/or upgrading processes of official or informal qualification requirements for training. In a first step, changes regarding (educational) group specific access to training in general, and to specific occupational segments are analyzed for the period of 1954 to 2002 employing the German Life History Study (Max-Planck-Institute for Human Development) and the Working and Learning in a Changing World (ALWA) dataset (Institute for Employment Research - IAB). The results indicate that decreasing training opportunities of the lower educated school leavers are not the outcome of simple displacement processes which would disappear once the supply and demand situation have balanced out. In addition, a qualitative content analysis of changes in the federal training regulations (including curricula outlines) for selected occupations of the dual system shows that especially the youngest school leaving cohort (1990-2002) faced an upgrading of qualification requirements in most occupational segments which was not always accompanied by an upskilling of the cognitive occupational demands.
    Keywords: ddc:330 ; Lehrstellenmarkt ; Arbeitsmarktsegmentierung ; Bildungsniveau ; Bildungschancen ; Betriebliche Ausbildung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 15
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: In den letzten fünfzehn Jahren ist das Wissenschaftssystem erheblich in Bewegung geraten. Einen Aspekt unter vielen bildet dabei die wissenschaftspolitische Forderung nach verstärkter Verwertungsorientierung öffentlicher Forschungsergebnisse. Fehlende Erfolge im Wissens- und Technologietransfer in öffentlichen Forschungseinrichtungen werden aus wissenschaftspolitischer Sicht meist als ein Praxisproblem gesehen, das die Institutsleitung lösen kann, indem sie, gleich einer Firma, eine spezifische Transferkultur in der Organisation etabliert. Das hier vorliegende Papier reflektiert Transferaktivitäten in der Leibniz-Gemeinschaft. Auf Makro- wie auf Mikroebene wurden überwiegend wirtschaftliche Aktivitäten in technologieorientierten Instituten der Leibniz-Gemeinschaft untersucht. Aus einer organisationssoziologischen Perspektive zeigt sich, dass auch in vermeintlich transfernahen Leibniz-Instituten konfligierende Erwartungen und Handlungsorientierungen zum Tragen kommen, die auf der Organisationsebene in Form unterschiedlicher Strategien austariert werden müssen. Die damit verbundenen Implikationen für die Institute und die Leibniz-Gemeinschaft werden am Ende des Papers diskutiert.
    Description: In the last 15 years, there have been considerable changes in Germany's science system. One of the demands made by science policy makers of research organizations is more commercialization of the research results. The lack of success in this field is often interpretated by science policy as a practical problem that can be solved when institutes (directors) establish an organizational culture which supports technology transfer activities. This paper discusses out of a macro and micro perspective in organizational sociology technology transfer processes in rather technology oriented institutes of the Leibniz-Association. It is shown that these institutes are exposed to different expectations and orientations (of actions) from their institutional environments which cause conflicts they have to manage within the institutes. The negotiation processes to balance different interests in the institutes are reflected in this paper as well as its possible implications for the institutes and the Leibniz-Association.
    Keywords: ddc:300 ; Öffentliche Forschung ; Wissenstransfer ; Technologietransfer ; Forschungskooperation ; Organisationssoziologie ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 16
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Die betriebliche Arbeitszeitgestaltung lässt oft zu wenig Zeit für die Weiterbildung der Beschäftigten. Vorreiterbetriebe zeigen, wie Zeit für Weiterbildung, Familie und Pflege bereitgestellt werden kann. Innovative Arbeitszeitmodelle sind die Ausnahme. Arbeitszeitpolitik braucht ein neues Leitbild.
    Keywords: ddc:330 ; Betriebliches Bildungsmanagement ; Arbeitszeitgestaltung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird in der Öffentlichkeit zu wenig thematisiert. Pflegende in einkommensschwachen Familien können sich keine zusätzlichen Pflegedienste leisten und müssen häufiger Einschnitte im Beruf in Kauf nehmen. Beschäftigte in unteren Hierarchieebenen können Beruf und Pflege nur schwer vereinbaren, da sie flexible Arbeitszeitregelungen seltener nutzen können.
    Keywords: ddc:330 ; Pflegedienst ; Familie-Beruf ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 18
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Publikationen, nicht Patente gelten als Ausweis guter Forschung. Die akademische Laufbahn ist in Deutschland zu stark auf die Professur ausgerichtet. Gefragt sind Berufswege, die Wechsel zwischen Forschung und Praxis begünstigen.
    Keywords: ddc:370 ; Wissenschaftler ; Biotechnologie ; Innovation ; Erfindung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 19
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Die Studierneigung ist durch die Gebühren nicht zurückgegangen, auch nicht bei Studienberechtigten aus nichtakademischem Elternhaus, wie Analysen zeigen. Es gibt Hinweise darauf, dass Studienberechtigte die höheren Kosten mit einer größeren Wertschätzung eines Studiums für den späteren beruflichen Werdegang verrechnen.
    Keywords: ddc:370 ; Studienfinanzierung ; Studium ; Bildungsverhalten ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 20
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: This article analyzes how institutional changes in the welfare state influence income mobility around job loss in the United States andWest Germany. Drawing both on an analysis of changes in provisions for the unemployed and on panel data from the Panel Study of Income Dynamics (PSID) and the German Socio-Economic panel (GSOEP), I demonstrate that the material well-being of American households hit by job loss has decreased substantially over time because of welfare state retrenchment, while unemployed German households have experienced only little deterioration of their economic well-being despite worsening labor market circumstances and institutional changes. The analysis also reveals that women in the United States are especially disadvantaged by job loss because, in their case, the withdrawal of the state has not been counteracted by an increase in influence on the part of the family.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosigkeit ; Arbeitslosenversicherung ; Reform ; Lebensstandard ; Vergleich ; USA ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 21
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: The incidence of a health risk may result in two different types of financial consequences: the creation of new needs and the loss of savings and/or income to meet those needs. Illness often requires the purchase of medical help. Although in Germany virtually the entire population is covered by statutory or private health insurance, over time these insurance schemes have become less generous as private out-of-pocket payments continue to rise and, in extreme cases, lead to financial hardship and even poverty. This paper describes the institutional regulations that cover the financial risks of becoming ill and the changes in these regulations since the 1980s. It begins with a structural overview of the German health insurance system, the benefits provided (both in-kind and in-cash) and the evolution of benefits since the 1980s. It then considers the related risk of permanent work-disability and the main institutional means of covering this risk. Here the discussion focuses solely on provisions dealing with loss of income and the changes therein since the 1980s. Aggregate data on short- and long-term illness are then presented to illustrate several effects resulting from changes in institutional rules. The paper concludes with a brief summary of major legislative changes, followed by conclusions and hypotheses about the consequences of occurring risks.
    Keywords: ddc:300 ; Lohnfortzahlung ; Gesetzliche Krankenversicherung ; Gesundheitsreform ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 22
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Pensions absorb the largest share of the welfare state in financial terms. This is true not only in the aggregate but also for individuals. Financial security in old age is of key importance. The provision of financial security, however, is contingent upon the institutional arrangement of social security systems. This paper describes key features of Statutory Pension Insurance (SPI), the most important provision for financial security in old age from which most senior citizens derive the largest part of their retirement income. It focuses next on core SPI features: How benefits are calculated; important changes since the 1980s; and, how these changes affect average pensions. With various routes into retirement - particularly in Germany - the following chapter then discusses these different paths and how they were reformed over time. Following that, occupational and private pensions are examined as alternative means to oldage financial security other than SPI. Here we do so with empirical data showing the evolution of different, old-age income sources since the 1990s. This institutional description shows that SPI became less generous between 1980 and 2007: First, the pension formula has been modified several times resulting in shrinking benefits. The introduction of actuarial reductions, in 1997, for early enrolment of benefits amplified this, since a considerable number of people retire before the statutory retirement age and, therefore, receive lower pensions. Moreover, in several steps, university education has been completely disregarded in the valuation of pensions. At the same time, credits were given for child-raising and child-care services. Whereas the former is already in force, the latter will only benefit future generations of pensioners. Thus, those most affected by welfare state changes in relation to old-age pensions are pensioners who retire early and have higher education.
    Keywords: ddc:300 ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Rentenreform ; Einkommen ; Rentner ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 23
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Social protection in case of unemployment has always been a particularly contentious issue. This paper focuses on institutional changes in the unemployment compensation system in Germany since the 1980s. It starts with a description of key features and the structure of the unemployment insurance system. The paper goes on to show how insurance coverage, benefit generosity (in terms of amount and duration of benefits), and eligibility requirements for drawing on unemployment benefits have evolved over time. Nearly all aspects of unemployment benefits have been reduced since the 1980s. An exception to this rule can be seen in the duration of benefits; they were first extended and then subsequently reduced. Elsewhere, the pattern has been of cutbacks. For example, the scope of insurance (measured as the proportion of the labour force being insured) was reduced. This decline, however, was due more to changes in the labour force than to direct government intervention. Replacement rates for unemployment benefits and assistance were cut. In the case of the latter these were transformed into a flat-rate benefit. Finally, regulations regarding eligibility and criteria for qualification and disqualification became increasingly strict.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitslosenversicherung ; Hartz-Reform ; Soziale Sicherung ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 24
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Demographic and fiscal pressures have increased pressures on governments in most wealthy countries to reduce the generosity of their public pension programs. Mechanisms that automatically adjust public pension levels to take account of factors such as increased life expectancy and slower economic growth are appealing to politicians because it saves them from having to take loss-imposing actions that are likely to incur political blame. This paper analyzes the financial and political potential of automatic stabilizing mechanisms (ASMs), beginning with a discussion of design issues and alternatives. This is followed by a discussion of potential adoption, implementation, and sustainability challenges for automatic stabilizing mechanisms and a review of experiences with stabilization mechanisms in three countries: Canada, Sweden and Germany. The paper argues that ASMs are vulnerable to erosion over time, especially when the losses that the ASM would impose are substantial, and when elections are impending. Preserving the integrity of ASMs is most likely where the parties that initially supported their adoption continue to be able to sustain cartel-like behavior with respect to pension policymaking. Overall, the analysis in this paper suggests that automatic stabilizing mechanisms are no panacea for the problems of countries facing serious long-term pension financing problems.
