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  • 1
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    Unknown
    Budrich UniPress Ltd.: Leverkusen
    Publication Date: 2019-12-17
    Description: Alleinerziehende gehören in Deutschland konstant zu den am meisten von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen: Während die Armutsrate der gesamten Bevölkerung im Jahr 2016 bei 16,5% und die von Paarhaushalten mit Kindern bei ‚nur‘ 10% lag, waren doppelt bzw. dreimal so viele (32,5%) Alleinerziehende von Armut betroffen. 90% aller Alleinerziehenden sind Frauen. Obwohl das hohe Armutsausmaß alleinerziehender Mütter wissenschaftlich bestens dokumentiert ist, sind die Ursachen bisher wenig erforscht. Dieses Buch entwickelt anhand der Lebensverlaufsperspektive ein Theoriemodell, das sowohl die dynamischen Interdependenzen von Familien- und Erwerbsverläufen als auch den rahmenden Einfluss bestehender Familien- und Arbeitsmarktpolitik systematisch berücksichtigt. Es werden folgende Forschungsfragen beantwortet: Inwiefern ist dieses hohe Armutsrisiko das Ergebnis eines endogenen Selektionsprozesses ins Alleinerziehen oder des Alleinerziehens per se? Inwiefern trägt die Differenzierung von drei Wegen ins Alleinerziehen (Trennung einer Ehe, Trennung einer nichteheliche Lebensgemeinschaft, außerpartnerschaftliche Kindesgeburt) zum Verständnis dieser Effekte bei? Inwiefern werden diese beiden Effekte vom bestehenden institutionellen Kontext moderiert? Diese Fragen wurden anhand von Daten des Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP) mit verschiedenen quantitativen Methoden empirisch analysiert. Im Vergleich zu Frauen, die nicht alleinerziehend werden, weisen zukünftige Alleinerziehende bereits zwei Jahre vor dem Übergang ins Alleinerziehen ein substanziell höheres Armutsrisiko auf. Zusätzlich wird die Wahrscheinlichkeit, arm zu sein, durch den Übergang ins Alleinerziehen substanziell noch erhöht. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede je nach Weg ins Alleinerziehen. Weiterhin wird gezeigt, dass weder die Arbeitsmarktreformen der frühen 2000er Jahre noch der Ausbau der Familienpolitik zu einer substanziellen Reduktion der Armutsrate für Alleinerziehende beigetragen haben.
    Description: Zugl.: Dissertation, Freie Universität Berlin, 2018. Die Publikation wurde durch das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und den Leibniz-Publikationsfonds für Open-Access-Monografien gefördert.
    Keywords: ddc:330 ; Armut ; Alleinerziehende ; Selektionsprozesse ; Familienpolitik ; Arbeitsmarktpolitik ; SOEP ; UK Household Longitudinal Study (UKHLS) ; Understanding Society ; Deutschland ; Vereinigtes Königreich
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 2
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    Unknown
    Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik (IAT)
    Publication Date: 2020-01-15
    Description: * Die digitale Fertigung bietet vielfaltige Chancen für Handwerksbetriebe und Designunternehmen, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen auf veränderte Kundenanforderungen zu reagieren und sich wettbewerbsfähig im Markt zu positionieren. * Die Ausschöpfung der Potenziale ist nicht nur risikoreich, sondern für viele kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk und Design gänzlich unmöglich. * Mit W3 - Wissen.Werkstatt.Workshop hat das Projekt 'DigiMat' über drei Jahre gemeinsam mit Handwerker/innen und Designer/innen ein Geschäftsmodell entwickelt, um diesen Herausforderungen zu begegnen. * Im Fokus steht die gewerke-/branchenübergreifende wissensbasierte und innovationsorientierte Vernetzung von Handwerksbetrieben und Designunternehmen, um ihr Wissen zu bündeln, auszutauschen, neues Wissen zu generieren und dieses in der digitalen Fertigung materieller Gegenstande zu verwerten. * Damit lassen sich Kundenanforderungen und neue technologische und materialbezogene Entwicklungen leichter antizipieren und das Risiko der digitalen Fertigung reduzieren.
    Keywords: ddc:330 ; Automatisierte Produktion ; Handwerk ; Konstruktion ; Unternehmenskooperation ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 3
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der Deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-01-17
    Description: Dieses Policy Paper untersucht für die Europäische Union, die Bundesebene und die Bundesländer die institutionelle und inhaltliche Ausgestaltung der Regulierungskontrolle und der Maßnahmen zum Bürokratieabbau. Die Analyse der administrativen Belastungen für die Unternehmen in Deutschland und der Institutionen zu ihrer Reduzierung ist bislang überwiegend auf die gesamtstaatliche Ebene mit der Bundesgesetzgebung fokussiert, eine zusammenfassende Darstellung der Zuständigkeiten nach staatlichen Ebenen fehlt. Auf EU-Ebene wurde erst nach der Jahrtausendwende und damit relativ spät die bürokratische Belastung für Unternehmen durch europäische Rechtsakte und Vorgaben thematisiert. Ausgehend von der Kleinunternehmenscharta 2000 folgten 2007 die Einsetzung der Hochrangigen Gruppe im Bereich Verwaltungslasten, 2008 der Small Business Act und 2015 das REFIT-Programm. Auf gesamtstaatlicher Ebene in Deutschland wurde nach diversen Einzelmaßnahmen 2006 mit dem Standardkostenmodell und der Einsetzung des Nationalen Normenkontrollrats ein systematisches Vorgehen gegen administrative Belastungen für Unternehmen eingeleitet, dass eine Reduktion dieser eng abgegrenzten Bürokratie um ein Viertel bringen sollte. Seit 2010 wird auch der Erfüllungsaufwand von neuen Gesetzen gemessen. Die Bundesländer sind dem deutschen Föderalismus gemäß sehr unterschiedlich aufgestellt, was die Begrenzung von Bürokratie betrifft. Bis auf Berlin verfügen alle Länder über ein Mittelstandsgesetz oder eine entsprechende Richtlinie zur Berücksichtigung der Belange des Mittelstands, aber nur wenige Länder verfügen über eine eigene Standardkostenmessung nach Bundesvorbild. Das Policy Paper schließt mit Empfehlungen für die drei untersuchten Staatsebenen.
    Description: This Policy Paper analyses the relevant institutions and administrative measures for curbing bureaucracy in the European Union, for the German federal administration and at German Laender level. While bureaucratic burdens and measures to control and reduce bureaucracy are well documented for the national level in Germany, a common approach to the EU, national and state level is still missing. In the EU, the burdens for the enterprise sector resulting from European bureaucracy and regulation became an important topic only after 2000, as European competitiveness seemed to be in danger. Starting with the 'European Charter for Small Enterprises' in 2000, the 'High Level Group of Independent Stakeholders on Administrative Burdens' was established in 2007 and the 'Small Business Act' followed in 2008. In 2015, the REFIT-programme was introduced to strengthen the better regulation agenda. On the German national level, the introduction of the standard cost model and the establishment of the regulatory control council 'Normenkontrollrat' in 2006 can be viewed as milestones, because they were a prerequisite for a systematic measurement and reduction of bureaucracy-induced costs. In 2010, measurement was extended to total costs of regulation including compliance costs instead of costs of administrative procedures only. Nevertheless, a considerable discrepancy between bureaucracy felt by enterprises and measured by government agencies remains. At the administrative level of the 16 German Laender, institutions and measures to control and reduce bureaucracy vary widely. Only few Laender have introduced a measurement of state bureaucracy and a regulatory control council similar to the federal level. The paper concludes with recommendations to strengthen regulatory and bureaucracy control on the three governmental levels.
    Keywords: D73 ; E61 ; H79 ; ddc:330 ; Befolgungskosten ; Verwaltungsreform ; Mittelstandspolitik ; Deutschland ; EU-Staaten
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 4
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    Unknown
    Opladen: Budrich UniPress Ltd.
    Publication Date: 2020-02-19
    Description: Das Buch untersucht die Ursachen für das hohe Armutsrisiko alleinerziehender Mütter in Deutschland. Handelt es sich primär um Selektionseffekte von benachteiligten Frauen ins Alleinerziehen oder werden Frauen durch das Alleinerziehen arm? Welche Rolle spielt dabei der institutionelle Kontext (Arbeitsmarkt- und Familienpolitik)? Diese Fragen werden anhand quantitativer Längsschnittanalysen mit dem SOEP sowie einem Vergleich mit dem UK beantwortet.
    Keywords: ddc:320 ; Armut ; Alleinerziehende ; Selektionsprozesse ; Familienpolitik ; Arbeitsmarktpolitik ; SOEP ; UKHLS ; UK Household Longitudinal Study ; Understanding Society ; Deutschland ; Vereinigtes Königreich
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 5
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    Unknown
    Wiesbaden: Springer
    Publication Date: 2020-02-19
    Description: Helga Klug eröffnet in diesem Open-Access-Buch neue ungewohnte Sichtweisen auf die psychische Verarbeitung der Finanzkrise 2008. Dabei rückt die Autorin unbewusste Prozesse in den Fokus, wie sie in Krisenmodellen, Abwehrmechanismen, Zukunftserwartungen, sozialen Beziehungen und Affekten, die das Krisenerleben begleiten, zum Ausdruck kommen. Die Krise, die bisher nicht hinreichend erfasst und beschrieben wurde, wird so als mehrdimensionales Geschehen begreifbar.
    Keywords: ddc:330 ; Finanzkrise 2008 ; Wirtschaftskrise ; Psychoanalyse ; Neoliberalismus ; Resilienz ; Individualisierung ; Abwehrmechanismen ; das Soziale Unbewusste ; psychische Erkrankungen ; Finanzialisierung der Wirtschaft ; Finanzkrise ; Wirtschaftskrise ; Sozialpsychologie ; Psychische Störung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 6
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    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-11-28
    Description: Nach den Plänen der Unternehmen ist im Verarbeitenden Gewerbe 2019 mit einem Anstieg der Investitionen um rund 8% zu rechnen. Für das vergangene Jahr ergaben die Meldungen der Firmen einen Zuwachs von gut 6%. Hauptzielsetzung der Investitionstätigkeit war 2018 und ist auch 2019 die Kapazitätserweiterung.
    Keywords: L60 ; O10 ; ddc:330 ; Industrie ; Investitionspolitik ; Unternehmen ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 7
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-11-28
    Description: Andreas Schleicher und Ludger Schuknecht, OECD, Paris, zeigen in ihrer Analyse zwei internationale Trends auf, die für die Bildungspolitik in Deutschland und Europa von besonderer Relevanz sind. Erstens, ein hohes Bildungsniveau bleibt der Garant für Wohlstand und Wachstum. Aber im internationalen Vergleich nehmen immer mehr asiatische Länder die Spitzenplätze bei den Erhebungen der OECD ein. Einige europäische Länder fallen nicht nur relativ, sondern auch absolut zurück. Zweitens, der technische Fortschritt und insbesondere die Digitalisierung werden weiterhin die Arbeitswelt verändern und andere Kompetenzen als in der Vergangenheit erfordern. Gleichzeitig wird eine weiter wachsende Lebenserwartung und Lebensarbeitszeit das lebenslange Lernen notwendiger denn je machen. Das bedeutet große Herausforderungen für die Bildungspolitik in Deutschland und international, die angegangen werden müssen, um international an der Spitze zu bleiben.
    Keywords: I21 ; I23 ; I28 ; ddc:330 ; Bildung ; Bildungspolitik ; Deutschland ; PISA
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 8
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-11-28
    Description: Die deutsche Wirtschaft kühlt sich seit Anfang letzten Jahres spürbar ab. Allerdings ist die konjunkturelle Entwicklung gespalten. Das exportorientierte Verarbeitende Gewerbe, in dem etwa ein Viertel der Wertschöpfung erwirtschaftet wird, steckt in einer Rezession. Wirtschaftspolitiken, die über Abschottung, Sanktionen und Androhungen versuchen, die globalisierte Wirtschaftsordnung zu verändern, haben die Verunsicherung weltweit steigen, die Industriekonjunktur abkühlen und den Welthandel einbrechen lassen. Gleichzeitig verzeichnen die größtenteils binnenorientierten Dienstleistungsbereiche und die Bauwirtschaft robuste und teilweise kräftige Zuwächse. Allerdings mehren sich mittlerweile die Anzeichen, dass sich die industrielle Schwäche allmählich über den Arbeitsmarkt und tiefe Wertschöpfungsketten auch auf die Binnenkonjunktur überträgt. Im laufenden Jahr wird mit einer Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,6% gerechnet. Unter der Annahme, dass die vielfältigen Abwärtsrisiken nicht eintreten, wird sich die Konjunktur im kommenden Jahr wieder etwas beschleunigen. Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird voraussichtlich 1,7% betragen, was aber durch einen Kalendereffekt in Höhe von 0,4 Prozentpunkten überzeichnet wird. Die konjunkturelle Grunddynamik, ausgedrückt als Jahresverlaufsrate, fällt mit 1,4% relativ schwach aus, so dass die deutsche Wirtschaft ohne Schwung in das kommende Jahr gehen dürfte. In Folge der deutlich weniger dynamischen Produktionsentwicklung dürfte sich der Beschäftigungsaufbau abschwächen. Insgesamt wird die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2019 mit voraussichtlich 433 000 Personen weniger stark zunehmen als im Vorjahr. Im Jahr 2020 dürfte der Zuwachs noch ca. 247 000 Personen betragen. Die Zahl der Arbeitslosen wird im laufenden und im kommenden Jahr nur noch um 93 000 bzw. 59 000 zurückgehen. Die Arbeitslosenquote (in der Abgrenzung der Bundesagentur für Arbeit) wird im Prognosezeitraum von voraussichtlich 4,9% auf 4,8% sinken. Die Verbraucherpreise dürften im Durchschnitt des laufenden Jahres um 1,5% steigen. Binnenwirtschaftlich dürften die Unternehmen den Lohnkostenschub, der insbesondere durch die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgelöst wurde, nach und nach an die Verbraucher weitergeben. Zudem ist der gesetzliche Mindestlohn erhöht worden. Im nächsten Jahr dürfte sich die Inflationsrate, im Einklang mit der besseren Konjunktur, auf 1,8% beschleunigen. Die Finanzpolitik ist im laufenden Jahr expansiv ausgerichtet. Dazu tragen insbesondere die Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung, die Ausweitung der Mütterrente in der ersten Jahreshälfte und das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz bei. Es wird erwartet, dass sich der Finanzierungsüberschuss im Jahr 2019 auf rund 49 Mrd. Euro bzw. 1,4% in Relation zum Bruttoinlandsprodukt beläuft und sich damit weiterhin Überschüsse in ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr realisieren. Der Expansionsgrad dürfte im Jahr 2020 zurückgehen und insgesamt schwächer ausfallen. Positive Impulse sind vor allem aus den Entlastungen bei der Einkommensteuer sowie durch die Ausweitung der investiven Ausgaben der Gebietskörperschaften zu erwarten. Der gesamtstaatliche Finanzierungsüberschuss wird im Jahr 2020 voraussichtlich rund 32 Mrd. Euro bzw. 0,9% in Relation zum Bruttoinlandsprodukt betragen. Die Risiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung dominieren weiterhin die Chancen. Insbesondere ist eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China nach dem Scheitern der Handelsgespräche Anfang Mai wahrscheinlicher geworden. Aber auch andere Länder stehen nach wie vor im Visier der amerikanischen Handelspolitik. Auch der nach wie vor geplante Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist ein Risiko für die Prognose. Nach der Verschiebung des Austrittsdatums sollte der Brexit spätestens bis Ende Oktober dieses Jahres stattfinden. Ein weiteres Risiko stellt die Haushaltslage Italiens dar. Wenn der Streit mit der Europäischen Kommission wieder aufflammen sollte, könnte dies negative Auswirkungen auf die ohnehin schwache konjunkturelle Dynamik in dem südeuropäischen Land haben.