    Keywords: ddc:300 ; Gesetzliche Rentenversicherung ; Rentenfinanzierung ; Rentenreform ; Eingebauter Stabilisator ; Kanada ; Schweden ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Germany has long been faced with low birth rates and a pronounced aging of society. Recently divorces and single parenthood have been on the rise. Family policies and regulations dealing with family break-up are thus confronted with new and greater challenges. After describing important changes in household and family composition in more detail, this paper outlines the regulation of the consequences of family break up in relation to alimony and child support. The main part of the paper focuses on public policies in support of families. Here monetary benefits as well as child care services are considered. Because of the increase of single-parent families a small-subsection specifically looks at special benefits for single parents. The analysis of child care and parental benefits, and their evolution in Germany, reveals considerable increases in benefits since the mid-1980s. The changes in child benefits and parental allowance can be broadly classified into three periods where benefits rise from low to high: 1) until 1985, benefits were very low; 2) in 1986, parental allowance was introduced, so that from 1986 to 1995 the level of benefits was moderate; 3) in 1996, the period of high benefits began and benefits were increased considerably. The 2007 reform of parental allowance led to an implicit indexation in which the benefit is now related to formerly earned income. This reform entailed clear increases for middle and high earners. However, low income earners and recipients of social transfers clearly lost when the benefit duration was reduced. Not only have cash benefits been increased, but child care services have also been extended in the western federal states. In terms of institutional reforms regarding alimony and child support, there has been little change compared to the development of family policy benefits.
    Keywords: ddc:300 ; Familiensoziologie ; Scheidung ; Familienpolitik ; Soziale Sicherung ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 26
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: The German Hartz reforms, introduced by the Red-Green coalition government in the years 2003 to 2005, form part of a broader pattern of European activation policies which have become known as new labour policies. The idea of these reforms was to reduce welfare dependency and to boost activity rates by making work pay, and by transforming the welfare state from a passive instrument of social protection to an enabling social investment that fosters universal labour force participation as the ultimate form of social inclusion. The German variety of these policies abolished earnings-related benefits to the long-term unemployed, partly fused the unemployment compensation scheme with the minimum income social assistance scheme and increased activating pressures on ablebodied people at working age by combining new sanctions with an extension of placement services. Based on a description of the relevant institutional changes, we show that means-tested benefits have become the major form of social transfer payments to the unemployed. The reforms also entailed a massive growth in German employment and especially in low-wage employment. As non-standard forms of employment proliferated, growing proportions of economically active people joined the ranks of the working poor by combining earnings from work with means-tested in-work benefits. Based on survey data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP), we show that the working poor enjoy higher life satisfaction, social integration and civic engagement than the nonworking poor. However, these individual and social benefits of employment critically depend on pay levels and overall job quality, as our own analyses confirm for the case of men's life satisfaction. The welfare gains achieved by Germany's recent reforms may therefore be smaller than suggested by employment rates alone, because people near the poverty line are now more willing to make concessions and to accept job offers even if the jobs they get are of minor quality.
    Description: Die von der rot-grünen Bundesregierung nach der Jahrtausendwende durchgesetzten Hartz-Reformen sind Teil eines allgemeinen Musters der Aktivierungspolitik, die von mehreren sozialdemokratischen Regierungen Europas unter dem Stichwort new labour betrieben wurde. Das Ziel dieser Reformpolitik war es, die Abhängigkeit von staatlichen Transferzahlungen zu mindern und das Beschäftigungsniveau zu steigern, indem Arbeit im Niedriglohnsektor mit Hilfe von Subventionen attraktiver gemacht und der Sozialstaat von einer reaktiven Instanz des sozialen Schutzes zu einem befähigenden Instrument sozialer Investition umgebaut wurde. Die deutsche Variante dieser Politik schaffte die einkommensbezogenen Leistungen für Langzeitarbeitslose ab, fusionierte die soziale Sicherung der Arbeitslosen teilweise mit der Sozialhilfe und erhöhte den Aktivierungsdruck auf die Leistungsempfänger durch eine Politik des Forderns und Förderns, die neue Sanktionsmöglichkeiten mit verbesserten Bildungs- und Vermittlungsdiensten verband. Auf der Grundlage einer Beschreibung der wichtigsten institutionellen Reformen zeigen wir, dass die an Bedürftigkeitstests gebundene Grundsicherung heute die bei weitem häufigste Transferzahlung für Arbeitslose darstellt. Das Beschäftigungsniveau ist seit den Reformen insbesondere im Niedriglohnsektor beträchtlich gestiegen. Da vor allem diverse Formen atypischer Beschäftigung zugenommen haben, zählt ein wachsender Teil der Erwerbstätigen zur Gruppe der arbeitenden Armen, die ihr Erwerbseinkommen mit Leistungen der Grundsicherung aufstocken. Auf der Basis von SOEP-Daten zeigen wir, dass die arbeitenden Armen nicht nur zufriedener, sondern auch in vielfältiger Weise besser sozial integriert sind als vergleichbare nicht arbeitende Arme. Wie wir am Beispiel der Lebenszufriedenheit von Männern zeigen, hängen die positiven Effekte der Erwerbstätigkeit allerdings entscheidend von der Entlohnung und anderen Aspekten der Arbeitsplatzqualität ab. Die Wohlfahrtsbilanz der Hartz-Reformen könnte deshalb ungünstiger ausfallen, als die Beschäftigungsentwicklung vermuten lässt, da Arbeitsuchende nun eher zu Konzessionen bereit sind und auch schlechtere Stellenangebote akzeptieren.
    Keywords: I38 ; J68 ; ddc:330 ; Minimum income support ; unemployment compensation ; labour market reforms ; Hartz reform ; activation policy ; social inclusion ; recommodification ; working and non-working poor ; Mindestsicherung ; Arbeitslosenunterstützung ; Arbeitsmarktreformen ; Hartz-Reform ; Aktivierungspolitik ; soziale Inklusion und Teilhabe ; Rekommodifizierung ; arbeitende und nicht arbeitende Arme ; Hartz-Reform ; Aktivierende Sozialhilfe ; Arbeitsmarktpolitik ; Beschäftigungseffekt ; Armut ; Zufriedenheit ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Kognitive Lernpotenziale, die sich nicht in den Schulleistungen widerspiegeln, bleiben auch beim Übergang von der Schule in die Ausbildung unentdeckt. Jugendliche mit Hauptschulabschluss müssen gute Schulnoten vorweisen, um auf dem Ausbildungsmarkt eine Chance zu haben. Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss können hingegen mit soft skills wie Gewissenhaftigkeit punkten.
    Keywords: ddc:370 ; Lehrstellenmarkt ; Arbeitsnachfrage ; Bildungsabschluss ; Kognition ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Der rechtliche Status von Migrantenkindern hat Einfluss auf ihre Bildungschancen. Kinder von Aussiedlern schaffen häufiger einen Realschulabschluss als andere Zuwandererkinder. Die rechtliche Gleichstellung mit einheimischen Deutschen, gezielte Sprachförderung sowie der familiäre Hintergrund bringen ihnen Vorteile. Die Schulpflicht für alle Kinder unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus steht in Deutschland noch aus.
    Keywords: ddc:370 ; Migranten ; Einwanderungsrecht ; Bildungschancen ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 29
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Keywords: ddc:330 ; Allgemeinbildende Schule ; Bildungsabschluss ; Beschäftigungsfähigkeit ; Bildungspolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 30
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: This paper introduces the concepts of the gendered life course and life-course fit in order to provide a broader, dynamic, and contextual perspective on the match or mismatch characterizing the social environments confronting workers, their families, and their communities. It summarizes five challenges confronting scholars of community, work, family, and policy: (1) updating outdated concepts and categories; (2) incorporating the gendered life course and family strategies to improve fit; (3) recognizing social change; (4) seeking work-time policy transformation, not simply assimilation or accommodation; and (5) focusing on prevention. In doing so, it provides a very brief history of the workfamily intersection from a US vantage point, along with an overview of organizational response by employers to the work-family conundrum. There is a growing recognition that a sense of fit or misfit in terms of rising temporal demands, limited temporal resources and outdated work-hour constraints on workers and families has become a public health issue. The next step is for employers and policy makers to break open the time clocks around paid work - the tacit, taken-for-granted beliefs, rules and regulations about the time and timing of work days, work weeks, work years, and work lives.
    Description: Dieser Beitrag stellt die Konzepte des geschlechtsspezifischen Lebenslaufs und der Lebenslaufanpassung vor. Hiermit soll ein breiterer, dynamischer und kontextbezogener Blick geworfen werden auf das Zusammenspiel bzw. Ungleichgewicht des jeweiligen sozialen Umfelds der Arbeitnehmer/innen, ihrer Familien und Gemeinschaften. Fünf Herausforderungen, mit denen Sozialwissenschaftler/innen konfrontiert sind, werden in diesem Beitrag zusammengefasst: (1) Aktualisierung überholter Konzepte und Kategorien, (2) bessere Vereinbarkeit des geschlechtsspezifischen Lebenslaufs mit Familienstrategien, (3) Anerkennung des sozialen Wandels, (4) Suche nach Arbeitszeittransformation im Sinne von Weiterentwicklung und (5) Fokus auf Prävention. Hiermit soll - aus US-amerikanischer Perspektive - ein knapper Überblick über die historische Entwicklung der Schnittstellen zwischen Arbeit und Familie gegeben werden. Ebenfalls wird ein Überblick über die Resonanz der Unternehmensseite hinsichtlich der Organisation des Arbeit-Familien-Komplexes geboten. Es gibt ein gestiegenes Bewusstsein dafür, dass das (Nicht-)Passen aufgrund erhöhter Zeitanforderungen bei gleichzeitig begrenzten Zeitressourcen und überholten Arbeitszeitzwängen der Arbeitnehmer/innen und Familien zunehmend auch eine Frage der Gesundheit der Bevölkerung ist. Der nächste Schritt für Unternehmen und Politik wird sein, die rigiden Zeitkorsetts der bezahlten Arbeit aufzubrechen. Dies bedeutet, die stillschweigenden, für selbstverständlich erachteten Haltungen, Regeln und Regulierungen bezüglich Zeit und ihrer Bemessung für Arbeitstage, -wochen, -jahre und das ganze Arbeitsleben auf den Prüfstand zu stellen.
    Keywords: ddc:330 ; Lebensverlauf ; Familie-Beruf ; Soziale Schicht ; Arbeitszeitgestaltung ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 31
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Die Debatte zur Lebensverlaufspolitik im Kontext Arbeit ist insbesondere in der Diskussion um den demografischen Wandel, die Vereinbarkeit von beruflichen und außerberuflichen Anforderungen während der verschiedenen Lebensphasen sowie die bessere Nutzung und den längerfristigen Erhalt des Beschäftigungspotenzials verstärkt aufgekommen. Im Zusammenhang mit der Ausdifferenzierung und Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse, die neben dem Erwerbsverlauf auch die weiteren Dimensionen des Lebenslaufs wie Aus- und Weiterbildung, Familie, Gesundheit und gesellschaftliches Engagement betreffen, steigt die Bedeutung der Gestaltung von Arbeitszeit als einem wichtigen Instrument zur Organisation, Koordination und Synchronisation im Alltag sowie im Lebenslauf. Der Arbeitszeitgestaltung kommt bei der Bewältigung von Risiken und Unsicherheiten aufgrund des fortschreitenden Strukturwandels der Erwerbsarbeit und der Erwerbsverläufe eine wichtige Funktion zu. Das vorliegende Papier gibt daher einen Überblick über das Forschungsthema Arbeitszeit in der Lebenslaufperspektive.
    Description: The debate on the life course policy concerning employment intensified particularly with regard to the debate on demographic change, the balance of job-related and private demands during the different phases of life as well as with the improved utilisation and the long-term preservation of manpower reserves (employability). In connection with the differentiation and the flexibilisation of employment which also affects the course of one's employment in addition to all the other dimensions of a person's life like vocational training and further education, family, health, and social commitment, there is a growing importance of the organisation of working time as a fundamental instrument for the organisation, coordination, and synchronisation in both everyday life and life course. The organisation of working time is a matter of great significance referring to coping with the risks and uncertainties due to proceeding structural change of the gainful occupation and the course of one's employment. This paper gives an overview of the research on working time pertaining to the perspective of life course.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitszeit ; Lebensverlauf ; Arbeitszeitgestaltung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 32
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: The significance of life-course oriented approaches to working-time organisation is heightened in the current context of demographic change and profound transformations in the system of gainful employment and employment biographies. The aim of these approaches is to create new and better ways for employees to adapt their working time to their changing needs over the life course to have time for providing care and nursing, and for recreation and further education. This paper uses empirical examples of long-term or working-life time accounts to examine whether and under which conditions these approaches are actually implemented in company practice. It also outlines new risks and challenges raised by the recent economic crisis. First, current demands regarding the organisation of working time are outlined and new approaches to life-course oriented working-time policy are presented. The opportunities and restrictions associated with individual options for the organisation of the working lifetime are then discussed on the basis of recent research results on the distribution and utilisation of working-life time accounts. The results indicate that there are significant barriers to and difficulties with the implementation of working-life time accounts. They underline the need for an integrated approach to life-course oriented working-time organisation that links individual workingtime options with working-time reductions and active employment policy at both the company and collective-bargaining and statutory levels (Section 5).
    Description: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und tiefgreifender Veränderungen im System der Erwerbsarbeit und Erwerbsverläufe erhalten lebenslauforientierte Ansätze der Arbeitszeitgestaltung eine große Bedeutung. Sie sollen für die Beschäftigten neue Möglichkeiten eröffnen, um die Erwerbsarbeitszeit besser an die im Lebenslauf wechselnden Betreuungs-, Pflege-, Erholungs- und Weiterbildungsbedarfe anzupassen. Der Artikel untersucht am empirischen Beispiel von Lebensarbeitszeit- oder Langzeitkonten, ob und unter welchen Voraussetzungen diese Möglichkeit in der betrieblichen Praxis tatsächlich realisiert wird. Dazu werden zunächst aktuelle Anforderungen an die Arbeitszeitgestaltung skizziert und neue Ansätze der lebenslauforientierten Arbeitszeitpolitik vorgestellt. Die Möglichkeiten und Grenzen von individuellen Optionen zur Gestaltung der Lebensarbeitszeit werden anhand aktueller Forschungsergebnisse zur Verbreitung und Nutzung von Langzeitkonten diskutiert. Die Ergebnisse deuten auf erhebliche Barrieren und Schwierigkeiten beim Einsatz von Langzeitkonten hin. Sie unterstreichen die Notwendigkeit eines integrierten Ansatzes der lebenslauforientierten Arbeitszeitgestaltung, der auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene individuelle Arbeitszeitoptionen mit niedrigeren Arbeitszeitstandards und aktiver Beschäftigungspolitik verbindet.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitszeitgestaltung ; Lebensverlauf ; Familie-Beruf ; Wirtschaftskrise ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 33
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Even today, school segregation continues to be understood as legitimate in Germany. Charting the discourse of learning disability provides insights into special education's development as a segregated, independent system of school types and the resulting legitimacy that contributes to the maintenance of school segregation throughout educational systems in Germany. We focus on learning disability discourse and knowledge, the special education profession, and the expansion of its main school type, the support school (Hilfsschule), from around 1900 to today. The special education profession exhibits not only junctures but also remarkable historical continuity. As delineated here, a key factor in the continued growth of special education is the authority of the profession with respect to learning disability and the discourse that continues to legitimate the classification of pupils as learning disabled and the resulting segregated schooling.
    Description: In Deutschland stellt die Segregation von Kindern und Jugendlichen die gängige Praxis bei der Zuweisung von Schüler/innen an die unterschiedlichen Schultypen des gegliederten Schulwesens dar. Eine Analyse des Lernbehinderungsdiskurses zeigt, wie die Separation von armen Kindern und Jugendlichen an Förderschulen (ehemals Hilfsschulen) historisch begründet und bis heute aufrechterhalten wurde. Den Zusammenhang zwischen dem wissenschaftlichen Lernbehinderungsdiskurs, der Professionalisierung der Sonderpädagogik und der Expansion des Sonderschulwesens fokussierend, wird in dem Beitrag die Entstehung der Sonderschule für Lernbehinderte seit 1900 beschrieben. Es wird gezeigt, dass die professionelle Strategie, ein flächendeckendes und eigenständiges Sonderschulwesen zu etablieren, und der Lernbehinderungsdiskurs sich wechselseitig stützen: Die Klassifizierung von Kindern und Jugendlichen als lernbehindert wird diskursiv mit ihrer Sonderschulbedürftigkeit begründet und legitimiert ihre schulische Segregation.
    Keywords: ddc:330 ; Schule ; Bildungsniveau ; Segregation ; Kinder ; Jugendliche ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 34
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Neue Ansätze der lebenslauforientierten oder demografiebewussten Arbeitszeitpolitik zielen darauf, die Beschäftigungsfähigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Lebensverlauf zu verbessern. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei weibliche Beschäftigte und Geringqualifizierte, deren Arbeitsmarktintegration und Lebenschancen nach wie vor eingeschränkt sind. Im vorliegenden Artikel wird anhand aktueller Beschäftigtendaten untersucht, inwieweit Lebensarbeitszeitkonten einen geeignetes Instrument darstellen, um diesen Gruppen das Ansparen bezahlter Auszeiten für Weiterbildung oder eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Leitend sind die folgenden Untersuchungsfragen: Wie wirken sich Ungleichheiten nach beruflicher Stellung und Geschlecht auf die Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten aus? Können weibliche Beschäftigte und Beschäftigte mit einer niedrigen beruflichen Stellung das Instrument gleichberechtigt nutzen? Es werden Hypothesen zur unterschiedlichen Nutzung von Lebensarbeitszeitkonten nach Geschlecht und Merkmalen der beruflichen Stellung entwickelt und anhand von Regressionsanalysen empirisch überprüft. Die Ergebnisse deuten eher auf eine Kumulation als einen Abbau von Benachteiligungen nach beruflicher Stellung und Geschlecht hin.
    Description: The significance of life-course-oriented approaches to working-time organisation is heightened in the current context of demographic change and profound transformations in the system of gainful employment and employment biographies. The aim of these approaches is to create new and better ways for employees to adapt their working time to their changing needs over the life course to have time for providing care and nursing, for recreation, and for further education. In this paper, empirical examples of working-life time accounts are used to examine to what extent gender and job inequalities affect the opportunities of employees to improve employability and foster the balance of work and care over the life course. Are women and workers with lower occupational positions equally able to save up time and to realize paid leaves for training, care, or early retirement? Logistic and linear regression analyses provide evidence that working-life time accounts depend on stable employment biographies and sufficient individual resources with regard to time and income. In this respect, they rather enhance than diminish existing gender and job inequalities over the life course.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitszeitgestaltung ; Erwerbsverlauf ; Soziale Ungleichheit ; Lebensverlauf ; Soziale Lage ; Diskriminierung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: The aim of this article is to critically assess the concept of transitional labour markets (TLM) and its scientific importance. It seeks to provide a stock-taking of the methodological tools and discuss future theoretical and methodological perspectives. Since the TLM concept is by definition interdisciplinary and multi-methodological in nature, we need to ask about the extent to which this kind of openness is appropriate. The methodological review will go beyond the traditional schism of qualitative vs. quantitative research by including additional dimensions such as exploration, causal modelling, and questions regarding research design and data quality. The sources supporting this TLM inventory are the essential publications (books, working papers, and journal articles) of the two major research projects explicitly based on the TLM approach: TRANSLAM and TLM.NET. The paper concludes with a number of suggestions how to enhance the TLM concept in theoretical and methodological terms.
    Description: Das Ziel dieses Aufsatzes ist eine kritische Würdigung des Konzeptes der Übergangsarbeitsmärkte und seiner wissenschaftlichen Bedeutung. Er bietet eine Bestandsaufnahme der angewandten Forschungsmethoden und diskutiert zukünftige theoretische und methodologische Perspektiven. Das Konzept der Übergangsarbeitsmärkte hat per Definition einen interdisziplinären und multi-methodischen Charakter, so dass sich die Frage nach dem optimalen Maß dieser Offenheit stellt. Die methodische Bestandsaufnahme geht dabei über das klassische Schisma von qualitativer vs. quantitativer Forschung hinaus und berücksichtigt auch Dimensionen wie z.B. Exploration und Kausalmodelle sowie Fragen des Forschungsdesigns und der Dateneigenschaften. Die Quellen, auf die sich diese TLM-Bestandsaufnahme stützt, sind die wichtigsten Publikationen (Monographien, Arbeitspapiere und wissenschaftliche Artikel) der beiden Hauptforschungsprojekte - TRANSLAM und TLM.NET - die explizit auf dem TLM-Konzept beruhen. Das Papier schließt mit einer Reihe von Anregungen, wie dieses Konzept in theoretischer wie auch methodischer Hinsicht weiterentwickelt werden sollte.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktpolitik ; Beschäftigungspolitik ; Arbeitsmarkttheorie ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 36
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Der akademische Arbeitsmarkt gilt als starr. Karrieren sind zu wenig planbar. Neue Personalkategorien wie die Juniorprofessur oder die Leitung von Nachwuchsgruppen sollten die Wege junger Wissenschaftler bahnen - denn zwischen Abitur und der Erstberufung auf eine unbefristete Professorenstelle liegen durchschnittlich rund 20 Jahre. In der Realität kommen nur wenige Forscher ohne Habilitation ans Ziel.
    Keywords: ddc:330 ; Wissenschaftler ; Erwerbsverlauf ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 37
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Elektromobilität verändert den Automobilstandort Deutschland. Die Chancen liegen in der Vernetzung des Elektroautos mit anderen Verkehrsmitteln, dem Stromnetz sowie mit der Informations- und Kommunikationstechnik. Die stark spezialisierte deutsche Forschungs- und Entwicklungslandschaft ist nicht auf die dafür notwendige Zusammenarbeit der verschiedenen Sektoren vorbereitet.