    Keywords: F01 ; O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Internationale Konjunktur ; Internationale Wirtschaft ; Wirtschaftsprognose ; Deutschland ; Eurozone ; Welt ; Konjunkturprognose
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 9
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-11-28
    Description: Die öffentliche Debatte um den Solidaritätszuschlag nimmt gegenwärtig Fahrt auf. Am 9. August legte das Bundesfinanzministerium einen Gesetzesentwurf vor, der die Ergänzungsabgabe für gut 90% der Steuerzahler zurückführt. Dies soll durch die erhebliche Erhöhung der derzeit geltenden Freigrenze erreicht werden. Die Beibehaltung des Solidaritätszuschlags für einen Teil der Steuerzahler wirft allerdings einige Fragen auf, die der folgende Beitrag diskutiert. Zur Einordnung des Gesetzesentwurfs werden verschiedene Reformszenarien simuliert sowie deren Effekte auf das Steueraufkommen, die Einkommensverteilung und die Beschäftigung dargestellt.
    Keywords: H20 ; H24 ; ddc:330 ; Steuerpolitik ; Steuerrecht ; Zweckgebundene Steuer ; Deutschland ; Solidaritätszuschlag
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 10
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    Unknown
    Gelsenkirchen: Institut Arbeit und Technik (IAT)
    Publication Date: 2019-11-20
    Description: * Die energieintensive Industrie kann zum Ausgleich volatiler Stromeinspeisungen und somit zum Gelingen der Energiewende beitragen. * Digitalisierungsprozesse ermoglichen die Flexibilisierung der Produktion, wodurch die Stromnachfrage steuerbarer wird. * Gegenwartig sind die Anreize zur Flexibilisierung jedoch fur die meisten Unternehmen aufgrund von Investitionsunsicherheiten und der Konkurrenz durch konventionelle Kraftwerke gering. * Im Rahmen der Transformation des Energiesystems und zunehmender Digitalisierung der Produktion wird die Flexibilisierung fur Industrieunternehmen perspektivisch attraktiver. * Digitalisierung und Flexibilisierung haben Auswirkungen auf Beschaftigte. So werden bereits jetzt Tatigkeiten an eine Abschaltung von Anlagen zur Stabilisierung des Stromsystems angepasst. * Im Hinblick auf Digitalisierungsprozesse gilt es, Mitarbeiter fruhzeitig zu beteiligen und Angste sowie Anregungen der Beschaftigten ernst zu nehmen. * Die Akzeptanz von Veranderungsprozessen kann durch eine fruhzeitige Einbindung der Beschaftigten und ihrer Vertretung gefordert werden. * Ein den Digitalisierungsaktivitaten entsprechendes Personalkonzept stellt sicher, dass Beschaftigte mit notwendigem Know-how ausgestattet werden.
    Keywords: ddc:330 ; Digitalisierung ; Arbeitsbedingungen ; Personalmanagement ; Energiemanagement ; Produktionsplanung ; Flexibles Fertigungssystem ; Industrie ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 11
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Springer Open
    Publication Date: 2019-11-23
    Description: Die Landwirtschaft in Deutschland, Europa und weltweit befindet sich in einem dramatischen Umbruchprozess. Einerseits bieten Liberalisierung und Marktöffnung, neue technologische Entwicklungen, die wachsende Weltbevölkerung und neue Kundenwünsche vielen landwirtschaftlichen Betrieben neue Möglichkeiten. Andererseits stehen viele Landwirtinnen und Landwirte in internationaler Konkurrenz, sind zum betrieblichen Wachstum mit hohem Investitionsrisiko gezwungen, sind Teil strikt regulierter Wertschöpfungsketten und müssen steigenden gesellschaftlichen Ansprüchen genügen. Zugleich machen sich viele Menschen Sorgen, dass die Prozesse der Rationalisierung und Modernisierung der landwirtschaftlichen Produktion auf Kosten von Natur-, Umwelt- und Tierschutz gehen. Auf vielen Ebenen wird daher bereits nach einer neuen Verständigung darüber gesucht, was die Gesellschaft von der Landwirtschaft erwartet, und welche Unterstützung die Landwirtinnen und Landwirte im Gegenzug dafür erwarten dürfen. Vor diesem Hintergrund entwickelt das vorliegende Open Access-Buch eine wissenschaftlich fundierte Kritik der Umweltauswirkungen der Landwirtschaft und der politischen Logik der Agrarpolitik. Es präsentiert ein neues Leitbild mit konkreten Indikatoren sowie alternative strategische Handlungsoptionen. Die umfassende Analyse wird zu einem Vorschlag für eine neue Architektur der europäischen Agrarpolitik gebündelt, die eine breite Diskussion um einen Neuen Gesellschaftsvertrag für die Landwirtschaft in Deutschland und Europa anstoßen soll.
    Keywords: ddc:320 ; Agrarpolitik ; Nachhaltige Landwirtschaft ; Biodiversität ; Agrarumweltpolitik ; Gemeinsame Agrarpolitik der EU ; Ökologischer Landbau ; Nachhaltige Entwicklung ; Agrarpolitik ; Naturschutz ; Umweltschutz ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 12
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-11-28
    Description: Der deutschen Wirtschaft droht eine Rezession. In diesem Jahr dürfte das Wirtschaftswachstum mit 0,5% im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger ausfallen als in den zurückliegenden Jahren. Im kommenden Jahr wird sich die Konjunktur wohl allmählich wieder normalisieren und der Anstieg der Wirtschaftsleistung auf 1,25 erhöhen.
    Keywords: F01 ; O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Internationale Konjunktur ; Internationale Wirtschaft ; Wirtschaftsprognose ; Deutschland ; Eurozone ; Welt ; Konjunkturprognose
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 13
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)
    Publication Date: 2019-12-05
    Description: Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt (Arbeit 4.0) und stellt neue Anforderungen an die Beschäftigten. Der digitale Wandel geht dabei weit über die Einführung neuer digitaler Technologien hinaus. Er umfasst auch die Arbeitsorganisation und die Führungskultur in Unternehmen. Dabei sind jedoch nicht alle Branchen und Berufe beziehungsweise Unternehmen und Beschäftigte in gleicher Weise betroffen. Zentrale Voraussetzungen für Chancengleichheit im digitalen Wandel sind, dass Frauen und Männer gleichberechtigt in neue digitale Entwicklungen einbezogen werden und dass sie ihre digitalen Kompetenzen kontinuierlich weiterentwickeln.
    Keywords: ddc:330 ; Digitalisierung ; Chancengleichheit ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 14
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-12-21
    Description: Dieses Working Paper entstand im Rahmen des gemeinsamen Forschungsvorhabens "Die räumliche Mobilität von Arbeitskräften im Erwerbsverlauf - Analysen für ländliche Räume in Deutschland" (MobiLä) des Thünen-Instituts für Ländliche Räume und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) gefördert. Datengrundlage sind die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB, die Informationen zu Wohnorten und individuellen Charakteristika von mehr als 90 Prozent aller Erwerbspersonen in Deutschland beinhalten. Unsere Analysen zeigen, dass die Wanderungsbilanzen ländlicher Regionen nicht per se negativ sind, sondern durch eine ausgeprägte Heterogenität gekennzeichnet sind und das Ergebnis derWanderungsströme zwischen ländlichen und nicht-ländlichen Räumen im Untersuchungszeitraum schwankt. Das Wanderungsergebnis einer Region variiert zudem je nach betrachteter Personengruppe. Für den Zeitraum 2014-2017 weisen die Wanderungsströme sozialversicherungspflichtig Beschäftigter auf deutliche Suburbanisierungstendenzen hin, die sich in einer Nettozuwanderung in die ländlichen Räume niederschlagen. Davon profitieren in besonderem Maße die ländlichen Regionen im näheren Umfeld von Großstädten. Wanderungsverluste für den Regionstyp der ländlichen Räume beobachten wir bei den jüngeren Arbeitskräften sowie für arbeitslose Erwerbspersonen und Empfänger von Grundsicherungsleistungen. Insgesamt weisen vor allem die Wanderungsbilanzen einiger sehr ländlicher Räume mit einer weniger guten sozioökonomischen Lage auf ungünstige demografische Entwicklungstendenzen hin. Dies trifft insbesondere auf entsprechende Regionen in Ostdeutschland zu. Bei Betrachtung aller Arbeitskräfte ergeben sich aber auch für zwei Drittel der sehr ländlichen westdeutschen Regionen negative Wanderungssalden. Für die meisten ländlichen Räume im Einzugsbereich größerer Ballungsräume stellt sich die Situation positiv dar. Die Wanderungsbewegungen verändern die räumliche Struktur innerhalb von Kreisregionen verschiedener Regionstypen auf unterschiedlicheWeise. In Regionen mit unterdurchschnittlicher Beschäftigungsentwicklung steigt durch die intraregionalenWanderungsbewegungen der Arbeitskräfte die räumliche Konzentration ihrerWohnorte. In ländlichen Räumen nahe der großen Ballungszentren trägt die intraregionale Mobilität dagegen zur Dekonzentration der dort wohnenden Arbeitskräfte bei.
    Description: This working paper stems from the joint research project "The spatial mobility of workers throughout individual working lives - Analyses for rural areas in Germany" by the Thünen Institute of Rural Studies and the Institute for Employment Research (IAB). The project receives funding from the Federal Rural Development Scheme (BULE). Our analyses are based on data from the IAB's integrated employment biographies (IEB), which provide information on places of residence and individual characteristics of more than 90 percent of Germany's labor force. Our analyses show, that migration balances of rural regions are not per se negative, but are characterized by a marked heterogeneity and results of the migration balance between rural and non-rural areas fluctuate during the period of observation. Regional migration balances also differ by the observed groups of individuals. Migration flows of employees with mandatory social security show significant patterns of suburbanisation that result in a net flow into rural regions between 2014 and 2017. Rural areas surrounding large cities particularly benefit from these patterns. Net losses in rural areas are observed for the younger part of the labor force and the unemployed. Migration balances of some very rural areas with less favorable socio-economic conditions hint to disadvantegeous demographic developments. This is particularly true for regions of this type in eastern Germany. Considering the entire labor force, we observe negative migration balances for two thirds of very rural western German regions as well. Most rural areas in the vicinity of larger agglomerations record positiv balances. The observed migration flows affect the spatial structure within regions of different types in distinct ways. Regions with below average employment growth exhibit increasing spatial concentration of workers' places of residence through their intraregional migration flows. On the other hand, rural areas near large agglomerations exhibit increasing dispersion of workers' places of residence through intra-regional mobility.