    Keywords: ddc:330 ; Elektrofahrzeug ; Innovation ; Unternehmensnetzwerk ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 38
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Eine Untersuchung zur Arbeitsplatzmobilität in Westdeutschland von 1984 bis 2008 zeigt: Die Erwerbsverläufe sind für die meisten Beschäftigten nicht instabiler geworden. Für geringqualifizierte Beschäftigte hat sich das Risiko eines Arbeitgeberwechsels oder des Arbeitsplatzverlusts deutlich verschärft. Der innerbetriebliche Aufstieg ist für männliche Beschäftigte in großen Betrieben und mit geringer Arbeitsmarkterfahrung begrenzter geworden.
    Keywords: ddc:330 ; Ungelernte Arbeitskräfte ; Arbeitsmobilität ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 39
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Die Lissabon-Strategie der Europäischen Union (EU) betont die Bedeutung von Bildung und Ausbildung für die ökonomische und soziale Entwicklung Europas. Noch immer ist die EU von ihren selbst gesteckten Zielmarken bei der Bildung (Bildungs-Benchmarks) weit entfernt - dies gilt auch für Deutschland als bevölkerungsreichsten Mitgliedstaat. Mittlerweile hat die EU zwar ihre Bildungs-Benchmarks überarbeitet, alte Probleme aber bleiben bestehen.
    Keywords: ddc:370 ; Bildungswesen ; Benchmarking ; Lissabon Strategie ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 40
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Viele Jugendliche in Deutschland besuchen eine Schulform, die ihren kognitiven Fähigkeiten nicht entspricht. Das Underachievement-Risiko ist ungleich verteilt: Schüler aus Familien mit niedrigerer Bildung haben ein drei Mal höheres Risiko als Alters-genossen aus besser gebildeten Familien. Eltern ohne Abitur melden ihre Kinder häufiger an Haupt- und Realschulen an, selbst wenn diese für die Realschule oder das Gymnasium empfohlen wurden.
    Keywords: ddc:370 ; Bildungschancen ; Soziale Schicht ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 41
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Der Begriff Public Health bezeichnet die Wissenschaft und die Praxis der Primärpräven-tion, also einen spezifischen Bereich der Gesundheitswissenschaften, sowie ein neu entstehendes Versorgungssystem neben der Kuration, der Rehabilitation und der Pflege. Diese neuen Strukturen konsolidieren sich schrittweise. Der vorliegende Aufsatz plä-diert dafür, Public Health als ein werdendes Politikfeld wahrzunehmen, dessen Aufbau systematisch voranzutreiben ist.
    Description: As the theory and practice of primary prevention, public health is a defined field of health science and an emerging health care delivery system alongside curative medi-cine, rehabilitation and long-term care. As these new structures gradually take shape public health needs to be recognized as an up-and-coming policy field and developed systematically.
    Keywords: ddc:300 ; Gesundheitswesen ; Gesundheitsversorgung ; Staatliche Einflussnahme ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 42
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Im Herbst 1992 wurde im WZB ein Expertenworkshop zum Thema Public Health und Pflege - zwei neue gesundheitswissenschaftliche Disziplinen durchgeführt (vgl. Doris Schaeffer, Martin Moers, Rolf Rosenbrock (Hg.): Public Health und Pflege - Zwei neue gesundheitswissenschaftliche Disziplinen, Berlin: edition sigma 1994, 297 S., 2. Auflage 2004). Zu diesem Zeitpunkt hatte die staatliche Förderung der Forschung und des Aufbaus von Studiengängen an deutschen Hochschulen gerade begonnen. Knapp 18 Jahre später untersuchen die Autoren - Protagonisten des damaligen Aufbruchs - , was aus den Hoffnungen, Befürchtungen und Prognosen geworden ist. Sie skizzieren die seither eingetretenen Entwicklungen im Hinblick auf Forschung, Ausbildung, Strukturentwicklung und Berufspraxis. Im Ergebnis konstatieren sie zum Teil bemerkenswerte Erfolge, aber auch Enttäuschungen und Entwicklungshemmnisse. So hat die Ansiedlung der Pflegewissenschaften überwiegend an Fachhochschulen den Akademisierungsprozess der Pflege behindert. Public Health stößt als Multidisziplin auf Akzeptanzprobleme im Wissenschaftssystem und konnte sich auch nicht hinreichend von der Medizin emanzipieren. Die Autoren sprechen sich für ein Bündnis von Pflegewissenschaft und Public Health unter einem gemeinsamen Dach als neue health sciences and health professions aus.
    Description: In 1992, an expert workshop on Public Health and Nursing was held at the Social Science Research Center Berlin, WZB, Research Group Health Risks and the Politics of Prevention (see: Doris Schaeffer, Martin Moers, Rolf Rosenbrock (Hg.): Public Health und Pflege - Zwei neue gesundheitswissenschaftliche Disziplinen, Berlin: edition sigma 1994, 297 S., 2. Auflage 2004). Government grants for research and development of teaching programs at German universities just had started at that time. Now, 18 years later, the authors - who were protagonists of the events back then - investigate, what has become of the aspirations, fears, and predictions concerning these two research fields and the respective professions. The authors outline developments that occurred since then in research, education, structural developments, and professional experience. They find remarkable outcomes to some extent, though they find obstacles to progression and disappointments as well. For instance, the fact that Nursing Sciences is part of the curricula at universities of applied sciences (Fachhochschulen) - and not at universities - is regarded as hampering the process of Nursing becoming more academic. Public Health as a multiple discipline has some problems associated with acceptance within the scientific community. Furthermore, Public Health could not fully emancipate itself from Medical Science. The authors argue for a coalition of Nursing Sciences and Public Health Sciences as a new Health Sciences and Health Professions discipline.
    Keywords: ddc:300 ; Gesundheitsversorgung ; Pflegedienst ; Medizin ; Gesundheitsberufe ; Studium ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 43
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Im Rahmen einer empirischen Studie wurden die 130 Mitgliedsorganisationen der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) zu ihren Maßnahmen der Qualitätsentwicklung (QE) befragt. Erhebungsinstrument war ein eigens entwickelter Online-Fragebogen. Die Rücklaufquote beträgt 35 Prozent. Quantität und Qualität der Antworten lassen keine Folgerungen zum Stand der QE in der Praxis der Primärprävention zu. Auf der Basis der Daten ist es jedoch gelungen, Kategorien zu entwickeln, mit deren Hilfe die Vielfalt der QE-Praxis systematisch deskribiert werden kann. Zur Realisierung einer Bestandsaufnahme der QE in der Primärprävention sowie zur Verstetigung von Lern- und Institutionalisierungs-prozessen in diesem Bereich empfehlen die Autoren ein zweistufiges Verfahren: eine qualitative, teilpartizipative Untersuchung unter Beteiligung ausgewählter Akteure sowie eine dauerhafte, öffentlich zugängliche Online-Datenbank.
    Description: In an empirical study the 130 members of the Bundesvereinigung Prävention und Gesund-heitsförderung (BVPG; Federal Association of Prevention and Health Promotion) were surveyed on their quality development measures. The survey instrument was a specially developed online questionnaire. The response rate was 35 percent. The quantity and quality of responses precludes drawing any conclusions about the state of quality development in the practice of primary prevention. But on the basis of the data it was possible to develop categories that can be used to systematically describe the diversity of quality development practice. For assessing quality development in primary prevention and consolidating learning and institutionalisation processes in this field the authors recommend a two-stage approach: a qualitative, partially participatory investigation involving selected actors followed by the establishment of a permanent public online database.
    Keywords: ddc:300 ; Gesundheitsvorsorge ; Qualitätsmanagement ; Befragung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 44
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: International health service research reveals a uniform tendency in practically all industrialised countries: an increasing shift of costs from solidarity-based financing to private households. Legislators and advisors usually justify this policy through the need to encourage cost-consciousness and especially individual responsibility. Economists consider cost-sharing in health care to be necessary to prevent abuse of the welfare state. They expect user charges and co-payments to motivate a more rational utilisation of health care and, thus, the financial stabilisation of health systems. Many politicians and economists base their assumptions about the health market on the theorem of demand-side moral hazard. This model transforms patients into rational utility maximisers consuming services beyond their needs thereby causing welfare losses to society as a whole. Moral hazard in health insurance belongs to the standard repertoires of economic textbooks. The present study analyses the extensive theoretical and empirical literature on patient cost-sharing published during the last forty years. The results show that persuasive evidence for demand-side moral hazard is still lacking. Furthermore, the claimed empiricism turns out to be inappropriate for providing evidence. Science health service research and clinical studies instead suggest that health insurance beneficiaries are not aiming to abuse the health system. In fact, introducing patient cost-sharing seems to endanger proper health care since it deters the sick from claiming benefits. The idea of rational use transpires to be out of touch with reality. After a systematic in-depth review of current research on the topic, the author concludes that moral hazard in health insurance is a bogey of academic economic theory. Adequate reality-based evidence for implementing patient user fees and co-payments is lacking. In view of the detrimental effects on health service utilisation, he advises cancelling existing co-payment arrangements and abandoning cost-sharing policies.
    Description: Die internationale Gesundheitssystemforschung zeigt in praktisch allen Industrieländern einen einheitlichen Trend auf: die zunehmende Verlagerung der Kosten von der solidarischen Finanzierung auf die privaten Haushalte. Gesetzgeber wie Berater begründen dies üblicherweise mit der Stärkung von Kostenbewusstsein und vor allem der Eigenverantwortung. Wirtschaftswissenschaftler betrachten Selbstbeteiligungen in der Gesundheitsversorgung als notwendig, um dem Missbrauch der Solidargemeinschaft entgegenzuwirken. Von Gebühren und Zuzahlungen erwarten sie eine vernünftigere Inanspruchnahme der Gesundheitsleistungen und eine finanzielle Stabilisierung der Systeme. Die Sicht vieler Politiker und Wirtschaftsexperten auf den Gesundheitsmarkt ist durch das Theorem des versichertenseitigen Moral Hazard geprägt. Dieses Modell macht Krankenversicherte zu rationalen Nutzenmaximierern, die zum eigenen Vorteil über den Bedarf hinaus Leistungen in Anspruch nähmen und dadurch gesamtgesellschaftliche Wohlfahrtsverluste verursachten. Moral Hazard in der Krankenversicherung gehört zum Standard-Repertoire ökonomischer Lehrbücher. Die vorliegende Arbeit wertet die umfangreiche Literatur über Ansätze und Versuche der Kostenbeteiligung von Patienten aus, die in den letzten vier Jahrzehnten erschienen ist. Dabei stellt sich heraus, dass belastbare Belege für das Moral-Hazard-Verhalten von Versicherten bzw. Patienten bisher fehlen und die üblicherweise angeführte Empirie für den Nachweis ungeeignet ist. Gesundheitswissenschaftliche, versorgungsbezogene und klinische Studien legen vielmehr nahe, dass die Versicherten das System nicht ausnutzen wollen oder können. Die Einführung von Kostenbeteiligungen für Patienten scheint eher die bedarfsgerechte Versorgung zu gefährden, weil sie Kranke von der Inanspruchnahme abhalten. Die Vorstellung von der rationalen Nutzung des Gesundheitswesens entpuppt sich als realitätsfremd. Nach gründlicher Auswertung des Forschungsstandes kommt der Autor zum Schluss, dass Moral Hazard in der Krankenversicherung ein Popanz der akademischen Wirtschaftstheorie geblieben ist. Für die Einführung von Kostenbeteiligungen für Patienten fehlt es an hinreichender realitätsbasierter Evidenz. In Anbetracht der schädlichen versorgungspolitischen Effekte erscheinen die Rücknahme aller Patientenzuzahlungen und der Verzicht auf Selbstbeteiligungen geboten.
    Keywords: ddc:300 ; Selbstbeteiligung ; Patienten ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 45
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich vor dem Hintergrund spezifischer Rekrutierungsmuster im Berufsfeld Wissenschaft mit der sozialstrukturellen Zusammensetzung der Professorenschaft im Fach Soziologie. Grundlage ist eine Gesamterhebung der Professorinnen und Professoren an universitären soziologischen Fachinstituten und ausgewählten außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtungen. Untersuchte sozialstrukturelle Parameter sind der Frauenanteil, der Anteil an ausländischen HochschullehrerInnen, das Verhältnis zwischen Personen und Standorten in Ost- und Westdeutschland, die Altersverteilung und die Rolle der verschiedenen Standorte im Hinblick auf Qualifikationsstufen wie Dissertation und Habilitation. Um Veränderungen über die Zeit zu erfassen, werden diese Dimensionen nach Altersgruppen differenziert betrachtet. Insgesamt zeigt sich trotz eines großen Anteils neu berufener Professoren mit Ausnahme des steigenden Anteils von Frauen eine große strukturelle Stabilität im Altersgruppenvergleich, was auf das Wirken dominanter Mechanismen der Rekrutierung schließen lässt. Insbesondere die Internationalisierung und die Einfädelung der Ostdeutschen in das Wissenschaftssystem sind - im Hinblick auf die analysierten Indikatoren - nicht gelungen.
    Description: Against the background of existing patterns of recruitment within academia, this article investigates the socio-structural composition of professors in the field of sociology. This investigation is based upon a full survey of professors at sociological departments at German universities and a number of selected research institutes. The relevant socio-structural parameters of interest are the share of female professors, the share of foreign professors, the age distribution, the relationship between personnel and different locations in East and West Germany, and the role of different locations in terms of progressive stages of professional development (eg., dissertation and habilitation). In order to capture changes over time, we differentiate the aforementioned categories according to birth cohorts. Overall, despite a large share of newly-recruited professors and excluding the evident trend towards the feminization of the sociological profession, one observes a great structural stability between cohorts. This, in turn, can be traced back to the influence of dominant recruitment patterns. In particular, according to the analyzed indicators, the internationalization and the integration of East Germans into the academic system has hitherto been unsuccessful.
    Keywords: ddc:300 ; Soziologie ; Sozialstruktur ; Professuren ; berufliche Platzierung ; Rekrutierung ; Sociology ; Social stratification ; Professorships ; Occupational segregation ; Sozialwissenschaftler ; Hochschullehrer ; Sozialstruktur ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 46
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: In this paper, I empirically test the notion that the degree of inclusion/exclusion of social welfare policies can have important feedback effects on political participation of poor citizens. I conduct a comparative analysis of the 50 US states, using the uptake (or coverage rate) of the Food Stamp program as an indicator of relative inclusiveness. If the inclusiveness of the program sends a message to potential recipients about their worth in the community, these messages may encourage or discourage participation. Using data from the National Education Longitudinal Survey, 1988-2000, I show that the turnout of young citizens raised in poor families is dramatically influenced by the inclusiveness of the state's Food Stamp program. High inclusive states displayed much lower rates of political inequality. The mechanisms underlying this effect remain to be specified. However, in the context of previous individual-level studies, the results bolster the idea of policy feedback generally, and its impact on political inequality in particular.
    Keywords: ddc:300 ; Sozialpolitik ; Soziale Sicherung ; Soziale Ungleichheit ; Wohlfahrtseffekt ; Vergleich ; USA ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 47
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Auf die Valorisierung, also die gesellschaftliche Wertgebung einer neuen Technologie, haben Valorisierungsakteure einen wesentlichen Einfluss. Diese Akteure entwickeln spezifische Valorisierungspraktiken, die darauf gerichtet sind, der neuen Technologie einen gesellschaftlichen Wert zu verleihen, um so deren Entwicklung und Anwendung voran zu treiben. Zu den wichtigsten Praktiken, die sich im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beobachten lassen, gehören das Agency Creating, das Agenda Setting, das Networking und das Problem/Solution-Framing. Innerhalb und neben diesen vier Praktiken hat sich eine weitere Valorisierungspraktik entwickelt, die den gesellschaftlichen Wert der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zu erhöhen sucht, indem sie zwei Potenziale miteinander verbindet, und zwar die potenzielle Macht von Visionen und Leitbildern einerseits und das Visionspotenzial der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie andererseits. Diese Valorisierungspraktik, die kurz als Vision-Building bezeichnet werden kann, soll in diesem Discussion Paper näher analysiert werden. Dazu wird exemplarisch das Vision-Building in den Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Communities der USA, der Europäischen Union und Deutschlands untersucht und vergleichend miteinander in Beziehung gesetzt.
    Description: Valorization actors have a significant influence on the social evaluation and acceptance - or valorization - of new technologies. They develop specific practices designed to confer new technologies with social values in order to better promote their design and implementation. The most important practices in the area of hydrogen and fuel-cell technology are Agency Creating and Agenda Setting, Networking and Problem/Solution-Framing. A further valorization practice which can connect two potentials, namely the potential power of visions or Leitbilder on the one hand with the vision potential of hydrogen and fuel-cell technology on the other has been developed within and around these four practices. This paper presents a comparison and analysis of this new practice of Vision-building in the hydrogen and fuel-cell communities in the USA, the EU and specifically in Germany.
    Keywords: ddc:300 ; Wasserstoff ; Brennstoffzelle ; Erfindung ; Innovation ; Kultur ; USA ; EU-Staaten ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 48
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Auf die Valorisierung, also die gesellschaftliche Verwertung und Nutzung einer neuen Technologie, haben Valorisierungsakteure einen wesentlichen Einfluss. Diese Akteure entwickeln spezifische Valorisierungspraktiken, die darauf fokussiert sind, der neuen Technologie einen gesellschaftlichen Wert zu verleihen, um so deren Entwicklung und Anwendung voran zu treiben. Eine dieser Praktiken ist das Problem/-Solution-Framing. Diese Valorisierungspraktik ist darauf gerichtet, zu zeigen, dass der gesellschaftliche Wert der neuen Technologie vor allem darin besteht, mit ihrer Hilfe eine Reihe ebenso akuter wie grundlegender Probleme moderner Gesellschaften auf einen Schlag und nachhaltig lösen zu können. Das Problem/Solution-Framing einer Technologie macht diese zu einer Art universellen Problemlöser. Damit erlangt sie einen sozialen Eigenwert, der weit über seine natur- und ingenieurwissenschaftliche Dimension hinausreicht und zu einem gesellschaftlichen Grundwert auskristallisieren kann. Im vorliegenden Discussion Paper wird anhand der Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Deutschland sowohl das Problem/Solution-Framing wichtiger Valorisierungsakteure als auch die Kritik an diesem Framing rekonstruiert.
    Description: This paper presents a critical analysis of the Problem/Solution Framing practices of important valorization actors based on the development of the hydrogen and fuel-cell technology in Germany. The relevant actors have a significant influence on the valorization, the recognition and the utilization of new technologies. They develop specific practices which focus on giving new technologies a social value which will then help to promote the development and implementation of these technologies. One of these practices is Problem/Solution Framing. Its main aim is to show that the new technology will quickly and sustainably be able to solve a number of urgent fundamental problems of modern societies. The implementation of Problem/Solution Framing can be used as a universal problem solving device, thus giving it a social eigenvalue extending far beyond its scientific dimension and enabling it to become a social basic value.
    Keywords: ddc:300 ; Wasserstoff ; Brennstoffzelle ; Erfindung ; Innovation ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 49
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: In dem vorliegenden Discussion Paper werden erste Ergebnisse des Projektes Valorisierungsallianzen und Valorisierungsagenturen vorgestellt, das auf der Basis und im Rahmen des Forschungsprogramms der Abteilung Kulturelle Quellen von Neuheit entwickelt wurde. Empirisch ist das Projekt auf die Karriere der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Deutschland von 1970 bis 2010 fokussiert. In Anschluss an Boris Groys werden die Innovationen in diesem Technologiefeld aus einer spezifisch kulturalistischen Perspektive betrachtet, und zwar als Valorisierungs- oder Umwertungsprozesse. Dies ermöglicht es, bislang wenig oder gar nicht beachtete Innovationsfaktoren systematisch in den Blick zu bekommen. Die Valorisierung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat eine sehr wechselvolle Geschichte, die 200 Jahre zurückreicht und in der sich sehr unterschiedliche Valorisierungsdynamiken beobachten lassen. In Deutschland machte diese Technologie seit Beginn dieses Jahrzehnts eine ebenso überraschende wie steile Karriere. Dabei zeigt sich, dass dieser Karriereschub wesentlich auf die Arbeit von Valorisierungsallianzen zurückzuführen ist, die ein spezifisches Valorisierungsmanagement entwickelten, um die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie einer breiten gesellschaftlichen Nutzung und Verwertung zuzuführen. Dieses Valorisierungsmanagement besteht wesentlich darin, dass die Valorisierungsallianz spezifische Valorisierungspraktiken, nämlich das Agency Creating, das Agenda Setting und das Networking entwickelte, die dann zielgerichtet über unterschiedliche Valorisierungsebenen, und zwar die ökonomische, politische, regionale, europäische und ökologische Ebene, entfaltet wurden. Dabei kommt den durch die Allianz geschaffenen Valorisierungsagenturen eine zentrale Rolle zu. Besonders deutlich wird dies bei der Genese der Nationalen Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (NOW), die, wenn man so will, den Generalstab der Valorisierung dieser Technologie in Deutschland bildet.