    Keywords: R23 ; J21 ; ddc:630 ; Arbeitskräftemobilität ; Binnenwanderung ; Deutschland ; ländliche Räume ; Labor mobility ; Internal migration ; Germany ; Rural areas
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 15
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-12-21
    Description: Dieses Working Paper beschreibt die Branchenstruktur von Regionstypen und Regionen in Deutschland. Sein Fokus liegt auf der wirtschaftlichen Spezialisierung ländlicher Räume relativ zur bundesweiten Gesamtwirtschaft. Die Auswertungen wurden im Rahmen des Forschungsvorha-bens 'Die räumliche Mobilität von Arbeitskräften im Erwerbsverlauf - Analysen für ländliche Räume in Deutschland' (MobiLä) vorgenommen, das aus Mitteln des Bundesprogramms Ländli-che Entwicklung (BULE) gefördert wird. Die Analyse regionaler Branchenanteile zeigt, dass die betrachteten vier Typen ländlicher Räume zwar durch eine Branchenstruktur gekennzeichnet sind, die sich von der bundesweiten Struktur unterscheidet, die entsprechenden Abweichungen in der Summe allerdings überschaubar sind. Neben einer Spezialisierung auf den primären Sektor, dessen Bedeutung für die Beschäftigung aber auch in ländlichen Räumen begrenzt ist, ist eine Spezialisierung der ländlichen Räume insgesamt auf wissensintensive als auch auf nicht-wissensintensive Industrien festzustellen. Wissensintensive Dienstleistungen sind in ländlichen Regionen hingegen deutlich unterrepräsentiert. Eine detaillierte Analyse der Spezialisierung der einzelnen Kreisregionen macht eine ausgeprägte Heterogenität innerhalb des Regionstyps 'ländliche Räume' deutlich. Extreme Abweichungen von der Branchenstruktur Deutschlands zeigen sich nur für wenige Kreisregionen und werden zumeist durch Branchen des Verarbeiten-den Gewerbes getrieben. Besonders auffällig ist außerdem eine negative Korrelation des Indus-trieanteils und des Anteils nicht-wissensintensiver Dienstleistungen. Die unterschiedliche Spezia-lisierung der Regionen dürfte eine Bedeutung für die Heterogenität der regionalen Wanderungs-bilanzen von Arbeitskräften haben, sowohl hinsichtlich des Wanderungssaldos insgesamt als auch bezogen auf die Zusammensetzung der Wanderungsströme. Zum einen beeinflusst die Branchen-struktur das regionale Lohnniveau und sie kann gewisse Effekte auf die wirtschaftliche Dynamik und die Arbeitsnachfrage haben. Zum anderen variieren die benötigten beruflichen Qualifikatio-nen der Unternehmen ganz erheblich über verschiedene Wirtschaftszweige hinweg, weshalb es von der jeweiligen Spezialisierung abhängt, für welche Arbeitskräfte eine bestimmte Region einen großen und attraktiven Arbeitsmarkt bietet.
    Description: This working paper describes the industry structure of regions and types of regions in Germany. It focusses on the economic specialization of rural areas relative to Germany's federal economy overall. These investigations stem from the research project 'The spatial mobility of workers throughout individual working lives - Analyses for rural areas in Germany' (MobiLä), which receives funding from the Federal Rural Development Scheme (BULE). Our analysis of regional industry structures shows that the four types of rural regions according to the typology of the Thünen Institute are marked by an industry structure that differs from the overall federal struc-ture, but the extent of these differences is moderate. In addition to a specialization in the prima-ry sector, whose significance for employment is limited even in rural areas, we observe speciali-zations of the aggregate of rural areas in knowledge intensive industries as well as non-knowledge intensive industries. Conversely, knowledge intensive services are significantly under-represented in rural regions. A detailed analysis of the specialization of individual regions reveals a marked heterogeneity within the regional type 'rural areas'. Extreme deviations from Germa-ny's aggregate industry structure are observed in few regions and are mostly driven by branches of the manufacturing industry. Furthermore, the negative correlation of the share of industrial branches and the share of non-knowledge intensive services is noticeable. Regions' distinct specialization tendencies are expected to be significant for the heterogeneity of regional migra-tion balances regarding the direction of the net flow as well as the composition of migration flows. First, industry structure influences the regional level of wages and can have effects on economic growth and labour demand. Second, companies' required qualifications vary signifi-cantly across different industry branches, therefore the respective specialization partly deter-mines which workers are attracted to a region's labour market.
    Keywords: R12 ; R23 ; ddc:630 ; Binnenwanderung ; Deutschland ; ländliche Räume ; Lokalisationsvorteile ; Spezialisierung ; Wirtschaftsstruktur ; Germany ; Industry structure ; Internal migration ; Localization economies ; Rural areas ; Specialization
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 16
    facet.materialart.
    Unknown
    Köln: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Publication Date: 2020-01-09
    Description: In der Debatte, ob sich Deutschland gegenüber China robuster positionieren soll, wird zuweilen darauf verwiesen, dass die deutsche Wirtschaft und vor allem einzelne deutsche Dax-Konzerne stark von China abhängen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Report die ökonomische Abhängigkeit des Produktionsstandorts Deutschland von China im Außenhandel analysiert. [...]
    Description: In the debate on whether Germany should position itself more robustly vis-à-vis China, it is sometimes pointed out that the German economy and above all individual German DAX companies are heavily dependent on China. Against this background, this report analyses the economic dependence of Germany (as a production location) on China in foreign trade. [...]
    Keywords: F6 ; F15 ; F43 ; ddc:330 ; Produktionsstandort ; Deutschland ; Internationale Wirtschaftsbeziehungen ; China
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 17
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Die Züge im Fernverkehr kommen zu spät, die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten funktioniert nicht, die Gewinnprognosen sind pessimistisch, der Güterverkehr fährt Verluste ein und die Infrastruktur ist unterfinanziert: die Deutsche Bahn steht in der Kritik. Wie lassen sich spürbare Verbesserungen für die Kunden erreichen? Sind grundlegende Strukturreformen nötig? Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, weist darauf hin, dass das »Wachstum auf der Schiene« das System bei Infrastruktur, Fahrzeugen und Personal an die Kapazitätsgrenzen gebracht hat. Aus den Engpässen seien zunehmend Belastungen für die Betriebsqualität und die Kunden entstanden. Die »Agenda für eine bessere Bahn« sei die Antwort der DB auf diese Herausforderung und der Weg, um das Unternehmen nachhaltig erfolgreich aufzustellen. Dieser Weg werde länger dauern als gedacht, und das Unternehmen müsse deutlich mehr investieren als bislang geplant. Im Mittelpunkt steht eine leistungsfähige Infrastruktur, bessere Fahrzeuge und zusätzliches Personal. Damit lege die DB die Basis für die dringlichen Verbesserungen bei Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Sein Fazit: »Wir brauchen keinen radikalen Umbau, sondern eine gemeinsame Kraftanstrengung für Kapazität, Wachstum, Kunden und Qualität.« Christian Böttger, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, schlägt vor, das Unternehmen DB AG kurzfristig finanziell zu stabilisieren. Hierfür käme der Verkauf von Arriva, eventuell auch von Schenker, in Frage. Damit könnten die anstehenden Investitionen finanziert und Schulden abgetragen werden. Darüber hinaus sollte die Governance des Unternehmens verbessert werden. Die für das Ziel der Verdoppelung des Verkehrs erforderlichen Infrastrukturinvestitionen könne die DB AG nicht aufbringen, diese Mittel müssten deshalb vom Bund kommen. Insgesamt sei davon auszugehen, dass es viele Jahre dauern werde, die Probleme der Bahn zu lösen. Für Alexander Kirchner, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, sind »verlässlich mehr Geld für die Eisenbahn und ein klarer politischer Auftrag … der Problemlöser Nummer eins«. Seiner Ansicht nach trägt in erster Linie der Eigentümer, und damit der Bund, die Verantwortung dafür, dass das gesamte System Schiene leide. Statt in den Erhalt der Infrastruktur zu investieren, werde schon seit Jahren auf Verschleiß gefahren. Ein radikaler Umbau wäre insofern hinsichtlich der Finanzierung der Schieneninfrastruktur nötig. Günter Knieps, Universität Freiburg, befasst sich mit der Frage, welche Umwälzungen die Fortschritte in den Informations- und Kommunikationstechnologien für die zukünftigen Eisenbahnnetze mit sich bringen und welche Chancen und Herausforderungen damit einhergehen. Der digitale Wandel hin zum Internet der Dinge könne die zukünftige Rolle der Eisenbahnen fundamental verändern: auf den Märkten für Mobilitätsdienstleistungen, im Bereich voll automatisierter Züge, im Bereich der vorausschauenden Wartung der Züge, im Bereich der Zugüberwachungssysteme und beim Aufbau von digitalen Stellwerken.
    Keywords: R40 ; L92 ; ddc:330 ; Eisenbahnunternehmen ; Schienenverkehr ; Bahnpolitik ; Verkehrsinfra-struktur ; Verkehrsökonomik. Infrastrukturinvestition ; Infrastrukturpolitik ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 18
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    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Der langjährige Aufschwung der deutschen Wirtschaft ging im letzten Jahr zu Ende. In diesem Jahr dürfte sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland mit 0,6% im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbieren. Im kommenden Jahr dürfte sich der Anstieg der Wirtschaftsleistung wieder auf 1,8% erhöhen; kalenderbereinigt ergibt sich wegen der höheren Zahl von Arbeitstagen jedoch nur ein Zuwachs von 1,4%. Die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten wird damit im Prognosezeitraum weiter abnehmen und ihren langfristigen Durchschnitt erreichen. Damit befindet sich die deutsche Wirtschaft im Abschwung.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Konjunkturumfrage ; Deutschland ; Geschäftsklima
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 19
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    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Im November veröffentlichte die Bundesnetzagentur ihre Entscheidung zu den Vergaberegeln von insgesamt 120 bzw. 300 MHz Funkspektrum in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz, die im Frühjahr 2019 versteigert werden. Torsten J. Gerpott, Universität Duisburg-Essen, stellt die Auflagen zur Frequenznutzung vor und analysiert, inwiefern sie sich von den Bestimmungen unterscheiden, die die Behörde im September zur Diskussion gestellt hatte.
    Keywords: L96 ; O33 ; K12 ; ddc:330 ; Vergaberecht ; Informationstechnik ; Mobilkommunikation ; Telekommunikation ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 20
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    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember gefallen. Die Unternehmen waren erneut weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch ihre Erwartungen verschlechterten sich weiter.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Unternehmen ; Frühindikator ; Wirtschaftsindikator ; Deutschland ; Geschäftsklimaindex
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 21
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    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Im November 2018 verabschiedete der Bundestag ein Rentenpaket, das Anfang Januar 2019 in Kraft trat und für Vertrauen in die Stabilität der Rente sorgen soll. Festgelegt wurde unter anderem eine »doppelte Haltelinie« – die bis 2025 gelten soll –, für das Rentenniveau einerseits und für den Beitragssatz andererseits. Zudem wurde eine Kommission zur Zukunft der Rente aus Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, Politik und Wissenschaft, berufen, die bis zum März 2020 Vorschläge erarbeiten soll, wie das System auf Dauer stabilisiert werden kann. Denn die wichtige Frage, was mit der Rente nach 2025 passiert, ist offen. Ist das Paket gerecht und bezahlbar, oder geht die Reform zu Lasten der jungen Generation? Robert Fenge, Universität Rostock, bezeichnet das Rentenpaket der Großen Koalition als »mutlos und kurzsichtig«. So traue sich keine der Parteien an dringende Reformschritte, wie beispielsweise die Erhöhung des Renteneintrittsalters heran. Zudem sei im Rentenpaket keine Reform der staatlich geförderten kapitalgedeckten Renten enthalten. Jochen Pimpertz, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, diskutiert, ob die gegebenen sozial- und rentenpolitischen Ziele der Großen Koalition richtig adressiert sind oder in anderen Subsystemen der sozialen Sicherung effektiver und effizienter verfolgt werden könnten. Die Gesetzliche Rentenversicherung sei mit dem Anspruch einer wirksamen Armutsprävention überfordert. Nach Ansicht von Tim Köhler-Rama, Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, löst das Rentenpaket 2018 keine Probleme. Für eine Realisierung des Ziels der Vermeidung von Altersarmut bedürfe es effektiver Umverteilungsmechanismen innerhalb des Rentensystems zugunsten vulnerabler Gruppen wie Erwerbsgeminderte, Geringverdiener und Langzeitarbeitslose. Auch sei die Einführung einer Versicherungspflicht für Selbständige überfällig. Reiner Holznagel, Bund der Steuerzahler Deutschland, weist darauf hin, dass eine hohe Bruttorente allein nichts nützt. Das Thema »Besteuerung der Renten« komme in der Diskussion zu kurz, da mittlerweile jeder fünfte Rentner Einkommensteuer zahlen müsse. Felix Welti, Universität Kassel, betont, dass die Verknüpfung der Risiken Alter und Erwerbsminderung mit Nachteilen verbunden sei und besonders bei der Erwerbsminderungsrente noch erheblicher Reformbedarf bestehe. Martin Werding, Universität Bochum, sieht in der doppelten Haltelinie für Rentenniveau und Beitragssatz sogar eine direkte Gegenwirkung zu langjährigen Reformtrends. Nach Meinung von Uwe Fachinger, Universität Vechta, bieten die im Rentenpaket enthaltenen Maßnahmen keine langfristige Sicherheit. Der eingeschlagene Weg führe weiter fort von einer leistungsfähigen umlagefinanzierten Rente, die dem Ziel eines adäquaten Einkommensersatzes gerecht werden könnte. Karl-Heinz Paqué, Universität Magdeburg, vermisst bei der Rentenreform die Gerechtigkeit zwischen den Generationen, da die beschlossenen Maßnahmen zugunsten der Älteren und zulasten der Jüngeren gehen.
    Keywords: H55 ; J26 ; ddc:330 ; Gesetzliche Rentenfinanzierung ; Rentenpolitik ; Altersvorsorge ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 22
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    Unknown
    Berlin: Freie Universität Berlin, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
    Publication Date: 2019-03-16
    Description: Seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland haben verschiedene Megatrends die Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt maßgeblich beeinflusst. Insbesondere die voranschreitende Globalisierung hat zur weiteren Öffnung der deutschen Volkwirtschaft geführt und den sektoralen Strukturwandel, das heißt den Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft beschleunigt. Gleichzeitig hat das durchschnittliche Wirtschaftswachstum seit den 1950er-Jahren bedeutend nachgelassen. Auf dem Arbeitsmarkt wurden zudem schon Jahrzehnte vor der Einführung der Hartz-Reformen Flexibilisierungsmaßnahmen durchgesetzt, um einem Anstieg der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Insgesamt unterlag der Arbeitsmarkt in den vergangenen 60 Jahren einem starken Wandel. Wir identifizieren Gewinner und Verlierer dieser Entwicklung in einer multidimensionalen Betrachtung der Entwicklung in den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkbeteiligung, Qualifikationsniveau der Beschäftigung und Einkommensentwicklung. Die Analyse wird mit harmonisierten Mikrodaten (Mikrozensus 1962-2013) auf Individualebene und auf dem Haushaltslevel durchgeführt.
    Keywords: D30 ; J40 ; O52 ; ddc:330 ; Mikrozensus ; langfristige Arbeitsmarktentwicklung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 23
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    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-06-01
    Description: Der Bericht analysiert die Inanspruchnahme von Freiflächen, insbesondere Landwirtschaftsfläche, durch Photovoltaik-Anlagen, die im Rahmen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2017) eine Förderberechtigung erhielten. Die Analyse beruht auf Einzeldaten der in zwölf Ausschreibungsrunden in den Jahren 2015 bis 2018 bezuschlagten Gebote sowie aller bis November 2018 in Betrieb genommenen Anlagen. Damit werden die Ergebnisse der entsprechenden Berichte aus 2016 und 2017 fortgeschrieben. Aus den drei Ausschreibungen im Jahr 2018 resultiert eine voraussichtliche Inanspruchnahme von 807 ha Freifläche durch die geplanten Anlagen. Davon entfallen vermutlich etwa 449 ha auf Landwirtschaftsfläche. Jedoch werden die Zuschläge häufig auf andere, vom Gebot abweichende Standorte übertragen. Somit ist die Abschätzung der in Anspruch genommenen Landwirtschaftsfläche anhand der Zuschlagsdaten mit großen Unsicherheiten verbunden. Es sollte geprüft werden, ob mithilfe von Fernerkundungsdaten zukünftig aussagekräftigere Ergebnisse über die tatsächliche Inanspruchnahme von Landwirtschaftsfläche gewonnen werden können.
    Description: This report analyses how much open space, in particular agricultural land, is utilized by photovoltaic plants which have been awarded the right to be subsidized within the framework of the Renewable Energies Act 2017. The research is based on individual data of successful bids in twelve tendering rounds from 2015 to 2018. Additionally, data of all plants which have been put into operation until November 2018 are analysed. This is a follow-up report of the reporting years 2016 and 2017. As a result from three tendering rounds in 2018, 807 hectares open space are expected to be utilized. Thereof, 449 hectares are presumably agricultural land. However, successful bids are often transferred to other locations than stated in the bids. Thus, estimating the utilization of agricultural land with the help of tendering data involves great uncertainties. It is therefore recommended to test the use of remote-sensing data in order to gain more significant results on the actual utilization of agricultural land.
    Keywords: O13 ; Q42 ; R14 ; ddc:630 ; Erneuerbare Energien ; Solaranlagen ; Flächenverbrauch ; Deutschland ; renewable energies ; photovoltaics ; land take ; Germany
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 24
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    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf den niedrigsten Wert seit Februar 2016 gefallen. Die aktuelle Geschäftslage wurde etwas weniger gut beurteilt. Die Erwartungen haben sich sogar massiv verschlechtert. Sie sind erstmals seit Dezember 2012 leicht pessimistisch. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Unternehmen ; Frühindikator ; Wirtschaftsindikator ; Deutschland ; Geschäftsklimaindex
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 25
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Ist die konjunkturelle Abkühlung der deutschen Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2018 ein Hinweis auf eine kurzfristige konjunkturelle Schwächephase, oder ist eine länger anhaltende Rezession zu erwarten? Kai Carstensen, Universität zu Kiel, Magnus Reif, ifo Institut, und Maik Wolters, Universität Jena, schätzen das aktuelle Rezessionsrisiko mit Hilfe eines dynamischen, nichtlinearen Faktormodells. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass die Gefahr einer Rezession zurzeit deutlich erhöht ist und auch in den kommenden Quartalen mit einer konjunkturellen Schwächephase zu rechnen ist. Insbesondere haben die seit einiger Zeit abwärts gerichteten Befragungsdaten deuten darauf hin.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Wirtschaftslage ; Prognose ; Deutschland ; Rezession
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 26
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf den schlechtesten Wert seit Dezember 2014 gefallen. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage erneut etwas weniger gut. Auch der Pessimismus mit Blick auf die kommenden sechs Monate hat zugenommen. Diese Ergebnisse und andere Indikatoren deuten auf ein Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 0,2% hin. Die deutsche Konjunktur bleibt schwach. Die deutschen Unternehmen werden etwas zurückhaltender bei der Mitarbeitersuche. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Februar auf 102,9 Punkte gefallen, nach 103,0 Punkten im Januar. Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich dagegen etwas aufgehellt. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im Februar gestiegen. Die deutsche Industrie behauptet sich in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld. Die Zolldrohungen der US-Regierung haben im Moment keine negativen Auswirkungen auf die Exporterwartungen der Automobilindustrie.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Unternehmen ; Frühindikator ; Wirtschaftsindikator ; Deutschland ; Geschäftsklimaindex
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 27
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Die deutsche Elektroindustrie ist auch 2018 weiter gewachsen. Zwar waren die Steigerungsraten nicht mehr so hoch wie im Jahr zuvor. Dennoch erreichte die Branche sowohl beim Umsatz als auch beim Export neue Höchstwerte. Zudem stellten die Unternehmen mehr Personal ein. Im laufenden Jahr dürften die Zuwächse vor dem Hintergrund zunehmender Konjunkturrisiken allerdings moderater ausfallen als zuletzt. Nach der Einschätzung von Andreas Gontermann und Jochen Schäfer, ZVEI, sollte die Branche längerfristig allerdings erheblich von der voranschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft profitieren.
    Keywords: L63 ; L81 ; ddc:330 ; Elektroindustrie ; Elektrohandel ; Branchenentwicklung ; Branchenkonjunktur ; Export ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 28
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Nach den aktuellen Ergebnissen der ifo Investitionsumfrage wollen die Unternehmen des deutschen Verarbeitenden Gewerbes 2019 ihre Investitionen in neue Maschinen und Bauten um nominal knapp 11% erhöhen. Für das Jahr 2018 ergaben die Meldungen der Befragungsteilnehmer einen Anstieg von knapp 7%. Damit blieb die Investitionsentwicklung im Verarbeitenden Gewerbe 2018 hinter der ursprünglichen Planung zurück. Erweiterungs­investitionen und Investitionen in Ersatzbeschaffungen dominieren 2018 und 2019. In diesem Jahr sind je knapp ein Drittel der Sachanlageinvestitionen den beiden Investitionsmotiven zuzuordnen. Rationalisierungsmaßnahmen spielen mit einem Anteil von rund einem Neuntel im Vergleich zu den 1990er Jahren nur noch eine untergeordnete Rolle.
    Keywords: L60 ; O10 ; ddc:330 ; Industrie ; Investitionspolitik ; Unternehmen ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 29
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-24
    Description: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März gestiegen. Dies ist der erste Anstieg nach zuletzt sechs Rückgängen in Folge. Die Unternehmen sind etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie merklich optimistischer auf die kommenden sechs Monate. Die deutsche Wirtschaft stemmt sich dem Abschwung entgegen.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Unternehmen ; Frühindikator ; Wirtschaftsindikator ; Deutschland ; Geschäftsklimaindex
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 30
    facet.materialart.
    Unknown
    Nürnberg: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik
    Publication Date: 2019-07-10
    Description: Die Sicherung und Verbesserung der Arbeitsqualität gehört zu den Zielen der EU und der Bundesregierung. Die politischen Bemühungen werfen die Frage auf, ob der Staat als Arbeitgeber im Hinblick auf die Arbeitsqualität mit gutem Beispiel vorangeht. Mithilfe von repräsentativen Befragungsdaten vergleiche ich an-hand einer Reihe wichtiger Kenngrößen deskriptiv die Arbeitsqualität im Öffentlichen und Privaten Sektor in Deutschland. Außerdem untersuche ich multivariat, ob die Sek-torzugehörigkeit die Kenngrößen der Arbeitsqualität beeinflusst. Die Ergebnisse deu-ten darauf hin, dass Arbeitszeitregelungen im Öffentlichen Sektor beschäftigungs-freundlicher sind als im Privaten Sektor. Auch arbeiten Beschäftigte im Öffentlichen Sektor seltener unter Druck. Mit Blick auf physische Belastungen, die Unterstützung durch den Vorgesetzten und emotionale Belastung werden jedoch Qualitätsnachteile im Öffentlichen Sektor identifiziert. Aufgrund dieser uneinheitlichen Ergebnisse scheint eine Vorreiterrolle des Staates mit Blick auf die Arbeitsqualität nicht gegeben.
    Description: The EU and the German government aim to secure and enhance job quality. These political efforts raise the question whether the state as an employer serves as a role model concerning job quality. Using representative survey data for Germany I compare job quality in the public and private sector. Furthermore, I analyse whether belonging to the public sector affects job quality. My results indicate that job quality in the public sector is higher in terms of working time regulations. Moreover, employees in the public sector work less often under pressure. Considering physical strains, sup-port from the direct supervisor and emotional strain there are drawbacks in the job quality in the public sector. Due to these inconsistent results, the state seems not to be a role model when it comes to job quality.
    Keywords: J45 ; J81 ; H8 ; ddc:330 ; Arbeitsqualität ; Öffentlicher Sektor ; Deutschland ; Arbeitsbedingungen
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 31
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Holger Mühlenkamp, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, nimmt Stellung zu einem Beitrag von Gernot Sieg und Berthold U. Wigger aus dem ifo Schnelldienst 22/2018 zum Thema »Auch in Zukunft Verkehrsinfrastruktur in ÖPP bereitstellen«. In seinem Kommentar stellt Holger Mühlenkamp die Argumente vor; warum er eher geringe Möglichkeiten für wirtschaftliche Öffentlich-private Partnerschaften sieht.
    Keywords: R10 ; R40 ; L92 ; ddc:330 ; Verkehrsweg ; Verkehrsinfrastruktur ; Verkehrserschließung ; Reform ; Deutschland ; ÖPP
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 32
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Der ifo Geschäftsklimaindex Deutschland ist im April gesunken. Die Unternehmen sind weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Der leichte Optimismus vom März mit Blick auf die kommenden Monate ist wieder verflogen. Die deutsche Wirtschaft verliert weiter an Kraft.
    Keywords: O10 ; ddc:330 ; Konjunktur ; Unternehmen ; Frühindikator ; Wirtschaftsindikator ; Deutschland ; Geschäftsklimaindex
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 33
    facet.materialart.
    Unknown
    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-06-22
    Description: Am 4. April 2019 stellte die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in Berlin ihr Frühjahrsgutachten der Presse vor. Ihrer Ansicht nach hat sich die Konjunktur in Deutschland seit Mitte des Jahres 2018 merklich abgekühlt. Der langjährige Aufschwung ist damit offenbar zu einem Ende gekommen. Die schwächere Dynamik wurde sowohl vom internationalen Umfeld als auch von branchenspezifischen Ereignissen ausgelöst. Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich – auch aufgrund politischer Risiken – eingetrübt, und das Verarbeitende Gewerbe hat mit Produktionshemmnissen zu kämpfen. Die deutsche Wirtschaft durchläuft nunmehr eine Abkühlungsphase, in der die gesamtwirtschaftliche Überauslastung zurückgeht. Die Institute erwarten für das Jahr 2019 nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,8% und damit mehr als einen Prozentpunkt weniger als noch im Herbst 2018. Die Gefahr einer ausgeprägten Rezession mit negativen Veränderungsraten des Bruttoinlandsprodukts über mehrere Quartale halten die Institute jedoch bislang für gering, jedenfalls solange sich die politischen Risiken nicht weiter zuspitzen. Für das Jahr 2020 bestätigen die Institute ihre Prognose aus dem vergangenen Herbst: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2020 um 1,8% zunehmen.
    Keywords: F00 ; O10 ; ddc:330 ; Internationale Wirtschaft ; Internationale Konjunktur ; Wirtschaftsprognose ; Wirtschaftslage ; Deutschland ; Welt
    Language: German
    Type: doc-type:article
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  • 34
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-01-22
    Description: Kindergärten sind ein wichtiger Teilbereich der Daseinsvorsorge, da sie als Einrichtungen der frühkindlichen Bildung sowie der Kindertagesbetreuung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern beziehungsweise zum Teil sogar erst ermöglichen. Um eine Datengrundlage für die Diskussion zur Erreichbarkeit von Kindergärten zu schaffen, wurde deren regionale Erreichbarkeit anhand des Thünen-Erreichbarkeitsmodells analysiert. Die Ergebnisse geben kleinräumig und flächendeckend einen Hinweis darauf, wo in Deutschland die Erreichbarkeit von Kindergärten heute problematisch ist und wo Erreichbarkeitsprobleme auftreten würden, wenn der nächste Kindergarten geschlossen würde. Das Erreichbarkeitsmodell zeigt, dass aktuell Kindergärten mit dem PKW in allen Bundesländern und Typen ländlicher Räume gut erreichbar sind. Keiner benötigt dazu mehr als 15 Minuten. Zu Fuß können deutschlandweit immerhin noch ca. 81 % der Bevölkerung fußläufig innerhalb von 15 Minuten einen Kindergarten erreichen. Sowohl innerhalb der Länder als auch zwischen den Regionstypen variiert der Prozentsatz der Bevölkerung, der fußläufig in 15 Minuten den nächsten Kindergarten erreichen kann, stark. Zum Teil benötigt ein relativ großer Prozentsatz zu Fuß sogar deutlich mehr als 30 Minuten.
    Description: Kindergartens are important institutions of infantile education. In addition, they facilitate the compatibility of family and career. As such, they are an important basic service. In order to create a nationwide data basis on the accessibility of kindergartens, we analyzed the regional accessibility with the help of a GIS accessibility model. The results provide a nationwide and small scale picture about kindergarten accessibility in Germany below the administrative level of the communities. The results allow to identify regions in Germany with already suboptimal kindergarten accessibility and regions where future closures of kindergartens would create accessibility problems. The accessibility model shows, that currently kindergartens are easily accessible by car throughout all federal states and all types of rural regions. Nobody needs more than 15 minutes to reach the next kindergarten by car. By foot at least around 81 % of the German population can reach the next kindergarten within 15 minutes. However, at the level of the federal states as well as the different types of rural regions this share differs considerably. In part, a relatively great share even needs more than 30 minutes by foot.