    Description: This discussion paper presents the first results of a study on valorization alliances and agencies, one of the projects being carried out in the research unit Cultural Sources of Newness. Empirically, this project focuses on the development of hydrogen and fuel-cell technology in Germany from 1970 to 2010. With reference to the work of Boris Groys, innovation in this field of technology has been examined from a specific cultural-based perspective, namely as valorizing or reassessment processes. This cultural perspective enables us to systematically study innovation factors which have hitherto received little or no consideration. The valorization of hydrogen and fuel cell technology has had a very changeful existence over the past two hundred years in which many different valorization dynamics can be observed. For the past decade, this technology has had a surprising upswing in Germany. It has been shown that this is primarily the result of the work of valorization alliances which have developed a specific form of valorization management enabling hydrogen and fuel-cell technology to be implemented in broader social contexts. This valorization management consists mainly due to the fact that the alliances have developed practices such as agency creating, agenda setting and networking which were adapted to various valorization levels, e.g. economic, political, regional, European and ecological. The valorization agencies created through this alliance play a central role. This becomes particularly clear in the case of the National Organization of Hydrogen and Fuel-Cell Technology (NOW), the main valorization agency for this technology in Germany.
    Keywords: ddc:300 ; Innovation ; Wasserstoff ; Brennstoffzelle ; Erfindung ; Innovation ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 50
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: A number of European initiatives aim to create a European educational space, including vocational training and higher education. Following the logic of difference, we ask whether, despite their different institutionalization, these two sectors in France and Germany react similarly to the Europe-wide Copenhagen and Bologna processes. We compare the relationship between vocational education and training (VET) and higher education (HE), contrasting a number of influential typologies. Analyzing the current situation, we ask whether these differences in postsecondary education and training systems continue to exist.
    Description: Vor dem Hintergrund europäischer Initiativen, einen gemeinsamen Bildungsraum zu schaffen, der sowohl Berufsbildung als auch Hochschulbildung umfasst, werden Reaktionen in Frankreich und Deutschland auf diese Prozesse verglichen. Der Logik der Differenz folgend, wird gefragt, ob es trotz der stark unterschiedlichen Institutionalisierung der Hochschul- und Berufsbildung in beiden Ländern ähnliche Reaktionen auf die Kopenhagen- und Bolognaprozesse gibt. Vor dem Hintergrund verschiedener einflussreicher Typologien, die beide Länder verglichen haben, wird die aktuelle Situation beschrieben, um zu zeigen, ob die Unterschiede in den postsekundären Berufsbildungs- und Hochschulsysteme noch existieren.
    Keywords: ddc:330 ; Berufsbildung ; Betriebliches Bildungsmanagement ; Hochschule ; Bildungsniveau ; Deutschland ; Frankreich
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 51
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Gender differences in access to continuing training are often argued to be a central cause of persisting gender inequalities in occupational attainment. Yet, existing empirical work has presented rather mixed evidence regarding a potential gender gap. With the aim to gain a better understanding of the mechanisms underlying training participation, this paper carries out an empirical test of the central theoretical models commonly used to explain the (alleged) gender gap. Using data from the European Social Survey, we find that working men are more likely to train than working women, controlling for worker and job characteristics. Moreover, common theoretical approaches to understanding gendered training behaviour show some explanatory power for male workers, while they largely fail to predict women's training incidence.
    Description: Geschlechterunterschiede im Zugang zu beruflicher Weiterbildung gelten weiterhin als wichtige Ursache weiter bestehender Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in Bezug auf deren Chancen am Arbeitsmarkt und deren beruflichen Erfolg. Allerdings schaffen empirische Studien bis dato keine Klarheit darüber, ob bzw. welche Geschlechterunterschiede im Weiterbildungsverhalten tatsächlich bestehen. Die vorliegende Analyse untersucht, auf Basis harmonisierter Survey-Daten des European Social Survey 2004, berufsbezogene Weiterbildungsaktivitäten in Europa und testet eine Reihe von mikroökonomischen und soziologischen Theorien (z.B. Humankapitaltheorie, Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt, Diskriminierung durch den Arbeitgeber etc.), die häufig zur Erklärung von Geschlechterunterschieden in der Teilnahme an Weiterbildung herangezogen werden. Der Beitrag untersucht die Mechanismen, die einem potenziell geschlechtsspezifischen Teilnahmeverhalten an beruflicher Weiterbildung zugrunde liegen. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass männliche Arbeitnehmer, ceteris paribus, häufiger an berufsbezogener Weiterbildung teilnehmen als weibliche Arbeitnehmer. Als Fazit kann festgestellt werden, dass die vorherrschenden theoretischen Ansätze mehr Erklärungskraft für das Weiterbildungsverhalten von Männern als für jenes von Frauen haben. Vor allem in Bezug auf weibliches Weiterbildungsverhalten bei Präsenz von Betreuungspflichten für kleine Kinder zeigen sich vorherrschende Erklärungsmodelle als wenig valid.
    Keywords: ddc:300 ; Weiterbildung ; Berufsbildung ; Geschlechterdiskriminierung ; Arbeitsmarktdiskriminierung ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 52
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Occupational sex segregation is a persistent source of social inequalities. The increasing participation of women in tertiary education and rising female employment rates, however, have given hope that gender inequalities will decline as a result of growing female opportunities for high skill employment in the service sector, e.g. the professions. This paper asks whether such optimistic accounts are justified by comparing male and female professional career trajectories in Germany. Our main assumptions hold that, even today, strong gender differences continue to exist between public and private sector professions, which are further aggravated by different forms of family commitment. Overall, our analyses demonstrate that even among highly qualified men and women, important patterns of sex segregation are present. An initial horizontal segregation between public and private sectors brings about "equal, but different" career prospects, which in the phase of family formation turn into vertical segregation, promoting "different and therefore unequal" labor market chances.
    Description: Berufliche Geschlechtersegregation ist weiterhin eine wichtige Ursache von Geschlechterungleichheiten. Allerdings gibt die zunehmende Beteiligung von Frauen an tertiärer Bildung und am Arbeitsmarkt Anlass zur Hoffnung, dass Geschlechterungleichheiten abnehmen könnten. Denn Frauen haben heute bessere Chancen, in hochqualifizierten Dienstleistungsberufen, sogenannten Professionen, zu arbeiten. Dieser Beitrag fragt, ob solche optimistischen Annahmen berechtigt sind, indem er männliche und weibliche Erwerbstätigkeit in Professionen in Deutschland untersucht. Wir nehmen an, dass auch heute noch stark ausgeprägte Geschlechterunterschiede zwischen Professionen im öffentlichen und privaten Sektor bestehen, die durch geschlechtsspezifische familiäre Verpflichtungen verschärft werden. Unsere empirischen Untersuchungen zeigen, dass auch unter hochqualifizierten Männern und Frauen eine hohe Arbeitsmarktsegregation existiert. Eine anfänglich horizontale Segregation zwischen dem öffentlichen und privaten Sektor bewirkt einen "gleichen, aber unterschiedlichen" Berufseinstieg. Zu dieser horizontalen Segregation kommt in der familienintensiven Phase eine vertikale Segregation hinzu, was "unterschiedliche und dadurch ungleiche" Arbeitsmarktchancen von Männern und Frauen begünstigt.
    Keywords: ddc:300 ; professions ; sex segregation ; labor market outcomes ; family formation ; tertiary education ; Germany ; Professionen ; Geschlechtersegregation ; Arbeitsmarkterträge ; Familienbildung ; tertiärer Bildungsbereich ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 53
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Der vorliegende Beitrag präsentiert mit Hilfe einer neuen Herangehens- und Darstellungsweise den Wandel der Erwerbsverhältnisse in Deutschland seit 1985 und vergleicht diese mit der Entwicklung in 23 Mitgliedstaaten der EU im Zehnjahresabschnitt von 1998 bis 2008. Er konzentriert sich auf die so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnisse auf der Grundlage des deutschen Mikrozensus und der Europäischen Arbeitskräfteerhebung. Neben einer detaillierten statistischen Beschreibung nach Geschlecht, Qualifikation und Sektoren werden auch theoretische Einschätzungen zur Erklärung des Wandels geprüft. Schließlich werden die wichtigsten Ergebnisse noch einmal herausgehoben und als zukünftige Herausforderungen für die Arbeitsmarktund Sozialpolitik diskutiert. Das zentrale Ergebnis ist weder die Klage über das zerfallende "Normalarbeitsverhältnis" noch über das tendenzielle "Prekarität" atypischer Beschäftigungsformen; vielmehr nimmt infolge steigender Erwerbstätigkeit und wirtschaftlichen Wohlstands die Vielfalt der Beschäftigungsverhältnisse zu. Parallel dazu steigen allerdings auch die sozialen Risiken im Lebenslauf, vor allem das Risiko stark schwankender Einkommen durch mehrfache oder lange Perioden der Arbeitslosigkeit, wechselnde Arbeitszeiten, Veralten der Qualifikation oder gesundheitliche Leistungseinschränkungen. Sollen neue soziale Ungleichheiten abgebaut oder vermieden werden, müssen sich künftige Arbeitsmarktreformen auf diese Entwicklung einstellen, sei es durch Schaffung neuer sozialer Sicherheiten oder durch arbeits- und sozialrechtliche Flexibilisierung des Normalarbeitsverhältnisses. Der Beitrag endet mit Anregungen zu solchen Reformen.
    Description: This contribution presents - in a new way of examination and portrayal - the changes of employment relationships in Germany since 1985, and compares them with the development of 23 EU member states in the decade of 1998 to 2008. It concentrates on the so-called "atypical" or non-standard forms of employment relations on the basis of the German Micro Census and the European Labour Force Survey. Apart from a detailed statistical description by gender, skills and branches, theoretical considerations trying to explain the development are also examined. Finally, the most important results and their challenges for the future labour market and social policy are emphasised again and discussed. The central outcome is neither the complaint of the eroding "standard employment relationship" nor of its potential "precariousness"; it is rather the increasing variability of the employment relations due to rising employment participation and economic prosperity. However, parallel to this development social risks are also spreading over the life course, especially the risk of great income volatility through multiple or long periods of unemployment, changing working times, obsolete skills or restricted work capacities due to ill health. In order to reduce or to avoid new social inequalities, future labour market reforms have to acknowledge this development by creating new social securities or by constituting a more flexible standard employment relationship through adaptations in labour and social law. The contribution ends by providing some suggestions to such reforms.