    Keywords: R12 ; C21 ; L89 ; ddc:630 ; Entwicklung ländlicher Räume ; Kindergärten ; Rasterbasierte GIS-Erreichbarkeits-analyse ; Deutschland ; Thünen-Erreichbarkeitsmodell ; rural development ; kindergarten ; raster based GIS-accessibility analysis ; Germany ; Thünen-Accessibility-Model
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 35
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-12-21
    Description: Der Begriff des "bürgerschaftlichen Engagements" wird in der einschlägigen Fachliteratur und im politischen Diskurs nicht einheitlich verwendet. Einer breiteren Definition folgend verstehen wir darunter "ein freiwilliges, gemeinwohlorientiertes und nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtetes Engagement", das "die ganze Breite der verschiedenen Erscheinungsformen des Engagements ein[schließt]: das klassische Ehrenamt, gemeinnütziges Engagement ohne Amt, kurzzeitiges ungebundenes Engagement sowie bestimmte Formen der Selbsthilfe" (Deutscher Bundestag 2002: 333).1 Das bürgerschaftliche Engagement hat in ländlichen Räumen eine lange Tradition, und vor allem die Politik setzt darin einige Hoffnungen. Dahinter steht ein Ideal von der Selbstorganisation der Bürgerinnen und Bürger, welche öffentliche Dienstleistungen substituiert, die Gesellschaft sozial integriert und die Qualität der Demokratie fördert. In unserem Beitrag wird danach gefragt, inwiefern solche Hoffnungen und Idealisierungen der Selbstorganisation an praktische Grenzen stoßen. Denn periphere ländliche Räume leiden häufig an fehlenden finanziellen Gestaltungsspielräumen und den Folgen des demographischen Wandels. Ebenso ist Selbstorganisation kein Selbstläufer, sondern bedarf staatlicher Unterstützungsstrukturen. Des Weiteren folgt das bürgerschaftliche Engagement einer Eigenlogik, die es zu respektieren gilt. Überdies tendiert zivilgesellschaftliche Selbstorganisation zu sozialer Selektivität und auch soziale Integration ist nicht selbstverständlich. Schließlich hängt die demokratiefördernde Wirkung bürgerschaftlichen Engagements von der Zusammensetzung der Vereinigungen und deren innerer Ausrichtung ab. Aufgrund der verschiedenen Konzeptualisierungen bürgerschaftlichen Engagements, unterschiedlicher Operationalisierungen zu dessen Messung und unzureichender Datenquellen, ist die quantitative Bestimmung des bürgerschaftlichen Engagements in ländlichen Räumen schwierig. Sicher scheint jedoch, dass das bürgerschaftliche Engagement im Laufe der letzten Jahrzehnte sowohl in ländlichen als auch in anderen Räumen weitgehend kontinuierlich zugenommen hat. Es zeigt sich außerdem, dass die Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Räumen sich regelmäßig stärker engagieren als jene in anderen Räumen. Unterschiede zeigen sich auch zwischen sozialen Gruppen: Männer sind sowohl in ländlichen wie auch in nicht-ländlichen Räumen stärker in freiwillige Tätigkeiten eingebunden als Frauen, wobei die Geschlechterunterschiede in ländlichen Räumen deutlich langsamer abnehmen. Jüngere Altersgruppen sind in ländlichen Räumen zu höheren Anteilen freiwillig engagiert als die älteren Altersgruppen. Auf der Kontextebene zeigt sich,dass eine höhere regionale Arbeitslosigkeit typischerweise mit einer niedrigeren Engagement-quote einhergeht. Der empirische Forschungsstand weist insgesamt erhebliche Forschungslücken auf. Forschungsbedarf besteht vor allem im Hinblick auf die deskriptive Erfassung der Vereinslandschaft in ländlichen Räumen, die Erfassung neuer Formen des Engagements sowie möglicher Verschiebungen in der Engagementlandschaft, der Einschätzung der Bedeutung von Vereinen und Initiativen für die ländlichen Gemeinwesen und die Erforschung von strukturellen und kulturellen Bedingungen bürgerschaftlichen Engagements.
    Description: "Voluntary engagement" means a non-profit activity which is (1) typically voluntary, (2) of general interest, (3) takes place in the public arena, and (4) is usually exercised in public. Despite the long tradition of voluntary engagement in rural areas, scientific and political hopes have just recently begun to rise. Underlying this is the idea that the citizens' self-organisation is able to substitute for public services, socially integrate society, and foster the quality of democracy. Peripheral rural areas often suffer from limited finances and the consequences of demographic change. Volunteering requires state support and follows an inner logic which needs to be respected. Civic self-organisation also tends to be socially selective, and associations are not necessarily internally democratic. Against this backdrop, this paper studies possible limits of such idealistic promises of voluntary commitment. Due to different conceptions and operationalisations of voluntary engagement, as well as a lack of appropriate data sources, the quantitative measurement of voluntary engagement in rural areas is difficult. However, it seems certain that volunteering has increased in the past decades. Also, people in rural areas are more willing to volunteer than citizens in other areas. Likewise, men and young people are more likely than women and elderly people to be engaged as volunteers. And on the context level, a high level of unemployment is associated with a low level of voluntary engagement. The empirical state of research exhibits substantial research gaps. There is a great need for research to record new forms of volunteering. Research on possible shifts in volunteering, with an evaluation of the meaning of clubs and associations for rural communities, as well as the investigation of structural and cultural requirements for voluntary commitment, is still needed.
    Keywords: B13 ; C00 ; C23 ; D71 ; L31 ; ddc:630 ; Bürgerschaftliches Engagement ; Formen des Engagements ; ländliche Räume ; Deutschland ; Voluntary Commitment ; Forms of Volunteerism ; Rural Areas ; Germany
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 36
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    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-12-21
    Description: Das Verbundforschungsprojekt "Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Regionen Deutschlands" ist in verschiedene Teilprojekte organisiert, die aus unterschiedlichen Perspektiven und in insgesamt acht ländlichen Untersuchungslandkreisen untersuchen, ob und wie humanitäres Engagement bei der Integration von Geflüchteten und ländliche Entwicklung erfolgreich verbunden werden können. Teilprojekt 1 hat die Aufgabe, integrationsrelevante Rahmenbedingungen indikatorengestützt auf der Gemeinde- und Landkreisebene zu vergleichen, um deren Einfluss auf Integrationsanstrengungen und -erfolge analysieren zu können. In vorliegendem Working Paper werden 20 Indikatoren, die in acht Integrationsdimensionen gegliedert sind, erfasst und verglichen. Die Auswahl der Integrationsdimensionen basiert auf den Kategorien des Integrationsmodells von Ager und Strang (2008). Grundlage für die Analyse sind u. a. Daten der statistischen Ämter des Bundes und der Länder, des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie und das Erreichbarkeitsmodell des Thünen-Instituts. Für die vergleichende Analyse werden für die acht Untersuchungslandkreise sowie die 35 kreiseigenen Untersuchungsgemeinden jeweils arithmetisches Mittel, Maximum, Minimum und die Standardabweichung der einzelnen Indikatoren miteinander verglichen. Um übergreifende Vergleiche zu ermöglichen, werden die Indikatorenwerte einer z-Transformation unterzogen. Aus den Analysen ergibt sich ein differenziertes Gesamtbild, das die spezifischen "Stärken" und "Schwächen" der Untersuchungsgemeinden und -landkreise bei den integrationsrelevanten Rahmenbedingungen verdeutlicht. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Werte überwiegend in einem nicht allzu weiten Korridor um den Durchschnittswert liegen. Insgesamt sind die integrationsrelevanten Rahmenbedingungen homogener, als angesichts der unterschiedlichen sozio-ökonomischen Lage der Untersuchungslandkreise angenommen wurde. Im nächsten Untersuchungsschritt werden diese Ergebnisse mit den Befragungsergebnissen aus den anderen Teilprojekten gespiegelt, um die jeweils identifizierten integrationsrelevanten Rahmenbedingungen und -ergebnisse wechselseitig umfassender erfassen und bewerten zu können.
    Description: The joint research project "A Future for Refugees in Rural Regions of Germany" takes various perspectives to look at whether and how the integration of refugees can be tied to rural development. The research is organized into various interacting sub-projects that analyses the integration of refugees in a total of 35 case study communities within eight rural case study counties. Sub-project 1 uses indicators to compare the framework conditions relevant for integration and analyse their influence on integration efforts and successes. In this working paper, 20 indicators, divided into eight dimensions of integration, are introduced and analysed. The selection of the dimensions of integration bases on the categories identified in the integration model by Ager and Strang (2008). The basis for the analyses are mainly data of the national and state statistical offices, the German Federal Agency for Cartography and Geodesy, and the Accessibility Model of the Thuenen Institute. For the comparative analysis mathematical averages, maximums, minimums and standard deviations of the single indicators are compared. In order to enable comprehensive comparisons, a z-score is applied to the indicator values. A differentiated total picture results from the analysis, which makes especially clear the specific "strengths" and "weaknesses" of the communities and counties studied with regard to the integration relevant framework conditions. Interestingly, the analysis reveals that the indicator values are for the most part near the average. Overall the framework conditions relevant for integration are more homogeneous than was assumed due to the various social economic situations of the counties chosen for the case studies. In the next stage of the project, these results will be mirrored with the survey results from the other sub-projects in order to more precisely document and evaluate framework conditions and results relevant for the integration of refugees.
    Keywords: H75 ; J11 ; O18 ; R23 ; R53 ; F22 ; ddc:630 ; Geflüchtete ; Integration ; ländliche Regionen ; Rahmenbedingungen ; Indikatoren ; Deutschland ; refugees ; integration ; rural regions ; framework conditions ; indicators
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 37
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    Unknown
    Bonn: Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
    Publication Date: 2019-09-09
    Description: Frauen sind seit jeher im Gründungsgeschehen in Deutschland unterrepräsentiert. Diese Unterrepräsentanz hat sich in jüngerer Vergangenheit wieder verstärkt. Analysen auf Basis der Gewerbeanzeigenstatistik zeigen, dass dies zum einen darauf zurückzuführen ist, dass die Gründungsneigung von Frauen noch stärker als die der Männer zurückgegangen ist. Zum anderen trägt ein weit überdurchschnittliches Ausmaß an Gründungsaktivitäten von Männern aus den EU-8- und EU-2-Beitrittsstaaten, mit dem ihre Landsfrauen nicht mithalten können, dazu bei. Die von Frauen gegründeten Unternehmen weisen teilweise andere Branchenschwerpunkte als die von Männern gegründeten auf. Sie sind zumeist im Dienstleistungssektor angesiedelt. Im Bereich der freiberuflichen Gründungen sind Frauen sogar leicht überrepräsentiert. Qualitative Unterschiede im Hinblick auf Größe und Innovationspotenzial bestehen zwischen von Frauen und Männern gegründeten gewerblichen Einzelunternehmen kaum (mehr).
    Description: Women have always been underrepresented among founders in Germany. This underrepresentation has increased again in the recent past. Analyses based on the statistics of business notifications show that this is due, on the one hand, to the fact that the propensity of women to start a business has declined even more than that of men. On the other hand, a far above-average level of start-up activity of men from the EU-8 and EU-2 accession states, with which their female compatriots cannot keep up, contributes to this. Some of the enterprises founded by women have different industry foci than those founded by men. Most of them are in the service sector. Women are even slightly over-represented among founders in the liberal professions. Qualitative differences in terms of size and innovation potential hardly exist (any longer) between individual commercial enterprises founded by women and men.
    Keywords: L26 ; M13 ; Y10 ; ddc:330 ; Existenzgründungen ; Frauen ; Deutschland ; start-up activities ; gender ; Germany
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 38
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    Unknown
    Kiel: Kiel Institute for the World Economy (IfW)
    Publication Date: 2019-09-14
    Description: In diesem Kieler Subventionsbericht werden die Finanzhilfen des Bundes (einschließlich Nebenhaushalte) und die Steuervergünstigungen der Gebietskörperschaften insgesamt bis zum Jahr 2018 dokumentiert. Im Jahr 2018 nahmen laut Bundeshaushaltsplan die gesamten Finanzhilfen des Bundes abermals deutlich zu, und zwar um 7,5 Prozent auf 56,4 Mrd. Euro. Die Steuervergünstigungen insgesamt betrugen im Jahr 2018 knapp 62,0 Mrd. Euro. Es wurde zudem die Subventionsampel aktualisiert, welche die wichtigsten Finanzhilfen des Bundes und der größten Steuervergünstigungen im Hinblick auf deren graduelle Schädlichkeit klassifiziert. Danach sind etwas über 20 Prozent "rot" (= ersatzlos zu streichen) gekennzeichnet. Um einen ungefähren Überblick über die gesamten Subventionen in der Bundesrepublik zu gewinnen, wurden ergänzend die Länderfinanzhilfen in zwei Szenarien geschätzt. Der Subventionsbericht enthält darüber hinaus eine Sonderauswertung der Finanzhilfen des Bundes für den Verkehrssektor. Den Schwerpunkt bilden dabei Leistungen an das Eisenbahnwesen (2018: über 20 Mrd. Euro).
    Description: The present Kiel Subsidy Report documents the financial assistance provided by the federal government (including ancillary budgets) and the tax concessions granted by local authorities until 2018. In 2018, according to the federal budget, total federal financial aid again increased significantly, by 7.5 percent to 56.4 billion euros. The total tax breaks in 2018 amounted to just under 62.0 billion euros. In addition, the subsidy traffic light has also been updated, which classifies the most important financial aids of the federal government and the largest tax concessions with regard to their gradual harmfulness. According to this, just over 20 percent are marked "red" ("= to be deleted without replacement). In order to gain an approximate overview of the total subsidies in the Federal Republic of Germany, the state financial assistance was additionally estimated in two scenarios. The subsidy report also contains a special evaluation of the financial aid provided by the Federal Government for the transport sector. The focus here is on payments to the railway sector (2018: over 20 billion euros).
    Keywords: ddc:330 ; Fiskalpolitik und Haushalt ; Deutschland ; Steuerpolitik ; Subventionen ; Subventionsabbau ; Verkehrssektor ; Fiscal Policy & National Budgets ; Germany ; Tax Policy ; Subsidies ; Reduction of Subsidies ; Transport Sector
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 39
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    Unknown
    Wiesbaden: Springer Gabler
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: In dieser Open-Access-Publikation stellt der Autor die Evolution der Steuergerechtigkeitsideen und -prinzipien in einen historischen Zusammenhang und ordnet diese in größere Strukturen ein, um so ein geschlossenes Bild der Steuergerechtigkeitskonzepte in der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte zu zeichnen. Dabei gelingt es dem Autor, die Entwicklung der finanzwissenschaftlichen Diskussion und des Steuerwesens konsequent an den klassischen steuerlichen Gerechtigkeitskriterien zu messen.
    Keywords: ddc:330 ; Steuergerechtigkeit ; Gleichheitssatz ; Grundsatz der Gleichheit der Besteuerung ; Steuerprogression ; Leistungsfähigkeitsprinzip ; Steuersystem ; Umverteilung ; Kopfsteuer ; Besteuerungsprinzipien ; Besteuerungskriterien ; direkte und indirekte Steuern ; Steuerliche Umverteilung nach Einkommen oder Vermögen ; Geschichte der Besteuerung ; Steuergerechtigkeit ; Ökonomische Ideengeschichte ; Steuergeschichte ; Deutschland (bis 1945) ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:book
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  • 40
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    Unknown
    Basel: MDPI
    Publication Date: 2019-10-23
    Description: The purpose of this Special Issue is to investigate topics related to sustainability issues in the new era, especially in Industry 4.0 or other new manufacturing environments. Under Industry 4.0, there have been great changes with respect to production processes, production planning and control, quality assurance, internal control, cost determination, and other management issues. Moreover, it is expected that Industry 4.0 can create positive sustainability impacts along the whole value chain. There are three pillars of sustainability, including environmental sustainability, economic sustainability, and social sustainability. This Special Issue collects 15 sustainability-related papers from various industries that use various methods or models, such as mathematical programming, activity-based costing (ABC), material flow cost accounting, fuel consumption model, artificial intelligence (AI)-based fusion model, multi-attribute decision model (MADM), and so on. These papers are related to carbon emissions, carbon tax, Industry 4.0, economic sustainability, corporate social responsibility (CSR), etc. The research objects come from China, Taiwan, Thailand, Oman, Cyprus, Germany, Austria, and Portugal. Although the research presented in this Special Issue is not exhaustive, this Special Issue provides abundant, significant research related to environmental, economic, and social sustainability. Nevertheless, there still are many research topics that require our attention to solve problems of sustainability.
    Keywords: ddc:650 ; Industrie 4.0 ; Corporate Social Responsibility ; Nachhaltige Entwicklung ; China ; Taiwan ; Thailand ; Oman ; Zypern ; Deutschland ; Österreich ; Portugal
    Language: English
    Type: doc-type:book
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  • 41
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    Unknown
    Berlin: Arbeitskreis Quantitative Steuerlehre (arqus)
    Publication Date: 2019-10-19
    Description: Eine von Die Grünen/EFA in Auftrag gegebene Studie kommt basierend auf handelsrechtlichen Einzelabschlüssen zum Ergebnis, deutsche Kapitalgesellschaften würden durch erfolgreiche Steuergestaltungen lediglich rund 20 % anstelle der gesetzlich geforderten 30 % an Steuern zahlen. Diese Behauptung hält einer wissenschaftlichen Überprüfung ebenso wenig stand wie die Aussage, große und international agierende Unternehmen hätten eine niedrigere Steuerquote. Wenn bei der Sample-Selection berücksichtigt wird, dass die verwendeten (Handels-)Bilanz-Datenbanken auch Personenunternehmen sowie ganz oder teilweise steuerbefreite Unternehmen beinhalten, und der (95 %ige) Steuerfreistellung von (Schachtel-) Dividenden gemäß § 8b KStG Rechnung getragen wird, ergibt sich eine durchschnittliche Steuerbelastung deutscher Kapitalgesellschaften unabhängig von deren Größe und Internationalität im Bereich des gesetzlichen Nominalsteuersatzes. Jedoch ist darauf hinzuweisen, dass dieses Ergebnis nicht bedeutet, dass es keinerlei Steuergestaltungen zu Lasten des deutschen Fiskus gibt. Nur lassen sich derartige Steuergestaltungen nicht anhand von unternehmerischen Einzelabschlüssen identifizieren.
    Keywords: H25 ; M41 ; K34 ; F23 ; ddc:330 ; Effektive Steuerquoten ; Unternehmenssteuerbelastung ; Steuervermeidung ; Steuerplanung ; Multinational Enterprises ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 42
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    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-08-07
    Description: Seit Jahrzehnten ist der Lebensmitteleinzelhandel von einem Strukturwandel hin zu weniger und größeren Geschäften gekennzeichnet. Gerade in kleineren Orten ländlicher Räume bestehen daher Probleme, die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs in fußläufiger Entfernung, das heißt die Nahversorgung, sicherzustellen. Um die bestehenden Herausforderungen hinreichend zu analysieren und Lösungen zu entwickeln, müssen die aktuellen Trends der Nahversorgung untersucht und mit Blick auf ihre potentiellen Wirkungen auf ländliche Räume eingeschätzt werden. Vor diesem Hintergrund wertet das vorliegende Working Paper aktuelle Studien und die wissenschaftliche Literatur mit besonderem Fokus auf den Lebensmitteleinzelhandel und den Onlinehandel aus. Im Ergebnis zeigt sich die Verfestigung seit langem anhaltender Trends sowie das Aufkeimen neuer Trends, deren Beständigkeit noch abzuwarten ist. Anhaltende Trends sind der sich intensivierende Wettbewerbsdruck, der in den letzten Jahren weniger über den Preis als über Auswahl und Qualität ausgeübt wird, die Marktkonzentration weniger großer Ketten im Lebensmitteleinzelhandel sowie der Ersatz kleinerer Märkte durch größere, um eine hinreichende Auswahl für die sich ausdifferenzierende Nachfrage bereitstellen zu können. Zudem wird das Einkaufen angesichts zunehmender Zeitknappheit eher als Last empfunden, was zu seltenerem Einkauf, mehr Kopplung von Einkäufen und Wegen sowie Rückgängen beim Marktanteil sehr großflächiger und daher unübersichtlicher Formate führt. Damit ist nach wie vor die Konzentration auf das Auto als Verkehrsmittel zumindest in ländlichen Räumen verbunden. Dabei steigt die Automobilität gerade auch bei den Senioren an und die Notwendigkeit einer fußläufigen Erreichbarkeit von Angeboten verringert sich dadurch. Eine neuere Entwicklung ist demgegenüber, dass die Zahl der Lebensmittelgeschäfte zwar noch schrumpft, dass dieser Rückgang aber im Vergleich zur zweiten Hälfte der 2000er Jahre deutlich an Intensität verloren hat. Des Weiteren weisen Verbraucherbefragungen darauf hin, dass sich die für Deutschland typische hohe Preissensibilität etwas reduziert hat und sich die Verbraucher zunehmend an der Warenqualität orientieren. In der Folge gleichen sich Supermärkte und Discounter hinsichtlich Warenangebot und Ladengestaltung zunehmend an, wodurch Potentiale für neue Formate, wie Online-Handel, mobile Versorger und Kleinflächenkonzepte, entstehen könnten. In Bezug auf den Online-Handel mit Lebensmitteln zeigt sich jedoch, dass die Lieferkosten gerade in ländlichen Räumen hoch, aber die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher gering ist, sodass sich das starke Wachstum bisher auf die Verdichtungsräume konzentriert und das Potential des Online-Handels beschränkt sein dürfte. Auch neuere Modelle, in denen Bürger die Versorgung auf der letzten Meile im Zuge der sogenannten Mitmachlogistik übernehmen, dürfte vermutlich für bestimmte urbane Milieus interessant sein, insgesamt aber wie zumindest momentan der Online-Handel eher auf eine Nische im Lebensmitteleinzelhandel beschränkt bleiben, sodass keine schnelle Lösung von Nahversorgungsprobleme in ländlichen Räumen absehbar ist.
    Description: During the past decades grocery-retailing in Germany has experienced a structural change to-wards less but larger shops. Particularly in small villages within rural areas it is problematic to ensure the supply with daily goods in walking distance or locally. In order to adequately analyse the existing challenges and develop solutions, the current trends in local supply need to be exam-ined and assessed with regard to their potential impact on rural areas. Against this background, this working paper assesses recent studies and scientific publications that focus on grocery retail-ing and e-commerce. As a result, the consolidation of long-lasting trends and the emergence of new trends, the stability of which still remains to be seen, is evident. Among the persisting trends, the strong competitiveness and the market concentration on a few chains are most prominent. In addition, and due to differentiated demand, small stores are replaced by larger ones for assuring a sufficient range of products. Then again, the market share of hypermarkets is decreasing. One reason for this decrease is the lack of time or time pressure felt by consumers, which results in less frequent shopping trips and the connection of shopping trips with other ac-tivities. Regarding the means of transport, the car is most frequently used for shopping trips, particularly in rural areas. The share of elderly people with access to a car has been increasing steadily during the past few years and thus the necessity for supply in walking distance became less urgent. The decrease of grocery stores in general continues, but is less intense than between 2005 and 2010. In addition, consumer surveys indicate that the high price sensitivity, that has been typical of Germany, has declined somewhat and that consumers are increasingly focussing on the quality of goods. Accordingly supermarkets and discounter adjusted regarding the product range and pricing. This development opens up potential for new formats, such as e-commerce, mobile sup-ply and small-format concepts. Delivery costs are one major challenge for e-commerce in rural areas, especially since consumers show low willingness to pay for such services. Hence, e-commerce is growing primarily in urban agglomerations and has limited potential in rural settings in its current form. The same applies for delivery-formats such as crowd-delivery that focus on challenges regarding the 'last-mile'. In its current form the realisation is limited and not a feasible option for solving supply-problems in rural areas.
    Keywords: L81 ; O18 ; R22 ; R39 ; ddc:630 ; Nahversorgung ; Daseinsvorsorge ; Grundversorgung ; ländliche Räume ; Lebensmitteleinzelhandel ; Online-Handel ; Strukturwandel ; Ortskernentwicklung ; Erreichbarkeit ; täglicher Bedarf ; Deutschland ; local supply ; public service ; basic supply ; rural areas ; food retailing ; e-commerce ; structural change ; local development ; accessibility ; daily needs ; Germany
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 43
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    Unknown
    Berlin: Arbeitskreis Quantitative Steuerlehre (arqus)
    Publication Date: 2019-08-06
    Description: Die Komplexität von Steuersystemen gewinnt in der Debatte um den internationalen Steuerwettbewerb zunehmend an Bedeutung. Im vorliegenden Beitrag erfolgt, basierend auf den Daten, die dem Tax Complexity Index (www.taxcomplexity.org) zugrunde liegen, eine umfassende Gegenüberstellung der Komplexität der Steuersysteme von Deutschland und Österreich unter Berücksichtigung der Mittelwerte aller Länder. Die Steuergesetze weisen sowohl in Deutschland als auch in Österreich einen verhältnismäßig hohen Grad an Komplexität auf. Bei den steuerlichen Rahmenbedingungen fällt der Grad an Komplexität in beiden Ländern dagegen niedrig aus, wobei Österreich im Durchschnitt weniger komplex ist als Deutschland.
    Description: The complexity of tax systems is becoming increasingly important in the debate on international tax competition. Based on the underlying data of the Tax Complexity Index (www.taxcomplexity.org), this article provides a comprehensive comparison of the complexity of the tax systems of Germany and Austria while also taking the mean values of all countries into account. In both Germany and Austria, the tax code is characterized by a relatively high degree of complexity. In contrast, the tax framework has a low level of complexity in both countries, with Austria being on average less complex than Germany.
    Keywords: ddc:330 ; Steuerkomplexität ; Steuergesetz ; Steuerliche Rahmenbedingungen ; Steuervereinfachung ; Steuerwettbewerb ; Ländervergleich ; Deutschland ; Österreich
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 44
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-11-12
    Description: Im Rahmen des Verbundprojektes "Rotmilan - Land zum Leben" wurden von 2014 bis 2018 über 880 landwirtschaftliche Betriebe zur Umsetzung einer rotmilanfreundlichen Landwirtschaft in acht Regionen Deutschlands beraten. Hauptzielsetzung war es, die Nahrungsverfügbarkeit für Rotmilane auf Landwirtschaftsflächen zu verbessern. Die Maßnahmenfläche konnte von ca. 1.000 ha auf über 13.000 ha/Jahr innerhalb der Projektlaufzeit erhöht werden. Aufbauend auf eine erste Evaluierung der Beratung von Schmidt und Breitsameter (2015) wurden die Erfahrungen der Berater_innen sowie Perspektiven der beratenen und nicht beratenen Vertreter_innen der Betriebe erfragt und ausgewertet. Der Fokus lag auf Motivation zur Beratungsteilnahme und deren Wirkungen sowie Erwartungen an die Naturschutzberatung. Zusammenfassend konnten aus den Ergebnissen sechs Kernaussagen abgeleitet werden: (1) Geeignete Förderprogramme bilden die entscheidende Grundlage für die zielführende Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen. (2) Beratung fördert die Maßnahmenumsetzung, indem neue Betriebe für die Teilnahme gewonnen und die eingebrachten Flächen erhöht werden. (3) Langfristigkeit und Konstanz des Beratungsangebotes ermöglichen eine fortlaufende Akquise neuer Betriebe sowie den Aufbau von Vertrauen und Kooperationen. (4) Praxisnahe Begleitung bei der Maßnahmenumsetzung, Folgeberatung und die Mitteilung von Maßnahmenerfolgen durch die beratende Institution sind wichtige Bestandteile der Beratungstätigkeit. (5) Regionalspezifische Merkmale der Beratungsangebote ergeben sich aus den verfügbaren Fördermaßnahmen, Eigenschaften der beratenden Institution und Berater_innen sowie der Agrarstruktur. (6) Beratung fördert die Qualität der umgesetzten Maßnahmen, weshalb eine Bemessung des Maßnahmenerfolges nicht ausschließlich anhand der Maßnahmenfläche erfolgen kann. - Die Studie zeigt, dass Beratung ein wichtiges Instrument zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen durch Landwirtschaftsbetriebe ist. Sie transportiert Naturschutzfachwissen in die Landbewirtschaftung und sensibilisiert die Handelnden. Dabei bietet sie Unterstützung bei der Umsetzung. Die Grundvoraussetzung für ein effektives Beratungsangebot sind jedoch ausreichende finanzielle Mittel für die Maßnahmenumsetzung, die an die regionalspezifischen Biodiversitätsziele ebenso wie an praktische landwirtschaftliche Erfordernisse angepasst sind.