    Keywords: ddc:300 ; Arbeitsverhältnis ; Sozialer Wandel ; Ungeschützte Beschäftigung ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 54
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    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2016-12-08
    Description: In this report, we investigate the situation of workers who also care for an elderly parent in Germany. The study is based on qualitative, in depth interviews with care givers who are at least part time employed. The interviews aimed at detecting constrains and resources available to workers with caring responsibilities in the second half of their working life to deal with their multiple responsibilities and demands on their time and attention. This report is one of a series of national reports on the same issue, which are all part of the project "Workers under pressure and social care" (WOUPS) supported by the French ministry of labour (MIRE) and by the French Agence Nationale de la Recherche (ANR), coordinated by the department of Ecole nationale de la santé publique at the University in Rennes. Towards this project, we also provided a report on the institutional framework of the German long-term care system, which we only synthetically summarize in the first part of this. The outline of the report is as follows: The first section points to the relevance of balancing employment and informal elderly care in Germany and highlights the peculiarities of elderly care compared to child care. The second section, after a synthetic description of the key elements of the German long term care system, presents an overview, based on existing survey data, of the incidence and characteristics of workers having caring responsibilities towards an adult family member in Germany. The third section describes our sample of carers and evaluates its representativity and possible biases. In the fourth section, we discuss different patterns of work/care arrangements. In the fifth chapter, we analyse the tensions arising in these arrangements with regard both to caring and to gainful employment, paying attention to constrains, but also to the - human and emotional - resources carers are able to mobilize in the various situations. In the following two sections, the conciliation, or balancing, perspective is broadened to include family and friendship relationships as well as time for one's own. In the concluding section, we highlight the most crucial aspects which put care givers in employment under pressure and we describe measures that might ease their situation.
    Keywords: ddc:300 ; Pflegedienst ; Familie ; Arbeitszeit ; Freizeit ; Familie-Beruf ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 55
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Engaging discussions on civic integration for immigrants, this comparison systematically analysis citizenship tests in the US, Austria, the UK, Germany, and the Netherlands. A central question discussed is whether these tests can be interpreted as assimilation, repressive liberalism or as a neutral instrument that changes its function according to the surrounding citizenship regime as some authors argue. The analysis has the surprising result that none of the hypotheses from the existing literature on civic integration can explain the content of all five citizenship tests. In particular I find that the characteristics of the surrounding citizenship regime are not a good predictor for the content of the respective citizenship tests: countries with rather restrictive citizenship regimes such as Austria or Germany have opted for a citizenship test with a liberal content that is comparable not only to the British but also to the US-American test. On the other hand the content of the Dutch citizenship test does not fully correspond to a Rawlsian definition of political liberalism although the Dutch citizenship regime is relatively open. Therefore I conclude that the formal character of a citizenship regime is only loosely connected with the national definition of citizenship as it is conveyed by the content of citizenship tests. It is not because civic integration requirements are obligatory and restrict the free will of future citizens that citizenship itself is defined in illiberal terms.
    Description: Als Beitrag zu der Debatte über Integrationsanforderungen für Zuwanderer vergleicht diese Studie systematisch den Inhalt von Einbürgerungstests der USA, Österreichs, des Vereinigten Königreichs, Deutschlands und der Niederlande. Eine zentrale Frage ist, ob die Tests als Assimilation, repressiver Liberalismus oder neutrales Instrument, dessen Funktion erst durch den Charakter des jeweiligen Staatsangehörigkeitsregimes bestimmt wird, verstanden werden können. Überraschenderweise zeigt die Studie, dass keine der in der Literatur vertretenen Hypothesen den Inhalt aller fünf Einbürgerungstests erklären kann. Insbesondere wird deutlich, dass Länder mit einem eher restriktiven Staatsangehörigkeitsrecht wie Österreich und Deutschland Einbürgerungstests mit einem liberalen Inhalt eingeführt haben, der nicht nur dem britischen, sondern auch dem amerikanischen Test ähnelt. Andererseits entspricht der Inhalt des niederländischen Tests nicht vollständig einer Rawlsischen Definition des politischen Liberalismus, obwohl das niederländische Staatsangehörigkeitsrecht relativ offen ist. Deshalb komme ich zu der Schlussfolgerung, dass der formale Charakter eines Staatsangehörigkeitsregimes nur lose mit dem jeweiligen nationalen Verständnis von Bürgerschaft verbunden ist, wie es durch den Inhalt der Einbürgerungstests zum Ausdruck gebracht wird. Der obligatorische Charakter von Integrationsanforderungen, der den freien Willen zukünftiger Bürger einschränkt, besagt nicht, dass Bürgerschaft in illiberalen Termini definiert wird.
    Keywords: ddc:360 ; Citizenship test ; naturalization ; civic integration ; USA ; Austria ; Netherlands ; UK ; Germany ; Einbürgerungstests ; Einbürgerung ; Integrationsanforderungen ; USA ; Österreich ; Niederlande ; Vereinigtes Königreich ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 56
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Angesichts anhaltend hoher und jüngst wieder steigender Arbeitslosenzahlen ist die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ein herausragendes Ziel deutscher wie europäischer Politik. Dabei ist es mit den „Hartz-Reformen“ der Jahre 2003 bis 2005 zuletzt zu den tiefstgreifenden arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Veränderungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte gekommen. Vor diesem Hintergrund nutzt die vorliegende Studie die Daten des Sozioökonomischen Panels, um einen für die Beschäftigungsentwicklung entscheidenden Teilaspekt des Arbeitsmarktgeschehens näher zu betrachten: den (Wieder-)Einstieg in Arbeit nach einer Phase der Erwerbslosigkeit. Die Analysen umfassen den Zeitraum von 2002 bis 2007 und untersuchen drei zentrale Fragenkomplexe. In einem ersten Schritt werden die Einstiegschancen verschiedener soziodemographischer Gruppen und deren zeitliche Entwicklung betrachtet. Wir können zeigen, dass sich die Einstiegschancen für viele Gruppen in der letzten Aufschwungphase erhöht haben, wobei die Verbesserungen für zwei traditionelle „Problemgruppen“, ostdeutsche und ältere Erwerbslose, besonders deutlich ausfielen. Kaum verbessert haben sich hingegen die Chancen von Langzeiterwerbslosen und Geringqualifizierten. Für diese Personengruppen besteht daher unvermindert Handlungsbedarf. Insgesamt sprechen diese Ergebnisse dafür, dass die mit den Arbeitsmarktreformen verfolgten Ziele bisher bestenfalls teilweise erreicht wurden. Dabei ist aber unbedingt zu berücksichtigen, dass uns die Kürze des Untersuchungszeitraums nicht erlaubt, die Wirkungen der Hartz-Reformen von den Einflüssen anderer wichtiger Wirkungsfaktoren wie der konjunkturellen Entwicklung zu trennen. In einem zweiten Schritt untersuchen wir, auf welchen Wegen Erwerbslose eine neue Anstellung gesucht und schließlich gefunden haben. Auch hier lassem sich ausgeprägte Gruppenunterschiede nachweisen. Zum Beispiel finden Langzeiterwerbslose sowie ostdeutsche und geringqualifizierte Erwerbslose ihre neue Beschäftigung besonders häufig über die öffentliche Arbeitsvermittlung. In einem dritten und letzten Schritt werden die aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisse schließlich im Hinblick auf verschiedene Merkmale wie Umfang oder Befristung charakterisiert. Hier wird unter anderem deutlich, dass Einstiege in Vollzeitstellen rückläufig sind, während (unfreiwillige) Teilzeit- und geringfügige Beschäftigung ansteigen. Analysen zur Veränderung des Verdienstes und zu anderen Merkmalen der Arbeitsplatzqualität legen außerdem die Vermutung nahe, dass die verbesserten Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer teilweise mit der verstärkten Inkaufnahme von Verschlechterungen zusammenhängen. Für die ostdeutschen Erwerbslosen finden wir hingegen keine Hinweise auf eine gestiegene Konzessionsbereitschaft.
    Keywords: ddc:300 ; Arbeitsuche ; Berufseinstieg ; Arbeitsbedingungen ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 57
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: This paper sets out to explore the black box of recent employment dynamics in Germany and thus to identify positive and negative implications that might be of interest for future policymaking. The starting point of our analysis is the question as to whether recent employment growth in Germany is the result of labour market reforms or is instead a mere by-product of the general economic upswing. In order to tackle this ques-tion, we assess German employment performance over the last ten years and also compare the determinants of the latest two economic upturns (1998-2000 and 2005-2007). Guided by an analytical framework that stresses the complementarity of institu-tions responding to shocks, we examine possible factors behind employment dynamics. The following step is to sum up and discuss the major aspects of the recent German labour market reforms (the so-called Hartz reforms). Taken together, our empirical evi-dence indicates that the recent employment growth might indeed have been facilitated by the labour market reforms. The reforms have led to considerable improvements, but they also demonstrate serious shortcomings.
    Description: Das vorliegende Papier versucht die Hintergründe der aktuellen Beschäftigungsdynamik in Deutschland aufzudecken und Implikationen für die künftige Politikgestaltung zu identifizieren. Der Ausgangspunkt der Untersuchung liegt in der Frage, ob das aktuelle Beschäftigungswachstum in Deutschland das Ergebnis der jüngsten Arbeitsmarktreformen oder lediglich ein Nebenprodukt des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwungs ist. Im Lichte dieser Problematik wird die deutsche Beschäftigungsperformanz der vergangenen zehn Jahre beleuchtet; außerdem werden die Bestimmungsfaktoren der letzten beiden Aufschwünge (1998-2000 und 2005-2007) miteinander verglichen. Auf Grundlage eines analytischen Rahmens, der die Komplementarität von auf Schocks reagierenden Institutionen betont, werden mögliche Erklärungen für die aktuelle Beschäftigungsdynamik diskutiert. In einem weiteren Schritt werden die wichtigsten Punkte der jüngsten deutschen Arbeitsmarktreformen (der sogenannten Hartz-Reformen) zusammengefasst und diskutiert. Alles in allem zeigt die empirische Evidenz, dass das aktuelle Beschäftigungswachstum tatsächlich von den Arbeitsmarktreformen gestützt wurde. Die Reformen führten zu beachtlichen Verbesserungen, leiden jedoch auch unter schwerwiegenden Mängeln.
    Keywords: ddc:330 ; Hartz-Reform ; Wirkungsanalyse ; Arbeitsmarktflexibilisierung ; Beschäftigungseffekt ; Konjunktur ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 58
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Dieses Papier befasst sich mit den Folgen von Arbeitslosigkeit für das Erwerbseinkommen. Ziel ist es zu ergründen, wie sich die Dauer einer Arbeitslosigkeitsphase und das Ausmaß bisher erfahrener Arbeitslosigkeit im Erwerbsverlauf auf das Einkommen bei Wiederbeschäftigung auswirken und wie sich diese Einflüsse mit der jeweiligen Arbeitsmarktsituation verändern. Die Analysen auf Basis von Längsschnittdaten des Forschungsdatenzentrums der Deutschen Rentenversicherung zeigen, dass eine Betrachtung individueller Bildungs- bzw. Suchanstrengungen in diesem Zusammenhang nicht ausreicht. Vielmehr muss das individuelle Arbeitslosigkeitsereignis in den Kontext der allgemeinen Arbeitsmarktbedingungen gestellt und die Nachfragesituation berücksichtigt werden. Die Ergebnisse deuten auf wachsende Unsicherheiten durch zunehmend instabile Erwerbskarrieren hin.