    Description: From 2014 to 2018, within the scope of the "Rotmilan - Land zum Leben" joint project, more than 880 farms were given advice on the implementation of red-kite-friendly agriculture in eight regions of Germany. The main objective was to improve food availability for red kites on agricul-tural land. During the entire project period, it was possible to increase the area where measures were applied, from approx. 1,000 ha to more than 13,000 ha/year. Following an initial evaluation by Schmidt und Breitsameter (2015) on the advice given to farmers, the consultants and farm representatives - including those that did not receive any advice - were interviewed on their experiences and perspectives. The focus was on the motivation to participate in the counselling and its effects, as well as the expectations for nature conservation counselling. In summary, the following six core statements can be derived from the results: (1) Suitable funding programmes are a prerequisite for target-oriented implementation of nature conservation measures on agricultural land. (2) Advisory services promote the implementation of measures by attracting new farms to partic-ipate and increasing the amount of land involved. (3) Long-term and constant advisory services offered enable the continuous acquisition of new farms and the development of trust and cooperation. (4) Practical support in the implementation of measures, follow-up advice and the communica-tion of successful measures by the advisory institution are important components of the advisory activity. (5) Region-specific features of the advisory services are derived from the available funding measures, the characteristics of the advisory institution and advisors as well as the agricultural structure. (6) Advisory support promotes the quality of the implemented measures, thus the success of the measures cannot be measured solely on the basis of the area covered by the measures. - The study reveals that advising farmers is an important instrument for the implementation of nature conservation measures. Advice transfers nature conservation expertise into land man-agement and sensitises the actors. Moreover, it offers support during the implementation of measures. The basics requirements for an effective advisory service, however, are sufficiently financed means for measures, adapted to both region-specific biodiversity targets and agricultural requirements.
    Keywords: Q10 ; Q57 ; ddc:630 ; Beratung ; Agrarumweltmaßnahmen ; Rotmilan ; Deutschland ; Advice ; Agri-environmental measures ; Red Kite ; Germany
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 45
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Stiftung Marktwirtschaft
    Publication Date: 2019-11-21
    Description: Verfolgt man die aktuelle Diskussion, kann man den Eindruck gewinnen, dass Wohnraum unbezahlbar geworden sei. Doch ist dieser Anschein gerechtfertigt? Wird Wohnen tatsachlich insgesamt teurer oder entspricht der Anstieg der allgemeinen Lohn- und Preisentwicklung? Steigen die Preise in der Breite oder ist der Anstieg ein lokales oder regionales Problem? Und worauf sind höhere Wohnkosten zurückzuführen? Ist es tatsachlich spekulativer Leerstand oder beruht der Anstieg auf mangelnder Bautätigkeit oder dem Zuzug in die Ballungsgebiete? Ist das Problem nicht vielmehr eine geringe Wohneigentumsquote wenn beklagt wird, dass nur wenige Burger von dem Immobilienboom profitieren? Der derzeitige Aktionismus in Sachen Wohnen ist groß. Mietpreisbremse, Mietendeckel, Enteignungen, die Forderung von Mietwohnungsneubau und viele weitere Initiativen oder Gesetzesvorhaben sollen den Eindruck erwecken, es werde tatkräftig gehandelt. Doch sind diese Mittel tauglich, um eventuellen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken? Und wie steht es 70 Jahre nach Verabschiedung des Grundgesetzes mit dem Eigentumsrecht als eine der Grundlagen unserer heutigen Wirtschaftsordnung? Diesen und anderen Fragen geht die Stiftung Marktwirtschaft in dieser Publikation nach.
    Keywords: ddc:330 ; Wohnungspolitik ; Immobilienpreis ; Wohnungsmarkt ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 46
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Technische Universität Berlin, Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung
    Publication Date: 2019-11-23
    Description: Die Bedeutung des Radverkehrs in Städten nimmt stetig zu und dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach auch auf absehbare Zeit fortsetzen. Dabei stellt sich aus Sicht der Planenden in Deutschland die Frage, ob das System hierzulande für die Verkehrswende geeignet ist. Können wir mit den uns zur Verfügung stehenden Regelwerken und Entscheidungsstrukturen den (Rad-)Verkehr der Zukunft aktiv gestalten? Oder sind unsere Arbeitsgrundlagen vielmehr ein Hindernis auf dem Weg zur Stadt-Mobilität des 21. Jahrhunderts? Um diese Frage zu beantworten wird ein Vergleich der in Deutschland geltenden Regelwerke der gemeinnützig arbeitenden Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen mit denen aus Norwegen und der dort für die Regelwerke zuständigen staatlichen Straßen- und Verkehrsbehörde (statens vegvesen) durchgeführt. Im Gegensatz zur deutschen FGSV ist die norwegische Straßen- und Verkehrsbehörde Teil der Exekutive und damit gesamtgesellschaftlich legitimiert. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen sich durch diesen strukturellen Unterschied bei der Erstellung von Regelwerken für Radverkehrsanlagen ergeben.
    Description: The importance of cycling in cities has been growing for many years and is expected continue growing in the near future. From a planner's perspective in Germany the question can be raised, whether the system we are working with is capable of managing the paradigm shift that is necessary to make our cities ready for the future of traffic. Are the guidelines in place a solid working basis or an obstacle for mobility in our cities in the 21st century? To answer that question, the German guidelines issued by the non-profit organization "Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen" are to be compared with the Norwegian ones. There, the public traffic and road authority statens vegvesen is instructed to issue the guidelines, which means their work is indirectly authorized by the electorate. What consequences arise from the structural differences of both systems on the guidelines for bicycle infrastructure?
    Keywords: ddc:330 ; Radverkehr ; Verkehrsplanung ; Stadtverkehr ; Nachhaltigkeit ; Deutschland ; Norwegen
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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    München: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München
    Publication Date: 2019-11-28
    Description: Da gute Bildung die Chance auf wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe eröffnet, ist Chancengleichheit im Bildungssystem ein zentraler Ansatzpunkt, um soziale Ungleichheiten zu verringern. Das ifo Bildungsbarometer 2019, unsere jährliche repräsentative Meinungsumfrage von über 4 000 Erwachsenen, hat die Meinung der Deutschen zu diesem Themenfeld erhoben. Die Deutschen schätzen das Ausmaß der bestehenden Bildungsungleichheiten durchaus richtig ein: Die Mehrheit vermutet keine großen Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern oder zwischen Stadt und Land, wohl aber nach den sozialen Verhältnissen und dem Migrationshintergrund. Dementsprechend werden vor allem ungleiche Chancen für Kinder aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen bzw. mit und ohne Migrationshintergrund als Problem angesehen. Zahlreiche bildungspolitische Maßnahmen, die auf eine Verringerung von Ungleichheit abzielen, finden hohe Zustimmung, allen voran die staatliche Übernahme von Kindergartengebühren (78%), höhere staatliche Ausgaben für Schulen mit SchülerInnen aus benachteiligten Verhältnissen (81%) und zusätzliche Stipendienprogramme für einkommensschwache Studierende (83%). Trotz einer großen Bereitschaft, benachteiligte Gruppen zu fördern, spricht sich die Mehrheit der Deutschen dafür aus, zusätzliche Mittel gleichmäßig zu verteilen, statt sie auf benachteiligte Gruppen zu fokussieren. Das »Gute-Kita-Gesetz« findet sehr hohe Zustimmung, wobei die zusätzlichen Mittel am ehesten für geringere Gebühren, höhere Gehälter der ErzieherInnen und kleinere Gruppen eingesetzt werden sollten. Während sich keine klaren Mehrheiten für oder gegen reguläre Studiengebühren ergeben, befürworten zwei Drittel der Deutschen nachgelagerte Studiengebühren.
    Keywords: I21 ; ddc:330 ; Bildung ; Erziehung ; Gleichberechtigung ; Gleichstellungspolitik ; Soziale Ungleichheit ; Deutschland
    Language: English
    Type: doc-type:article
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  • 48
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    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-08-29
    Description: Der vorliegende Bericht ist im Rahmen des Projektes "Dynamik der Nahversorgung in ländlichen Räumen" entstanden. Berichtsgegenstand ist die Förderung durch die öffentliche Hand im Bereich der Nahversorgung, die auf ganz unterschiedliche Weise unterstützt wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mit den aktuell geltenden Richtlinien des Bundes und der Länder in der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020. Daneben werden Landesinitiativen zur Verbesserung der Nahversorgung, weitere Förderinstrumente auf regionaler Ebene und aus Österreich vorgestellt, um bestehende Steuerungs- und Förderansätze zu identifizieren. Methodische Grundlagen für den Bericht sind Datenbank- und Literaturrecherchen sowie Dokumentenanalysen. Hinzu kommen Teilnahmen an Tagungen zur Nahversorgung und Rückfragen bei Akteuren, die sich mit Förderung beschäftigen. Im Vergleich zur vorhergehenden Förderperiode 2007 bis 2013 sind Beratung im Vorfeld, Situationsanalysen an geplanten Standorten (lokaler Bedarf), Nachweise zur Wirtschaftlichkeit und Einbindung der Bewohner bei der Konzeptentwicklung vermehrt zu Fördervoraussetzungen geworden. Außerdem werden Unterstützungsmöglichkeiten für mobile Angebote häufiger explizit als möglicher Fördergegenstand benannt. Fördergegenstand sind zumeist Investitionen in neue Gebäude und Sachwerte, aber auch Beratungs- bzw. Ingenieurleistungen, die mit der Vorhabenumsetzung verbunden sind (Förderschwerpunkt Grundversorgung). In manchen Ländern werden zudem Grundstückserwerb sowie Kauf, Einrichtung und Umbau von Gebäuden oder die Umnutzung von Gebäuden bezuschusst. In einigen Ländern existieren Beratungsangebote zur Unterstützung bestehender oder geplanter Nahversorgungseinrichtungen. Bei Finanzierungsengpässen können ggf. Angebote von Landesbanken und Bürgschaftsbanken in Anspruch genommen werden. Fördervarianten, die in der Form in Deutschland bisher nicht existieren, zeigen die Beispiele aus Österreich. Hier sind z. B. auch jährliche Betriebskostenschüsse für kleine Lebensmittelnahversorger (bis maximal 400 m2 Verkaufsfläche), Zuschüsse für Zustelldienste oder auch digitale Kommunikationsmaßnahmen zum Ausbau des Kundenkreises förderfähig.
    Description: The following working paper is a deliverable of the project "Dynamics of local supply in rural areas". The paper focuses on funding programmes in Germany in the context of the European Agricultural Fund for Rural Development (EAFRD). Particular consideration is paid to the current funding directives on national and state level in the current period from 2014 to 2020. In addition, initiatives from Austria at the county-level, which aim for an improvement of local supplies, are presented. A detailed overview over existing programmes, strategies and approaches are the core of this paper. An extensive literature review, the evaluation of databases and the analysis of documents are the methodological foundation for this working paper. Furthermore, results from conferences and further enquiries to experts for funding are incorporated. Compared to the previous funding period (2007-2013) several aspects were given increased consideration. For example, consulting in the preliminary stage, situation analysis at the designated location (local needs), proof of economic viability and public participation during the conceptualisation, have frequently become a prerequisite. Moreover, subsidies for mobile services are frequently and explicitly mentioned as eligible. Common objects of support are investment subsidies for construction measures and material assets, but also consulting and/or engineering services that are related to the projects. In some federal states the property acquisition as well as the purchase of buildings, the equipping and/or reconstruction works, can be subsidised. Apart from that, some federal states provide consulting services of both existing and planned village shops. In case of economic constraints or difficulties, some state banks and guarantee banks provide aid. Examples of funding instruments from Austria that do not exist in this form in Germany broaden the content of this report. This includes operating grants for small-scale suppliers (food-stores up to a maximum of 400m² sales area), grants for home-delivery services and digital means of communication for the enhancement of the customer base.
    Keywords: L81 ; O17 ; O18 ; ddc:630 ; Nahversorgung ; Grundversorgung ; Förderrichtlinien ; ländliche Entwicklung ; Dorferneuerung ; Dorfladen ; Deutschland ; Bundesländer ; Österreich ; local supply ; basic services ; funding guidelines ; rural development ; village shop ; Germany ; federal states ; Austria
    Language: German
    Type: doc-type:workingPaper
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  • 49
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    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-09-26
    Description: Nach FAO-Angaben werden weltweit etwa ein Drittel aller produzierten Lebensmittel weggeworfen. Die Reduzierung dieser Lebensmittelverschwendung auf Einzelhandels- und Verbraucherebene um 50 % bis 2030 ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der sich auch die Bundesregierung stellt und u. a. eine Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung beschloss sowie einen entsprechenden Indikator für die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie prüft. Der hier vorliegende Entwurf einer Baseline stellt eine Entscheidungsgrundlage für die Berechnung und Berichterstattung der Lebensmittelabfälle 2015 in Deutschland dar. Daten und Methoden sowie die daraus resultierenden Ergebnisse inklusive Qualitätsreport sind auch konform mit dem entsprechenden und ebenfalls im Entwurf vorliegenden Delegierten Beschluss der EU für die zukünftige Berichterstattung. Die Baseline-Berechnung erfolgt grundsätzlich auf der Datenbasis von 2015, wobei entweder die Erhebungen genau aus diesem Jahr stammen, oder von den zeitlich am nächsten liegenden Erhebungen anderer Jahre übertragen werden. Dies gilt besonders auch für die angewandten Koeffizienten, die sich meist aus Abfallanalysen und Befragungen oder Buchungsdaten und sonstigen Erhebungen herleiten. Die Gesamtabfallmenge 2015 für Lebensmittelabfälle in Deutschland beträgt fast 11,9 Millionen Tonnen Frischmasse, wobei die Primärproduktion einen Anteil von 12 % (1,36 Mio. t), die Verarbeitung von 18 % (2,17 Mio. t), der Handel von 4 % (0,49 Mio. t) und die Außer-Haus-Verpflegung von 14 % (1,69 Mio. t) ausmacht. Der Großteil der Lebensmittelabfälle entsteht mit 52 % (6,14 Mio. t) in privaten Haushalten, dies entspricht etwa 75 kg pro Kopf im Jahr 2015. Über alle Sektoren hinweg wäre nach den vorliegenden Hochrechnungen etwa die Hälfte der Abfälle theoretisch vermeidbar. Die Qualität der Daten und der Datenanalyse wurde ergänzend bewertet. Unsicherheiten in der Datenlage bestehen vor allem in den Bereichen Primärproduktion, Verarbeitung und Handel. Insbesondere beeinflusst der Handelssektor die Lebensmittelabfälle im vorgelagerten Bereich z. B. durch Qualitätsansprüche und Retouren sowie im Konsumbereich durch Kaufanreize. Eine koordinierte Zusammenarbeit mit Akteuren aus Primärproduktion, Verarbeitung und Handel sowie Konsum ist notwendig, um zukünftig die Datenlage zu verbessern und Schnittstellen zu optimieren. Die vorliegende Baseline berichtet die Lebensmittelabfälle in Tonnen Frischmasse, ohne deren Wertigkeit und die Trends zu berücksichtigen. Für eine Nachhaltigkeitsbewertung reicht dies nicht aus. Zukünftig müssten dafür ökologische, ökonomische und soziale Ableitungen aus der Baseline folgen, die dann auch z. B. den Klimaschutzplan 2050 unterstützen könnten. Signifikante Veränderungen im Zeitablauf geben darüber hinaus Aufschluss über positive oder auch negative Trends und sind somit ein Gradmesser für allgemeine Entwicklungen in Kombination mit Maßnahmen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung.
    Description: According to FAO data, about one-third of all food produced worldwide is discarded. Reducing this food waste by 50 % at the retail and consumer levels until the year 2030 is a societal challenge currently faced by the German government as well. The German National Strategy for Food Waste Reduction and German's Strategy for Sustainable Development address this topic. The draft of a baseline presented here provides a basis for decision-making for the calculation and reporting of food waste 2015 in Germany. Data and methods as well as the results, including the quality report, are also compliant with the relevant EU Delegated Decision for future reporting. The baseline calculation is based on data from 2015, whereby surveys either originate from this year, or are transferred from the most recent surveys of other years. This applies in particular to the applied coefficients derived from waste analyses, surveys and accounting data, or other records. The total amount of food waste produced in 2015 in Germany amounts to almost 11.9 million tons of fresh mass, with primary production accounting for 12 % (1.36 million tons); processing 18 % (2.17 million tons); trade 4 % (0.49 million tons) and out-of-home catering for 14 % (1.69 million tons). The bulk of food waste is generated in private households at 52 % (6.14 million tons), which is equivalent to about 75 kg per capita in 2015. Across all sectors, about half of the waste could theoretically be avoidable. Both the quality of the data and the data analysis are assessed. Uncertainties in the data situation exist above all in the areas of primary production, processing and trading. In particular, the retail sector influences food waste in the upstream sector due to quality claims and returns as well as in the consumer sector due to purchase incentives. Coordinated cooperation with actors from primary production, processing and trading as well as consumption is necessary in order to improve the data situation and optimize interfaces in the future. The present baseline reports the food waste in tons of fresh mass without considering its value and the trends. This is not enough for a sustainability assessment. In the future, ecological, economic and social inferences from the baseline would have to follow. For example, they could support the Climate Action Plan 2050. Significant changes over time also shed light on positive or negative trends, and thus provide a gauge of overall trends in combination with measures to reduce food waste.
    Keywords: Q01 ; ddc:630 ; Lebensmittelabfälle ; Indikator ; Deutschland ; Baseline ; food waste ; indicator ; Germany ; baseline
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 50
    facet.materialart.
    Unknown
    Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut
    Publication Date: 2019-12-21
    Description: Mit den Sustainable Development Goals (SDGs) haben sich die Mitglieder der Vereinten Nationen das Ziel gesetzt, die Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 zu reduzieren. Ziel des REFOWAS-Projekts war es, den deutschen Agrar- und Ernährungssektor hinsichtlich der Entstehung von Lebensmittelabfällen und insbesondere des Anteils an vermeidbaren Abfällen zu analysieren sowie Strategien und Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Abfallreduzierung zu identifizieren und praktisch zu erproben. Das Projekt verknüfpt zwei Betrachtungsebenen. Zum einen wurde eine ganzheitliche Analyse des deutschen Ernährungssektors hinsichtlich des Abfallaufkommens vermeidbarer und unvermeidbarer Lebensmittelabfälle und der hiermit zusammenhängenden Umweltwirkungen durchgeführt. Gleichzeitig wurden verschiedene Teilbereiche in der Praxis anhand von Fallstudien (Obst und Gemüse, Backwaren, Schulverpflegung) und einer sozialempirischen Studie (private Haushalte) detailliert untersucht. Zu den gewählten Methoden gehören Fachgespräche, Round Tables, Beratungen, Status-Quo und Kontrollmessungen, Analysen von Befragungsergebnissen, leitfadengestützte Experteninterviews, Workshops sowie Praxistests zur Validierung der Ergebnisse und ermittelten Handlungsoptionen. Die gesamtsektoralen Untersuchungen stützen sich größtenteils auf Daten des Statistischen Bundesamtes und abgeleitete Literaturwerte. In den Fallstudien wurden Lebensmittelabfälle quantifiziert und Reduktionsmaßnahmen erprobt. Aus den vielfältigen und differenzierten Erkenntnissen konnten Handlungsempfehlungen für Akteure in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft abgeleitet werden. Insbesondere durch die praktisch getesteten und bewerteten Maßnahmen, die entwickelten Materialien wie Fachartikel, Broschüren und Videoclips sowie die breit angelegte Ergebnisdiskussion mit Vorträgen und Workshops wurden die Projektinhalte kommuniziert (siehe REFOWAS Website - https://refowas.de).
    Description: With the Sustainable Development Goals (SDG), the countries of the United Nations have set themselves the goal of reducing food waste along the entire value chain by 2030. The aim of the REFOWAS project was to analyze the German agri-food sector with regard to the production of food waste and, in particular, the share of avoidable waste, and to identify and test strategies and starting points for waste reduction measures. The project combines two levels of analysis. The first, a holistic analysis of the German food sector, was carried out with regard to the waste generated by avoidable and unavoidable food waste and the related environmental effects. At the same time case studies were used to examine various subsectors in more detail (fruit and vegetables, baked goods, school meals) and a social empirical study (private households) was carried out. The methods chosen include: technical discussions; round tables; status quo and control measurements; household survey analyses; guided expert interviews; workshops and field tests to validate results and previously established options for action. The sector-wide investigations are largely based on data from the Federal Statistical Office and derived literature values. In the case studies food waste was quantified and reduction measures tested. From the varied and differentiated findings, recommendations for action for actors in politics, business and society could be derived. The results of the project were communicated in particular through the practically tested and evaluated measures, the subsequent information materials such as articles, brochures and video clips, as well as the wide-ranging discussion of results with lectures and workshops (see REFOWAS website - https://refowas.de).
    Keywords: Q00 ; Q 51 ; ddc:630 ; Lebensmittelabfälle ; Nachhaltigkeit ; Landwirtschaft ; Gartenbau ; Obst ; Gemüse ; Schulen ; Bäckereien ; Haushalte ; Ernährung ; globale Ressourcen ; Vermeidung ; Deutschland ; Handlungsempfehlungen ; Maßnahmen ; Gemeinschaftsverpflegung ; food losses and waste ; sustainability ; fruits and vegetables ; agriculture ; horticulture ; bakeries ; school catering ; nutrition ; global resources ; households ; prevention ; Germany ; measure ; recommendation
    Language: German
    Type: doc-type:report
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    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2020-01-29
    Description: [Einleitung ...] Die vorliegende Studie wurde von Februar bis November 2019 in Kooperation des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) durchgeführt. Die Datenerfassung wurde im Wesentlichen Ende Juli 2019 abgeschlossen. Zu den Informationsgrundlagen haben dankenswerterweise die zuständigen Landesministerien sowie zahlreiche Vertreter von Fachverbänden Erneuerbarer Energien auf Bundes- und Länderebene sowie von Industrieund Handelskammern im Rahmen von Befragungen wesentlich beigetragen. In Kapitel 2 werden zunächst konzeptionelle und methodische Aspekte der Indikatorenanalyse sowie Fragen der Datenverfügbarkeit erläutert. Kapitel 3 enthält eine vollständige Darstellung der ermittelten Einzelindikatoren im Ländervergleich. Auf dieser Basis werden in Kapitel 4 die Einzelindikatoren zu Gruppenindikatoren und zu einem Gesamtindikator für ein übergreifendes Ranking der Bundesländer im Bereich Erneuerbare Energien zusammengefasst. Eine Analyse nach Bundesländern im Hinblick auf Best Practice erfolgt in Kapitel 5. Kapitel 6 enthält eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse. Weitere Details werden im Anhang dokumentiert.
    Description: Endbericht: Forschungsprojekt des DIW Berlin und des ZSW Stuttgart im Auftrag und in Kooperation mit der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. Berlin, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
    Keywords: ddc:330 ; Förderung erneuerbarer Energien ; Erfolgsfaktor ; Vergleich ; Teilstaat ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
    Publication Date: 2020-02-01
    Description: Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2019 nur um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr zunehmen. Neben den Konsumausgaben des Staates und den Wohnungsbauinvestitionen war abermals der private Konsum maßgeblicher Konjunkturmotor. Die erneut kräftigen Lohnzuwächse zusammen mit der spürbaren Beschäftigungszunahme erhöhten die Bruttolohn und -gehaltssumme deutlich. Die Binnennachfrage ist die entscheidende Stärke der aktuellen Konjunktur. Vom Außenhandel kam dagegen per saldo ein deutlich negativer Wachstumsbeitrag. Für 2020 ist keine durchgreifende Erholung der deutschen Konjunktur zu erwarten. Im Verlauf dürfte das BIP um 0,9 % zunehmen, im Jahresdurchschnitt um 0,8 %. Rechnet man den im kommenden Jahr außergewöhnlich starken Kalendereffekt (0,4 Prozentpunkte) heraus, so steigt das BIP 2020 sogar nur um 0,4 %. Die Binnenwirtschaft wird - wie in den Vorjahren - die treibende Kraft sein, während der Außenbeitrag negativ zu Buche schlägt. Der Beschäftigungsanstieg kommt 2020 nahezu zum Stillstand. Die Arbeitslosenquote nimmt leicht auf 5,1 % (2019: 5,0 %) zu. Die Verbraucherpreise steigen in beiden Jahren um jeweils 1,4 %.
    Keywords: ddc:330 ; Konjunktur ; Wirtschaftsprognose ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
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  • 53
    facet.materialart.
    Unknown
    Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK)
    Publication Date: 2020-02-01
    Description: In Deutschland ist es schlecht um die ökologische und soziale Nachhaltigkeit bestellt. Beide gehören zu den insgesamt vier Zielen des Neuen Magischen Vierecks der Wirtschaftspolitik. - Bei der ökologischen Nachhaltigkeit hat Deutschland keines seiner Ziele erreicht. Besonders die Treibhausgasemissionen sind nicht stark genug gesunken. Auch bei der sozialen Nachhaltigkeit wurde kein Ziel erreicht: Vor allem die Armutsquote und die Ungleichheit sind weiterhin zu hoch. - Besser steht es um den materiellen Wohlstand und die Nachhaltigkeit der Staatstätigkeit und -finanzen: Deutschland hatte ein kräftiges binnenmarktgestütztes Wirtschaftswachstum und eine Rekordbeschäftigungsquote. Die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse sind aber weiterhin zu hoch. - Der Staatshaushalt ist im Überschuss und die Ziele zum staatlichen Schuldenabbau wurden übererfüllt. Die staatlichen Investitionen bleiben aber weiterhin zu gering. - Die Bundesregierung sollte besonders bei der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit aktiver werden und die staatlichen Investitionen steigern. Der Finanzierungsspielraum dafür ist reichlich vorhanden.
    Keywords: ddc:330 ; Wirtschaftspolitisches Ziel ; Sozialpolitik ; Nachhaltige Entwicklung ; Deutschland
    Language: German
    Type: doc-type:report
    Location Call Number Limitation Availability
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  • 54
    facet.materialart.
    Unknown
    Berlin: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Publication Date: 2020-02-18