    Description: This paper addresses the issue of wage consequences of unemployment. The aim is to explore how the duration of unemployment as well as the total amount of unemployment experienced during the career influence wages in reemployment and how these influences change according to the respective labor market situation. The analyses on the basis of longitudinal data provided by the Forschungsdatenzentrum der Deutschen Rentenversicherung (Data Research Center of the German Pension Fund) show that an examination of individual efforts in education or job search is not sufficient in this regard. It is rather necessary to see the individual unemployment incidence in the context of the overall labor market conditions and, in particular, to consider the demand situation. The results of the study indicate growing insecurities caused by increasingly instable careers.
    Keywords: ddc:300 ; Arbeitslosigkeit ; Erwerbstätigkeit ; Berufliche Integration ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 59
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2018-09-10
    Description: Since 1999, European education ministers have discussed and further implemented the "Bologna process", a wide-ranging framework for the reform of higher education. Lifelong learning was added as a goal of the process in 2001. This article evaluates the extent to which the development of lifelong learning has progressed and examines whether the Bologna process has facilitated lifelong learning opportunities in a sample of countries. The evaluation of legislative instruments and policy positions of different stakeholders in Germany, France, Italy and the UK shows that countries link quite different strategies to lifelong learning in higher education. Specific national approaches exist which facilitate or restrict its development. Thus far, the impact of the Bologna process on this issue has been modest. The process has mainly had an impact on the discussion regarding lifelong learning, not necessarily whether and how such policies and programs are implemented.
    Description: Im Jahr 1999 begannen die europäischen Bildungsminister mit dem "Bologna Prozess" eine weit reichende Hochschulreform. Als eines der Reformziele wurde 2001 "Lebenslanges Lernen" hinzugefügt. Dieser Beitrag untersucht anhand von vier Länderstudien (Deutschland, Frankreich, Italien und UK), inwiefern es gelungen ist, dieses Ziel umzusetzen und ob der Bologna Prozess neue Möglichkeiten lebenslangen Lernens an Hochschulen geschaffen hat. Dabei zeigt die Analyse von Gesetzen und Regularien, aber auch die Betrachtung politischer Positionen wichtiger Stakeholder, dass die einzelnen Länder sehr unterschiedliche Strategien mit lebenslangem Lernen an der Hochschule verbinden. Spezifische nationale Ansätze werden deutlich, die die Entwicklung dieses Ziels fördern oder behindern. Insgesamt wird deutlich, dass der Bologna Prozess vor allem die Diskussion um lebenslanges Lernen an der Hochschule gefördert hat, und nicht notwendigerweise, ob und wie dieses Ziel umgesetzt wird.
    Keywords: ddc:300 ; Hochschulreform ; Lebenslanges Lernen ; Hochschule ; EU-Bildungspolitik ; Deutschland ; Frankreich
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 60
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2016-11-24
    Description: Durch die Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurden Organisation, Instrumente und Zuständigkeiten der Arbeitsmarktpolitik neu geordnet und neue Rahmenbedingungen für die arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten der Bundesländer geschaffen: Diese haben in der Vergangenheit ihre Kommunen und Arbeitsämter bei der Integration erwerbsfähiger Sozialhilfeempfänger finanziell und durch eigene Förderprogramme unterstützt und dabei häufig eigene innovative Lösungsansätze entwickelt. Nun aber teilt sich der Bund die Betreuung aller erwerbsfähigen Arbeitslosen gemeinsam mit den Kommunen und trägt alle Kosten für aktive Arbeitsmarktpolitik. Damit besteht nicht mehr die Notwendigkeit der unterstützenden Förderung durch die Bundesländer. Es wäre daher denkbar, dass diese ihr freiwilliges Engagement in der Arbeitsmarktpolitik aufgäben. Der Beitrag untersucht anhand von Haushaltsplänen, ESF-Programmen und Strategiepapieren die Reaktionen der Bundesländer auf die 'Hartz-Reformen' und identifiziert die Unterschiede in Mitteleinsatz, Förderschwerpunkten und Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik in fünf Bundesländern.
    Description: The laws for the modern services at the labour market - better known as Hartz-reforms - fundamentally changed the regulative environment for the labour market policies of the German Länder. In the past, the Länder developed own innovative potentials. They financed the placement of unemployed by local authorities and developed own projects. But now, the federal government alone bears the costs of active labour market policies and it shares with the local authorities, and not with the Länder, the responsibility for the employment service. That means, the intervention by the Länder is not a necessity anymore and the door is open for a drop out from labour market activities. This paper tries to elucidate this new situation by analyzing the changes of labour market policies in five German Länder. The research is based on budget data and strategic papers by the Länder as well as programs of the European Social Fund. Hereby, changes in resource allocation, policy focus, and target groups are analyzed.
    Keywords: ddc:330 ; Arbeitsmarktpolitik ; Teilstaat ; Hartz-Reform ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 61
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: The article provides a detailed analysis of the employment situation of older workers (55- 64 years) in the EU member states. Using European Labour Force Survey data we systematically discuss the variation in the employment of older workers along the dimensions of gender, sectoral distribution, type of employment, training and flexible work arrangements. We show that and where Germany has to do some catching up if it wants to create a favourable employment context for this age group. Highlighting country differences we draw the conclusions that this labour market challenge can be characterised to a large extent as a gender problem, that labour market policy for an ageing workforce must start much earlier than just with older people and that their employment situation can to a great extent be sought in the general economic parameters and especially in the degree of employment growth in the service sector.
    Description: Der Beitrag analysiert die Beschäftigungssituation älterer Menschen (55-64 Jahre) in den EU-Mitgliedsländern. Auf der Basis von European Labour Force Survey Daten diskutieren wir systematisch die Ländervarianz in den Kategorien Geschlecht, Sektoren, Art der Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung sowie flexible Arbeitsorganisation. Wir zeigen, dass und wo Deutschland Nachholbedarf hat, einen positiven Beschäftigungskontext für diese Altersgruppe herzustellen. Mit Blick auf die Unterschiede zwischen den Ländern stellen wir fest, dass diese Arbeitsmarktherausforderung in starkem Maße als Gleichstellungsproblem charakterisiert werden kann, dass Arbeitsmarktpolitik für eine alternde Bevölkerung nicht erst mit den Alten beginnen darf und dass die Beschäftigungssituation Ältere wesentlich durch wirtschaftliche Parameter bestimmt wird, besonders durch das Beschäftigungswachstum im Dienstleistungssektor.
    Keywords: ddc:330 ; Ältere Arbeitskräfte ; Arbeitsmarkt ; Arbeitsmarktpolitik ; EU-Staaten ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 62
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2015-11-26
    Description: Die demographische Alterung stellt eine bedeutende Herausforderung der deutschen Gesundheitspolitik dar. Die zentrale Frage lautet heute nicht mehr, ob die Bevölkerung immer älter wird, sondern ob hinzugewonnene Lebensjahre bei guter Gesundheit verbracht werden können. In diesem Beitrag wird ein Überblick über den Forschungsstand zur Entwicklung und zu Einflussgrößen der gesunden Lebenserwartung gegeben. Die für Deutschland vorliegenden Ergebnisse sprechen insgesamt dafür, dass die Bevölkerung immer länger lebt und auch länger gesund bleibt. Diese positive Entwicklung könnte auch den prognostizierten Ausgabenanstieg im Gesundheitssystem dämpfen. Allerdings profitieren nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen vom Anstieg der gesunden Lebenszeit, da große soziale Ungleichheiten in den Chancen auf ein langes und gesundes Leben bestehen.
    Description: Demographic ageing is a major challenge of health policy in Germany. The main question is no longer if the population of Germany is getting older, but whether gained life years will be in a healthy condition or not. This paper gives an overview on current research and evidence regarding trends and determinants of the healthy life expectancy. Recent Evidence for Germany seems to suggest that the population of Germany is going to live even longer and in a better health state. These positive trends may attenuate the expected increase of health costs during the process of demographic ageing. On the other hand there is evidence that not all parts of the population benefit from rising life expectancy. There are lasting social inequalities regarding the chances of a long and healthy life.
    Keywords: ddc:300 ; Gesunde Lebenserwartung ; Bevölkerungsentwicklung ; Soziale Ungleichheit ; healthy life expectancy ; demographic change ; social inequality ; Sterblichkeit ; Gesundheit ; Bevölkerungsentwicklung ; Soziale Ungleichheit ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 63
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)
    Publication Date: 2017-08-01
    Description: Mit der Beobachtung zunehmender Ungleichheit ist auch die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit in die gesellschaftspolitische Diskussion zurückgekehrt. Ein Beispiel ist das neue Elterngeld. Hieran entzündete sich eine kontroverse Debatte, die die Auseinandersetzung um die Deutungsmacht über die angemessene Gerechtigkeitskonzeption im Geschlechterverhältnis im Kleinen widerspiegelt. In diesem Beitrag wird gezeigt, dass die Gerechtigkeitsansprüche und -vorstellungen in der Bevölkerung heterogener und komplexer sind, als dies die politischen Konfliktlinien vermuten lassen. Expert/inn/en plädieren daher für breitere gesellschaftliche Diskurse zur Neujustierung von Umverteilungsprinzipien und Gerechtigkeitsstandards, wenn es darum gehen soll, einen neuen, gesellschaftlich tragfähigen Kompromiss zu finden. Der Beitrag stützt sich auf Ergebnisse einer explorativen Studie zu divergierenden Gerechtigkeitsvorstellungen in der Gesellschaft auf der Grundlage von Dokumentenanalysen und Experteninterviews.
    Description: With the perceived increase in social inequality, the issue of social justice has once more become a significant feature of political und public discussions. The recently introduced so-called Elterngeld (parental allowance) is one example which triggered a controversial debate. In a nuthshell, this is reflecting the wider dispute over the power of redefining justice with regard to gender relations. This paper discusses how the requirements and expectations of the population with regard to social justice have in fact become more heterogeneous and complex than actual political lines of conflict have otherwise portrayed. The paper thus advocates broader social discourses: if a new, socially acceptable compromise is to be found, then principles of redistribution and standards of social justice need to be realigned. The paper is based on the results of an explorative study of divergent perceptions of justice in society on the basis of document analyses and expert interviews.